Sehnsucht nach Frieden

Haben diese Sehnsucht nicht die meisten von uns? Nach Frieden in der Welt, nach Frieden im eigenen Land, nach sozialem Frieden, nach nachbarschaftlichem Frieden. Bei diesen Sehnsüchten geht es um Frieden zwischen uns Menschen. Doch was ist mit dem Frieden in jedem von uns? Haben wir denn auch den persönlichen Frieden in uns, ohne den wir den "großen" Frieden nicht überzeugend leben können?

Darf ich den "großen" Frieden fordern, wenn in mir sehr viel Unfrieden ist? Unfrieden, mit dem ich oft auch andere Menschen verletze. Ich denke, dass ich es unter einer Voraussetzung darf: Wenn ich mir meines inneren Unfriedens bewusst bin und daran arbeite, ihn Schritt für Schritt in einen inneren, belastbaren Frieden zu führen. Das ist ein hartes Stück Arbeit, das leider und zugleich verständlicherweise nicht von heute auf morgen gelingen wird.

Oder darf man den "großen" Frieden erst dann fordern, wenn man mit seinem persönlichen Frieden vollkommen im Reinen ist? Ich denke, in diesem Fall würden uns viele Menschen verloren gehen, die sich für den zwischenmenschlichen Frieden einsetzen.

Wie sehr Ihr das?

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Am heutigen 20. August 2023 wird mein Blog Gerhards Gedankenbuch 16 Jahre jung. Auch nach dieser Zeit schreibe ich es immer noch authentisch und mit viel Herzblut. Ich lade Euch ein, mal reinzulesen, es regelmäßig zu lesen, es als RSS-Feed zu abonnieren und meine Gedanken mit Euren Gedanken in den Kommentaren zu bereichern.

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Der hohe Wert von Gesundheit

Es geht mir materiell zwar nicht besonders gut. Dafür bin ich allerdings für mein Alter sehr gesund. Und das schätze ich sehr. Ich habe ein gutes Immunsystem, kenne kaum Erkältungskrankheiten, bin noch sehr beweglich und habe trotz Bluthochdruck noch ein gesundes Herz.

Darum möchte ich diese wenigen Zeilen denen von Euch widmen, denen es gesundheitlich nicht gut geht und davon auch in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Ich wünsche Euch ganz viele aufbauende Energien und die Fähigkeit, Euch Eure Lebensfreude dennoch nicht nehmen zu lassen.

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Ich wünsche mir Frieden - keine Panzer

Im Grunde dürfte ich zu diesem Thema nichts sagen, weil ich wie die übrigen 99% der Menschen, die sich zum Ukraine-Krieg äußern, viel zu wenig an Wissen und Hintergrundwissen zu diesem Thema habe.

Ich ärgere mich maßlos über die Berichterstattung, in der immer wieder so getan wird, als bräuchten wir nur genügend Waffen, um den Krieg zu beenden. Der Westdeutsche Rundfunk erklärt jetzt sogar die Unterschiede zwischen verschiedenen Panzertypen. Es wird so getan, als bräuchten wir nur genügend Waffen, um den Krieg zu beenden. Aber was dann . . . ?

Berichterstattung und Diskussionen beschäftigen sich ausschließlich mit dem millitärischen Gesichtspunkt dieses Krieges Klar, wenn man Krieg will, gibt es nur diesen Gesichtspunkt. Es geht nirgends um Frieden, um diplomatische Bemühungen, um die Frage "Wie gestalten wir die Zeit nach dem Waffenstillstand? Wie gestalten wir Frieden?" Wenn wir erst nach dem Waffenstillstand nach Antworten suchen, können wir es gleich lassen, weil das zum Scheitern verurteilt ist.

Es gibt bestimmt auch diplomatische Bemühungen. Darüber müssten die Medien berichten. Doch sie tun es nicht. Und die sogenannten Experten, die uns die Medien dauerhaft vorsetzen, sind ausschließlich dem Militär nahe stehende Menschen. Und ich bin davon überzeugt, dass es Methode ist. Ich - vielleicht nicht ich alleine - würde mich sehr darüber freuen, wenn die Medien hier für Ausgewogenheit sorgen und so zeigen würden, dass es ihnen vorrangig um Frieden geht und nicht um immer mehr Waffen in die Ukraine.

