Christoph Brodesser

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Rotkreuzler seit 1970, ehrenamtlich Vorsitzender des DRK-OV Nordwalde. Besonders interessiert an Bevölkerungsschutz und humanitärem Völkerrecht

HAMBURG (epd) Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD), fordert mehr Anstrengungen beim #Zivilschutz. „Wir haben als Bund und Länder eine große Kraftanstrengung vor uns“, sagte er zu Beginn einer dreitägigen Beratung der #Innenministerkonferenz in Hamburg. Bis 2029 müsse nicht nur die militärische, sondern auch die zivile Verteidigungsfähigkeit mit gleicher Konsequenz und Geschwindigkeit aufgebaut werden. „Dabei sind die zehn Milliarden Euro, die der Bundesinnenminister mit dem Pakt für #Bevölkerungsschutz angekündigt hat, ein erster wichtiger Schritt“, erklärte der SPD-Poltiker. „Das muss aber verstetigt und verstärkt werden.“ Für die Innenministerkonferenz lägen Forderungen nach 20 Milliarden Euro mehr auf dem Tisch. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte den Pakt für den Bevölkerungsschutz Mitte Mai vorgestellt.

Quelle: WN 18. Juni 2026

Innenminister Herbert Reul hat für Montag, den 15. Juni 2026, aus
Anlass des Nationales Veteranentages zur Würdigung des Dienstes, des
Einsatzes und der Leistungen der Soldatinnen und Soldaten der
@Bundeswehr, die im Einsatz stehen und standen, Beflaggung (Vollmast) angeordnet. Dies gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

Minister Herbert Reul: „Der Nationale #Veteranentag ist mehr als ein
Eintrag im Kalender. Er erinnert uns daran, wie viele Männer und
Frauen für unsere Sicherheit, für Frieden und für unsere Demokratie
ihren Dienst getan haben. Oft weit weg von zu Hause und oft unter
Gefahr für Leib und Leben. Diesem Einsatz begegnen wir mit Respekt,
mit Dankbarkeit und mit einem klaren Auftrag: dass der Staat seine
Soldatinnen und Soldaten nicht vergisst, weder im Einsatz, noch als
Veteraninnen und Veteranen.“

Auftaktveranstaltung zum #Zukunftsprozess zur verbandlichen Strategieentwicklung für das Rote Kreuz im Kreisverband #Steinfurt - ich finde: bis jetzt ein gelungener, für die späteren Sitzungen vielversprechender Termin! #DRK
Der Freistaat Bayern will bis 2027 eine „freie“ Arbeitsplatz-Software einführen. Ein wichtiger Schritt hin zur #digitaleSouveränität. Wann schaffen auch wir im #DRK uns #Unabhängigkeit von Diensten, die wir nicht selbst kontrollieren können? https://www.stmd.bayern.de/digitalministerium-startet-projekt-fuer-digitale-souveraenitaet-minister-dr-mehring-will-souveraenen-arbeitsplatz/?seite=35680
Bayerisches Digitalministerium

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales ist das erste seiner Art in ganz Deutschland. An der Spitze steht Digitalminister Dr. Fabian Mehring. Das Digitalministerium treibt den Ausbau der digitalen Dienste und Leistungen im Freistaat voran – für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen. Seit Gründung 2018 gestaltet das Haus den rechtlichen Rahmen für eine werteorientierte Digitalisierung. Es setzt sich für neue Technologien ein und vertritt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in ihrer bayerischen Heimat!

