Christoph Brodesser

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Rotkreuzler seit 1970, ehrenamtlich Vorsitzender des DRK-OV Nordwalde. Besonders interessiert an Bevölkerungsschutz und humanitärem Völkerrecht
Das DRK Nordwalde feiert 160. Geburtstag - und lädt am #Weltrotkreuztag zu einem Kaffeeklatsch ein! Alle Freundinnen, Freunde und Förderer des #DRK #Nordwalde sind herzlich eingeladen!
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Für Timm geht es nicht darum, dass er sagen kann: „Alle kommunizieren jetzt mit meiner Verschlüsselung.“

Entscheidend ist für ihn etwas anderes: dass der BundesMessenger allen Nutzenden eine sichere, vertrauenswürdige und Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikationsplattform bietet.

Mehr Einblicke wie diesen gibt es in unserer Serie BuM Inside – folgt uns, um die nächsten Folgen nicht zu verpassen.

BundesMessenger ist ein Produkt der @bwi

Kreiswettbewerb Paderborn 🏆- Qualifizierung für den Bundeswettbewerb der Bereitschaften

Die Auswertung ist abgeschlossen und die Siegerehrung erfolgreich durchgeführt – ein besonderer Moment für alle teilnehmenden Gruppen!

Wir gratulieren herzlich zu den hervorragenden Leistungen:
🥇 1. Platz: Wettbewerbsgruppe RKG Bad Lippspringe (Kreisverband Paderborn)
🥈 2. Platz: Wettbewerbsgruppe RKG Ibbenbüren (Kreisverband Tecklenburger Land)
🥉 3. Platz: Wettbewerbsgruppe RKG Wadersloh (Kreisverband Warendorf-Beckum)

Alle drei Gruppen bekommen das neue DRK-Brettspiel vom Landesverband "Katastrophen! Wer klüger ist, sorgt vor!", das ganz neu erschienen ist!

Die Wettbewerbsgruppe Bad Lippspringe wird den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe am dritten Septemberwochenende beim Bundeswettbewerb der Bereitschaften im Saarland vertreten. Dafür wünschen wir schon jetzt viel Erfolg und alles Gute! 🍀

Ein herzliches Dankeschön gilt nochmal dem DRK-Kreisverband Paderborn für die Ausrichtung dieses grandiosen Wettbewerbs!

Wir wünschen nun alle eine tolle Party!

(Quelle: DRK-LV Westfalen-Lippe)

Heute gab es ein paar Updates an unserem Kurz-URL-Dienst für das #DRK. Die Version wurde aktualisiert, das Backend erneuert und in diesem Zug haben wir auch gleich das Rundlogo auf der Webseite entfernt. Laut Styleguide soll das Rundlogo vorrangig im Einsatz verwendet werden. Da das Kompaktlogo nicht gut wirkt, haben wir ein einfaches Logo gebastelt, welches nun die Webseite ziert.

Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Kürzen von Links.

Update: Nach konstruktivem Feedback aus der Community hier wurde das godrk-Logo durch das Kompaktlogo ersetzt.

Papst Leo XIV. erntet aktuell für seine klaren Aussagen zu den Kriegen in der Welt sehr viel Zustimmung - aber auch Ablehnung! Es lohnt sich daher, seine Worte etwas näher zu betrachten.

Papst Leo XIV. ist Augustiner - seine Worte sollten also ausgehend von Augustinus' Lehre vom „gerechten Krieg“ gesehen werden. Der hl. Augustinus von Hippo (Nordafrika) ist Kirchenlehrer des frühen Christentums und Gründer des Augustinerordens, des Ordens, dem Papst Leo lange Zeit vorgestanden hat - übrigens sind die Augustiner auch die geistige Heimat von Martin Luther.

Augustins Kriterien für einen gerechten Krieg des vom Christentum geprägten Römischen Reiches waren:
- Er muss dem Frieden dienen und diesen wiederherstellen (iustus finis).
- Er darf sich nur gegen begangenes, dem Feind vorwerfbares Unrecht, etwa eine gravierende Verletzung oder Bedrohung der Rechtsordnung, richten, das wegen des feindlichen Verhaltens fortbesteht (causa iusta).
- Eine legitime Autorität, also Gott oder ein Fürst (princeps), muss den Krieg anordnen (legitima auctoritas). Dabei muss der Fürst die innerstaatliche Ordnung wahren, d. h. die gegebenen Strukturen des Befehlens und Gehorchens.
- Sein Kriegsbefehl darf nicht gegen Gottes Gebot verstoßen: Der Soldat muss ihn als Dienst am Frieden einsehen und ausführen können.

Die Verteidigung gegen Angriffe ist also durchaus zulässig - das sieht die UN-Charta ebenso. Auch muss die Kriegsführung so erfolgen, dass sie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht und Unbeteiligte so wenig wie möglich in Mitleidenschaft zieht - diese Grundsätze bestimmen auch das humanitäre Völkerrecht.

