Mein Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann, das ich von 1962 bis 1973 besucht habe, wird mir in dauerhafter schöner Erinnerung bleiben. Es waren sehr wertvolle Jahre in meinem Leben. Mein besonderer Dank gilt meinem langjährigen Klassenlehrer Herr Meyer, der mir eine ehrliche, zuverlässige und authentische Lebensweise vorgelebt hat.
Danke Herr Meyer und auch den Menschen, die mir wahre Freunde waren.

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Konrad-Heresbach-Gymnasium Mettmann

Wülfrath - meine Heimatstadt

Weder meine Geburts- und Studienstadt Wuppertal noch meine jetzige Wohnstadt Solingen habe ich je als Heimatstadt gesehen noch gefühlt. Beide sehe und empfinde ich als eine Art von "vorüber gehenden Aufenthaltsorten" in der Mitte meines Lebens.

Gefühlte und tatsächliche Heimatstadt ist nach wie vor die Stadt meiner Kindheit und Jugend – meine Heimatstadt Wülfrath. Dort habe ich von meinem sechsten Lebensjahr (meiner Einschulung in die katholische Volksschule in Wülfrath) bis zu meinem 22. Lebensjahr (dem Beginn meines Lehrerstudiums an der Gesamthochschule Wuppertal) gelebt, gearbeitet, gewirkt und mir die für mein weiteres Leben wichtigen charakterlichen Grundlagen erarbeitet. Meine wesentliche und grundsätzliche Sozialisation verbinde ich mit vielen Wülfrather Menschen, von denen mir auch heute noch zwei sehr nahe stehen und wir unseren Kontakt über die Jahrzehnte hinweg pflegen. Meine Jahre in Wülfrath sind zudem sehr eng verzahnt mit meinen wertvollen und lehrreichen Jahren am Konrad-Heresbach-Gymnasium in der unmittelbaren Nachbarstadt Mettmann.

Bis auf wenige Ausnahmen ist Wülfrath immer noch das Wülfrath meiner Kindheit und meiner Jugend. Innerstädtisch gibt es noch sehr viel Grün, was ich auf einigen Fotos darstellen möchte. Viele der Fotos rufen angenehme Erinnerungen in mir wach – Erinnerungen, die mein Leben immer noch bereichern. Leider sind die Fotos nicht mehr abrufbar.

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Wülfrath – Wikipedia

Mein Leben in Kurzform

23. Dezember 1950: An diesem Tag erblickte ich nicht ganz freiwillig das Licht der Welt. Ursprünglich sollte mein Leben schon am 11. Dezember beginnen, aber die Nabelschnur hatte sich um meinen Hals gewickelt. Und da für mich schon fast „Matthei am Letzten“ war, wurde ich ungefragt mit einem Kaiserschnitt in dieses Leben befördert.

1958 bis 1962: Meine Jahre an der Volksschule Wülfrath. Damals war ich noch einer der besten Schüler. Ich musste dafür nicht einmal etwas tun, es flog mich „einfach so“ an. Lang, lang ist´s her.

1962 bis 1973: Diese Jahre waren – das kann ich auch mit guten Gefühlen noch nach Jahrzehnten sagen – die schönsten Jahre meines Lebens. Es waren meine Jahre am Konrad-Herebach-Gymnasium in Mettmann. Ich war sozial eingebunden. Ich hatte viele Kontakte.Ich fühlte mich wohl unter all den Menschen – meinen Klassenkameraden und auch den Lehrern. Es waren Jahre voller geistiger und gefühlsmäßiger Anregungen, Jahre gefüllt mit wunderbarem Leben.
Als ich noch motorisiert war, habe ich mein altes Gymnasium alle ein bis zwei Jahre besucht, bin durch die Flure gegangen, sah die alten Wandmalereien und habe mich jedes Mal wie zu Hause gefühlt. Diese Jahre haben in mir sehr tiefe Spuren hinterlassen – Spuren, an die ich mich sehr gerne erinnere und die ich sehr gerne in mir weiter leben lasse.

1973 bis 1976: In diesen Jahren habe ich an der damaligen Gesamthochschule Wuppertal mein Lehrerstudium für die Sekundarstufe I gemacht – und meinen größten Lebensfehler: Ich habe dieses Studium nach dem ersten und vor dem zweiten Staatsexamen abgebrochen. Das zweite Staatsexamen wäre meine Möglichkeit für den Lehrerberuf gewesen. Dieser Fehler war ein Teil meiner unruhigen Berufsjahre, die dann in über zwanzig Jahren Arbeitslosigkeit geendet sind.

2004 bis 2006: In diesen Jahre habe ich einen erfolgreichen IHK-Abschluss zum Kaufmann im Gesundheitswesen gemacht. Auch das half mir nicht, wieder in den Beruf einzusteigen. Doch nicht nur für mich gab es keinen Wiedereinstieg, weil von meinen 16 Mitschüler(innen) nur eine den Wiedereinstieg geschafft hat.

