https://www.heise.de/news/Microsoft-Alternative-Nextcloud-und-Ionos-entwickeln-quelloffenes-Euro-Office-11227544.html
Auch eine solche Entwicklung ist Ausfluss der Stellung des DRK als „Hilfsgesellschaft der Behörden im humanitären Bereich“: wenn Schaden für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung droht, kann die zuständige Behörde das #DRK ersuchen, die Aufgabe zu übernehmen (§1 Satz 1 DRK-Gesetz). Das DRK kann dann die Aufgabe nur dann ablehnen, wenn es damit gegen die internationalen Grundsätze der Rotkreuz-/Rothalbmondbewegung verstoßen würde. Auch das ist im DRK-Gesetz so festgelegt und entspricht unserem Selbstverständnis. Internationales humanitäres Recht kann sich damit, wie man sieht, auch unmittelbar auf das Lebensumfeld bei uns auswirken. #HVR #IHL
Der „Hellweger Anzeiger" berichtet:
[Zitat Anfang]
Der Kreis Unna und der Reinoldus Rettungsdienst gehen ab sofort getrennte Wege: Die Kreisverwaltung hat die Verträge mit dem insolventen Dienstleister gekündigt.
Was sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet hat, wird nun Realität: Die Kreisverwaltung Unna hat die Verträge mit der im Insolvenzverfahren befindlichen Reinoldus Rettungsdienst gGmbH kurzfristig außerordentlich gekündigt, wie auf Anfrage unserer Redaktion am Donnerstag (26.3.) mitgeteilt wurde.
Wie der Kreis Unna weiter mitteilt, übernehme das DRK „nahtlos“ die benötigten Rettungsmittel – die Sicherstellung des Rettungsdienstes sei „weiterhin zu jeder Zeit lückenlos gewährleistet“. Reinoldus bediente zuletzt noch die beiden Rettungswagen (RTW) in Fröndenberg sowie sechs Krankenwagen (KTW) in Unna.
Die Rettungsdienstbehörde, also der Kreis Unna, habe bei dem Unternehmen nachgeforscht, ob Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Betriebs noch gewährleistet seien. Zweifel daran habe das Unternehmen, wie es heißt, nicht ausräumen können. Die Kreisverwaltung habe aus diesem Grund „zum Mittel der außerordentlichen Kündigung greifen (müssen), um Störungen im Rettungsdienstbetrieb auszuschließen“.
Reinoldus habe zuletzt im Bereich des „nicht-zeitkritischen“ Krankentransportes wiederholt Dienstschichten abgemeldet, was die Zweifel offenbar auslöste. Der Kreis Unna befolge aber im Bereich des Bevölkerungsschutzes „die klare Linie, keinerlei Risiken für die Versorgung der Bevölkerung in Kauf zu nehmen“, betont die Verwaltung in ihrer Mitteilung.
Jede Gefahr, „dass die Leistungsdefizite des Unternehmens auf den sensiblen Bereich des Notfallrettungsdienstes übergreifen“, hätte „sicher ausgeschlossen“ werden müssen. Der Kreis Unna betont: „Deshalb war dieser drastische Schritt nunmehr unvermeidlich.“
Nach der Kündigung übernehme das DRK die bisher von Reinoldus betriebenen Notfallrettungsmittel: zwei RTW im 24 Stunden-Dienst am Standort Fröndenberg zum 1. April. Die Übertragung der Kapazitäten im qualifizierten Krankentransport – sechs KTW – erfolge sodann sukzessive im Laufe des April.
Mit dieser Lösung wird eine vom vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Sebastian Henneke ins Spiel gebrachte Variante, dass die Verträge von Reinoldus mit dem Kreis Unna sowie die Beschäftigten von einem anderen privaten Rettungsdienstunternehmen übernommen werden könnten, hinfällig.
„Wir sind dafür verantwortlich, dass der Rettungsdienst in den Kommunen jederzeit gewährleistet ist“, wird Dezernent Holger Gutzeit am Donnerstag zitiert. Und weiter heißt es wörtlich: „Wir können da kein Risiko eingehen, das auf Kosten der Bevölkerung geht. Wenn jemand in Not ist, muss sichergestellt sein, dass auch ein Rettungswagen schnell verfügbar ist. Das hat oberste Priorität und das stellen wir mit diesem Schritt sicher.“
[Zitat Ende]
Heimatschutzkräfte der Bundeswehr und Blaulichtorganisationen wie Polizei, Feuerwehr oder THW nutzen künftig denselben digitalen BOS-Funk. Divisionskommandeur Generalmajor Andreas Henne besuchte dafür in Berlin den Präsidenten der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Jens Koch.
Das bedeutet: eine funktechnische Zusammenarbeit der #BOS - und damit auch des #DRK - mit der Bundeswehr im Rahmen #ZMZ ist damit künftig deutlich einfacher möglich. Das kann bei gemeinsamen Einsätzen im #Sanitätsdienst buchstäblich lebensrettend sein.
@Bundeswehr #Heer #Heimatschutz #Reserve #LVBV

1,316 likes, 14 comments - verteidigungsministerium on March 6, 2026: "Wer verlässlich verteidigen will, muss auch medizinisch durchhaltefähig sein: Mit der Übung MEDIC QUADRIGA 2026 trainiert die Bundeswehr die Versorgung Verwundeter – von der Erstversorgung im Einsatzland bis zur Behandlung in Deutschland (=Rettungskette). Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten sowie rund 250 zivile Kräfte aus Bund, Ländern und Hilfsorganisationen sind im Februar & März an der Übung beteiligt. Ziel: Die zivil-militärische Zusammenarbeit stärken. Denn Sicherheit gelingt nur gemeinsam – mit einer starken Rettungskette vom Gefechtsfeld bis ins Krankenhaus. Kommentiert mit 🚒🚨🚑🧑⚕️🩺, um unseren Einsatzkräften zu danken. #Bundeswehr #MedicQuadriga #Sanitätsdienst".