Etliche dieser Gedanken lassen sich unschwer auch in den Genfer Rotkreuzabkommen und dem I. und II. Zusatzprotokoll wiederfinden.

Leo XIV. vertritt damit nach meiner Einschätzung zum einen sehr deutlich die augustinische Lehre (was wohl nicht überraschend ist) und andererseits damit aber auch die Grundsätze des heutigen humanitären Völkerrechts. Wir von der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung können uns mit seinen Appellen durchaus identifizieren.
Es ist ihm zu wünschen, dass es gelingt, diesen Grundsätzen nicht zuletzt auch durch seine ständigen Mahnungen und Erinnerungen Geltung zu verschaffen. Ich finde, die Menschheit ist ihm für seine Worte sehr zu Dank verpflichtet!
#RCRCRC #DRK #PrinciplesInAction #LeoXIV #HVR #IHL

Die Björn-Steiger-Stiftung fordert im Behörden-Spiegel Nr. 165 von April 2026 eine bundesweit einheitliche Zuordnung des Rettungsdienstes zum Gesundheitswesen anstatt zur (nichtpolizeilichen) Gefahrenabwehr. So weit, so gut; aber: würde eine einheitliche Ressortierung bei den Gesundheitsministerien der Länder anstatt den Innenministerien die aktuellen Probleme lösen?
Derzeit ist Deutschland nach meiner Zählung rettungsdienstlich zweigeteilt: die Hälfte der Bundesländer verortet ihn bei den Innenministerien/-senatoren, die andere Hälfte bei den Gesundheitsressorts. Ich vermag nicht zu erkennen, dass die Zuordnung in die eine oder andere Richtung signifikante Veränderung in der Qualität der Leistungserbringung mit sich bringt. Der Vorschlag der Björn-Steiger-Stiftung dürfte daher unter diesem Gesichtspunkt eher „Schmuck am Nachthemd“ sein.
Das Problem liegt an einer anderen Stelle, nämlich dass das Sozialgesetzbuch (SGB V) den Rettungsdienst in völlig anachronistischer Manier lediglich als „Transportleistung“ sieht und nicht als moderne präklinische Gesundheitsdienstleistung. Daraus resultieren auch die aktuellen Diskussionen und Verwerfungen, die mancherorts an der Sinnhaftigkeit der Strukturen in unserer Gesellschaft zweifeln lassen.

Was wir brauchen ist nicht eine Diskussion darüber, welches Ministerium für Rettungsdienst zuständig sein soll, sondern eine Modernisierung des SGB V dergestalt, dass Rettungsdienst als medizinische Hilfeleistung im Gesundheitswesen akzeptiert und aus seiner Nische der „Patientenspedition“ der 60er Jahre herausgeholt wird. Hier könnte sich die Björn-Steiger-Stiftung Lorbeeren erwerben - nicht aber mit einer in meinen Augen unnötigen Zuständigkeitsdiskussion!

#BjörnSteigerStiftung #Rettungsdienst #SGB5 #DRK #JUH #ASB #MHD #Behördenspiegel

RE: https://social.bund.de/@bundesmessenger/116408102126954128

Vielen Dank an das #Bundesmessenger-Team für die Hinweise. Ich finde, hier wäre es nun an der Zeit, dass nicht Ortsvereine oder Kreisverbände, sondern zumindest Landesverbände oder der Bundesverband auf diesen gerade anlaufenden Zug aufspringen und uns im #DRK eine eigenständige, gesicherte Messaging-Umgebung schaffen. Die bayrischen Kollegen sind ja anscheinend mit BRK.chat auf diesem Weg, und in Rheinland-Pfalz gibt es DRK.chat. Eine Verknüpfung mit dem DRK-Server sollte doch wohl möglich sein!?
Für unseren Grundsatz „Unabhängigkeit“ wäre dies aus meiner Sicht ohne Zweifel zielführend, und #digitaleSouveränität / #digitalSouveranity wäre auch aus übergeordneten Gesichtspunkten heraus erstrebenswert.

Die öffentliche Verwaltung in #Frankreich stellt auf #Linux um - #Microsoft-Produkte sollen dort ab Herbst nicht mehr genutzt werden. #DigitaleSouveränität #DigitalSouveranity schafft damit #Unabhängigkeit von US-Diensten. #DRK https://youtu.be/opOM8miP53k?is=dn1UuUFKcG9VyM-O
Ich meine: auch wir im Roten Kreuz sollten diesem Schritt folgen. Unabhängigkeit ist ein hohes Gut für uns und wird für uns von der Völkergemeinschaft sowohl gefordert als auch - hoffentlich! - garantiert. Dazu gehört aber auch, dass wir selbst alles dafür tun, diese Unabhängigkeit zu sichern, nicht zuletzt durch die Nutzung von Diensten und Werkzeugen, die nicht korrumpiert werden können.
Frankreich steigt auf Linux um. Warum das auch DICH betrifft.

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