Donald Trumps erfundener #Völkermord

Der US-PrÀ­si­dent droht #Nigeria mit einem Ein­marsch wegen eines #angeblich​en Genozids an Christen. GrĂŒnde dafĂŒr sehen Be­ob­ach­ter eher im Inneren

Von Helena #Kreiensiek

Wie so oft, wenn US-PrĂ€sident Donald #Trump etwas ins Universum schleudert, sorgt auch seine jĂŒngste Behauptung fĂŒr Aufsehen
https://www.taz.de/!6126875

Donald Trumps erfundener Völkermord

Der US-PrĂ€sident droht Nigeria mit einem Einmarsch wegen eines angeblichen Genozids an Christen. GrĂŒnde dafĂŒr sehen Beobachter eher im Inneren

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Halbwissen
aber weils ja keiner weiss
CCCP Historie

DAMALS kam dann die erste aus heutiger Sicht weibliche Ministerin auch ins Amt
..
nach um 900 Jahren Geschichte der großen LĂ€ndereien da im Osten

Bild
Wurde die erste Ministerin* CCCP
*hieß aber anders

#angeblich auch mal der SPD Deutschland beigetreten
SpÀter Diplomatin in NOR SWE MEXIKO

(und UniversitĂ€t UniversitĂ€t ZĂŒrich Ausbildung)

#news ⚡ Bentele: Angeblich aufgeblĂ€hter Sozialstaat ist eine MĂ€r: Die PrĂ€sidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, kritisiert die Politik dafĂŒr, immer mehr Aufgaben an die Sozialversicherungen... https://hubu.de/?p=286116 | #angeblich #bentele #maer #sozialstaat #hubu
Bentele: Angeblich aufgeblÀhter Sozialstaat ist eine MÀr - Hubu.de - News & FreeMail

Die PrĂ€sidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, kritisiert die Politik dafĂŒr, immer mehr Aufgaben an die Sozialversicherungen auszulagern. FĂŒr die VdK-PrĂ€sidentin ist es nur "allzu offensichtlich", dass die Sozialpolitik wegen neuer Herausforderungen ins Hintertreffen gerate.

Hubu.de - News & FreeMail

Humor-Wissen kann man nicht sagen

#ANGEBLICH kommt aus -> spÀten Archivöffnungen im Osten
die Mutter von diesem L. und Namensgeber von Leningrad daher.,

Sie soll "Blank" als MĂ€dchennamen gehabt haben und Schwedisch-Deutscher Abstammung gewesen sein

Anstellung bei der Kommune als Lehrerin
wohl 6 Kinder
ein Kind soll wohl_Israel als Name gehabt haben
..
Deutungsmutter wohl
(alles vor 1990 nicht bekannt.. OFFIZIEL)

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Forschung LÄUFT
Wo war Schwedisch Pommern
https://geo.uni-greifswald.de/institut/sammlungen/schwedische-landesaufnahme-von-pommern-1692-1709-matrikelkarte/

Jetzt auf #ARD #Hartaberfair 360° #angeblich #Normale #Menschen aus der #Bevölkerung bis jetzt haben ich nur #CDU Angehörige und #Welt #Hetzblatt #Reporterinen gesehen đŸ€Ź
#Habeck darf nicht ausreden wird in einer Tour #weg #gebuzzert đŸ€Šâ€â™‚ïž

Da sitzen #GrĂŒnen #hasser, die eigentlich null ErklĂ€rung von Habeck hören wollen sondern nur ihre eigene #Kaputte #Meinung verbreiten wollen damit sich die GrĂŒnen Hasser zu Hause bestĂ€tigt fĂŒhlenđŸ§ đŸ’©
#ÖRR ist auch nur noch ein wiederlicher #Hetzsender đŸ€ź

Marc RaschkeâŹ‡ïž
"Wer glaubt, er mĂŒsse die #CDU wĂ€hlen, um die A*D zu #verhindern, schaue bitte nach #Österreich. Da geht jetzt die CDU Österreichs (ÖVP) mit der A*D Österreichs (FPÖ) in Koalitions-Verhandlungen. - #Angeblich, weil ja mit den anderen #Parteien keine #Koalition zu machen war. Is klar."

https://www.facebook.com/share/p/15pyUeetyf/

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Peinlich! AfD blamiert sich mit angeblich „schlauestem Mann der Welt“

