Erneuerbare Friedensenergien wie Solar- und Windenergie sind durch sieben Vorteile definiert:

• Erneuerbar.
• Dezentral (Lokal produziert)
• Sparsam (Wertschöpfung vor Ort).
• Verfügbar.
• Nachhaltig.
• Mitweltschonend.
• Demokratisch bzw. demokratie-stärkend

Dagegen gehen fossile Gewaltenergien wie Kohle, Erdöl, Erdgas & Atomkraft mit sieben Nachteilen einher:

• Werden verbraucht.
• Zentralistisch (Konzern-produziert).
• Teuer (Mittel fließen ab.)
• Von Kartellen abhängig.
• Verbrauchsgüter.
• Mitweltbelastend.
• Autoritäre Rentiers-Regime fördernd.

Aus all diesen Gründen lassen sich #Erneuerbare auch als Freiheits-, Wohlstands- und Heimatenergien bezeichnen.

#Solarstrom #Windstrom #Batteriespeicher #Friedensenergien #Wohlstandsenergien #Freiheitsenergien #Heimatenergien #Solarpunk #Mitwelt #Energiedemokratie #Fossilismus #Gewaltenergien #Rentierstaat #Politikwissenschaft #Wirtschaft #Deutschland #Russland #USA #Iran #Israel #Australien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/solarpunk-waermepumpe-memes-und-lob-dem-spd-oekosozialen-hermann-scheer-1944-2010/

Solarpunk - Wärmepumpe - Memes und Lob dem SPD-Ökosozialen Hermann Scheer (1944 - 2010) » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Immer wieder fragen mich Menschen, wie ich es angesichts rechtslibertärer und fossiler Engführung der Bundespolitik in „meiner“ CDU aushielte. Die Antwort liegt in meiner Jugend als Orts- und Kreisvorsitzender der Jungen Union, in der sich meine christlich-ökologischen Grundüberzeugungen herausbildeten. Die Union war damals noch eine breit aufgestellte Volkspartei, in der sich auf der Basis des christlichen Menschenbildes soziale und liberale, konservative und ökologische Strömungen verbanden. Zu meinen frühen, christlich-demokratischen Vorbildern, denen ich auch begegnen durfte, gehörten Rita Süßmuth (1937 – 2026), Heiner Geißler (1930 – 2017) und Klaus Töpfer (1938 – 2024). Erinnerung an die große Rita Süßmuth beim CDU-Bundesparteitag …

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution
Hast Du gar keine Sorge, dass national-völkische Menschen bei Energiemangel (gefühlt oder tatsächlich) daraus ganz schnell machen könnten: Wir brauchen mehr Boden oder Küste oder sonnige Gebiete?

Oder „Deutscher Strom nur für Deutsche!“

Ich hab die ganze Zeit Viktor Klemperer im Ohr und dessen Analyse, wie Sprache verschoben wird und Dinge normalisiert werden, die besser unsagbar geblieben wären.

(Bezogen auf die Abbildung)

@Chaotica

Genau das.
Ich halte auch dieses Framing von Friedensenergie für komplett irreführend.
Eben genau aus den von Dir genannten Aspekten.

Und: dieses Frieden oder Gewalt Ding... Da schüttelt es mich jedes Mal wenn ich solche Ausdrücke lese.
Du kannst auch Öl als Friedensenergie bezeichnen, wenn man den Sinn dem Wort anpasst. Warum sagt man nicht einfach: Energie und definiert dann nach umweltfödernd bzw klimazerstörend.

Dann hat man auch endlich dieses Krieg und Frieden Framing endgültig vom Tisch.

@BlumeEvolution
@nocci Aber Fakt ist nunmal, dass etliche Kriege um dieses Öl kreisen. Das 'schwarze Gold' ist leider immer noch so begehrt als Rohstoff, dass z.B. der gierige Trump & MAGA nicht die Finger von lassen kann. Siehe Venezuela, siehe jetzt Iran. Diesen bisher immer noch zu wertvollen (da Marktnachfrage hoch) Rohstoff zu ersetzen mit dezentraler erneuerbarer Energie wird den Grund für Invasionskriege schrumpfen. Es wird aber Kriege um andere Rohstoffe nicht verhindern. @Chaotica @BlumeEvolution

@energisch_
Da hast Du völlig Recht.

