Wir machen den Sprit, der uns möglicherweise in einem Monat ausgeht, künstlich billiger, damit er uns noch schneller ausgeht.
Wir tun aber absolut gar nichts dafür, weniger Sprit zu verbrauchen.
Habe ich das so weit richtig verstanden?
Wir machen den Sprit, der uns möglicherweise in einem Monat ausgeht, künstlich billiger, damit er uns noch schneller ausgeht.
Wir tun aber absolut gar nichts dafür, weniger Sprit zu verbrauchen.
Habe ich das so weit richtig verstanden?
@anderl @thoralf So leicht geht's leider auch nicht. Deutschlands Markt ist ja nicht isoliert und Rohöl ist nicht gleich Rohöl. Asiatische Raffinieriebetreiber kaufen z.B. gerade im großen Stil norwegisches Rohöl mit hohen Aufschlägen, gerade das bisschen schweres Bitumenrohöl, dass es da gibt und gut geeignet ist um schweres Rohöl aus dem nahen Osten zu ersetzen.
@zahnfee @kalivene Es dämpft zumindest den Effekt gewaltig.
Und wer eher lokal einkauft und nicht das Zeug, das kreuz und quer durch Europa oder die ganze Welt gekarrt wird, dürfte auch weit weniger starke Effekte erleben.
Dazu kommt, dass sich inzwischen auch in der Logistikbranche langsam die Vernunft durchsetzt und zunehmend Elektro-Lkw zum Einsatz kommen.
Aber natürlich trifft es wieder diejenigen, die ohnehin schon keinen oder nur geringen finanziellen Spielraum haben, unfassbar hart.
Bei Kerosin gibt es jetzt schon Probleme in einigen Ländern.
@musevg @scuba_zeus @thoralf jetzt ist es der 14.04.
Wie sieht es nun aus?
@coba
Ich werd morgen nochmal volltanken. Sicher ist sicher:
https://dju.social/@DerKlimablog/116403578086746507
Und vielleicht noch ein paar 5l-Flaschen Rapsöl aus dem Großmarkt holen. DIN 51605 ist der Freund der Dieselfahrer.
(Leider springen Gotthardts Alleshasser auch schon auf den Rapsöl-Zug)
Die Lage ist dramatischer als viele ahnen. Die EU, die IEA und die Fluggesellschaften warnen, dass schon in 2 Wochen das Kerosin ausgeht, in absehbarer Zeit auch Diesel. Wie gut, dass die Regierung mit der Senkung der Luftverkerssteuer und jetzt der Energiessteuer kräftig zum Verschwenden anregte.
@liz Ja, umso seltener der Preis angepasst wird, umso teurer wirds. Der Verkäufer versichert sich ja dann mit einem Aufschlag gegen alle Eventualitäten, die innerhalb von 24h auftreten könnten. Sieht man ja an Stromverträgen. Umso seltener der Preis angepasst wird, umso teurer die kWh.
Gemeint sind wohl eher so Maßnahmen (beschlossen oder im Gespräch), wie Luftverkehrsteuer senken und Pendlerpauschale erhöhen, die genau an den Stellen, wo der Markt elastisch reagieren könnte (fliegt man halt mal nicht, kuckt man mal, ob nicht doch Fahrgemeinschaften oder ÖPNV infrage kommen), extra Anreize gegen diese Elastizität setzen. Preise explodieren bei einer Angebotsverknappung ja nur dann, wenn die Nachfrage nicht elastisch ist.
@thoralf
Schon. Aber TACO.
Wobei gleichzeitig ist die Orange halt auch komplett unberechenbar.
Beispiel aus dem Bekanntenkreis:
Da beschäftigt sich jemand mit dem Kauf eines Autos und hat gon sich aus verstanden, dass ein E-Auto im TCO günstiger ist, um sich dann noch einen Jahreswagen Diesel zu kaufen. "So viel wie ich fahre rechnet sich das".
Ich hab dann nichts mehr gesagt...
Wenn der Sprit versiegt wissen wir anschließend wenigstens, was 📢 DIE GRÜÜÜÜNEN falsch gemacht haben.
Also eine win/win-Situation ⚠️
@thoralf
#Spritpreise interessieren mich zum Glück nicht so sehr.
Da wir aber offensichtlich die #Antriebswende nicht freiwillig und vorausschauend hinbekommen, hat das Vorgehen irgendwie schon Sinn. So kommt das Umdenken dann eben plötzlich und unfreiwillig.
Das nennt sich Wirtschaftskompetenz. Aufgrund derer wurde als das Bier zur Neige ging in der Kugleralm das Radler erfunden (halb Bier, halb Limo).
Der deutschen Autoindustrie wird für die hocheffizienten Verbrenner sicher etwas ähnliches einfallen.
/s
Diese Frage auf der Pressekonferenz.
Da würde ich mal gerne Mäuschen spielen.