@FR: Welche Maßnahmen halten Sie für die wichtigsten, damit es zu einer echten #Verkehrswende kommt?

#AndreasKnie: Nummer eins wäre ein generelles #Tempolimit auf Autobahnen. Erst 130 km/h, dann 110. Zweitens würde ich das Parken von privaten Autos auf öffentlichen Straßen generell verbieten. Das war schon mal so, dann sind die Privilegien auch wieder weg. Und das Dritte: Ich würde ein #29EuroTicket einführen – und zwar für alles, nicht nur für den Nahverkehr, sondern auch für den Fernverkehr. Und wenn Sie jetzt fragen, wie finanzieren Sie das, kommen meine finalen Maßnahmen: Abschaffung der #Dieselsubventionierung, komplette Abschaffung des #Dienstwagenprivileg​s und die völlige Abschaffung der #Pendlerpauschale. Das sind fast 12, 13, vielleicht sogar 14 Milliarden Euro – und damit kriege ich das 29-Euro-Ticket locker finanziert.

https://www.fr.de/wirtschaft/legale-korruption-im-verkehrssektor-experte-raet-zur-deutschen-verkehrsrevolution-zr-94255144.html

#Deutschlandticket #ÖPNV #AttraktiverÖPNV #Straßenparken #Parkraummanagement #Parkraumumwidmung #Parkraumrückbau #Entfernungspauschale #Dieselprivileg #FossileSubventionen #UmweltschädlicheSubventionen #KlimaschädlicheSubventionen #ExterneKosten #Kostenwahrheit

„Totalversagen der Bundesregierung“: Verkehrsexperte rät zur Revolution im deutschen Straßenverkehr

Die Kosten an der Tankstelle sorgen für eine neue verkehrspolitische Debatte. Doch ein Umdenken wird von der Regierung gebremst. Die Folgen erklärt Verkehrsforscher Andreas Knie im Interview.

@GermanZeroHH @FR "Zweitens würde ich das Parken von privaten Autos auf öffentlichen Straßen generell verbieten. Das war schon mal so, dann sind die Privilegien auch wieder weg."

Wo war das so? Hamburg hatte es Anfang der 1960er mal versucht. Vgl. https://recht-energisch.de/2023/03/01/kein-verbot-der-laternengarage-durch-strassenrecht/

Kein Verbot der "Laternengarage" durch Straßenrecht - Recht energisch

Im Zusam­menhang mit der Verkehrs­wende und neuen Formen der Mobilität kommt immer wieder die Frage auf, ob sich nicht über […]

Recht energisch

@tessarakt @GermanZeroHH @FR 1966, Bremer Laternenparker-Urteil

https://taz.de/Parkende-Autos/!5968714/

Bis mindestens zum 2. Weltkrieg war es überall in Europa selbstverständlich verboten, Autos (über Nacht) an der Straße abzustellen.

Und in den 70er Jahren haben wir als Kinder die Seitenstraßen mit völliger Selbstverständlichkeit als Spielflächen genutzt. Das ging problemlos, weil da wirklich nur sehr selten mal ein Auto langfuhr.

Ein Auto brauchte man auch nicht, weil jeder maximal 5 Minuten zu Fuß bis zum nächsten Tante-Emma-Laden brauchte. Oft deutlich weniger. Das hat sich dann schlagartig geändert, als die Kombi von Autobesitz und Supermärkten auf der grünen Wiese (damals aber teilweise noch in Innnenstadtlagen) den kleinen Läden das Wasser abgegraben haben.

Parkende Autos: Dieser Platz ist besetzt

Überall stehen Autos an den Straßen herum. Ein Flächenfraß. Dass der überhaupt erlaubt ist, verdanken die Städte dem Bremer Laternenparker-Urteil.

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