Aber ich möchte halt nicht in eine Zukunft stolpern, in der wieder Kriege geführt werden um „Boden“ bzw. Gegenden in denen die Generierung erneuerbarer Energien leichter ist als in anderen.
Das ist ja nun mal Fakt, dass es auch hierzu Gunsträume gibt.
@nocci @BlumeEvolution

@Chaotica
Das ist ein echter blinder Fleck im Friedensenergie-Framing – und ein wichtiger.

Zwei Gegenargumente, keine Entwarnung:

Die Technologie ist transferierbar. Öl ist wo es ist. Panels und Turbinen kann man bauen und liefern.

Dezentralität verteilt Macht breiter als jedes Öl- oder Gasfeld es je konnte.

Das nimmt deinen Einwand nicht vom Tisch. Er gehört in jede ehrliche Debatte über Energiegeopolitik.

@energisch_ @nocci @BlumeEvolution

@Sylviaborin
Genau so meinte ich es.

Natürlich ich eine dezentrale Energieversorgung für #BigOil und alle zentralistischen Gedanken eine echte Gefahr.
Aber Begriffe wie „Heimatenergie“ oder „Deutscher Boden“ können halt trotzdem missbraucht werden.
Zusätzlich normalisieren sie eine Gedankenwelt, die ich überwunden hoffte.
@energisch_ @nocci @BlumeEvolution

P.S.: Ich selbst bin schon lange #Solarpunk

@Chaotica

@energisch_ @nocci @BlumeEvolution

Richtig, der Missbrauch ist real „Heimatenergie" und „Deutscher Boden" haben eine giftige Konnotation, die ich nicht kleinrede.
Aber „Friedensenergie" ist kein Heimat-Begriff. Er ist ein geopolitischer. Der Gegner ist Abhängigkeit und nicht der Fremde.
Den Unterschied klar zu benennen ist die Antwort auf den Missbrauch, nicht der Verzicht auf das Framing.
🖖
#BigOil #Solarpunk

@Sylviaborin
das ist m.E. n gefährlicher aber nötiger Spagat. ein 'patriotisches' Erzählmuster, das Leute von fossiler Energie wegbringt, ist mir ganz utilitaristisch erst mal recht. Nur hast du Recht, dass das nicht zu Expansionsbestrebungen fuhren darf.

Das Framing als 'Friedensenergie' sehe ich dahingehend als unproblematisch.
@Chaotica @energisch_ @nocci @BlumeEvolution

@jakob_thoboell
Und wenn die „patriotische Energie“ dann nur noch von „echten Deutschen“ benutzt werden darf?
Dieser Gedankenschritt ist doch nun echt nicht sooo riesig, oder?

@Sylviaborin @energisch_ @nocci @BlumeEvolution

@Chaotica

Ich habe es nun mehrfach freundlich erklärt & empfinde das Insistieren hier auf „echte Deutsche“ auch als Teil einer deutsch-türkischen & christlich-muslimischen Familie als übergriffig. Wollen mir hier manche pseudonyme Accounts sagen, meine Familie wäre nicht „echt deutsch“? Was soll denn das?

Auch umgedrehter (antideutscher) #Rassismus bleibt rassistisch. Taugt für mich nicht. Danke.

#Mastodon #Fediverse #Dualismus #deutsch #antideutsch

@jakob_thoboell @Sylviaborin @energisch_ @nocci

https://chrismon.de/artikel/2019/42709/christlich-muslimische-familie

Christlich-muslimische Familie

Zehra und Michael Blume - die Geschichte ihrer Liebe

@BlumeEvolution
Ich möchte nicht, dass irgendein Mensch auf Grund seiner Nationalität ausgegrenzt wird. Weder als „anti-deutsch“ noch als „deutsch“ (was immer das jeweils sein mag), noch als sonst was!

Und ich möchte auch nicht, dass irgendeine Ressource mit einer Nationalität verknüpft wird. Egal welche. Weil das in meinen Ohren den Keim des „wem gehört es und wer darf es nutzen“ schon in sich trägt.
https://digitalcourage.social/@BlumeEvolution/116356299929408024@[email protected] @energisch_ @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @nocci ich kann das verstehen, nur wer sollte denn sonst darüber entscheiden, wenn nicht eine demokratische Einheit, auf welche Ebene auch immer?
@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @nocci die Nation ist eine demokratische Verantwortungsgemeinschaft, wenn du sie ablehnst was ist deine Alternative?

