@SheDrivesMobility Was statistisch nicht erfasst wird: * die #carearbeit , die #familien der #verkehrsopfer nach #unfällen leisten, Angehörige, die deshalb ihre Lebenspläne ändern u diesbezügliche Folgekosten (Erwerbseinbußen, seelische Belastungen) * Fälle, in denen unfallbedingt #Berufsunfähigkeit eintritt u die damit verbundenen Folgekosten… Einfach mal Reinschnuppern bei den #Versicherungen oder #landgerichten , die damit tagtäglich befasst sind. So heilsam. #verkehrswende
Die #Daten des BMJ zeigen, dass der #Rückgang der #Zivilverfahren 1997 bis 2017 bei den #Amtsgerichten (zuständig bis 5000 €) mit über 44% deutlich größer war als bei den #Landgerichten mit 27%. Am #Dieselskandal liegt das aber nicht: zwar kommen #Dieselskandal-Fälle i.d.R. zum Landgericht. Aber die #Dieselwelle ging erst Ende 2017 richtig los. Es kommen also offenbar vor allem weniger kleine Fälle zu #Gericht. Das könnte erfreuliche oder bedenkliche Gründe haben.
Seit Jahren gibt es immer weniger #Zivilverfahren bei #Landgerichten und #Amtsgerichten. Ohne den #Dieselskandal wären es seit 2015 noch viel weniger gewesen. An meinem #Gericht müffelte zeitweise jede 5. Akte nach #Diesel. Das #BMJ (https://www.bmj.de/DE/Ministerium/ForschungUndWissenschaft/Zivilgerichtliche_Verfahren/ZivilgerichtlicheVerfahren_node.html) forscht noch bis 2023 nach den Gründen des Rückgangs. Denn: wer keine #Klage erhebt, schickt dem #Gericht ja keine Begründung dafür. Deshalb müssen wir bislang raten, woran es liegt. Beim Raten helfen uns z.T. zum Glück #Daten.
Forschungsvorhaben des BMJV zum Rückgang zivilgerichtlicher Verfahren

Das BMJV hat ein Forschungsvorhaben zur Untersuchung der Ursachen des Rückgangs der Eingangszahlen bei den Zivilgerichten in Auftrag gegeben.

Bundesministerium der Justiz