USA fordern Zugriff auf Millionen europĂ€ischer FingerabdrĂŒcke und Gesichtsbilder aus Polizeidatenbanken! 🚹 Die transatlantische Datenteilung sorgt fĂŒr Kontroverse um Datenschutz und SouverĂ€nitĂ€t. Lesen Sie mehr: https://www.golem.de/news/fingerabdruecke-und-gesichtsbilder-usa-wollen-zugriff-auf-millionen-europaeischer-polizeidaten-2601-203764.html #Datenschutz #Biometrie #USAEU

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FingerabdrĂŒcke und Gesichtsbilder: USA wollen Zugriff auf Millionen europĂ€ischer Polizeidaten - Golem.de

Die USA fordern direkten Zugriff auf europÀische Polizeidatenbanken mit Biometriedaten - nicht nur von Reisenden. Die EU-Kommission soll verhandeln.

Golem.de

@ReginaMuehlich
Dem Faschistenpack gehört schleunigst Einhalt geboten - fragt sich nur wer das tun soll.
Die jahrzehntelange Bequemlichkeit wendet sich zunehmend gegen uns.
Und außer "Komplexe VerhĂ€ltnisse" fĂ€llt unserem Kanzlerpraktikanten nichts ein.

#USA #Datenschutz #Biometrie

Geht gar nicht: đŸ‘‡đŸ»
Betroffen wĂ€ren nicht nur Reisende, sondern grundsĂ€tzlich alle Personen, deren Daten im ZustĂ€ndigkeitsbereich von Grenz- und Polizeibehörden der #USA verarbeitet werden – von Passkontrollen bis hin zu Abschiebungs- und Aufenthaltsbeendigungsverfahren. Weigern sich Staaten, diese "Grenzpartnerschaft" einzugehen, sollen sie aus dem Visa-Waiver-Programm ausgeschlossen werden.
https://www.golem.de/news/fingerabdruecke-und-gesichtsbilder-usa-wollen-zugriff-auf-millionen-europaeischer-polizeidaten-2601-203764.html
#Datenschutz #Biometrie #Gesundheitsdaten
FingerabdrĂŒcke und Gesichtsbilder: USA wollen Zugriff auf Millionen europĂ€ischer Polizeidaten - Golem.de

Die USA fordern direkten Zugriff auf europÀische Polizeidatenbanken mit Biometriedaten - nicht nur von Reisenden. Die EU-Kommission soll verhandeln.

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Kenia – keine Totalerfassung

Huduma Namba: Wie Kenias Zivilgesellschaft die Totalerfassung der Bevölkerung bekĂ€mpfte

Mit radikaler Verweigerung brachte die kenianische Zivilgesellschaft eine geplante Mega-Datenbank ihrer Regierung zu Fall. Wie das gelang und warum der Kampf noch nicht gewonnen ist, berichtete Inklusionsaktivist Mustafa Mahmoud Yousif auf dem 39. Chaos Communication Congress in Hamburg.

Hoffnung in verzweifelten Zeiten zu stiften ist keine leichte Aufgabe, das macht Mustafa Mahmoud Yousif gleich zu Beginn seines Vortrags klar. Und doch hat sich der Menschenrechtsaktivist genau das vorgenommen. Er ist nach Hamburg auf den 39. Chaos Communication Congress gekommen, um von der Kraft der Zivilgesellschaft zu berichten und Mut zu machen. Er spricht ĂŒber den erfolgreichen Protest einer BĂŒrger:innenbewegung gegen ein digitales Identifikationssystem in Kenia.

Das Problem mit dem „Huduma Namba“ genannten System ist schnell umrissen: In einer riesigen zentralen Datenbank wollte die kenianische Regierung 2019 die Bevölkerung erfassen. Diese sollte zahlreiche Angaben ĂŒber sie beinhalten, von GrĂ¶ĂŸe, Alter, Landbesitz und Stammeszugehörigkeit ĂŒber Einkommens- und Bildungslevel bis zu Angaben ĂŒber Familienangehörige. Auch biometrische Daten und DNA sollten erfasst werden.

Nur wer registriert ist, sollte Zugang zu staatlichen Leistungen bekommen, etwa sein Kind auf eine Schule schicken können. Die Regierung wollte sich zudem das Recht einrĂ€umen, Daten mit autorisierten Stellen zu teilen – auch mit Unternehmen, fĂŒrchtete die kenianische Zivilgesellschaft. Mit den umfangreichen Daten könnten zudem Profile von Personen erstellt werden, so die Sorge. In einem Land, in dem staatlichen Stellen nicht zu trauen sei, eine echte Gefahr, so der Ko-Vorstandsvorsitzende des Instituts fĂŒr Staatenlosigkeit und Inklusion.