@Lykanthrop_
Ich lehne nicht die Nation ab. Schon gar nicht als Verwaltungseinheit.

Aber ich sehe wirklich keinen sinnvollen Grund, natürlichen Ressourcen wie Wind, Boden oder Sonne eine „Nationalität“ anzuhängen.

Dagegen sehe ich in solch einem Vorgehen mehrere Gefahren, die ich ich versucht habe aufzuzeigen.
@BlumeEvolution @energisch_ @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @nocci Nationalität hängt mit demokratischer Legitimation zusammen, irgendwer wird darüber bestimmen, eine demokratische Gemeinschaft ist für mich die beste Alternative.

Ganz nach Winston Churchill

Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – ausgenommen all jene anderen Formen, die man von Zeit zu Zeit ausprobiert hat

@Lykanthrop_
Schon.

Aber warum muss man Boden „deutsch“ nennen?
Erschließt sich mir einfach nicht, was daran der Vorteil sein soll.
Insbesondere nicht in Abwägung der von mir genannten möglichen Entwicklungen, die daraus entstehen können.

Magst Du darauf eingehen?

@BlumeEvolution @energisch_ @nocci

@Chaotica bitte lasst mich aus der weiteren nationalen Diskussion raus, danke 😽 @Lykanthrop_ @BlumeEvolution @nocci

Wie @energisch_ sagt: Auch ich möchte hier nicht weiter über „völkische“ Fantasien diskutieren. Antideutsch ist mir allzu deutsch.

Ich bleibe auch als #Solarpunk lieber beim inklusiven #Föderalismus und der #Energiedemokratie.

Erneuerbare #Friedensenegien sind m.E. mit #Nationalismus & jedem #Rassismus unvereinbar.

Danke.

@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci

https://energiewinde.orsted.de/koepfe-der-energiewende/michael-blume-antisemitismus-ressourcenfluch-oel-gas-konflikte-interview

„Erneuerbare sind Friedensenergien“

Öl und Gas sind ein Segen für kleine Eliten. Doch die Mehrheit in vielen Ölstaaten leidet darunter, sagt Michael Blume. Hier erklärt er das fatale Zusammenspiel von fossilen Ressourcen und Antisemitismus – aus dem die Energiewende einen Ausweg bietet.

„Erneuerbare sind Friedensenergien“

@BlumeEvolution
Dafür, dass Du angeblich nicht in dualistische Schubladen gesteckt werden möchtest, machst Du das bei anderen aber erstaunlich häufig.

Was soll „antideutsch“ denn bitte sein?

Oder möchtest Du mir, als so betitelte, auch diese Erklärung verwehren?

P.S.: ich hab nachgeschaut: Um zu Deiner Vita samt Impressum zu kommen, muss man sogar eine Suchmaschine bemühen. Bei mir sind es 3 Klicks.
@energisch_ @Lykanthrop_ @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @Lykanthrop_ @nocci Diese Diskussion artet so langsam ins off-topic aus. Das ist bereits Grund genug. Du kannst mit Lykanthrop gerne weiter im Offtopic über die Nationalität von Böden und die Legitimation dessen aneinander vorbei diskutieren und euch gegenseitig reinsteigern. Nur drehe bitte nicht anderen ein Strick daraus, dass sie sich das nicht mit ansehen oder damit assoziiert werden wollen.

@Weirdaholic
Ich drehe niemandem einen Strick.

Aber wenn ich mit einer Zuschreibung betitelt werde, möchte ich schon gern wissen, was diese denn bedeuten soll.

