Alle, die künftig weiterhin Verbrenner - egal wie effizient - präferieren wollen, beweisen damit ihre physikalische Bildungsresistenz.
#Verbrenner können nun mal nicht eine so gute Energieausnutzung haben wie
#Elektromotoren, simpel und einfach weil die Naturgesetze dagegenstehen. Ein Kreisprozess (#Carnotprozess), nach dem Verbrenner arbeiten, wird wegen des Umwegs der Energieumwandlung von chemischer Energie (im Kraftstoff) über Wärmeenergie bis zur mechanischen Energie immer ineffizienter sein MÜSSEN als die direkte Umwandlung ohne den Umweg über Wärme - der 2. Hauptsatz der Thermodynamik lässt grüßen! Ich frage mich, ob diese Leute eigentlich ohne Ausnahme Naturwissenschaften, insbesondere Physik, in der Schule abgewählt hatten.
Insgesamt scheint sich hier ein Dilemma der deutschen Bildungspolitik zu manifestieren: Es fehlt ein breites allgemeines Grundwissen, das sowohl geisteswissenschaftliche als auch naturwissenschaftlich-technische als auch künstlerische Disziplinen umfasst - ob die
#Oberstufenreform der 70er Jahre in dieser Hinsicht ein richtiger Schritt war, lässt sich mit Fug' und Recht bezweifeln. Die heutige Politikergeneration ist anscheinend ein Beleg dafür, dass man mit schmalspurigem Spezialistenwissen heute rasch an die Grenzen gerät und eine breite „#Weltanschauung" i.S. einer „Anschauung der gesamten Welt" verlorengegangen ist. Ich befürchte, dass wir dieses intellektuelle Defizit nie mehr so richtig aufarbeiten können werden!