#LibreOffice entwickelt sich mehr und mehr zu DER möglichen Standardlösung gerade auch im Bereich der #Gefahrenabwehr und im #Bevölkerungsschutz. Mit der kommenden Version für Smartphones und Tablets wird damit kollaboratives Arbeiten über Systemgrenzen hinweg möglich - und das ohne eine Software nutzen zu müssen, die mit undurchsichtigen Algorithmen aus Übersee arbeitet. Gerade für die #RedCrossRedCrescent -Bewegung kann dies unter dem Grundsatz #Unabhängigkeit essentiell sein! #DRK

https://www.heise.de/news/Kurswechsel-LibreOffice-fuer-Browser-und-Smartphone-kommt-11309343.html?wt_mc=sm.red.ho.mastodon.mastodon.md_beitraege.md_beitraege&utm_source=mastodon

LibreOffice greift Google Docs und Microsoft 365 an

Die Document Foundation richtet LibreOffice neu aus. Kern bleibt die Desktop-Version, aber Apps für Webbrowser und Smartphones sollen kommen.

heise online

Ich bin beeindruckt - die 4. Rotkreuz-Weltkernaufgabe „Gesundheits- und Sozialarbeit auf lokaler Ebene in ihrer ehrenamtlichen Ausprägung“ wird hier mustergültig erfüllt. Danke an die Kamerad/innen in Wattenscheid für ihr Engagement!
Wichtig ist aber: Rotes Kreuz kann in solchen Notfällen nur helfen, wenn Rotes Kreuz davon erfährt. Deswegen ist es wichtig, dass die Menschen, aber auch die Verwaltungen wissen: das DRK ist die Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich! Wenn also humanitäre Notlagen wie diese hier erkennbar werden, sprecht euer lokales Rotes Kreuz an. Wir werden dann versuchen, Hilfe zu bringen oder zu vermitteln.
#DRK #WirSindHilfe

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Julia Höller, Sprecherin für Innenpolitik der Grünen-Fraktion in der Schwarz-Grünen Koalition #NRW, nennt die aus ihrer Sicht wichtigsten fünf Verbesserungen im kommenden neuen Katastrophenschutzgesetz (#BHKG) des Landes. Hier scheint die Koalition ja durchaus wichtige Verbesserungen vorzuhaben, das finde ich auch. Hoffentlich kommen diese Punkte so auch wirklich ins Gesetz - und werden dann auch zielgerichtet umgesetzt! #DRK https://www.instagram.com/reel/DXb42Q6tBq3/
Julia Höller on Instagram: "Sirenen. Funk. Blaulicht. 🚨 In der Krise darf nichts stocken. Mit klaren Plänen und Zuständigkeiten sorgen wir für einen stärkeren Katastrophenschutz vom Dorf bis zur Großstadt. Dabei stehen wir an der Seite der unzähligen Ehrenamtlichen Einsatzkräften in den Feuerwehren, den Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk. Gemeinsam machen wir NRW krisenstärker. #Katastrophenschutz #NRW #Ehrenamt #Krisenvorsorge #Krisenfest"

160 likes, 22 comments - julehoeller on April 22, 2026: "Sirenen. Funk. Blaulicht. 🚨 In der Krise darf nichts stocken. Mit klaren Plänen und Zuständigkeiten sorgen wir für einen stärkeren Katastrophenschutz vom Dorf bis zur Großstadt. Dabei stehen wir an der Seite der unzähligen Ehrenamtlichen Einsatzkräften in den Feuerwehren, den Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk. Gemeinsam machen wir NRW krisenstärker. #Katastrophenschutz #NRW #Ehrenamt #Krisenvorsorge #Krisenfest".

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Das Interview ist sehr gut und sollte innerhalb und außerhalb des Verbandes rasch verbreitet werden. Hermann Gröhe spricht in großer Offenheit die Notwendigkeiten an.
Dobrint-Pläne zum Zivilschutz-Ausbau: Rotes Kreuz fordert, Hilfsorganisationen besser auszustatten

Das Bundesinnenministerium will den Zivilschutz ausbauen. Das Deutsche Rote Kreuz fordert, Hilfsorganisationen dabei stärker einzubeziehen und auszustatten.