Und wir steigern uns nicht rein. Wir versuchen einander zu verstehen. Das bedarf schon mal mehrerer Nachfragen und Neuformulierungen. Du musst es ja nicht lesen, wenn es Dich nicht interessiert.
@BlumeEvolution @energisch_ @Lykanthrop_ @nocci

@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci 1. deine vorige Antwort, inkl. Adressensuche via Impressum spricht eine andere Sprache.
2. Ich bin mir sicher, dass allen Beteiligten das Missbrauchspotenzial im Begriff Friedens-/Heimatenergie bekannt ist. Leider ist es unmöglich Slogans oder Bezeichnungen für Ideen zu finden, die nicht von rechts gekapert werden können. Sollte man spätestens mit der Übernahme von "woke" gemerkt haben. Denen ist nix heilig. Umso wichtiger sich davon nicht beeindrucken zu lassen.
@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci 3. wieso ziehst du dir den "antideutsch"-Schuh an, wenn er dir angeblich nicht passt? Ich lese es aus deinen Antworten selbst nicht direkt raus, aber ich musste mich bisher auch nicht von dutzenden Leuten mit ähnlichen bzw. weitergehenden Gedanken als Fascho oder Stiefellecker bezeichnen lassen, weil anderen die Parteizugehörigkeit nicht passt.
Da triggert halt die Mustererkennung.
@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci kleiner Nachtrag: Nur weil er selbst in reaktionäre bzw. dualistische Verhaltensmuster fällt, macht es weder seine Kritik daran noch ihn schlechter. Es ist (leider) menschlich, in diese Falle zu tappen.
@Weirdaholic
Fair.
Aber dann sollte man auch die Größe besitzen, das zuzugeben und - wenn man darauf hingewiesen wird - selbstkritisch zu sein und nicht zum Gegenangriff über zu gehen.
@Lykanthrop_ @nocci

@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci würde ich nicht so pauschal sagen. Ich kann niemanden in den Kopf schauen und herausfinden, ob mein fremdes (!) Gegenüber es als konstruktiven Beitrag annimmt, oder als "Sieg" deutet bzw. zukünftig als ewige Trumpfkarte benutzt.

Zumal es den Fokus auf Ästhetik legt, und wenn du dir den gespielten Stoizismus rechter Vordenker und Intellektueller anschaust, und wie Intelligent die sich inszenieren, kannst du dir denken wie problematisch dies ist.

@Weirdaholic
Gut, anders formuliert: im Sinne einer wohlwollenden, auf gegenseitiges Verständnis abzielenden Gesprächskultur würde ich mir eine solche Selbstkritik häufiger wünschen.
@Lykanthrop_ @nocci
@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci zumal man im Eifer des Gefechtes auch gerne mal wider besseren Wissens handelt.
@Weirdaholic
1. bezog sich auf den Vorwurf des Pseudonyms
2. ja, das ist die andere Seite, die ich durchaus auch wichtig finde. Aber manche Begriffe halte ich für „gefährlicher“ als andere
3. ich ziehe mir nichts an. Nur wenn man mich mit einem Begriff betitelt, möchte ich gern wissen, wie das gemeint ist.
@Lykanthrop_ @nocci
@BlumeEvolution
@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci zu 1: Danke für die Klarstellung. Leider spielt das, außer für amtliche Ermittlungen und Stalking keine Rolle, ob du irgendwo ein Impressum hast. die Meisten, egal ob pseudonymisiert oder nicht, haben es nicht.
2. verschiedene Leute haben verschiedene Ansichten zur Gefährlichkeit. Musst du, so wie ich, mit leben.
3. Die Wahrscheinlichkeit einer Antwort wird nicht größer, wenn du ihn trotz seiner Bitte es zu lassen, immer wieder in die Diskussion ziehst.
@Chaotica @Lykanthrop_ @nocci Und wenn du dich zu provokanten Äußerungen hinreißen lässt, musst du mit rechnen, dass Leute entsprechend reagieren. Die Antwort, an der du dich aufhängst, sagt aus, dass er auf diese völkische Sichtweise weder real noch hypothetisch eingehen und ihr keine Legitimität zugestehen wird. Find ich tatsächlich sogar gut. Sollten sich mehr Leute ein Beispiel daran nehmen, vor allem die vielen Kolumnisten im Journalismus. Aber jetzt schweife ich ab.
@Weirdaholic
1. dafür nicht. Aber für die Diskussion über Klarnamen ist es schon relevant
2. fair. Ich suchte keine Übereinstimmung, sondern Diskurs
3/4. es war nicht provokant gemeint, wenn Du weiter oben schaust, ist das eine (für mich) reale Gefahr, über die ich mich gern ausgetauscht hätte. Ich glaube nicht, dass ignorieren da hilft.
Und dann im Gegenzug mit „antideutsch“ zu reagieren, finde ich dann schon ziemlich wild. Greift das doch genau den Nationalismus wieder auf.
@Chaotica Wobei Blume hier eine leicht abweichende Definition von "antideutsch" hat (zumindest in der Deutung der Motivation unterscheidet er sich stark von den Nationalisten, welche diesen ja einfach nur puren "Zerstörungswillen" unterstellen, indem er es als Überkorrektur zur Abgrenzung von Nationalisten sieht). Er hat das ein einem seiner täglichen Blogposts tatsächlich mal erklärt. Und nein, ich hab mir nicht gespeichert oder gemerkt welcher das war.

