"Grönland: Keine Einigung zwischen Dänemark und den USA"
Was sind das für absurde Euphemismen.
Es würde auch keiner schreiben:
"Banküberfall: Keine Einigung zwischen der Bank und den Räubern"
@tagesschau Totaler Schwachsinn, wenn man vor allem dann Meldungen wie diese daneben legt:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/ausbildungsmarkt-102.html
Der Fachkräftemangel ist wie die Migrationskrise eine herbeigedichtete und eigen inszenierte Ablenkung, dass der Kapitalismus seine Wohlstandsversprechen für immer weniger Menschen einlösen kann, während eine "Elite" sich steigenden Reichtum erkämpft.
Eins meiner liebsten Bücher.
"Die Welt von Gestern"
Und ein schönes Zitat daraus.
Der entscheidende Unterschied ist nur:
Für Stefan Zweig und seine Zeitgenossen war alles, was damals geschah, tatsächlich nicht für möglich zu halten. Denn sie hatten nichts annähernd so Schreckliches in ihren Geschichtsbüchern stehen.
Was hingegen grade jetzt da drüben geschieht, das hat jeder, der nur ein Bisschen was über die letzten hundert Jahre weiß, für möglich halten können, möglich halten müssen.
Denn es war absehbar. Im Hundertstel, im Tausendstel, in diesem ganzen Ausmaß.
Es war absehbar, als die durchgeknallte Orange vor Gericht stand, aber nicht verurteilt wurde.
Es war absehbar, als die durchgeknallte Orange trotz allem für eine zweite Amtszeit kandidieren konnte.
Es war absehbar, als sich die Demokraten mit der Präsidentschaftskandidatur verzettelten.
Es war absehbar, als er wiedergewählt wurde.
Es war absehbar, als sie bei seiner Amtseinführung den rechten Arm in die Höhe streckten...
Wer jetzt noch überrascht ist, der wollte nicht hinsehen.
Das Tragische daran ist aber, dass das alles trotzdem wieder an diesen Punkt kommen konnte.
"Grönland: Keine Einigung zwischen Dänemark und den USA"
Was sind das für absurde Euphemismen.
Es würde auch keiner schreiben:
"Banküberfall: Keine Einigung zwischen der Bank und den Räubern"
@tagesschau „Die vom Kabinett gebilligte Reform sieht unter anderem Grundrechtsbrüche durch den vollständigen Entzug der Leistungen, Schikanen und Demütigungen sowie neue Obdachlose vor.“
Fixed that for you.
@tagesschau Korrekte Überschrift wäre gewesen:
Das Kabinett beschließt, verfassungswidrig den Bürgern ihr Recht auf Menschenwürde streichen zu können, wenn sie nicht "spuren".
Die DLRG hat ihre Satzung geändert: Mitglieder der AfD dürfen nicht mehr mitmachen.
Auszug:
"Wir stehen an der Seite der vielen Menschen, die sich von Rechtsextremen bedroht fühlen. Wir setzen uns für ein diskriminierungsfreies & friedliches Miteinander aller Menschen in Baden-Württemberg ein, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Identität & weiteren Merkmalen."
Die Nazi-Partei schäumt, macht mobil.
Wer der DLRG etwas Zuspruch zukommen lassen möchte:
Ich habe gestern einen Gastbeitrag von Kristina Schröder auf WELT online gelesen. Darin geht es um den Sozialstaat – und um persönliche Assistenz für behinderte Menschen. Und ehrlich gesagt: Er hat mich tief getroffen.
Denn wenn über Assistenz als „nicht mehr tragbare Kosten“ gesprochen wird, dann geht es nicht abstrakt um Haushaltszahlen. Dann geht es um mein Leben.
Assistenz ist für mich kein Luxus. Kein Extra. Kein Wunschkonzert.
Assistenz ist das, was mich morgens aufstehen lässt. Was mir erlaubt zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen, mich einzubringen, selbstbestimmt zu leben.
Ohne Assistenz wäre mein Leben kleiner. Abhängiger. Fremdbestimmt. Vielleicht sogar institutionell verwahrt statt frei.
Ich brauche Assistenz 24 Stunden am Tag, weil Behinderung keinen Feierabend kennt. Weil Notfälle keine Bürozeiten haben. Weil Würde nicht um 22 Uhr endet.
Wenn Politik und Medien darüber diskutieren, ob Menschen wie ich „zu teuer“ sind, dann erzeugt das Angst. Die Angst, dass meine Freiheit an einem Verwaltungsakt hängt. Dass mein Leben jedes Jahr neu infrage gestellt wird. Dass ich mich rechtfertigen muss, warum ich so leben darf wie andere ganz selbstverständlich.
Dabei zeigt die Geschichte etwas anderes:
Stephen Hawking, Helen Keller, viele andere – ihre Leistungen waren nur möglich, weil Assistenz und Unterstützung ihnen Zugang zur Welt gegeben haben. Nicht trotz Assistenz. Sondern wegen ihr.
Ja, Assistenz kostet Geld.
Aber die eigentliche Frage ist: **Was kostet es uns als Gesellschaft, wenn wir anfangen, Menschenwürde zu kürzen?**
Ich bin keine Kostenstelle.
Ich bin ein Mensch.
Und mein Leben ist kein Sparposten.
Quelle: Kristina Schröder, „Sozialstaat: Was wir uns künftig nicht mehr leisten können“, WELT, 11.12.2025.
#Inklusion #Assistenz #Selbstbestimmung #Behindertenrechte #Teilhabe #Menschenwürde
Die US-Regierung führt jetzt offiziell eine Prangerliste gegen Medien. Kritik wird zur „Straftat“, Journalismus zur Gefahr für den Staat. Genau deshalb haben wir unser neues Positionspapier veröffentlicht: um zu zeigen, wie schnell eine Demokratie ihre Pressefreiheit verliert.
Zum aktuellen Positionspapier:
https://www.mimikama.org/wp-content/uploads/2025/12/Mimikama_Positionspapier_Medien_auf_der_Anklagebank.pdf
Bisher erschienene Positionspapiere von Mimikama unter: https://www.mimikama.org/positionspapiere-von-mimikama/
Die Scheiß Nazis inhaltlich stellen zu wollen, hat zu ihrer Verbreitung wesentlich beigetragen: sie waren und sind ja wegen dieser Absicht in Hunderten von Talkshows zu sehen. Da sie permanent Lügen verbreiten, die offensichtlich nicht ad hoc entlarvt wurden und werden, ging der Schuss nach hinten los und tut es immer noch.
Und Kooperation mit #Nazis in der Hoffnung, die zu #Demokraten zu machen, ist bereits 1933 gescheitert.
#NieWieder