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Peinlich! AfD blamiert sich mit angeblich „schlauestem Mann der Welt“

von Thomas Laschyk | Jan. 17, 2025 | Faktencheck

Ein Mann aus SĂŒdkorea behauptete, einen Fantasie-IQ von 276 (!) zu haben und drĂŒckte öffentlich UnterstĂŒtzung fĂŒr die rechtsextreme AfD aus. Alice Weidel und zahlreiche AfD-Medien glaubten das sofort und verbreiteten seine angebliche Wahlempfehlung vom „schlauesten Mann der Welt“ stolz. Nur kurze Zeit spĂ€ter stellte sich heraus, dass der Mann wohl keineswegs ein echtes „Super-Genie“ ist und seine hochtrabenden IQ-Angaben offensichtlich fragwĂŒrdig sind. Weidel löschte beschĂ€mt ihren Beitrag, AfD-nahe Medien ruderten zurĂŒck. Dieser Vorfall zeigt erneut, wie leicht die AfD und ihr Umfeld stĂ€ndig auf plumpe FĂ€lschungen und frei erfundene Geschichten hereinfallen – Hauptsache, die Meldung passt ins eigene Weltbild. Und der Partei sollen Menschen vertrauen?

Was genau ist passiert?

Die Geschichte begann Mitte Januar 2025, als ein gewisser Young Hoon Kim im Netz fĂŒr Aufsehen sorgte. Er behauptete, einen IQ von 276 zu besitzen, angeblich den höchsten jemals gemessenen Wert weltweit. Auch stellte er sich begeistert an die Seite des Tech-MilliardĂ€rs und Rechtsextremisten Elon Musk, der zuvor zur Wahl der demokratiefeindlichen AfD aufrief. Kim schrieb auf Twitter, dass nur Alice Weidel und ihre Partei „Deutschland retten“ könnten.

Er hat dieses Bild gepostet und Weidel ist nicht misstrauisch geworden, Screenshot

Die AfD-nahe Propaganda-Szene – darunter rechtsextreme UnterstĂŒtzer und Magazine wie Compact – nahm die Story ohne Zögern auf. Und auch AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel war schnell zur Stelle: Sie bedankte sich bei ihrem vermeintlich prominenten UnterstĂŒtzer, lobte ihn und fragte rhetorisch: „Could he be wrong?“ („Kann er falsch liegen?“), bevor sie ihr Posting dann rasch wieder löschte.

Screenshots und Collage von @Ella_von_T

„Schlauester mann der Welt“ mit Fake-IQ

Die AfD hat wieder etwas gesehen, was in ihr realitĂ€tsfernes Weltbild passt, und es blindlings geglaubt. Doch schon kurze Zeit spĂ€ter tauchten Zweifel auf: Wer ist dieser Young Hoon Kim ĂŒberhaupt? Woher stammt die Behauptung, er hĂ€tte einen derart gigantischen IQ? Und wie realistisch ist ein Wert von 276? Haben die rechtsextremen einfach schon wieder peinlich LĂŒgen verbreitet?

Der Kern des Problems: Kim prĂ€sentierte sich als Mitglied verschiedener „Elite-Gesellschaften“, die extrem hohe Intelligenzwerte nachweisen wollen. So verwies er auf die „Giga Society“, die angeblich seinen Rekord-IQ beurkundet habe. Doch Aktivistinnen und Internet-Rechercheurinnen wie die Hackerin „Nella“ entdeckten schnell WidersprĂŒche.

Erstens existiert eine offizielle Giga Society, die sich bereits 1996 grĂŒndete und vor FĂ€lschungsseiten warnt. Zweitens konnten keine seriösen IQ-Test-Stellen gefunden werden, die Kims extreme Angabe bestĂ€tigen. Drittens wĂŒrde ein IQ von 276 in gĂ€ngigen wissenschaftlichen Skalen gar nicht mehr sinnvoll messbar sein. Trotzdem glaubte die AfD dem selbsternannten „Genie“, ohne nachzuprĂŒfen. Kein Genie-Streich.

Weitere peinliche FĂ€lle: Weidel glaubt (fast) alles

Mehrere renommierte Stellen wie die American Psychological Association oder die International Test Commission zweifeln an den angeblich von Young Hoon Kim erzielten IQ-Werten. Sie fĂŒhren weder die in Kims Umfeld erwĂ€hnten Tests noch dessen „Giga Society“ als seriöse Organisation. Auch die „United Sigma Intelligence Association“, auf die sich Kim ebenfalls beruft, wirbt zwar mit großen Namen und UniversitĂ€ten, bleibt aber jeden glaubwĂŒrdigen Nachweis ĂŒber die dort angeblich beteiligten Personen schuldig.

