Es ist ein wunderbares #Gefühl, sich nach 25 Jahren #Trennung immer noch so vertraut zu fühlen, als hätte man sich gerade mal drei Wochen nicht gesehen.

#vertrauen #vertrautheit

Jung und schon so weise

Während meiner wunderbaren Jahre auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann haben wir uns morgens mit einem kleinen, befreundeten Kreis rechtzeitig vor dem Unterricht getroffen, uns umarmt, kurz gequatscht und sind dann mit diesen wohligen Gefühlen in unseren jeweiligen Unterricht gegangen.

Ein Erlebnis ist mir haften geblieben: Eine von uns, Susanne, hatte immer ein Strahlen und Lachen auf dem Gesicht. Ich habe ihr mal gesagt, dass ich es toll finde, dass sie immer so gut drauf sei. Und sie hat mir geantwortet: "Wenn ich nicht wüsste, was Tränen sind, wüsste ich auch nicht, was Lachen ist."

Sie war etwa 18 und ich seinerzeit erstaunt und erfreut über diese Erkenntnis eines jungen Menschen.

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vermisse meinen alten Zahnarzt schmerzlich.
#Vertrauen und #Vertrautheit

Zu viel Privatheit?

Wie ich mit meinen persönlichen Gedanken und Gefühlen in der Öffentlichkeit umgehe und warum ich davon überzeugt bin, dass ich keineswegs zu viel von mir preis gebe, möchte ich hier kurz darlegen:

Ich glaube ziemlich fest daran, dass ich viele Gedanken und Gefühle äußere, die so vielen Menschen gar nicht fremd sind. Oft ist es jedoch ziemlich schwierig, sich mit seinen eigenen (schlechten) Gedanken und Gefühlen auseinander zu setzen und auch zu ihnen zu stehen. Und da mag vielleicht der ein oder andere Leser sich wieder finden und denken Sieh mal da, da bin ich doch nicht so alleine wie ich häufig denke. Und möglicherweise kann ich dem einen oder der anderen auch Mut machen, offener mit seinen (schlechten) Gedanken und Gefühlen umzugehen – gar nicht mal im Internet (das ist nun wirklich nicht jedermanns Ding), sondern eher im Austausch mit nahe stehenden und vertrauten Menschen. Oder auch gegenüber "Fremden" und man stellt dann unter Umständen fest, dass einem diese "Fremden" gar nicht mal so fremd sind.

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Mein schlimmster Monat

Der Oktober 2008 war der schlimmste Monat meines Lebens, weil sich in diesem Monat drei für mein Leben einschneidende Dinge ereignet haben:

Da war der Tod meines Vaters, zu dem ich nie ein vertrautes Verhältnis aufbauen konnte. Er war der "abwesende Vater". der alles meine Mutter hat machen lassen.

In diesem Monat hat sich auch meine damalige Lebenspartnerin nach elf schwierigen Jahren von mir getrennt. Es war eine unangenehme Trennung (darauf möchte ich nicht näher eingehen). Dennoch ist sie für mich auch heute noch die Lebenspartnerin, die mich über all unsere Jahre aktiv und loyal begleitet hat - mehr und intensiver als alle anderen.

Danach war ich auch nicht mehr imstande, weiter zu arbeiten, obwohl mir mein damaliger Arbeitgeber in seinem Rahmen helfen wollte. Ich war nicht einmal imstande, einen Kugelschreiber in die Hand zu nehmen. Daraufhin habe ich mich eine längere Zeit krankschreiben lassen. Das bedeutete meine Kündigung. Dafür hatte ich Verständnis, weil es ein kleiner Betrieb war - ein kürzerer Ausfall hätte mein Arbeitgeber auffangen können, diesen längeren nicht.

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Ich bin immer noch ein großer #Freund von #bedrucktem #Papier. Auf Papier festgehaltene #Texte ziehen mich wesentlich mehr an als Worte auf einem #Bildschirm. Diese Worten auf Papier vermitteln mir #Vertrautheit und #Nähe.
Ich habe dich in meinem Kopf und denke an dein Lachen, deine Blicke, während deine Stimme Worte formt und ich mich da reinlegen könnte wie in eine Flut wärmender Gedanken ...
Das Blitzen in deinen Augen durchfährt mich wie eine sanfte elektrisierende Welle und macht kurz Halt um meinen Bauchnabel herum bis das Gefühl weiter Richtung Leistengegend wandert ...
So angenehm einhüllend, dass ich mich kaum auf das, was du sagst, konzentrieren kann ...
Ich überlege, wie es wäre, wenn wir jetzt nur einen Zentimeter auseinander wären, uns zufällig und unbefangen berühren würden, ohne Hintergedanken, nur ein Hauch von Berührung, zufällig, aber vertraut nah ...
Was wäre, wenn wir jetzt nebeneinander säßen und gedankenverloren Steine in den See werfen würden, während wir miteinander reden und einer den anderen womöglich nicht ansehen könnte dabei ...
Weil wir sonst vielleicht so tief in unser gemeinsames Gefühlsuniversum eintauchen würden, dass wir vergessen, zu sprechen, weil uns die nächste Welle von Zuneigung so viel empfinden lässt, dass wir gar keine Worte brauchen, um uns nah zu sein ...

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