Deutschlandfunk

Der Einsatz US-amerikanischer Softwareprodukte in sicherheitsempfindlichen Bereichen stößt bei den deutschen Sicherheitsbehörden zunehmend auf Skepsis - zuletzt hat sich das Bundesamt für Verfassungsschutz @bfv_bund entschieden, auf das amerikanische Produkt #Palantir zu verzichten und stattdessen ein französisches, mithin also in Europa angesiedeltes System zu verwenden. Bereits vorher hatte #SchleswigHolstein @landesregierung begonnen, die Landesverwaltung von #Microsoft-Produkten auf das #Linux-gestützte #LibreOffice umzustellen.
Ich finde, das ist erneut ein Anlass, auch im #DRK im Sinne des Rotkreuz-Grundsatzes #Unabhängigkeit zu überdenken, besser auf freie Software umzustellen. Für die #DigitaleSouveränität im Roten Kreuz wäre das sehr sinnvoll! #digitalsouveranity

https://table.media/berlin/talk-of-the-town/absage-an-palantir-verfassungsschutz-entscheidung-koennte-signalwirkung-entfalten

Absage an Palantir: Verfassungsschutz-Entscheidung könnte Signalwirkung entfalten

Mit der Entscheidung des Bundesamts für Verfassungsschutz, künftig auf die französische Software ChapsVision statt auf Palantir zu setzen, gewinnt die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland neue Dynamik. Während SPD, Länderregierungen und Teile der Union europäische Alternativen zunehmend offen unterstützen, gerät der Einsatz der umstrittenen US-Software in mehreren Bundesländern politisch unter Druck.

Table.Briefings

Am gestrigen Abend konnte ich einer interessanten Veranstaltung beiwohnen: Sascha R. Lüder, Leiter des Verbindungsbüros des #DRK bei #Landtag und #Landesregierung #NRW, berichtete in einer gemeinsam mit der #CDA des Kreises #Steinfurt beim DRK Alt-Lotte durchgeführten Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der Zusammenarbeit mit der Landespolitik. Der Aktualität entsprechend drehte sich ein großer Teil des Abends um die vom Bund angekündigte Verbesserung des Zivilschutzes, Fragen der freien Wohlfahrtsarbeit und insbesondere um die im Landtag anstehende Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes #BHKG sowie des Rettungsgesetzes #RettG, letzteres insbesondere auch unter Berücksichtigung der anstehenden Aufnahme des Rettungsdienstes als medizinischer Leistungskomplex ins SGB V. Danke an Sascha Lüder für seine lebendige Darstellung - und an die CDA für die Initiative zu diesem Abend!

Was mir aufgefallen ist: die verfassungsrechtliche Zuständigkeit des Bundes beim Bevölkerungsschutz ausschließlich auf die Zivilschutzanteile (Schutz- und Versorgungsstufe 4) war vielen Teilnehmern (die zum Teil über langjährige kommunalpolitische Erfahrung verfügten) durchaus kein Allgemeingut - was nicht an den Teilnehmern liegt, sondern dokumentiert, dass hier ein Defizit auch z.B. durch die „helfenden Organisationen“ aufgearbeitet werden muss. Diese Fragen sind nun mal nicht unbedingt Allgemeingut! - und daher sollten wir als DRK dies auch als „Bringschuld“ gegenüber den politischen Verantwortungsträgern erkennen.
Und auch die unterschiedliche Rechtsnatur der nationalen Rotkreuzgesellschaften in den einzelnen Staaten (die in Deutschland gewählte Vereinsstruktur ist nun mal weltweit die Ausnahme; üblicherweise sind Rotkreuz-/Rothalbmondgesellschaften öffentlich-rechtlich verfasst) wurde von Dr. Lüder am Beispiel der sog. „Bereichsausnahme“ im europäischen Vergaberecht aufgearbeitet - auch hier dürfte es notwendig sein, dies viel intensiver als bisher in der Kommunalpolitik und politischen Basisorganisationen wie hier der #CDA zu thematisieren.

Ich finde jedenfalls, die Weltkernaufgabe „Verbreitungsarbeit“ muss auch solche Themen häufiger ansprechen - nicht zuletzt auf der Ebene der Städte und Gemeinden. Es wäre sicherlich nicht falsch, wenn sich die Ortsvereine dies als eigene Aufgabe auf ihre Fahnen schreiben und sich bei der #Verbreitungsarbeit nicht nur auf die #Konventionsbeauftragte|n der KV- und LV-Ebene abstützen!
(cbr)