@Chaotica Deine hypothetische Frage war dahingehend ein Paradebeispiel für "antideutsch", so wie er es sieht, einfach weil es sich zu sehr darauf fokussiert ist was Nationalisten tun würden und implizit eine Ablehnung dessen gefordert hat.

Die hast du im Prinzip sogar bekommen, leider nicht so wie du es dir vorgestellt hast. Deswegen auch der Ausdruck "Antideutsch ist mir allzu deutsch".

@Weirdaholic
Okay.
Und das war zu viel verlangt, dass er das mal kurz erklärt?

Ich finde Kommunikation - insbesondere schriftliche - kann nur gelingen, wenn man sich wieder und wieder auf Rückfragen einlässt. Zumindest solange man den Wunsch nach Verständigung erkennen kann.

Daraus folgt für mich: in welchem meiner Posts habe ich den Eindruck erweckt, diesen nicht mehr zu haben?

@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @Lykanthrop_ @nocci Und an den Rest: Ich empfehle die Stummschaltung der Konversation. Diese sollte bestenfalls AB diesem Punkt und nicht retroaktiv auf alle Antworten wirken. Ergo: Selber Effekt, aber mit dem Risiko dass eure Stille von manchen als "Zustimmung" gedreht werden kann. (Weshalb ich verstehe, wenn ihr trotzdem rausgenommen werden wollt...). Das ist alles, was ich zu sagen wollte.
@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @Lykanthrop_ @nocci dass habe ich darüber gefunden. habe antideutsch neulich in einer bio von jemanden gefunden, der mich beschimpft hat. hab ihn gleich geblockt.
https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33626/antiimperialistische-und-antideutsche-stroemungen-im-deutschen-linksextremismus/
"Antiimperialistische" und "antideutsche" Strömungen im deutschen Linksextremismus | Linksextremismus | bpb.de

"Nie wieder Deutschland!": Mit der deutschen Einheit erschien 1990 eine neue Strömung im linksextremen Spektrum. Die "Antideutschen" und "Antinationalen" haben sich längst als feste Größen in der linksextremen Ideenwelt etabliert. Ihre Herausbildung

bpb.de

@ewyn
Danke. Das finde ich nun wirklich nicht allzu nett einem Gesprächspartner an den Kopf zu werfen.

Aber @BlumeEvolution möchte das sicher noch klar stellen.

@energisch_ @Lykanthrop_ @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @energisch_ @Lykanthrop_ @nocci ach lass mal. mir hat er auch schon sexistischen männerscheiss vorgehalten, weil ich ursula von der leyen kritisiert habe. denke immer noch zu recht die kritik. aber sei es drum. jeder hat so sein weltbild mit den unzähliche schubladen drin😉
@BlumeEvolution @energisch_ @Chaotica @Lykanthrop_ @nocci unvereinbar? Also als ich neulich einen Post von Quaschning gelesen habe, der klar an die Rechten adressiert war, da dachte ich mir: Holla, was wurde mir denn da in die TL gespült, so nationalistisch klang das.

@Chaotica @BlumeEvolution @nocci
Weil nationale Identitäten nicht willkürlich sind, wenn man versucht sie willkürlich herzustellen, wie nach dem Kolonialismus in Afrika endet das meistens nicht gut.

Ich glaube linke sind in der Schuld extrem national, rechte in ihrem Stolz, ich wünschte es gäbe mehr als diese beiden Pole.

Deutsche sind in ihrem verkrampften Verhältnis zu sich selbst international extrem national.

@Lykanthrop_
Lass mich versuchen zu verstehen.

Du meinst, es gibt so etwas wie eine nationale Identität, die aus sich selbst heraus entstehen?

Das kommt mir komisch vor. In NRW sozialisiert bin ich den meisten Niederländern, Belgiern und Franzosen kulturell gefühlt näher als zum Beispiel Bayern oder Schleswig-Holsteinern.

