Acht Minuten später

Gestern Abend tat meine SBB-App tatsächlich, was sie sollte: Sie zeigte mir bereits zehn Minuten vor Abfahrt meiner S11 an, dass diese drei Minuten verspätet abfahren würde. Das gab mir die Gewissheit, dass ich nicht pressieren müsste, sondern recht gemächlich zum Bahnhof pilgern könnte, wenn ich vorher noch kurz das WC aufsuchte.

Aus den drei Minuten wurden vier, dann fünf, dann sechs. Laut Durchsage und Anschrift fuhr unser Zug schliesslich acht Minuten später ab: 17:44 statt 17:35. Na ja, fast.

Dank dieser Verspätung hielt die S11 denn auch nicht in Turbenthal, weil sie sich sonst mit der S26 Richtung Winterthur ins Gehege gekommen wäre. Die Turbenthaler mussten also in Rämismühle-Zell aus- und in die S26 umsteigen, die – so die Lautsprecherdurchsage – auf Gleis 1 fahren werde.

Heute sind es bereits zwölf Minuten, und auch heute hält der Zug nicht in Turbenthal …

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EuroCity München – Zürich

Am letzten Sonntag sah ich ihn tatsächlich: den EuroCity aus München, der um 16:03 nach Zürich weiterfahren sollte. Wie üblich war eine Verspätungsmeldung durchgegeben worden, wie üblich belief sich die Verspätung auf „ungefähr 30 Minuten“, und wie üblich war der Grund dafür „ein Ereignis in Deutschland“. Wie üblich fragte ich mich, ob denn dieses Ereignis nicht fix in den Fahrplan eingeplant werden könnte – es ist ja gefühlt regelmässig und nicht akut, einmalig auftretend.

Jedenfalls sass ich in der S26 und wartete gemütlich auf die Abfahrt, als um 16:34 der EC in Richtung Zürich einfuhr.

Nicht mal in der Verspätung war er pünktlich …

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#gutenmorgen die beste Erfindung des #kapitalismus ist die #gleitzeit

Jedoch habe ich keine gleitzeit und werde mich #verspäten

Ausgebremst

Das Schienennetz in der Schweiz ist dicht belegt; ein Zug kommt nach dem anderen, und einige Stellen entpuppen sich als wahrhaftige Nadelöre.

Ein solches Nadelör befindet sich beim Bahnhof Winterthur Grüze, wo die Züge aus dem Tösstal und jene aus Richtung Wil und St. Gallen zusammenkommen.

So kann es vorkommen, dass Hierarchien durcheinander geraten: Grundsätzlich – so meine ich zu wissen – hat der Fernverkehr Vortritt vor dem Regionalverkehr. Am Mittwoch jedoch war der EuroCity aus München so verspätet, dass er durch meine S11 „ausgebremst“ wurde und einen Zwischenstopp einlegen musste. So hiess es – frei nach Gorbatschow:

„Wer zu spät kommt, den bestraft der Fahrplan“ …

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https://derpendler.ch/ausgebremst/

Ausgebremst – Der Pendler

Schnee im öV, die X-te

Nun ja, dass die S11 mal nicht fährt, soll vorkommen. Dass mir dies die App nicht per Push-Nachricht mitteilt, daran muss ich mich wohl langsam gewöhnen. Dass die nachkommenden Züge verspätet sind, weil sie andere Züge abwarten müssen, ist im über weite Strecken eingleisigen Tösstal einigermassen klar. Dass ich mit der verspäteten S26 zuerst Tösstal-aufwärts nach Turbenthal gefahren bin, damit ich Tösstal-abwärts eher einen Sitzplatz habe, war clever. Dass diese S26 drei Kompositionen hat, statt wie normalerweise deren zwei (oder?), ist etwas merkwürdig. Was jedoch – um es mal so zu sagen – äusserst ungewöhnlich ist:

Als Grund für den Ausfall der S11 wurde „witterungsbedingter Schienenzustand“ angegeben …

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https://derpendler.ch/schnee-im-oev-die-x-te/

Schnee im öV, die X-te – Der Pendler