Uwe Ritzer bringt es in der SZ auf den Punkt. Hinzu kommt, dass die Oberärztin offensichtlich im Angestelltenverhältnis beschäftigt war, während der Chefarzt mit Professur verbeamtet ist.
Das ist ein Fall, der mal an die Öffentlichkeit gelangt ist. Fälle rund um Machtmissbrauch an Universitäten sind alles andere als selten. Betroffene schweigen meist und Universitäten scheuen sich vor einem transparenten Umgang damit, wie der Teufel das Weihwasser. Das hilft aber nicht.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-tu-sport-campus-gewaltvorwurf-oberaerztin-kommentar-li.3459688 (€)
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-tu-arbeitsgericht-streit-kuendigung-oberaerztin-li.3456196 (€)
Die TUM hat im Übrigen auch ein betriebliches und studentisches Gesundheitsmanagement.
https://www.hr6.tum.de/hr6/tumgesund/
https://www.tum4health.de/
Und sicher gibt es auch eine Konfliktberatungsstelle, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. All diese Strukturen waren scheinbar nicht hilfreich dabei, etwas an der offensichtlich toxischen Arbeitsatmosphäre in diesem Bereich zu ändern und eine weitere Eskalation zu vermeiden, die am Ende allen Beteiligten schadet.
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