Koloniales Echo

Huduma Namba sollte zur „einzigen Quelle der Wahrheit“ ĂŒber die Menschen in Kenia werden, erklĂ€rt Yousif. Und das in einem Land, das unter britischer Kolonialherrschaft alles andere als gute Erfahrungen mit IdentitĂ€tssystemen gemacht hat. Denn fĂŒr die Kolonialherren war die IdentitĂ€tskontrolle ein Herrschaftsinstrument, mit dem sie die unterdrĂŒckte Bevölkerung spalten und in ihrer Bewegungsfreiheit einschrĂ€nken konnte.

Die Briten hĂ€tten das Land in 42 Regionen fĂŒr 42 StĂ€mme geteilt, mit der Hauptstadt Nairobi als 43. Bezirk. Schwarze Menschen, so Yousif, mussten jederzeit Ausweisdokumente, die sogenannten Kipande, bei sich tragen und der Polizei vorlegen. Die Dokumente enthielten Angaben ĂŒber die IdentitĂ€t der Personen, wo sie lebten und in welchen Gebieten sie sich aufhalten durften. „Sie haben die Menschen in Ethnien und Bezirke unterteilt, damit sie nicht gemeinsam aufbegehren können“, so Yousif.

Im digitalen Zeitalter seien Daten zum neuen Rohstoff geworden, der nicht mehr in klassischen Minen, sondern beim Data Mining gewonnen wird. Statt auf Datenminimierung zu setzen, wie es aus Perspektive des Datenschutzes geboten wĂ€re, habe die kenianische Regierung bei „Huduma Namba“ deshalb auf Datenmaximierung gesetzt.

In einer ĂŒbereilten Roll-out-Phase von nur sechs Monaten habe die kenianische Regierung versucht, die Bevölkerung zur Registrierung zu drĂ€ngen. Gerade ohnehin marginalisierte Gruppen, etwa Menschen ohne gĂŒltige Dokumente, seien jedoch gefĂ€hrdet gewesen, zurĂŒckgelassen zu werden, kritisiert Yousif. Kinder, deren Eltern teils kenianische Staatsangehörige und geflĂŒchtete Personen seien, wĂ€ren auf Dauer als GeflĂŒchtete registriert und dem Risiko der Staatenlosigkeit ausgesetzt worden.

Radikale Verweigerung

Weil es an einer politischen Opposition zu dem Projekt fehlt, habe es an der Zivilgesellschaft gelegen, Widerstand zu organisieren. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen hÀtten sich zusammengeschlossen, um in Sozialen Medien gegen den ID-Zwang mobil zu machen.

Insbesondere die junge Generation sei auf die Kampagne angesprungen. „Sie hatten das GefĂŒhl, dass sie in ein System gezwungen werden, bei dem nicht Menschen, sondern UnterdrĂŒckung im Mittelpunkt stehen.“ Die Antwort darauf war radikale Verweigerung: Als die Regierung damit gedroht habe, nicht-registrierte Menschen des Landes zu verweisen, trendete der Hashtag #deportme, also „schiebt mich ab“. Zum Schlachtruf der Bewegung wurde der Slang-Begriff „Hatupangwingwi“, das in etwa „Wir lassen uns nichts vorschreiben“ bedeutet.

Auch traditionelle Medien hĂ€tten das Thema und dem Protest zu mehr Wucht verholfen. NGOs klagten zudem auf Basis des neuen kenianischen Datenschutzgesetzes. Mit Erfolg: Das Verfassungsgericht erklĂ€rte die Datenbank fĂŒr ungĂŒltig, unter anderem, weil eine Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung fehlte. Erhobene DNA-Daten dĂŒrfen zudem nur dann genutzt werden, wenn entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen werden.

2022 wÀhlten die Menschen in Kenia eine neue Regierung, die einen Neuanfang versprach und erstmalig Vertreter:innen der Zivilgesellschaft mit an den Tisch holte.

Der Kampf geht weiter

Doch damit endete der Kampf fĂŒr Mustafa Mahmoud Yousif und seine Mitstreier:innen nicht. Auch die neu aufgesetzte Datenbank „Maisha Namba“ soll umfangreiche Daten ĂŒber die Menschen Kenias enthalten. Auch hier fehlen der Zivilgesellschaft ausreichende Schutzmechanismen, um BĂŒrger:innen vor Profilbildung und Diskriminierung zu schĂŒtzen.