Besonders auffÀllig ist, dass es sich bei diesem Vorfall keineswegs um einen einmaligen Ausrutscher handelt. Denn Alice Weidel ist in den vergangenen Monaten und Jahren mehrfach auf grobe FÀlschungen hereingefallen. So zitierte sie etwa im Juni 2024 in einer Rede ein angeblich belastendes Schreiben des Bundesinnenministeriums gegen Nancy Faeser, das sich spÀter als eine in AfD-Kreisen selbst fabrizierte Falschmeldung entpuppte.

Weidel-KI-Fake: AfD fĂ€llt sogar auf ihre eigenen LĂŒgen herein

Erst vor wenigen Tagen blamierte sich Weidel erneut, indem sie einen Parodie-Account von Karl Lauterbach fĂŒr echt hielt und dessen angebliche „Peinlichkeiten“ öffentlich anprangerte. Diesen Reinfall hat sie nicht mal gelöscht. Der Lauterbach-Fake-Account hatte behauptet, auf Einladung von Weidel auf dem AfD-Parteitag zu sein. Und Weidel glaubte das irgendwie? Hier fehlt jegliche Logik. Oder Scham.

In all diesen FĂ€llen verbreitete Weidel unkritisch und schamlos offensichtliche LĂŒgen. Peinlicher hĂ€tte es fĂŒr eine Politikerin, die sich als „kanzlerfĂ€hig“ prĂ€sentieren will, kaum laufen können. Der Fall mit dem angeblich „schlauesten Mann der Welt“ ist nur das jĂŒngste Kapitel in einer langen Geschichte von Desinformation und UnglaubwĂŒrdigkeit. Keine Ahnung, wer der „schlauesten Mann der Welt“ wirklich ist, in der AfD dĂŒrfte er nicht zu finden sein.

Die AfD lebt in einer Fantasiewelt und glaubt jeden Blödsinn

Es ist lĂ€ngst nicht das erste Mal, dass AfD-Politiker auf Falschmeldungen hereinfallen und diese ungefiltert weiterverbreiten. Und so ist es nicht nur bei derartigen Fake-Geschichten. Bei buchstĂ€blich jedem Thema, egal ob Klima, KriminalitĂ€t, Wirtschaft: Wirklich ĂŒberall glaubt die AfD LĂŒgen und erzĂ€hlt sie weiter. Es geht so weit, dass Rechtsextreme die RealitĂ€t nicht mehr erkennen können, wenn sie mit ihr konfrontiert werden.

Trump wurde nicht wegen der Wirtschaft gewÀhlt

Der jĂŒngste Reinfall mit dem Fake-Genie unterstreicht erneut, wie leichtglĂ€ubig die AfD-Propagandablase agiert. Hauptsache, es passt ins eigene Weltbild – dann wird nicht mehr hinterfragt. Genau darin liegt das GefĂ€hrliche: Wer immer wieder hemmungslos LĂŒgen oder zumindest frei erfundene Geschichten teilt, ist nicht nur unglaubwĂŒrdig, sondern schadet der politischen Debattenkultur massiv. In diesem Sinne ist dieser Fall ein weiterer Beleg dafĂŒr, dass die AfD lieber skandiert als recherchiert – und dass die Partei erneut zeigt, wie wenig Substanz hinter ihrer angeblichen SeriositĂ€t steckt. Gerade erst haben wir die komplette Ahnungslosigkeit der Rechtsextremen beim Thema WindrĂ€dern aufgedeckt:

Das WindrÀder-Geschwurbel von Weidel ist noch peinlicher als du denkst

Teile des Artikels wurden mit maschineller Hilfe erstellt. Artikelbild: Hannes P Albert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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#angeblich #blamiert #peinlich #schlauestem

Thomas Laschyk

Volksverpetzer

Dieses Video von angeblich berauschtem Selenskyj ist KI-generiert

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Faktencheck

Dieses Video von angeblich berauschtem Selenskyj ist KI-generiert

Ein Video, das angeblich den ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj zeigt, wie er im Rausch aus einem Wagen steigt, hat online Millionen Aufrufe. Doch die Aufnahme ist nicht echt, sondern mit KI erstellt. Sie stammt ursprĂŒnglich von einem russischen Tiktok-Account.

von Paulina Thom

16. Januar 2025

Auf X kursiert dieses Video, das offenbar den ukrainischen PrĂ€sidenten Selenskyj zeigt – ohne den Hinweis, dass es mit KI erstellt wurde (Quelle: Telegram; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)
Behauptung

Ein Video zeige den ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj, der scheinbar im Rausch aus einem Wagen steigt und von einem Bodyguard gestĂŒtzt werden muss.

