Auf dem Weg zur Fachtagung "Fahrradland Niedersachsen/Bremen 2023", u.a. mit @SheDrivesMobility.

Ich hoffe, wir sind dort auf der Höhe der Zeit.

#ÖPNV #Umweltverbund

Alle Radfahrenden Niedersachsens haben sich eingefunden. Freue mich auf Input für unsere Studierenden.
Ist noch jemand vor Ort? Gerne die grell-gelbe Jacke ansprechen  

#AGFK

@SheDrivesMobility

Spannende Exkursionen zur Eröffnung. Als Bauliche Aspekte wurden vorgestellt
- eine LSA-beeinflussende Fahrradzählsäule mit Geschwindigkeitsempfehlung für Radfahrende zur Minimierung der Wartezeit,
- die Umsetzung einer #Fahrradstraße, anhand derer in der Gruppe eine Fachdiskussion um verwaltungstechnische Lösungen und Hindernisse entbrannte
- erstellen eines Schildkatasters auf #OpenSource-Basis mit #QGIS

Gleich dann Vorträge  

#AGFK

@SheDrivesMobility

#Positivbeispiel #Nordhorn
Durch gewollte radfreundliche #Stadtplanung hat der #Radverkehr am Modal Split einen Anteil von 40 % - Stand 2017!

Leitmotto: "Radfahren muss Spaß machen!"

#AGFK
@SheDrivesMobility

@ehrba @SheDrivesMobility Nordhorn hat auch sein Busangebot komplett umgekrempelt und dadurch ein wirklich attraktives Angebot geschaffen.
@bahnkundenv @ehrba @SheDrivesMobility Aha? Dann hoffe ich ja ganz stark, dass auf der nächsten Folie bei "2021" nicht auch 2% ÖPNV Anteil am Modal Split steht. In Zahlen: zwei.
@PalmAndNeedle
Bei der #ÖPNV-Betrachtung sollten wir möglichst zwischen regional und metropol unterscheiden. In dicht besiedelten Regionen zielt der ÖPNV auf die Bündelung der Masse und die Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses. Im eher ländlichen Raum ist das Ziel überhaupt öffentliche Mobilität zu ermöglichen.
Inwiefern das gelingt ist eine andere Frage.
@bahnkundenv @SheDrivesMobility

@PalmAndNeedle
Daraus wird aber klar, dass es aufgrund des geringeren Aufkommens im ländlichen Raum schwieriger einen hohen ÖPNV-Anteil zu erreichen, ohne dass die Kosten explodieren. Hier ist das Fahrrad wichtig, um die kurzen Wege autofrei gestalten zu können.
In dichter Besiedelung resultiert der hohe ÖPNV-Anteil u.a. dadurch, dass auch kurze Wege bequem mit den Öffis zurück gelegt werden können.

@bahnkundenv @SheDrivesMobility

@PalmAndNeedle
Die Messgröße ÖPNV-Anteil ist m.E. zu erhöhen auf Wegen ab 5 km, hier befinden wir uns in der Konkurrenz zum MIV.
In der Kategorie bis 5 km ist das Fahrrad die zu steigernde Zielgröße im Modal Split.

Problem ist: wir haben dazu keine Daten, die öffentlich und einfach verfügbar sind. Eine Auswertung der Mobilfunkdaten und öffentliche Verfügbarkeit der aggregierten Ergebnisse wäre hier wünschenswert.
@bahnkundenv @SheDrivesMobility

@PalmAndNeedle
Bezogen auf Nordhorn wäre die Aussage 2% ÖPNV also wenig erhellend.
Haben wir 2% im Bereich < 5 km? Oder haben wir 2% im Bereich > 5 km? Und wie schaut parallel der Rad- und MIV-Anteil aus?

Fakt ist: ca. 50% der Wege sind unter 5 km. Hier ist ein großer Hebel, um mit relativ geringem Aufwand in der Mobilitätswende erfolge zu erzielen, indem Rad fahren einfach wird und Spaß macht.
@bahnkundenv @SheDrivesMobility

@ehrba @PalmAndNeedle @SheDrivesMobility In Nordhorn ist das Standard-Verkehrsmittel das Fahrrad.
@ehrba @PalmAndNeedle @SheDrivesMobility Wir wehren uns dagegen, den #ÖPNV nur unter wirtschaftlichen Prämissen zu betrachten. Er ist Daseinsvorsorge.
Die Kosten explodieren, weil insbesondere #Bahn strecken u Verkehr absichtlich schlecht gerechnet und dem System Eisenbahn Kosten aufgebürdet werden, die eigentlich zur Straße gehören (bei Bedarf gerne mehr hierzu). Jede Bahnstrecke im ländlichen Raum ist ein Gewinn. Und funktionieren tut das nur im Zusammenspiel vom #Umweltverbund.
@bahnkundenv
Das habe ich so auch nirgends formuliert. Im Gegenteil schrieb ich zuvor vom Ziel im ländlichen Raum. Gleichwohl ist eine 10 Minuten Taktung im ländlichen Raum nicht überall sinnvoll umsetzbar. Diesen Fall würde ich dann als Kostenexplosion bezeichnen.
Und da wir jeden € nur einmal ausgeben können, dürfen wir die Ausgabe durchaus diskutieren, oder?
@PalmAndNeedle @SheDrivesMobility
@ehrba @PalmAndNeedle @SheDrivesMobility Sollte auch nur heißen, dass alle Faktoren nicht alleine betrachtet werden können. Wer einen Linienbus sieht, in dem nur 2 Personen sitzen, hält das Angebot für überflüssig (weil zu teuer). Das ist aber unter dem Aspekt der Daseinsvorsorge zu kurz betrachtet. Beim Auto stellt niemand die Wirtschaftlichkeit infrage, wenn es 23 StundenTag nutzlos rumsteht. Viele Untersuchungen (zB https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2022/bbsr-online-27-2022.html) halten wir für hilfreich.
Räumliche Effekte reaktivierter Schienenstrecken im ländlichen Raum

BBSR

@bahnkundenv @ehrba @PalmAndNeedle @SheDrivesMobility

"Die Kosten explodieren, weil insbesondere #Bahn strecken u Verkehr absichtlich schlecht gerechnet und dem System Eisenbahn Kosten aufgebürdet werden, die eigentlich zur Straße gehören (bei Bedarf gerne mehr hierzu)."

ich würde diesen Bedarf mal anmelden, das scheint was zu sein, das mir bisher nicht bewusst war