Auf meine Berufsjahre möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, weil ich hier in meinem Gedankenbuch schon sehr viel darüber geschrieben habe: . . .

Wenn ich nicht meine wunderbaren Jugendjahre hätte leben dürfen, würde ich heute nicht mehr leben. Erst diese wunderbaren Jahre haben in mir eine Kraft und eine Lebensfreude (ja, die habe ich immer noch, auch wenn es oft nicht so scheint) wachsen lassen, die es mir heute ermöglichen, nicht nur zu überleben, sondern zu leben – trotz aller materiellen, immateriellen, zwischenmenschlichen und sozialen Einschränkungen.

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Ein authentisches Vorbild

Mein erstes authentisches Vorbild war Herr Meyer, mein langjähriger Klassenlehrer während meiner Schulzeit auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann. Er war nicht nur ein Mensch des Wortes, sondern auch ein Mensch der Tat. Er stand konsequent auch in Taten zu seinen Worten. Ihm habe ich geglaubt, ihm habe ich vertraut, er war für mich weniger Lehrer als vielmehr Mensch, von dem ich auch menschlich sehr viel lernen durfte.

Wenn ich mal wieder den Unterricht störte und Herr Meyer - er war ein sehr geduldiger Mensch - mich in meine Grenzen verwies, so habe ich das sofort umgesetzt, weil ich genau wusste, dass er andernfalls die angedrohte Konsequenz auch wahr machen würde. Bei einer anderen Gelegenheit hatte die Klassenkonferenz ihn als meinen Klassenlehrer beauftragt, meinen Eltern zu empfehlen, mich von der Schule zu nehmen, weil ich für die Schule nicht mehr tragbar sei. Er hat das auf eigenes Risiko nicht getan, weil er der Überzeugung war, das wäre der falscheste Schritt, den die Schule überhaupt gehen konnte. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Erfahren habe ich davon erst Jahre später.

Sehr geehrter Herr Meyer, gleich an welcher "Anschrift" Sie diese Worte erreichen: Ich möchte Ihnen ein herzliches Dankeschön sagen für die Jahre, die Sie mich mehr als Mensch denn als Lehrer durch mein Leben begleitet haben. Es war wunderbar für mich - auch wenn ich das damals noch nicht so empfunden habe -, Ihnen vertrauen zu dürfen und zu können.

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Die guten alten Zeiten

Die Vergangenheit - so wie ich sie damals in meinen guten alten Zeiten empfunden habe - lässt sich sicherlich nicht 1 : 1 zurück holen, weil meine persönlichen Umstände und die heutige soziale Wirklichkeit sich teils sehr krass unterscheiden. Mit meinen guten alten Zeiten umschreibe ich meine Schulzeit auf dem Gymnasium mit meinem sozialen Eingebundensein bis etwa zum Alter von 35 Jahren. Es war die Zeit (ich meine mein Alter von etwa 35), in der sich die Wirtschaft schon längst globalisiert hatte und die Politik sich eifrig bemühte, diesen Prozess nachzuahmen.

In meinen guten alten Zeiten gab es noch Gegebenheit, die ich heute kaum bis gar nicht mehr oder nur noch in winzigen Resten finde:

  • Da gab es in allererster Linie das Freisein von sozialen Ängsten vor dem Heute und vor dem Morgen. Wir lebten noch in verhältnismäßig abgesicherten Verhältnissen. Diese Verhältnisse finde (mit Sicherheit nicht nur) ich gar nicht mehr.
  • Ich musste nicht darum kämpfen, Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken über mich, meine mir wichtigen Menschen und meine Gegenwart und Zukunft zu haben.
  • Es gab noch eine verhältnismäßig gute Sicherheit in feste und langfristige Arbeitsplätze.
  • Arbeitslose wurden nicht schikaniert und mussten nicht - wie ich - mehrere tausend Bewerbungen schreiben, um vielleicht mal den ein oder anderen befristeten Job zu bekommen.
  • Auch die Teilhabe am sozialen Leben war für Arbeitslose in den guten alten Zeiten noch ziemlich gut möglich, weil der Staat sich noch nicht aus seiner sozialen und menschlichen Verantwortung gestohlen hatte.
  • Es gab noch gelebte menschliche und soziale Solidarität. Heute ist sich doch nur noch Jeder selbst der Nächste - und vielleicht kommen dann irgendwo und irgendwann auch noch die Mitmenschen.

Das sind alles Gegebenheiten, die ich heute sehr vermisse. Das ein oder andere werde ich heute möglicherweise noch - zumindest in Ansätzen - verwirklichen können. Doch mit zunehmendem Alter läuft mir die Zeit immer schneller davon. Und die Zeiten des Innehaltens und Entspannes sind selten geworden.