Aufgestellt von: X-BeitrÀgen Datum:
13.01.2025

Quelle

Bewertung

Manipuliert
Über diese Bewertung

Manipuliert. Das Video ist KI-generiert, wie an Fehlern in der Aufnahme erkennbar ist. Es stammt ursprĂŒnglich von einem russischen Tiktok-Nutzer, der es auch als KI-generiert kenntlich machte.

Auf X kursiert ein Video, das scheinbar einen berauschten Wolodymyr Selenskyj zeigt. Der ukrainische PrĂ€sident steigt offenbar wankend aus einem Wagen, verzieht das Gesicht und muss anschließend von einem Bodyguard beim Laufen gestĂŒtzt werden. 

„Da hat er etwas Zuviel geschnupft“, schreibt ein X-Nutzer – eine Anspielung auf eine angebliche Kokainsucht des ukrainischen PrĂ€sidenten, ein beliebtes Narrativ pro-russischer Propaganda. Deutsche X-BeitrĂ€ge mit dem Video erreichten zusammen mehr als 400.000 Aufrufe. Laut einem Medienbericht kursierte das Video mit mehr als einer Million Aufrufe auch in der Slowakei.

In deutschen BeitrĂ€gen auf X wird dieses Video von einem scheinbar berauschten Selenskyj verbreitet. Nutzerinnen und Nutzer haben den Kontext hinzugefĂŒgt, dass es KI-generiert ist. (Quelle: X; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Video von angeblich berauschtem Selenkskyj ist nicht echt, sondern KI-generiert

Unter den X-BeitrĂ€gen haben Nutzerinnen und Nutzer in einer sogenannten Community Note den Kontext hinzugefĂŒgt, dass das Video nicht echt sei. Zu erkennen ist das etwa daran, dass Selenkyjs rechte Hand bei Sekunde 6 des Videos in einer Bewegung nach hinten teilweise verschwimmt, sich schwarz verfĂ€rbt und dann ganz verschwindet. 

Anders als in dem Video hat Selenskyj zudem keine Tattoos an den HĂ€nden, wie mehrere aktuelle Fotos belegen. Auch sonst sehen die HĂ€nde des Mannes im Video merkwĂŒrdig verformt aus. Das sind typische Hinweise auf KI-generierte Inhalte.

Bei Sekunde 6 des Videos verschwindet plötzlich Selenskyjs rechte Hand, obwohl sie normalerweise noch zu sehen sein mĂŒsste (Quelle: X; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)

Eine Bilder-RĂŒckwĂ€rtssuche fĂŒhrt zudem zu keinen Belegen fĂŒr die Echtheit des Videos oder seriösen Quellen, wie Bildagenturen oder Medien. Stattdessen fĂŒhrt ein Nutzername im Video zu einem Tiktok-Nutzer, der Inhalte auf Russisch verbreitet. Hier finden sich gleich mehrere Videos von Selenskyj mit teilweise millionenfachen Aufrufen. Auch das Video, das aktuell auf X kursiert, hat dort knapp 15 Millionen Aufrufe. In der Videobeschreibung steht der Hinweis: „Von Creator*in als KI-generiert gekennzeichnet“. Bei manchen Videos ist das auch offensichtlich: In ihnen fliegt Selenskyj etwa oder verwandelt sich in ein Holzfass. 

Die Kommentare unter dem Beitrag zeigen aber: Viele Nutzerinnen und Nutzer ĂŒbersehen im Fall des angeblich berauschten Selenskyj den KI-Hinweis und fragen, ob das Video echt ist. 

Einen Überblick mit allen Faktenchecks von uns zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.

