Zeitzeichen - 26.04.1336: Petrarca schildert Besteigung des Mont Ventoux

Francesco Petrarca besteigt angeblich 1336 den Mont Ventoux – aus Neugier. Doch ob er je oben war, ist bis heute umstritten.

Donald Trumps erfundener #Völkermord

Der US-Prä­si­dent droht #Nigeria mit einem Ein­marsch wegen eines #angeblich​en Genozids an Christen. Gründe dafür sehen Be­ob­ach­ter eher im Inneren

Von Helena #Kreiensiek

Wie so oft, wenn US-Präsident Donald #Trump etwas ins Universum schleudert, sorgt auch seine jüngste Behauptung für Aufsehen
https://www.taz.de/!6126875

Donald Trumps erfundener Völkermord

Der US-Präsident droht Nigeria mit einem Einmarsch wegen eines angeblichen Genozids an Christen. Gründe dafür sehen Beobachter eher im Inneren

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Halbwissen
aber weils ja keiner weiss
CCCP Historie

DAMALS kam dann die erste aus heutiger Sicht weibliche Ministerin auch ins Amt
..
nach um 900 Jahren Geschichte der großen Ländereien da im Osten

Bild
Wurde die erste Ministerin* CCCP
*hieß aber anders

#angeblich auch mal der SPD Deutschland beigetreten
Später Diplomatin in NOR SWE MEXIKO

(und Universität Universität Zürich Ausbildung)

#news ⚡ Bentele: Angeblich aufgeblähter Sozialstaat ist eine Mär: Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, kritisiert die Politik dafür, immer mehr Aufgaben an die Sozialversicherungen... https://hubu.de/?p=286116 | #angeblich #bentele #maer #sozialstaat #hubu
Bentele: Angeblich aufgeblähter Sozialstaat ist eine Mär - Hubu.de - News & FreeMail

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, kritisiert die Politik dafür, immer mehr Aufgaben an die Sozialversicherungen auszulagern. Für die VdK-Präsidentin ist es nur "allzu offensichtlich", dass die Sozialpolitik wegen neuer Herausforderungen ins Hintertreffen gerate.

Hubu.de - News & FreeMail

Humor-Wissen kann man nicht sagen

#ANGEBLICH kommt aus -> späten Archivöffnungen im Osten
die Mutter von diesem L. und Namensgeber von Leningrad daher.,

Sie soll "Blank" als Mädchennamen gehabt haben und Schwedisch-Deutscher Abstammung gewesen sein

Anstellung bei der Kommune als Lehrerin
wohl 6 Kinder
ein Kind soll wohl_Israel als Name gehabt haben
..
Deutungsmutter wohl
(alles vor 1990 nicht bekannt.. OFFIZIEL)

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Forschung LÄUFT
Wo war Schwedisch Pommern
https://geo.uni-greifswald.de/institut/sammlungen/schwedische-landesaufnahme-von-pommern-1692-1709-matrikelkarte/

Jetzt auf #ARD #Hartaberfair 360° #angeblich #Normale #Menschen aus der #Bevölkerung bis jetzt haben ich nur #CDU Angehörige und #Welt #Hetzblatt #Reporterinen gesehen 🤬
#Habeck darf nicht ausreden wird in einer Tour #weg #gebuzzert 🤦‍♂️

Da sitzen #Grünen #hasser, die eigentlich null Erklärung von Habeck hören wollen sondern nur ihre eigene #Kaputte #Meinung verbreiten wollen damit sich die Grünen Hasser zu Hause bestätigt fühlen🧠💩
#ÖRR ist auch nur noch ein wiederlicher #Hetzsender 🤮

Marc Raschke⬇️
"Wer glaubt, er müsse die #CDU wählen, um die A*D zu #verhindern, schaue bitte nach #Österreich. Da geht jetzt die CDU Österreichs (ÖVP) mit der A*D Österreichs (FPÖ) in Koalitions-Verhandlungen. - #Angeblich, weil ja mit den anderen #Parteien keine #Koalition zu machen war. Is klar."

https://www.facebook.com/share/p/15pyUeetyf/

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Dieses Video von angeblich berauschtem Selenskyj ist KI-generiert