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Aus der menschlichen Bahn geraten

Armut, sehr lange Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und fehlende soziale Vernetzung - das alles sind hervorragende Voraussetzungen, um aus der menschlichen Bahn zu geraten. Und ist es erst einmal so weit, ist die Rückkehr in ein sogenanntes "normales" Leben sehr schwer bis in Einzelfällen unmöglich.

Doch warum bin ich trotz weit über dreißig Jahren Abhängigkeit von Sozialleistungen und fehlender sozialer Vernetzung immer noch im "normalen" Leben? Und habe vor, es bleiben, wovon ich auch überzeugt bin.

Die Basisgrundlagen dafür liegen bestimmt in meiner Kindheit. Auch wenn ich so manches an meinen Eltern kritisiert habe und vieles alleine regeln musste - ein gefühlsmäßig sicheres Zuhause haben mir meine Eltern immer geboten.

Untermauert wurden diese Grundlagen in meiner Jugend: Auf "meinem" Gymnasium habe ich mich immer auch Zuhause gefühlt und war sozial gut vernetzt. Und ich habe sehr engagiert politisch gearbeitet. Und in diesen Gruppen habe ich mich ebenfalls Zuhause und wohl gefühlt.

Und heute? Heute lebe ich immer noch von diesen Grundlagen, was mir nach meiner Überzeugung nur möglich ist, weil ich bewusst lebe.

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Schreibe ich authentisch?

Bekanntlich schreibe ich sehr viel über meine Gedanken, meine Gefühle, mein Leben und wie ich versuche, mich in diese Gesellschaft einzubinden. Das fällt mir oft nicht leicht, und ich weiß oft nicht so recht, wie ich das alles in Worte fassen kann. Und noch weniger weiß ich, ob ich von Euch verstanden werde. Verstanden in dem Sinn, dass ich nachvollziehbar machen kann, was ich denke, warum ich es denke, warum ich so und nicht anders lebe und oft auch nicht leben kann.

Ich möchte niemanden davon überzeugen, dass mein Leben in vorbildlichen Bahnen verläuft - das wäre eine Lüge. Mein Wunsch ist, Euch etwas von mir mitzuteilen - mit Euch ein Teil meines Lebens zu teilen. Inwiefern Ihr das auch möchtet, das ist Eure Entscheidung.

Wichtig wäre mir auch eine Rückmeldung zu der Frage: Schreibe ich authentisch?

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Waffenstillstand im Ukraine-Krieg - eine Utopie

Schon lange kommt mir immer wieder ein Gedanke, wie ich persönlich zu einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg beitragen kann: Ich mache mich auf den Weg nach Russland und führe ein persönliches Gespräch mit Putin und schaffe es, zu einem Waffenstillstand beizutragen. Das ist eine Utopie, aber ich hätte dann das Gefühl, aktiv zum Waffenstillstand als erstem Schritt zu Friedensverhandlungen beigetragen zu haben. Selenskyj müsste sich natürlich ebenfalls beteiligen. Für mich sieht es immer mehr so aus, als wolle auch Selenskyj keinen Frieden.

In der Anfangszeit dieses Krieges hörte man hin und wieder noch von diplomatischen Bemühungen, aber mittlerweile zählt Diplomatie nichts mehr, sondern nur noch Krieg. Das gilt leider auch vom Großteil der Bevölkerung.

Im Grund müsste ich mich friedenspolitisch engagieren, aber in dieser Hinsicht ist in Solingen tote Hose, und ich habe mich schon vor Jahren von meinem friedens- und politischen Engagement verabschiedet. Ich habe zwischenzeitlich keine Kraft und Motivation mehr für soziale und politische Kämpfe. Lieber bemühe ich mich in mir und meinem unmittelbaren Umfeld für ein friedliches Miteinander.

