Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. (Mt 10,42)
13 Sonntag im Jahreskreis
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 10, 37–42
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.
Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Tagesimpuls
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. (Mt 10,42)
Jesus sieht die Situation der verfolgten Christen voraus. Wir sollen Jesus mehr lieben als unser Leben und unsere Familie. Wenn Christen verfolgt werden, kann das ganz schnell zur Realität werden, was für uns in friedlichen Zeiten nur ein Gedanke ist. Für uns hier in friedlichen Zeiten geht es vielleicht darum, dass ich meine Familie an einem Sonntag enttäusche, weil ich zur Kirche gehe und alle anderen mich davon abhalten wollen. Aber in der Verfolgung kann es mehr Konsequenzen haben, wenn ich zu Jesus stehe.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Und in solchen Situationen sollen die Christen zusammenhalten und einander unterstützen. In Ländern mit Christenverfolgung gibt es gewöhnlich keine Kirchensteuer. Da müssen die Christen einander Gastfreundschaft gewähren und einander unterstützen. Das gilt besonders für die Jünger Jesu, die sich um die Verkündigung des Evangeliums bemühen. Und da ist jeder noch so kleine Beitrag willkommen. Der eine kann viel geben, der andere gibt nur wenig. Aber die Jünger Jesu werden von der christlichen Gemeinschaft unterstützt.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Ich erlebe heute auch sehr viel Bereitschaft, dass gute Initiativen der Evangelisation von den Christen unterstützt werden. Dort, wo Jesus im Mittelpunkt steht, wo der Glaube lebendig ist, da gibt es Christen, denen es wichtig ist, so etwas zu unterstützen. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar! Und das ist für mich ein Zeichen, dass Jesus lebendig ist uns uns beschützt, und dass er uns alles gibt, was wir brauchen. Es liegt eben an den motivierten und begeisterten Christen, die ein Interesse daran haben, eine lebendige Kirche zu unterstützen und zu fördern!
Gebet:
Jesus, ich danke dir für alle Unterstützung, die ich erfahren darf. Das zeigt mir, dass die Kirche lebt und dass du uns immer das gibst, was wir brauchen. Bitte hilf uns, dass immer mehr Menschen begeistert von dir sind und beginnen, dich wichtig zu nehmen und dich zu lieben, so dass deine Kirche wächst und immer mehr Unterstützer da sind, die ihre Zeit oder ihr Geld spenden für die Verbreitung des Evangeliums.
Pastor Roland Bohnen
Pfarrer-Kreins-Str. 2
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