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Faktencheck

Dieses Video von angeblich berauschtem Selenskyj ist KI-generiert

Ein Video, das angeblich den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigt, wie er im Rausch aus einem Wagen steigt, hat online Millionen Aufrufe. Doch die Aufnahme ist nicht echt, sondern mit KI erstellt. Sie stammt ursprünglich von einem russischen Tiktok-Account.

von Paulina Thom

16. Januar 2025

Auf X kursiert dieses Video, das offenbar den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zeigt – ohne den Hinweis, dass es mit KI erstellt wurde (Quelle: Telegram; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)
Behauptung

Ein Video zeige den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der scheinbar im Rausch aus einem Wagen steigt und von einem Bodyguard gestützt werden muss.

Aufgestellt von: X-Beiträgen Datum:
13.01.2025

Quelle

Bewertung

Manipuliert
Über diese Bewertung

Manipuliert. Das Video ist KI-generiert, wie an Fehlern in der Aufnahme erkennbar ist. Es stammt ursprünglich von einem russischen Tiktok-Nutzer, der es auch als KI-generiert kenntlich machte.

Auf X kursiert ein Video, das scheinbar einen berauschten Wolodymyr Selenskyj zeigt. Der ukrainische Präsident steigt offenbar wankend aus einem Wagen, verzieht das Gesicht und muss anschließend von einem Bodyguard beim Laufen gestützt werden. 

„Da hat er etwas Zuviel geschnupft“, schreibt ein X-Nutzer – eine Anspielung auf eine angebliche Kokainsucht des ukrainischen Präsidenten, ein beliebtes Narrativ pro-russischer Propaganda. Deutsche X-Beiträge mit dem Video erreichten zusammen mehr als 400.000 Aufrufe. Laut einem Medienbericht kursierte das Video mit mehr als einer Million Aufrufe auch in der Slowakei.

In deutschen Beiträgen auf X wird dieses Video von einem scheinbar berauschten Selenskyj verbreitet. Nutzerinnen und Nutzer haben den Kontext hinzugefügt, dass es KI-generiert ist. (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Video von angeblich berauschtem Selenkskyj ist nicht echt, sondern KI-generiert

Unter den X-Beiträgen haben Nutzerinnen und Nutzer in einer sogenannten Community Note den Kontext hinzugefügt, dass das Video nicht echt sei. Zu erkennen ist das etwa daran, dass Selenkyjs rechte Hand bei Sekunde 6 des Videos in einer Bewegung nach hinten teilweise verschwimmt, sich schwarz verfärbt und dann ganz verschwindet. 

Anders als in dem Video hat Selenskyj zudem keine Tattoos an den Händen, wie mehrere aktuelle Fotos belegen. Auch sonst sehen die Hände des Mannes im Video merkwürdig verformt aus. Das sind typische Hinweise auf KI-generierte Inhalte.

Bei Sekunde 6 des Videos verschwindet plötzlich Selenskyjs rechte Hand, obwohl sie normalerweise noch zu sehen sein müsste (Quelle: X; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)

Eine Bilder-Rückwärtssuche führt zudem zu keinen Belegen für die Echtheit des Videos oder seriösen Quellen, wie Bildagenturen oder Medien. Stattdessen führt ein Nutzername im Video zu einem Tiktok-Nutzer, der Inhalte auf Russisch verbreitet. Hier finden sich gleich mehrere Videos von Selenskyj mit teilweise millionenfachen Aufrufen. Auch das Video, das aktuell auf X kursiert, hat dort knapp 15 Millionen Aufrufe. In der Videobeschreibung steht der Hinweis: „Von Creator*in als KI-generiert gekennzeichnet“. Bei manchen Videos ist das auch offensichtlich: In ihnen fliegt Selenskyj etwa oder verwandelt sich in ein Holzfass. 

Die Kommentare unter dem Beitrag zeigen aber: Viele Nutzerinnen und Nutzer übersehen im Fall des angeblich berauschten Selenskyj den KI-Hinweis und fragen, ob das Video echt ist. 

Einen Überblick mit allen Faktenchecks von uns zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.