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Was ist für mich Heimat?

Allgemein geantwortet: überall da, wo ich mich wohlfühle.

Meine grundlegende Heimat war mein Elternhaus. Dort wurden die Grundlagen gelegt für das Leben, das ich heute lebe.

Meine Schulzeit auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann war und ist vom Gefühl her immer noch meine wichtigste Heimat. Dort hatte ich Menschen, die ich und die mich liebten. Ich hatte tolle Lehrer. Hervorheben möchte einen langjährigen Klassenlehrer, von dem ich Toleranz, Verständnis und Authentizität kennen lernen durfte. Und ich hatte Menschen, die ich zu recht als Freundinnen und Freunde empfunden habe. Leider sind diese Freunschaften alle eingeschlafen.

Jahrelang habe ich mich politisch eingesetzt für Frieden, für Kultur, für Zwischenmenschlichkeit, für Demokratie. Auch diese Jahre waren Heimat für mich. Sie haben mein Denken, Fühlen und Handeln auf andere Weise geprägt als mein Elternhaus und meine Schulzeit.

Weder in meinem Elternhaus noch auf dem Gymnasium noch in meinem politischen Wirken musste ich um Anerkennung kämpfen - ich wurde so angenommen wie ich war.

Auch meine Naturverbundenheit ist für mich Heimat. Mich in der Natur bewegen und sie mit allen Sinnen in mich aufnehmen und wirken lassen.

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Spuren aus meinem Leben

Als ich noch motorisiert war, bin ich so etwa alle zwei Jahre in mein altes Gymnasium gefahren, bin durch die Flure gegangen, habe mir die bemalten Wände angesehen und die Atmosphäre dieses Gebäudes eingeatmet und mit meinen anderen Sinnen in mich aufgenommen.

In diesen Klassenzimmern, Fluren, auf dem Schulhof habe ich von Lehrern und Mitschülern sehr viel gelernt, das auch noch mein Leben im Jetzt prägt. Und ich denke an diese Jahre sehr gerne und auch mit etwas Wehmut zurück, weil ich damals im Vergleich zu Heute noch angstfrei vor dem Heute und Morgen leben durfte und konnte.

Bei meinem letzten Besuch stand ich schon im Ausgang, warf einen letzen Blick zurück ins Gebäude und entdeckte ein größeres Foto, das mich neugierig machte. Es war ein Bild mit den Mitgliedern des Pädagogisch-Psychologischen Ausschusses.

Donnerwetter! – habe ich überrascht und erfreut gedacht. Dieser Ausschuss war vor über 30 Jahren "mein Kind" und dieses Kind ist heute erwachsen geworden. Der Pädagogisch-Psychologische Ausschuss ist gleichwertig mit Lehrern und Schülern besetzt und hilft bei der Lösung von Konflikten zwischen Schülern und Lehrern, bevor sie eskalieren.

Eine motivierende und nachhaltige Erfahrung

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Die schönsten Zeiten meines Lebens verbinde ich mit den Städten #Wülfrath und #Mettmann

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Jung und schon so weise

Während meiner wunderbaren Jahre auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann haben wir uns morgens mit einem kleinen, befreundeten Kreis rechtzeitig vor dem Unterricht getroffen, uns umarmt, kurz gequatscht und sind dann mit diesen wohligen Gefühlen in unseren jeweiligen Unterricht gegangen.

Ein Erlebnis ist mir haften geblieben: Eine von uns, Susanne, hatte immer ein Strahlen und Lachen auf dem Gesicht. Ich habe ihr mal gesagt, dass ich es toll finde, dass sie immer so gut drauf sei. Und sie hat mir geantwortet: "Wenn ich nicht wüsste, was Tränen sind, wüsste ich auch nicht, was Lachen ist."

Sie war etwa 18 und ich seinerzeit erstaunt und erfreut über diese Erkenntnis eines jungen Menschen.

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Jung und schon so weise

Während meiner wunderbaren Jahre auf dem Konrad-Heresbach-Gymnasium in Mettmann haben wir uns morgens mit einem kleinen, befreundeten Kreis rechtzeitig vor dem Unterricht getroffen, uns umarmt, kurz gequatscht und sind dann mit diesen wohligen Gefühlen in unseren jeweiligen Unterricht gegangen.

Ein Erlebnis ist mir haften geblieben: Eine von uns, Susanne, hatte immer ein Strahlen und Lachen auf dem Gesicht. Ich habe ihr mal gesagt, dass ich es toll finde, dass sie immer so gut drauf sei. Und sie hat mir geantwortet: "Wenn ich nicht wüsste, was Tränen sind, wüsste ich auch nicht, was Lachen ist."

Sie war etwa 18 und ich seinerzeit erstaunt und erfreut über diese Erkenntnis eines jungen Menschen.

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