Westjordanland: Beduinendorf Khan al-Ahmar vor der Räumung
Westjordanland: Beduinendorf Khan al-Ahmar vor der Räumung
Israel will das Beduinendorf Khan al-Ahmar im Westjordanland seit Jahren räumen, internationaler Druck hat das bisher verhindert. Doch seit dem 7. Oktober 2023 bleiben die Solidaritätsbesuche aus. Von J.-C. Kitzler.
In Israels Beduinenstadt Rahat ufert die Gewalt aus
Rahat ist als größte Beduinenstadt in Israel bekannt - und für seine Gewalt. Fast jeder Haushalt besitze ein Waffe, sagt der Bürgermeister. Er fühlt sich von der Polizei allein gelassen. Von Bettina Meier.
Mein Name ist Sebastian Schröder.
Ich bin in der Palästina-Solidarität aktiv und möchte heute über unsere Wuppertaler Partnerstadt Beʾer Scheva sprechen.
Über einen rassistischen Vorfall wird in der israelischen Zeitung Haaretz vom 25. September 2024 berichtet. Ich zitiere den Originaltext in einer Übersetzung aus dem Englischen:
„Israel flößt seinen Kindern die Werte des Mobs ein #Zilberman High School in Beʾer Scheva.
Stellen Sie sich Dutzende von Schülern in einer Schule vor, die ein 12-jähriges arabisches Mädchen aus der 7. Klasse umringen und laut „Dein Dorf soll brennen“ singen. So geschah es letzte Woche in der Zilberman-Schule in Beʾer Scheva, nachdem das Mädchen es gewagt hatte, während einer Klassendiskussion Mitgefühl für die Kinder von #Gaza auszudrücken (#Haaretz, 24. September).
Und was tat die Schule daraufhin? Sie suspendierte das Mädchen. Und das #Bildungsministerium? Es stützte die Suspendierung. Und die Eltern der anderen Schüler an der Schule? Sie forderten in einer WhatsApp-Gruppe, dass sie vom Unterricht ferngehalten wird. Und die Gemeinde? Nun, die stellvertretende #Bürgermeisterin schlug vor, ihrer gesamten Familie die #Staatsbürgerschaft zu entziehen.“
Der Text lautet im folgenden: „Das Mädchen erzählte Haaretz, dass sie in der Diskussion im Klassenzimmer sagte, dass Kinder in Gaza an #Hunger leiden und sterben. Als der Unterricht zu Ende war, begannen die anderen Schüler in der Klasse, sie anzugreifen, beschuldigten sie, die #Hamas zu unterstützen, beschimpften sie und sangen „Dein Dorf sollte brennen“. Diese Mob-Kultur ist gut etabliert: Videos von der Schule wurden in den sozialen Medien gepostet, und die Reaktionen, die zur Gewalt aufriefen, haben ihren Zweck erfüllt.“
Weiter heisst es: „Der Vater des Mädchens erzählte, dass „sehr schnell die Schüler anfingen, sich um sie zu scharen“ und dass „der Lehrer einfach wegging und das Mädchen sich gegen die Schüler wehren ließ, bis ein anderer Lehrer kam, die Situation sah und sie zur Direktorin brachte.“ Die #Direktorin ihrerseits alarmierte den Vater und teilte ihm mit, dass seine Tochter für mehrere Tage suspendiert werde, „um zu verstehen, woher die Winde wehen“ und um seine Tochter vor Angriffen und Belästigungen zu schützen. Der Vater beschloss, auch seine zweite Tochter zu Hause zu behalten, aus Angst, dass sie belästigt werden würde, und er sagte, dass andere arabische Schüler an der Schule das Gleiche taten. Das Bildungsministerium berichtete, dass beschlossen wurde, das Mädchen aufgrund ihres Verhaltens von der Schule fernzuhalten, bis die Angelegenheit vollständig geklärt ist, und um Reibereien zwischen ihr und den anderen Schülern zu vermeiden.“
(...)
#Wuppertal #Israel #Palästina #Gaza #Beduinen #Solidarität #BeerSheva @israel @gaza @palestine
Zu Beginn dieser Sendung hört ihr den ersten Teil einer Veranstaltung zum Thema „Inter* in der NS-Zeit“. Jako Wende berichtet über seine Forschung zur Situation von intergeschlechtlichen Menschen unter dem Nazi-Regime in Österreich und Deutschland. Der zweite Teil bringt einen Bericht über die Lage in Suwayda im Süden Syriens nach den schrecklichen Gewalttaten der vergangenen Wochen. Inhaltswarnung: Ausführliche Beschreibung von Gewalt und Mord. Bitte überlegt euch, in welchem Rahmen ihr diese Sendung hört. Weiterführende Links auf unserem Blog a-radio.net.
Angespannte Ruhe in syrischer Stadt Suwaida
Die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Drusen und Beduinen in der syrischen Stadt Suwaida scheinen vorerst beendet. Grund zur Entwarnung gibt es aber noch nicht.