Redigatur: Viktor Marinov, Gabriele Scherndl

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Author: Paulina Thom

#angeblich #berauschtem #dieses #generiert #selenskyj #video

Dieses Video von angeblich berauschtem Selenskyj ist KI-generiert

Ein virales Video, das den ukrainischen Präsidenten im Rausch zeigen soll, ist nicht echt, sondern mit KI erstellt worden.

correctiv.org

Erfundene Nachricht über angeblich giftige Parfümproben geht um die Welt

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Es wäre ein Skandal: Eine Nutzerin auf Facebook warnt, zu Neujahr würden angeblich giftige Parfümproben verschickt. Auch per Whatsapp baten uns mehr als ein Dutzend Leserinnen und Leser um eine Prüfung dieser Behauptung. Sie kursiert auf Facebook häufig auf Russisch – über Messengerdienste erreichte sie Anfang Dezember 2024 schließlich auch Deutschland. Häufig wird dazu ein Foto einer bestimmten Parfümprobe geteilt.

Eine Bilder-Rückwärtssuche führt zu dem Parfüm „Flower in the Air“ der Marke Kenzo. Das Foto der Probe kursiert schon seit Jahren in unterschiedlichen Sprachen in Sozialen Netzwerken. Unsere Recherche zeigt, dass die angebliche Warnung nur eine Finte ist.

Eine Facebook-Nutzerin warnt vor angeblich vergifteten Parfümproben im Briefkasten – dahinter steckt ein jahrealter Fake (Quelle: Facebook; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Bayerische Polizei: Keinerlei Fälle von giftigen Parfümproben in Briefkästen bekannt

Über Facebook konnten wir nachvollziehen, dass das Bild der angeblich giftigen Probe im Dezember 2024 offenbar unter anderem in Bayern in Umlauf ist. Wir fragten also beim Bayerischen Staatsministerium des Innern nach – ein Sprecher antwortete: „Bei der Bayerischen Polizei wurden bisher keinerlei Fälle von in Briefkästen geworfenen vergifteten Parfümproben bekannt. Nach unserem Kenntnisstand handelt es sich bei diesen Mitteilungen um Fake-News, die bereits seit dem Jahr 2001, damals im Nachgang zu den Terroranschlägen vom 11. September, wiederkehrend in den Sozialen Medien verbreitet werden.“

CORRECTIV.Faktencheck hat die Pressestelle des Unternehmens hinter der Marke Kenzo – den französischen Luxuskonzern LVMH – gefragt, ob dort Fälle von verunreinigten oder gar vergifteten Parfümproben bekannt sind. Eine Antwort haben wir nicht erhalten

Stichwortsuchen nach den Begriffen „tödlich Parfümproben Briefkästen“ in unterschiedlichen Sprachen führen aber zu mehreren Faktenchecks. Auf deren Grundlage haben wir nachgezeichnet, dass es sich dabei um ein Gerücht handelt, das seit mindestens 2001 verbreitet wird.

Stille-Post-Effekt: Wie sich die Falschmeldung über tödliche Parfümproben verändert hat

Falschmeldungen verändern sich, ähnlich wie beim Spiel „Stille Post“ können Informationen durch Weitergabe verfälscht werden. So auch in diesem Fall: Anfangs verbreitete sich die Falschmeldung als E-Mail, in der es um sieben Frauen ging, die durch den Geruch einer Parfümprobe vergiftet worden seien. 

Über die Jahre verbreitete sich die Falschmeldung allmählich auch in Sozialen Netzwerken und Messengern – sie wurde kürzer und das Foto einer Parfümprobe kam hinzu. Inzwischen taucht die Falschmeldung jährlich auf, per E-Mail, SMS, Facebook, X, oder bei Messengerdiensten wie Whatsapp oder Viber. 

Berichte darüber gab es in den vergangenen Jahren in Australien, Israel, Italien, Kasachstan, Malaysia, Russland, Singapur, den Vereinigten Staaten, Ukraine und Weißrussland. 

