
Antisemitismus, Nationalsozialismus und Hexenverfolgung im Lavanttal Nullpunkte der Gewalt ist ein langjähriges Projekt des Kulturvereins container25, an dessen – vorläufigem – Ende die Herausgabe des gleichnamigen Buches stand. In dem Sammelband werden das Lavanttal in Kärnten/Koroška und seine Gewaltgeschichte anhand von Schlaglichtern auf Antisemitismus, Nationalsozialismus und Hexenverfolgung beleuchtet. Die Beiträge zur vergessenen, verschwiegenen und verdrängten Gewaltgeschichte sind ihrem „Gegenteil“ gewidmet: einem solidarischen und offenen Tal. Ihr hört eine Lesung und Gespräch, veranstaltet von AG Feministischer Streik Wien mit Autor*innen des Buches. Weitereführende Links findet ihr auf unserem Blog a-radio.net.

Die heutige Sendung ist eine Live-Sendung zum 8. März. Ihr hört ein Interview mit einer Person vom selbstorganisierten und politisch sehr aktiven Autonomen Frauenhaus in Lübeck und wir sprechen danach noch im Studio über die Notwendigkeit von feministischen Streiks.

Die drei Beiträge dieser Sendung sind: • Der 6. Februar – CommemorAction Day (https://commemoraction.net/)– ist ein transnationaler Gedenk- und Aktionstag, an dem der Opfer von Migration, Abschiebungen, rassistischer Polizeigewalt und der Isolation in Lagern und Haftzentren gedacht wird. Er ist dem Kampf gegen das Sterben an den Grenzen gewidmet und der Forderung nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Opfer von Migration und ihre Angehörigen. Ihr hört Ausschnitte von der Kundgebung in Wien. Alle Reden könnt ihr hier nachhören: https://cba.media/757764 • Am 4. Februar wurden in Budapest die Urteile gegen Anna, Gabri und Maja gesprochen, zehn Tage später marschierten Neonazis durch die Stadt, während alle antifaschistischen Kundgebungen verboten wurden. Dazu gibt es einen Beitrag (https://cba.media/758463), den wir von Radio Helsinki übernommen haben und Teile von Majas Rede zum Prozessende. (https://www.basc.news/) • Am Dienstag, den 17. Februar beginnt in Fort Worth, Texas der Prozess gegen neun der Prairieland Defendants, der von der Trump Administration und deren Unterstützer_innen als „first prosecution of Antifa“ – die ja seit September als „domestic terrorism“ gilt – verkauft wird. Am 4. Juli trafen sich einige Leute vor dem Prairieland Detention Center in Alvarado, Texas zu einer Noisedemo in Solidarität mit ICE Gefangenen. Die Polizei stellte das als Überfall mit Mordversuch dar und es folgte eine wochenlange Menschenjagd durch ein riesiges Polizeiaufgebot: Staats- und Bundesbeamte verhafteten alle Personen, die sie konnten, führten Hausdurchsuchungen durch, überwachten Telefongespräche und beschlagnahmten Eigentum. 19 Personen wurden verschiedenster Delikte angeklagt und sind von Haftstrafen zwischen 40 Jahren und lebenslänglich bedroht. https://prairielanddefendants.com/ Und noch zwei Spendenaufrufe: https://www.firefund.net/saveprosfygika https://antipolitika.noblogs.org/about
EU beendet Zollfreiheit für Billigimporte
https://web.brid.gy/r/https://www.mobiflip.de/eu-beendet-zollfreiheit-fuer-billigimporte/

Die heutige Sendung beschäftigt sich mit dem Thema Psychiatrie bzw. Antipsychiatrie. Ihr hört ein Interview mit dem DAMNMAD Kollektiv in der analyse & kritik und einen Beitrag aus dem Buch „Gegendiagnose II“, der von der Psychotherapeutin und Antipsychiatrie-Aktivistin Bonnie Burstow geschrieben wurde und von Clara Funk vom DAMNMAD Kollektiv übersetzt wurde. Der Text hat den Titel „Die Psychiatrie klein kriegen: Das Zermürbungsmodell“ und ist von 2010.