
In der Debatte um ein Social-Media-Verbot hat die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), Ramona Pop, sich gegen alleinige Regelungen mit starren Altersgrenzen ausgesprochen. "Ein Social-Media-Verbot mit starren Altersbeschränkungen ist kein Allheilmittel.
„Ausserdem glaube ich, dass viele Menschen unterschätzen, was es bedeuten würde, eine #Altersgrenze ab 16 einzuführen. Dann müssen sich nämlich alle im Netz ausweisen, um ihr Alter nachzuweisen, nicht nur Kinder oder Jugendliche. Die Plattformbetreiber müssen ja irgendwie erfahren, ob ein Nutzer volljährig ist. Und es bedarf schon eines grossen Optimismus im Hinblick auf die Stabilität unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wenn wir dem Staat so viel Macht geben. Kommt eine Art Ausweispflicht, kann er jede Diskussion namentlich zuordnen. Wenn autoritäre Parteien an die Macht kommen sollten, hätten sie damit ein ideales Werkzeug, um die Presse- und Meinungsfreiheit auszuhebeln.“

Der Kommunikationswissenschafter Christian Pieter Hoffmann ist gegen pauschale Verbote und kritisiert die Forderungen von Friedrich Merz und Daniel Günther. Die Angst vor Falschinformation hält er für übertrieben. Er warnt stattdessen vor staatlichen Überreaktionen.
Sozen: Online #Ausweispflicht und Social-Media #Altersgrenze. ABER mit 15€ Mindestlohn!
Grüne: 5-Jahres-Vertrag mit #Palantir. ABER mit Nationalpark!
Freut euch, undankbares Pack!
Einerseits ist die Altersgrenze für Social Media zu sehr offensichtliche Quatschpolitik um sich groß darüber aufzuregen. Aber andererseits hat das ja neben keinen positiven doch einige ganz handfeste negative Auswirkungen. Und natürlich ist es eine vertane Chance. Wie irrlichternd kann man eigentlich als Bundesregierung Politik machen?
Ich glaube, wenn so eine Altersgrenze tatsächlich kommt, setze ich als Akt zivilen Ungehorsams als erstes eine eigene Mastodon Instanz mit genauso quatschiger Alterskontrolle auf. Und wenn wir schon dabei sind, gleich noch einen Freifunk Access Point dazu.
Kannawoniwasein!
https://mastodon.social/@sebmeineck/116113442340952556
#Freifunk #Mastodon #SocialMedia #SocialMediaVerbot #Altersgrenze #cdu #spd
@SoziAufTour Ich bin etwas indifferent bei der Frage #SocialMediaVerbot und ab welcher #Altersgrenze.
Ich sehe in den #SocialMedia-Kanälen krasse Dinge, mit denen #Minderjährige eigentlich nicht konfrontiert werden müssten: #Gewalt -Fantasien, #Vergewaltigungsfantasien als sexuelle Spielart, #Mopping, andere psychische Gewalt,... (beliebig fortsetzbar).
Dazu kommen #Algorithmen, die den süchtigmachenden Effekt immer weiter verstärken, aggressive Werbung,..
Ich vermisse ein #Alternativangebot
Ich habe mal über #Altersgrenze für #Socialmedia nachgedacht (snappy Sound Bites sind nicht mein Ding) und mich würde interessieren, was ihr denkt:
1. Unwidersprochen soll sein, dass #Broligarchen-SoMe eine problematische Industrie ist; und zwar explizit auch gesundheitlich problematisch.
2. Wenn es aber also ein Problem mit (Konzern-)SoMe gibt, dann hört das ja nicht magisch mit erreichen einer Altersgrenze auf (Problemkonsumenten scheinen mir auch eher unter den Boomern gehäuft)
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Im Vorfeld des CDU-Bundesparteitags am kommenden Wochenende in Stuttgart haben sich CDU-Politiker aus Bund und Ländern für zusätzliche Regeln zur Nutzung sozialer Netzwerke ausgesprochen.

In der Debatte um eine Altersgrenze für den Zugriff auf "soziale Medien" haben sich SPD und Jusos gegen Nutzungsverbote für Minderjährige ausgesprochen. Stattdessen müssten die Plattformbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden, forderten sie.