Sommerferien in Sent (7)

Auf der Alp Grüm stieg ich aus und machte Mittagsrast. Auf der Terrasse des Restaurants wurde ich durch die Touristen aus dem Bernina-Express, die einen längeren Halt dazu nutzten, Gletscher und Berge zu fotografieren, fast überrannt, erhielt mein Mittagessen aber schliesslich doch noch.

Die Rückfahrt nach Pontresina wollte ich dreigeteilt gestalten: Per Zug bis Bernina Suot, zu Fuss weiter mit Zwischenhalt zum Photoshooting mit dem historischen Triebzug (er würde unterdessen bereits wieder von Pontresina nach Poschiavo unterwegs sein) bei der Montebello-Kurve und schliesslich ab Morteratsch weiter per Zug.

Ich hatte es überschlagen: Wenn der Zug um 14:38 ab Morteratsch weiterführe, könnte ich rechtzeitig da sein um ihn abzufangen. Auch angesichts der vielen Mountain Biker, die einem Wanderer unterdessen das Leben schwer machen (je schmaler der Weg, desto kühner die Biker), sollte dies möglich sein.

Der Zug war schon um 14:28 abgefahren. Das merkte ich erst fast zu spät. Da, wo ich ihm begegnete, konnte ich jedoch noch bessere Fotos schiessen – mitten im Wald leicht schräg in meine Richtung fahrend, die Berninagruppe im Hintergrund.

Ein tolles Souvenir-Sujet!

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EuroCity München – Zürich

Am letzten Sonntag sah ich ihn tatsächlich: den EuroCity aus München, der um 16:03 nach Zürich weiterfahren sollte. Wie üblich war eine Verspätungsmeldung durchgegeben worden, wie üblich belief sich die Verspätung auf „ungefähr 30 Minuten“, und wie üblich war der Grund dafür „ein Ereignis in Deutschland“. Wie üblich fragte ich mich, ob denn dieses Ereignis nicht fix in den Fahrplan eingeplant werden könnte – es ist ja gefühlt regelmässig und nicht akut, einmalig auftretend.

Jedenfalls sass ich in der S26 und wartete gemütlich auf die Abfahrt, als um 16:34 der EC in Richtung Zürich einfuhr.

Nicht mal in der Verspätung war er pünktlich …

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Gestrandet im Sennhof

Am letzten Mittwoch hatte ich in Winterthur einen Zwischenstopp gemacht. Als ich weiterfahren wollte, erfuhr ich jedoch, dass zwischen Rikon und Turbenthal wegen eines Gleisschadens keine Züge führen. Meine S11 fuhr nur bis Sennhof-Kyburg.

Der Lokführer gab über den Lautsprecher kurz vor dieser Endstation zwei scheinbar widersprüchliche Meldungen durch: „Steigen Sie um auf die S26 um 18:24 auf Gleis 1“ und „Die Fahrdienstleitung hat einen ersten Ersatzbus auf 18:20 angekündigt“.

18:20 war eher (ja, das ist die Steigerungsform von „bald“), also dackelte eine ganze Gruppe von Fahrgästen runter zur Tösstalstrasse. Um dort eine gute halbe Stunde vergeblich auf einen Bus zu warten.

Auf 18:54 war eine S26 mit Anschluss in Rikon auf einen Ersatzbus angekündigt worden – so teilte es uns später ein ebenfalls Gestrandeter mit. So dackelten wir alle – die Gruppe, die nicht von Freundin, Ehemann oder Mami abgeholt worden war – wieder hoch. Um in Rikon – tatsächlich – in einen Ersatzbus umzusteigen.

Die Aussage des Lokführers war eben seriell zu verstehen: „Fahren Sie mit der S26 nach Rikon. Um 18:20 fährt dort der Ersatzbus“.

Wäre so einfach gewesen …

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Stau

Am Freitag war ich vormittags kurz in Winterthur gewesen. Auf dem Rückweg mit der S12, relativ kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof, blieb unser Zug jedoch unvermittelt stehen.

Der Grund dafür – so nahm ich an – war wahrscheinlich eine Störung am Fahrzeug oder an der Bahnanlage. Letzteres war der Fall, wie uns der Lokführer beschied: „Geschätzte Fahrgäste, hier ist Ihr Lokführer. Die Weiterfahrt des Zuges verzögert sich um etwa 8 Minuten. Der Grund dafür ist eine Störung an der Bahnanlage, weshalb wir im Stau stehen.“

Stau auf den Schienen ist etwas, von dem ich bis dahin noch nie gehört hatte. Jedoch wurde später klar, was los war: Der Fernverkehr hatte Vorfahrt; Intercitys kreuzten und überholten uns, bevor wir weiterfuhren.

Unser Zug war offenbar weniger wichtig gewesen …

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Schloss Tarasp von ferne

Das Schloss Tarasp ist sozusagen der Fixpunkt im Unterengadin, um den sich alles dreht. Gefühlt von allen Seiten ist es zu sehen. Diesen Sommer wurde es an der Rückseite saniert – zumindest war es eingerüstet. Deshalb gab es auf unserem Weg nach Avrona nicht wirklich viele wirklich schöne Fotos von jener Seite.

Eine letzte Gelegenheit, das Schloss zu fotografieren, ergab sich bei der Weiterfahrt nach Laax, wo wir anschliessend den zweiten Teil unserer Ferien verbrächten.

Diese Gelegenheit nahm ich denn auch wahr: Aus dem fahrenden Zug hinaus zielte ich und musste feststellen, dass die Sicht nicht immer wirklich frei war. Da waren immer wieder Häuser, Bäume oder Lärmschutzwälle im Weg, und vielfach konnte ich nicht rechtzeitig reagieren.

Schliesslich brachte ich dennoch ein paar Fotos zustande und die fast schon obligaten Aufnahmen waren „im Kasten“.

Tschüss Unterengadin, bis zum nächsten Mal!

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Schloss Tarasp von ferne – Der Pendler

Abwarten eines Zuges

Auf der Rückreise von unserem Kurzurlaub über Ostern machten wir noch einen Abstecher nach St. Moritz. Wenn auch der Ort nicht wirklich speziell schön ist, so hat doch die Zugsreise dorthin durchs wildromantische Oberengadin ihren besonderen Reiz.

Wir hätten – so wir denn gewollt hätten – den ganzen Weg da hoch durch eine Scheibe dem Lokführer über die Schulter direkt nach vorne schauen können – den Hinweis befolgend, der da viersprachig angebracht war: „Bitte Lokführer nicht stören“.

Nach dem Vereinatunnel (dunkel), im Engadin (I love it!), verlangsamte sich unsere Fahrt auf freier Strecke und der Zug hielt an. Eine Lautsprecherstimme wies uns bald mal darauf hin, dass sich infolge Abwartens eines entgegenkommenden Zuges die Weiterfahrt unseres Zuges um einige Minuten verzögere – in Deutsch, Englisch und Italienisch. Bleibt die Frage: Wieso nicht in Romanisch, wo doch in der RhB sonst alles auch in Romanisch durchgegeben wird?

„Spettar un tren bainvugliaint“ oder so …

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Abwarten eines Zuges – Der Pendler