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Rückzug vom Politischen

Schon in meiner Kindheit war ich nach Auffassung meiner Eltern ein "schwieriges" Kind, weil ich meinen eigenen Kopf und meine eigene Zunge h...

Warum Blog-Kommentare so wichtig sind

Wir alle unterhalten uns tagtäglich - sei es privat, beruflich, in der Freizeit, im öffentlichen Raum - und betrachten unsere Unterhaltungen zu Recht als ganz selbstverständlich. Der sprachliche Austausch ist eine unabdingbare Grundlage für ein gelungenes, friedliches und konstruktives Zusammenleben. Und unsere Sprache ist äußerst vielfältig: Blindensprache, Körpersprache, Gestik, Mimik, das gesprochene Wort, das geschriebene Wort.

Das geschriebene Wort versuche ich in meinem Gedankenbuch lebendig, schöpferisch und so klar wie möglich auszudrücken. Das will ich auch mit der Unterzeile meines Gedankenbuches "Meine Gedanken zu den verschiedensten Themen des Lebens - zum Lesen, zum Nachdenken, zum Anregen und sehr gerne auch zum Kommentieren" zum Ausdruck bringen. Und es ist zugleich eine Bitte an meine Leserinnen und Leser, meine Einträge zu kommentieren, zu hinterfragen, zu ergänzen, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

Ich schreibe und pflege mein Gedankenbuch nicht nur seit nunmehr sechszehn Jahren für mich alleine, sondern ich wünsche mir auch Eure Rückmeldungen. Hannes Wader singt in einem seiner Lieder "Und soll mein Denken zu etwas taugen und sich nicht nur im Kreise drehn, will ich versuchen, mit Euren Augen die Wirklichkeit klarer zu sehn." In diesem Sinne wünsche ich mir Eure Kommentare. Vielleicht können wir uns in diesem Sinne gegenseitig dazu anregen, die "Wirklichkeit klarer" zu sehen. Es gibt nicht die Wirklichkeit, die für jeden verbindlich ist, sondern ich meine hier die persönliche Wirklichkeit eines Jeden von uns.

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Mein schlimmster Monat

Der Oktober 2008 war der schlimmste Monat meines Lebens, weil sich in diesem Monat drei für mein Leben einschneidende Dinge ereignet haben:

Da war der Tod meines Vaters, zu dem ich nie ein vertrautes Verhältnis aufbauen konnte. Er war der "abwesende Vater". der alles meine Mutter hat machen lassen.

In diesem Monat hat sich auch meine damalige Lebenspartnerin nach elf schwierigen Jahren von mir getrennt. Es war eine unangenehme Trennung (darauf möchte ich nicht näher eingehen). Dennoch ist sie für mich auch heute noch die Lebenspartnerin, die mich über all unsere Jahre aktiv und loyal begleitet hat - mehr und intensiver als alle anderen.

Danach war ich auch nicht mehr imstande, weiter zu arbeiten, obwohl mir mein damaliger Arbeitgeber in seinem Rahmen helfen wollte. Ich war nicht einmal imstande, einen Kugelschreiber in die Hand zu nehmen. Daraufhin habe ich mich eine längere Zeit krankschreiben lassen. Das bedeutete meine Kündigung. Dafür hatte ich Verständnis, weil es ein kleiner Betrieb war - ein kürzerer Ausfall hätte mein Arbeitgeber auffangen können, diesen längeren nicht.

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Erlebnisse meiner Kindheit [7]

Bevor es zur Bescherung ging, mussten ich und meine Geschwister ein paar Weihnachtslieder auf der Blockflöte spielen, was uns ziemlich missfiel - zumindest mir missfiel es, an die Reaktionen meiner Geschwister kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern.

Das wäre nicht weiter schlimm gewesen, wenn wir eine musikalische Familie gewesen wären, was aber ganz und gar nicht der Fall war. Hätten wir auch übers Jahr verteilt musiziert und/oder gesungen, hätte ich es vermutlich als etwas empfunden, was zum Weihnachtsfest gehört.

Doch nur zu Weihnachten musizieren und das unmittelbar vor dem Geschenkeauspacken - das war schon heftig.

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