Redigatur: Viktor Marinov, Gabriele Scherndl

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Author: Paulina Thom

#angeblich #berauschtem #dieses #generiert #selenskyj #video

Dieses Video von angeblich berauschtem Selenskyj ist KI-generiert

Ein virales Video, das den ukrainischen PrÀsidenten im Rausch zeigen soll, ist nicht echt, sondern mit KI erstellt worden.

correctiv.org

AFP-Faktencheck: Meldung ĂŒber angeblich gegrĂŒndete “Anti-Woke-Filmgesellschaft” ist Satire

“Wokeness” – also die Wachsamkeit fĂŒr Diskriminierung verschiedener Art – löst bei einigen Menschen Unmut aus. In sozialen Medien wurde nun behauptet, die US-amerikanischen Schauspieler Mark Wahlberg, Mel Gibson und Roseanne Barr hĂ€tten eine “Anti-Woke-Filmgesellschaft” gegrĂŒndet. Unter anderem teilte eine AfD-Politikerin diese vermeintliche Nachricht. Die Behauptung ist jedoch frei erfunden. Sie basiert auf einem Artikel einer Satire-Website. Auch Gibsons Sprecher bezeichnete sie als unwahr.

Direktlink

#angeblich #faktencheck #filmgesellschaft #gegrundete #meldung #satire

Erfundene Nachricht ĂŒber angeblich giftige ParfĂŒmproben geht um die Welt

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Es wĂ€re ein Skandal: Eine Nutzerin auf Facebook warnt, zu Neujahr wĂŒrden angeblich giftige ParfĂŒmproben verschickt. Auch per Whatsapp baten uns mehr als ein Dutzend Leserinnen und Leser um eine PrĂŒfung dieser Behauptung. Sie kursiert auf Facebook hĂ€ufig auf Russisch – ĂŒber Messengerdienste erreichte sie Anfang Dezember 2024 schließlich auch Deutschland. HĂ€ufig wird dazu ein Foto einer bestimmten ParfĂŒmprobe geteilt.

Eine Bilder-RĂŒckwĂ€rtssuche fĂŒhrt zu dem ParfĂŒm „Flower in the Air“ der Marke Kenzo. Das Foto der Probe kursiert schon seit Jahren in unterschiedlichen Sprachen in Sozialen Netzwerken. Unsere Recherche zeigt, dass die angebliche Warnung nur eine Finte ist.

Eine Facebook-Nutzerin warnt vor angeblich vergifteten ParfĂŒmproben im Briefkasten – dahinter steckt ein jahrealter Fake (Quelle: Facebook; Screenshot und SchwĂ€rzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Bayerische Polizei: Keinerlei FĂ€lle von giftigen ParfĂŒmproben in BriefkĂ€sten bekannt

Über Facebook konnten wir nachvollziehen, dass das Bild der angeblich giftigen Probe im Dezember 2024 offenbar unter anderem in Bayern in Umlauf ist. Wir fragten also beim Bayerischen Staatsministerium des Innern nach – ein Sprecher antwortete: „Bei der Bayerischen Polizei wurden bisher keinerlei FĂ€lle von in BriefkĂ€sten geworfenen vergifteten ParfĂŒmproben bekannt. Nach unserem Kenntnisstand handelt es sich bei diesen Mitteilungen um Fake-News, die bereits seit dem Jahr 2001, damals im Nachgang zu den TerroranschlĂ€gen vom 11. September, wiederkehrend in den Sozialen Medien verbreitet werden.“

CORRECTIV.Faktencheck hat die Pressestelle des Unternehmens hinter der Marke Kenzo – den französischen Luxuskonzern LVMH – gefragt, ob dort FĂ€lle von verunreinigten oder gar vergifteten ParfĂŒmproben bekannt sind. Eine Antwort haben wir nicht erhalten

Stichwortsuchen nach den Begriffen „tödlich ParfĂŒmproben BriefkĂ€sten“ in unterschiedlichen Sprachen fĂŒhren aber zu mehreren Faktenchecks. Auf deren Grundlage haben wir nachgezeichnet, dass es sich dabei um ein GerĂŒcht handelt, das seit mindestens 2001 verbreitet wird.

Stille-Post-Effekt: Wie sich die Falschmeldung ĂŒber tödliche ParfĂŒmproben verĂ€ndert hat

Falschmeldungen verĂ€ndern sich, Ă€hnlich wie beim Spiel „Stille Post“ können Informationen durch Weitergabe verfĂ€lscht werden. So auch in diesem Fall: Anfangs verbreitete sich die Falschmeldung als E-Mail, in der es um sieben Frauen ging, die durch den Geruch einer ParfĂŒmprobe vergiftet worden seien. 