Mit Schuld hat das mMn gar nichts zu tun. Mehr mit einem weiteren Blickwinkel.
@BlumeEvolution @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @nocci das ist was ich meine, damit bist du sehr deutsch, kaum ein Franzose, Holländer etc.. würde das von sich behaupten.

@Lykanthrop_
Na und?

Was hat das damit zu tun, ob man Wind, Boden oder Sonne „deutsch“ nennen sollte?

Ich bin gerade von Spanien über Frankreich und Luxemburg zurück nach Hause gefahren.
Ich hätte die Staatsgrenzen nirgendwo erkannt, wenn da nicht ein Schild gestanden hätte.

„Nationale Identität“ finde ich ein absurdes Konstrukt.
@BlumeEvolution @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @nocci die Franzosen wären mir ja eher zu national, dafür braucht es keine Schlagbäume. Ich fürchte mit dem nächsten französischen Präsidenten werden wir das noch spüren.

Die Nation ist die Grundlage der Demokratie, die Demokratie ist für mich die beste aller Herrschaftsformen. Da waren wir ja aber schon.

@Lykanthrop_
Ja. Fehlt noch die Erklärung, warum Ressourcen eine Nationalität haben sollten.

Man kann ganz problemlos demokratisch darüber entscheiden, ob man ein Windrad aufstellt oder Geothermie nutzen möchte, ohne dass dafür Boden oder Wind „deutsch“ sein müssen.
@BlumeEvolution @nocci

@Chaotica @BlumeEvolution @nocci man kann Eigentum demokratisch anders definieren, absolut, wenn man Eigentumsverhältnisse ändern will braucht man eine demokratische Mehrheit.

@Lykanthrop_

Meine Position ist zwischen Euch: Ein föderaler (!) Nationalstaat wirkt einem Zentralismus am Besten entgegen, wie er sich in Preußen auf Basis von Kohle & Öl, in Frankreich auf Basis von Kohle & Atomkraft entwickelte. Erneuerbare #Heimatenergien sind dezentral, konkret regional & also föderal. Eben #Friedensenergien

@Chaotica @nocci

https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/der-fossilismus-aus-dem-ehemaligen-preussen-warum-deutscher-energieglauben-auch-regional-gepraegt-ist/

Der Fossilismus aus dem ehemaligen Preußen. Warum deutscher Energieglauben auch regional geprägt ist » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Deutsche Energiegeschichte in einem Satz: Wasser fließt aus den Bergen des Südens nach Norden, Kohle, Erdöl und Erdgas aus Schächten, Häfen und Pipelines von Norden nach Süden. Das ist selbstverständlich verkürzt – die Donau fließt …

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution
Die Argumentation leuchtet mir ein.

Folgt ihr mir auf diesen Gedanken: was, wenn wir die Einheiten vergrößern?
Es könnte ja auch ein föderales Europa sein.

Oder - ganz wild - eine föderale Welt.
@Lykanthrop_ @nocci

@Chaotica
ein Europa der Bundesländer? Wär ein guter Anfang. Im kleinen regeln, was den Ort betrifft, und im großen, was alle betrifft. Die Ebene der Nationalstaaten ist da eher störend als Verwaltungseinheit.
@BlumeEvolution @Lykanthrop_ @nocci
@jakob_thoboell @Chaotica @BlumeEvolution @Lykanthrop_ @nocci
_,das_ wäre mal cool!
Ich bin bei einem föderalen Europäischen Bund auch dabei, zumal es ja in den jetzigen Grenzgebieten schon immer durchmischt war, was Sprache und so angeht. Und solange es nicht wieder zur Kleinstaaterei führt.
Die Entstehung des Nationalstaates liegt nur in D zusammen mit der Demokratisierung - getrieben von den Burschenschaften, die schon immer zutiefst national waren.
@jakob_thoboell
Ein "Europa der Bundesländer"?

Hoffentlich nicht nach "deutschem Vorbild":
- Deutschland hat 16 Bundesländer, jedes eigenem Parlament, was uns in Summe *extrem* viel Geld kostet!

- 400 Gesundheitsämter, deren verwendete Programme untereinander mitunter nicht kompatibel sind, weil jede:r Landesfürst:in meint, ihr eigenes Süppchen kochen zu müssen - wiederum extrem teuer.