So hat sich das Gerücht über 20 Jahre verändert:

  • Einen Monat nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 tauchte laut der Faktencheck-Redaktion Snopes eine Rundmail mit einer Warnung auf, sieben Frauen seien durch vergiftete Parfümproben getötet worden. 
  • Anfang 2002 wurde laut Snopes eine ähnliche Fake-Warnung von einer Verwaltungsassistentin der Staatsanwaltschaft von Harris County im US-Bundesstaat Texas weitergeleitet. Ihre berufliche Signatur unter der E-Mail fachte die Verbreitung des Fakes erneut an. Die Staatsanwaltschaft distanzierte sich von der E-Mail und sprach von einer Falschmeldung.
  • Im November 2002 berichtete die hebräische ebenfalls über E-Mails, in denen stand, es könnte sich bei den giftigen Parfümproben um einen „Terrorakt“ handeln. Dafür gab es auch in Israel keinerlei Belege.  
  • 2010 und 2011 verbreiteten sich laut Snopes ähnliche Behauptungen über Anthrax und Proben eines Waschmittel-Herstellers. Teils wurde behauptet, der US-TV-Sender CNN habe darüber berichtet. Der Waschmittel-Hersteller dementierte demnach die Gerüchte und ein Bericht von CNN über vergiftete Proben in Briefkästen findet sich ebenfalls nicht. 
  • 2013 berichtete die malaysische Zeitung The Star über E-Mails nach demselben Prinzip, in denen vom Tod von sieben Frauen die Rede war. Darin wurde auch das Gleneagles Hospital in Kuala Lumpur beschuldigt, das solche Vorfälle aber dementierte. Die Nachrichten wurden unter anderem per SMS verschickt.
  • Die ukrainische berichtete im Dezember 2024, dass das Foto der Parfümprobe „Flower in the Air“ der Marke Kenzo in derselben Form seit mindestens 2015 kursiert. Das zeigen auch Faktenchecks zu Beiträgen aus Russland und Israel
  • Die italienische Ausgabe der Zeitschrift Wired berichtete 2016, dass das Foto mit der Falschbehauptung auch in Italien in Umlauf ist. Von sieben Frauen ist in den Beiträgen von damals nicht mehr die Rede. Der Text ist kürzer geworden. Als angebliche Täter werden „Araber“ oder die Terrorgruppe ISIS genannt. 
  • Da sich auch in Russland die Falschmeldung verbreitete, dementierte das russische Innenministerium im Jahr 2023 solche Fälle von Parfümvergiftungen – die Falschmeldung ziele darauf ab, ein allgemeines Angstgefühl zu erzeugen. Seitdem kursiert sie jedoch weiter, etwa in der Ukraine, in Kasachstan und Weißrussland

Redigatur: Kimberly Nicolaus, Sophie Timmermann

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Author: Sarah Thust

#angeblich #erfundene #giftige #nachricht #parfumproben

Erfundene Nachricht über angeblich giftige Parfümproben geht um die Welt

Zum Foto einer Parfümprobe heißt es im Netz, in Briefkästen würden um Neujahr vergiftete Proben landen. Doch an dem Gerücht war nie etwas dran.

correctiv.org

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Faktencheck

Erneut Falschmeldungen über weißen Transporter, der angeblich Kinder entführt – diesmal in Esch

Im Netz verbreitet sich ein Foto, auf dem ein weißer Transporter zu sehen ist – dazu das Kennzeichen und ein Ort. Damit sollen angeblich Kinder entführt werden. Doch es handelt sich um eine Falschmeldung.

von Sarah Thust

27. September 2024

Weder der Polizei in Trier, noch in Wittlich oder Köln liegen Beweise vor, dass ein weißer Transporter aktuell Kinder in Esch entführt (Symbolbild: Horst Galuschka / DPA / Picture Alliance) Behauptung

Der Fahrer eines weißen Transporters entführe Kinder – das Auto sei mehrmals in Esch gesichtet worden.

Aufgestellt von: Whatsapp- und Facebook-Beiträgen Datum:
19.09.2024

Quelle

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Falsch
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Falsch. Weder in Esch bei Wittlich, noch in Esch bei Gerolstein ist ein solcher Fall bekannt. Die Polizei Köln, wo es einen Stadtteil namens Esch gibt, kennt den Halter des Transporters und spricht von einer Falschmeldung – der Mann habe Anzeige wegen Verleumdung gegen „Unbekannt“ erstattet.