Über die Jahre verbreitete sich die Falschmeldung allmĂ€hlich auch in Sozialen Netzwerken und Messengern – sie wurde kĂŒrzer und das Foto einer ParfĂŒmprobe kam hinzu. Inzwischen taucht die Falschmeldung jĂ€hrlich auf, per E-Mail, SMS, Facebook, X, oder bei Messengerdiensten wie Whatsapp oder Viber. 

Berichte darĂŒber gab es in den vergangenen Jahren in Australien, Israel, Italien, Kasachstan, Malaysia, Russland, Singapur, den Vereinigten Staaten, Ukraine und Weißrussland. 

So hat sich das GerĂŒcht ĂŒber 20 Jahre verĂ€ndert:

  • Einen Monat nach den TerroranschlĂ€gen vom 11. September 2001 tauchte laut der Faktencheck-Redaktion Snopes eine Rundmail mit einer Warnung auf, sieben Frauen seien durch vergiftete ParfĂŒmproben getötet worden. 
  • Anfang 2002 wurde laut Snopes eine Ă€hnliche Fake-Warnung von einer Verwaltungsassistentin der Staatsanwaltschaft von Harris County im US-Bundesstaat Texas weitergeleitet. Ihre berufliche Signatur unter der E-Mail fachte die Verbreitung des Fakes erneut an. Die Staatsanwaltschaft distanzierte sich von der E-Mail und sprach von einer Falschmeldung.
  • Im November 2002 berichtete die hebrĂ€ische ebenfalls ĂŒber E-Mails, in denen stand, es könnte sich bei den giftigen ParfĂŒmproben um einen „Terrorakt“ handeln. DafĂŒr gab es auch in Israel keinerlei Belege.  
  • 2010 und 2011 verbreiteten sich laut Snopes Ă€hnliche Behauptungen ĂŒber Anthrax und Proben eines Waschmittel-Herstellers. Teils wurde behauptet, der US-TV-Sender CNN habe darĂŒber berichtet. Der Waschmittel-Hersteller dementierte demnach die GerĂŒchte und ein Bericht von CNN ĂŒber vergiftete Proben in BriefkĂ€sten findet sich ebenfalls nicht. 
  • 2013 berichtete die malaysische Zeitung The Star ĂŒber E-Mails nach demselben Prinzip, in denen vom Tod von sieben Frauen die Rede war. Darin wurde auch das Gleneagles Hospital in Kuala Lumpur beschuldigt, das solche VorfĂ€lle aber dementierte. Die Nachrichten wurden unter anderem per SMS verschickt.
  • Die ukrainische berichtete im Dezember 2024, dass das Foto der ParfĂŒmprobe „Flower in the Air“ der Marke Kenzo in derselben Form seit mindestens 2015 kursiert. Das zeigen auch Faktenchecks zu BeitrĂ€gen aus Russland und Israel
  • Die italienische Ausgabe der Zeitschrift Wired berichtete 2016, dass das Foto mit der Falschbehauptung auch in Italien in Umlauf ist. Von sieben Frauen ist in den BeitrĂ€gen von damals nicht mehr die Rede. Der Text ist kĂŒrzer geworden. Als angebliche TĂ€ter werden „Araber“ oder die Terrorgruppe ISIS genannt. 
  • Da sich auch in Russland die Falschmeldung verbreitete, dementierte das russische Innenministerium im Jahr 2023 solche FĂ€lle von ParfĂŒmvergiftungen – die Falschmeldung ziele darauf ab, ein allgemeines AngstgefĂŒhl zu erzeugen. Seitdem kursiert sie jedoch weiter, etwa in der Ukraine, in Kasachstan und Weißrussland

Redigatur: Kimberly Nicolaus, Sophie Timmermann

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Author: Sarah Thust

#angeblich #erfundene #giftige #nachricht #parfumproben

Erfundene Nachricht ĂŒber angeblich giftige ParfĂŒmproben geht um die Welt

Zum Foto einer ParfĂŒmprobe heißt es im Netz, in BriefkĂ€sten wĂŒrden um Neujahr vergiftete Proben landen. Doch an dem GerĂŒcht war nie etwas dran.

correctiv.org