Um nur mal zwei kleine Beispiele anzuführen.

Wenn ein "Europa der Bundesländer", dann müsste da *sehr* viel, sehr grundlegend anders organisiert sein.

Bezogen auf ganz Europa:
Wie viele Bundesländer ergäben sich dadurch, 1000?
Und ist das wiederum nur eine "deutsche" Idee, oder wie sehen die Menschen in den anderen europäischen Ländern das?

Abschließend:
Buchempfehlung "Verbannung nach Helgoland - Reich und glücklich ohne Politiker, eine Satireschrift", aber als solche sehr gut, umfassend und detailreich beschrieben, was am Ende genau zu der Idee "lokal first" führt.

@Chaotica @BlumeEvolution @Lykanthrop_ @nocci
@fasnix
die sinnvolle Größe sei mal dahin gestellt.
Aber ich sehe beim gemeinsamen Wirtschaftsraum weniger Sinn in der Nationalen ebene. Küstenschutz, Klimawandel in den Bergen, uvm. sind Themen der Regionen. Aber welche Themen machen in einem gemeinsamen Europa Sinn auf Nationaler Ebene ausgehandelt zu werden?
@BlumeEvolution @Chaotica @nocci @Lykanthrop_
@jakob_thoboell
Vielleicht Steuern/Finanzen?
Weil die Bundesländer/Regionen sich vermutlich nicht selbst autark finanzieren könn(t)en?

@BlumeEvolution @Chaotica @nocci @Lykanthrop_
@fasnix
warum die nicht direkt europaweit einheitlich machrn? macht Arbeitnehmer-Wanderung und internationale Konzerne einfacher...
@BlumeEvolution @Chaotica @nocci @Lykanthrop_
@jakob_thoboell
Jep, aber müssten dazu die Länder/Regionen nicht auch in etwa wirtschaftlich gleich "stark" sein?

@BlumeEvolution @Chaotica @nocci @Lykanthrop_
@fasnix
warum? budget auf EU-Ebene einnehmen und dann nach Bedarf, Fläche oder Einwohnerzahl verteilen auf die Regionen.
@BlumeEvolution @Chaotica @nocci @Lykanthrop_
@fasnix
ser vieles anders zu organisieren wäre in jedem Fall schlau.
@BlumeEvolution @Chaotica @nocci @Lykanthrop_
@BlumeEvolution @Chaotica @nocci ich bin nicht gegen Föderalismus, aber der hat auch Nachteile, es sind ja gerade die reichen Regionen die dafür sind und das nicht ohne Grund. Wären wir föderaler würden die reichen Regionen reicher und die armen ärmer.
@Chaotica @Lykanthrop_ @BlumeEvolution @nocci Letzterem kann und konnte ich mich immer während des größten Teils meines Lebens anschließen. Aber ich fürchte, ich gehöre darin nicht zum „Mainstream“. Die rechte -und vor allem der rechtsextreme Teil der - Mehrheit hat leider gerade eine Obsession mit „Identität“, von vielen dort gern mit Herkunft verbunden (von mir sowieso nicht!). Dem Trend muss man sich nicht einmal im Sinne von Ironie anschließen (viele erkennen die Ironie auch gar nicht).

@Lykanthrop_
und dann gehst du nach Schleswig Holstein, in die Lausitz oder ins Elsass und stellst fest: in den Grenzgebieten wird dieser Ansatz scheitern.

Und nebenbei bemerkt: als Norddeutscher fühle ich mich Friesen, Dänen und Niederländern mehr verbunden als Bayern.
Welcher Stand der Willkürlichen Grenzziehungen ist dann identitätsstiftend?
@Chaotica @BlumeEvolution @nocci

@jakob_thoboell
Was mich wieder mal zu der Frage führt:
Was verbindet, in Bezug auf Europa oder ein "Europa der Bundesländer", zB eine Dänin mit einem Spanier?
Oder einen Slowenier mit einer Lettin?

Generell, nicht auf jeweilige Einzelschicksale bezogen, versteht sich.