Doch Yousif gibt die Hoffnung nicht auf. Immerhin: Statt einer ĂŒberhasteten Registrierungsphase werden Menschen StĂŒck fĂŒr StĂŒck und ab Geburt registriert. Und die Verantwortlichkeiten fĂŒr das Projekt sind jetzt klarer geregelt, sagt der Aktivist. „Wir wissen jetzt, wen wir verklagen mĂŒssen.“

Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Er schreibt hĂ€ufig ĂŒber Datenmissbrauch und Datenschutz, Big Tech, Plattformregulierung, Transparenz, Lobbyismus, Online-Werbung, WahlkĂ€mpfe und die Polizei. 2024 wurde er mit dem Alternativen Medienpreis und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft sowie der Evangelischen Kirche. Seit 02/2025 ist sein Buch erhĂ€ltlich: “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und GroßmĂ€chte die Welt unter sich aufteilen” Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemĂ€ss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Kenia – keine Totalerfassung – Beueler-Extradienst

BND-Agenten sollen Wohnungen betreten und Bundestrojaner installieren dĂŒrfen

Kanzleramt reformiert BND-Gesetz: Mehr Befugnisse, inklusive Eindringen in Wohnungen zur Installation von Spionagesoftware.

heise online
#Biometrie-Deal mit den #USA đŸ‡ș🇾 : EU đŸ‡ȘđŸ‡ș -Rat ebnet Weg fĂŒr weitreichenden Datenaustausch | heise online https://www.heise.de/news/Biometrie-Deal-mit-den-USA-EU-Rat-ebnet-Weg-fuer-weitreichenden-Datenaustausch-11120410.html #Datenschutz #privacy #biometrics
Biometrie-Deal mit den USA: EU-Rat ebnet Weg fĂŒr weitreichenden Datenaustausch

Die EU-Staaten haben grĂŒnes Licht fĂŒr Verhandlungen ĂŒber ein Rahmenabkommen mit den USA gegeben, das den Zugriff auf biometrische Polizeidaten regeln soll.

heise online
📱 La CorĂ©e du Sud impose la reconnaissance faciale pour acheter une SIM, SK Telecom sommĂ© d’indemniser 23 M de clients
📝 Selon The Register, le ministĂšre sud-corĂ©en des Sciences et des T...
📖 cyberveille : https://cyberveille.ch/posts/2025-12-26-la-coree-du-sud-impose-la-reconnaissance-faciale-pour-acheter-une-sim-sk-telecom-somme-dindemniser-23-m-de-clients/
🌐 source : https://www.theregister.com/2025/12/22/south_korea_facial_verification/
#SK_Telecom #biométrie #Cyberveille
La CorĂ©e du Sud impose la reconnaissance faciale pour acheter une SIM, SK Telecom sommĂ© d’indemniser 23 M de clients

Selon The Register, le ministĂšre sud-corĂ©en des Sciences et des TIC va imposer la vĂ©rification d’identitĂ© par reconnaissance faciale pour l’ouverture de nouvelles lignes mobiles, une mesure motivĂ©e par la recrudescence des escroqueries liĂ©es aux comptes tĂ©lĂ©phoniques créés avec des donnĂ©es volĂ©es. ConcrĂštement, la mesure Ă©tend les contrĂŽles existants (prĂ©sentation de piĂšces d’identitĂ© en point de vente) en y ajoutant la vĂ©rification biomĂ©trique via les applications « PASS » des trois opĂ©rateurs (SK Telecom, LG Uplus, Korea Telecom), oĂč les donnĂ©es faciales seront utilisĂ©es pour confirmer l’identitĂ© du client. Objectif affichĂ©: rendre beaucoup plus difficile l’enregistrement d’un compte mobile Ă  partir de donnĂ©es volĂ©es et freiner des arnaques comme le voice phishing. đŸ“±đŸ”

CyberVeille

Ich kann meinen Account noch so stark absichern, #MFA, #biometrie, #faceid – es braucht manchmal bloß eine einzige Rechnungsnummer, um Zugang zu erhalten.

https://www.gamepro.de/artikel/psn-account-kann-gehackt-werden-mit-rechnung,3445381.html

Gutes Vergleichsbeispiel, um einen #sidechannel-Angriff auf Software zu erklÀren, denke ich.

Riesige PSN-SicherheitslĂŒcke entdeckt: Macht ihr nur einen Fehler, kann euer PlayStation-Account gehackt werden - trotz Zwei-Faktor-Authentifizierung

Maßnahmen wie 2FA oder Passkeys sollen euren PSN-Account eigentlich vor Fremdzugriff schĂŒtzen. Stattdessen reicht eine einfache Rechnung zum Hacken...

GamePro
Biometrie-Deal mit den USA: EU-Rat ebnet Weg fĂŒr weitreichenden Datenaustausch

Die EU-Staaten haben grĂŒnes Licht fĂŒr Verhandlungen ĂŒber ein Rahmenabkommen mit den USA gegeben, das den Zugriff auf biometrische Polizeidaten regeln soll.

heise online

@halbwach @angel @tazgetroete @glsbank EBEN!

Angesichts der Nötigung durch das US-Regime bin ich ja fĂŒr's ersatzlose Streichen von "Datenaustausch" und "DatenĂŒbermittlungsprogrammen" jeglicher Art.

Zumal #Trump's Regime quasi NULL Austausch in anderen Dingen [z.B. #US-MilitĂ€r in #Europa und besonders #Deutschland] durchfĂŒhrt und sich derweil sogar erdreistet ĂŒber #Grönland herrschen zu wollen!