Über unseren Whatsapp-Chatbot meldeten Nutzerinnen und Nutzer im September 2024 eine Nachricht über einen weißen Transporter, mit dem angeblich Kinder entführt werden. Die Behauptung kursiert mit einem Foto des angeblichen Transporters auch auf Youtube und wurde auf Facebook dutzendfach geteilt. 

In den Beiträgen auf Facebook wird lediglich der Ort Esch genannt, an dem der Fahrer gesichtet worden sei. Es könnte sich um Esch bei Wittlich oder Esch bei Gerolstein in Rheinland-Pfalz oder um den Kölner Stadtteil Esch in Nordrhein-Westfalen handeln. Auf den Bildern lässt sich das Kennzeichen des Fahrzeugs ablesen.  Es beginnt mit zwei Buchstaben, gefolgt von einem roten Emblem, vier Zahlen und zwei Buchstaben. Das rote Emblem und die Zeichenfolge sind typisch für Kennzeichen aus Nordmazedonien.

Wir wandten uns mit diesen Informationen an die jeweilige Pressestelle der Polizeibehörden vor Ort. 

Auf Facebook kursiert das Foto eines weißen Transporters mit einem ausländischen Kennzeichen, der angeblich Kinder entführe – die Polizei spricht von einer Falschmeldung (Quelle: Facebook; Screenshot und Unkenntlichmachung: CORRECTIV.Faktencheck)

Polizei Köln spricht von einer Falschmeldung

Der Polizei in Köln ist der Sachverhalt bekannt. Es handele sich um eine Falschmeldung, schrieb uns ein Sprecher. „Es gibt keinerlei Hinweise auf eine versuchte oder vollendete Kindesentführung in diesem Zusammenhang. Der Halter des Transporters hat bereits Anzeige wegen Verleumdung gegen Unbekannt erstattet.“

Die Falschmeldung war auch bei der Polizei in Trier schon angekommen, die für Esch bei Gerolstein zuständig ist. Weder dem Polizeipräsidium Trier, noch der Polizei in Wittlich, in deren Zuständigkeitsbereich ebenfalls ein Ort namens Esch liegt, wurde ein derartiger Vorfall gemeldet – auch der Transporter war dort unbekannt. 

Polizei bittet, keine Gerüchte in Sozialen Netzwerken zu streuen  

Dass Fahrer von weißen Transportern es auf Kinder abgesehen hätten, ist eine urbane Legende, die seit über zehn Jahren immer wieder aufgewärmt wird. Oft geraten bei solchen Behauptungen Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen ins Visier – die Gerüchte in Sozialen Netzwerken stellen sich meist als unbelegt oder falsch heraus. 

Erst im Frühjahr 2024 hatte ein Speditionsfahrer in Thüringen ein Kind nach dem Weg gefragt und das Bild seines Transporters wurde danach an mehreren Orten in Deutschland verbreitet. Im Netz wurde er angefeindet –  darunter waren auch Aussagen, die laut Polizei eine Straftat darstellten. 

„Bevor Sie Inhalte verbreiten, prüfen Sie die Quellen und deren Inhalte genau“, schrieb das Polizeipräsidium Westhessen-Wiesbaden damals in einer Pressemitteilung. Man habe Verständnis, dass Eltern sich Sorgen um ihre Kinder machen, aber die erste Anlaufstelle solle immer die Polizei sein, die den Verdacht überprüft und Ermittlungen aufnimmt. 

Wer ein Foto mit einem erkennbaren Kennzeichen mit so einer Meldung erhält, sollte es nicht weiterleiten. Um sicher zu gehen, hilft eine kurze Suche im Netz, ob Medien oder die Polizei eine solche Warnung wirklich veröffentlicht haben.

Redigatur: Paulina Thom, Steffen Kutzner

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Author: Sarah Thust

https://www.bachhausen.de/erneut-falschmeldungen-ueber-weissen-transporter-der-angeblich-kinder-entfuehrt-diesmal-in-esch/

#angeblich #diesmal #entfuhrt #erneut #falschmeldungen #kinder #transporter

Erneut Falschmeldungen über weißen Transporter, der angeblich Kinder entführt – diesmal in Esch

Im Netz verbreitet sich ein Foto von einem weißen Transporter. Die Polizei in Köln kennt den Fahrer und spricht von einer Falschmeldung.

correctiv.org