@Lykanthrop_ @Chaotica @BlumeEvolution @nocci
@fasnix
einfache Antwort: nahezu genau so viel, wie mich mit einem Bayern: die gleiche Währung (na gut, Dänemark jetzt nicht). Gemeinsame Geschichte? hab ich persönlich erheblich mehr mit Dänemark als mit Bayern.
Thematische Schnittmenge hab ich mit einem Norweger, einem Bretonen und einem Italiener, die alle an der Küste wohnen, mehr, als mit einem Brandenburger.
Hansestädte seien noch erwähnt, Völkerwanderung und Minderheiten in den Grenzgebieten.
@fasnix
Der gleiche Planet. Das gleiche Wasser. Die gleiche Atmosphäre.
@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_
@Chaotica
Das stimmt zwar, meinte ich aber nicht (wie dir sicherlich bewusst ist).

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_
@fasnix
Ich meine das aber.
Und zwar, weil ich das für realer und beachtenswerter halte als andere Dinge, wie Sprache oder Kultur, die man sich aneignen kann.
@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_
@Chaotica
Und Sprache, Kultur und Co. kann man halt auch schlecht an Grenzen festmachen.
@fasnix @BlumeEvolution @nocci @Lykanthrop_
@Chaotica
Ok, dann mache ich es etwas konkreter und konstruiere mal ein Beispiel:

Nehmen wir an, ein "europäisches Bundesland" / eine Region hat ein Modellprojekt - sagen wir, aus dem Bereich Bildung - erfolgreich in ein dauerhaftes Projekt überführt und flächendeckend ausgerollt.
Nehmen wir dafür beispielhaft mal das derzeitige Bundesland Schleswig-Holstein.

Nun erfährt eine lokale Poltiker:in, zB in Bulgarien, von diesem erfolgreichen Projekt und möchte es in ihrer Region einführen, wo es bislang keinerlei vergleichbare Erfahrungen oder Strukturen gibt.

"Hei, im europäischen Bundesland Schleswig-Holstein wurde 'Projekt xy' erfolgreich eingeführt, wie können wir das hier bei uns gestalten und ebenso erfolgreich einführen?"

Meine Frage ist also:
Was *verbindet* hier die jeweils lokale Politik, in diesen zwei völlig verschiedenen Regionen, bzw. eben die Menschen, die die jeweilige Politik gestalten?

Häshtäg: Miteinander / Identifikation

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_

@fasnix
In deinem Beispiel: Dass alle Menschen auf der Welt ziemlich ähnlich lernen bzw ziemlich ähnliche Faktoren haben, die Lernen begünstigen oder behindern.

Meinst Du das?

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_

@Chaotica
Jein, auch.

Ich meine das *voneinander Lernen*, eben im *gemeinsamen* Austausch.
Nicht nur "kopieren", sondern *miteinander* (also im Beispiel die Lokalpolitiker:innen *mit* denen aus S-H).

Nicht jede:r im "stillen Kämmerlein" für sich.
Dadurch (u.a.) nämlich entstehen 400 inkompatible Gesundheitsämter, wie beschrieben ...

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_

@fasnix
Ja, im besten Fall natürlich das. Aber dann kann ja die Bulgarin zum Holsteiner fahren - oder umgekehrt.
Die gemeinsame Basis ist doch dann immer noch, dass überall auf der Welt Kinder gewisse Umgebungsbedingungen brauchen um optimal lernen zu können.

Mir ist nicht ganz klar, worauf Du hinaus willst.

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_

@Chaotica
"Was verbindet ..." war eine offene Frage.
Ich wollte damit nicht auf etwas Konkretes hinaus, sondern lediglich schauen, wie ihr das betrachtet und was für Antworten dazu kommen.

"..., dass überall auf der Welt Kinder gewisse Umgebungsbedingungen brauchen um optimal lernen zu können."

DAS stelle ich ja auch überhaupt nicht in Abrede (außer, dass "Bildung" mehr umfasst als "Lernen in der Kindheit").

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_

@fasnix
Okay.
Also solche Dinge verbinden mMn global. Alle Menschen haben die gleichen/ähnliche Bedürfnisse nach sozialem Eingebundensein, Bildung, Kultur, Stabilität,…

Ich finde das ist eine sehr stabile Basis um sich miteinander verbunden zu fühlen und sich darüber auszutauschen.
Eine gemeinsame Sprache, Kultur, Religion braucht es dafür nicht.

@BlumeEvolution @jakob_thoboell @nocci @Lykanthrop_