
Prioritäten – so wichtig! Zweimal Busfahren kostet in #Berlin fast so viel wie privates Stehblech ein Jahr lang (!) im kostbaren öffentlichen Raum zu lagern. Mitten in der City unserer Hauptstadt, die vor Wohnraummangel, Wuchermieten und Obdachlosigkeit nur so quietscht. Und ⚫🔴CDU Berlin und SPD Berlin haben letzte Woche verkündet, dass das Anwohnerparken auch weiterhin fast gratis bleibt – um die Wahl im Herbst bzw. "die Verwaltungssoftware nicht zu gefährden". Kein Witz!! Dabei kostet alleine der Verwaltungsaufwand das dreifache – wir alle zahlen jedes Jahr sogar noch Millionen drauf, damit eine Minderheit ungehindert unsere Stadt und deren Sichtachsen vollstellen kann. 1999 kostete Anwohnerparken in Berlin übrigens immerhin schon mal umgerechnet 25,55 € jährlich, bevor Wowereits rot-rote Koalition 2008 die fossile Gießkanne auspackte. Krass, dass sich seither nichts gebessert hat: Bei identischer Teuerungsrate wie beim ÖPNV (seit 1999 +150%) müsste Anwohnerparken bei 64 € im Jahr, also dem sechseinhalbfachen des heutigen Preises liegen. Und da haben wir noch gar nicht angefangen, über die soziale Dimension zu sprechen: Besonders ärmere Familien haben kein eigenes KFZ, bezahlen aber den MIV-Irrsinn der Vorstadtbonzen mit und müssen für den ÖPNV immer tiefer in die Tasche greifen. Wohin soll diese abgrundtiefe Ungerechtigkeit führen? Und dann heißt es immer, wir müssten sparen. Kein Geld für Radwege, Kultur, Demokratieprojekte! 🤷♂️ Oder ist es womöglich umgekehrt: das Auto ein zynisches Vehikel, um die Stadtgesellschaft zu spalten und den ökosozialen Zusammenhalt zu brechen? Was ist denn mit den externen Kosten, oder den Strafzahlungen in Milliardenhöhe für das Verfehlen der deutschen CO₂-Ziele (Effort Sharing Regulation)? Daniel Schröder von der Technical University of Munich hat dazu vor ein paar Jahren eine interessante Studie veröffentlicht: "Jeder gefahrene Kilometer mit dem Auto kostet die Gesellschaft mehr als doppelt so viel wie ein gefahrener Kilometer mit dem ÖPNV. Das bedeutet, der Ausbau aktiver Mobilität sowie des ÖPNV in Deutschland schont nicht nur das Klima, es entlastet unser aller Portemonnaie" Verkehrsentscheid Berlin #peakcar #sozialespaltung | 57 comments on LinkedIn
Ende #BerlinerStraße ChaWi, Übergang nach Schöneberg, das auf der Fortsetzung namens #Grunewaldstraße schon einen ziemlich geschützten Radweg ( mit roter Bodenmalerei) hat😉👍
Wer einen Leihwagen mietet, das mit den Halteverbotschildern nicht beherrscht & sonntag nachmittag an die @abschleppgruppe gerät, wird von👮( Rückruf!😉👍) für 500€ umgesetzt 🏗🚀 & Vertragsstrafe der Leihfirma, hier FINN. Teurer Spaß, das #Stehzeug mieten und wieder loswerden sein kann🤪🤦♂️😡
In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken!
Oder wie beschreibt man #Autokorrektur harmonisch?
Vor dem Roller rechts steht noch ein #Tesla. Links die nicht zu sehende Kreuzungsecke beherbergt gerade einen #Mercedes. Alle natürlich auf dem #Gehweg! Alle wiederholt auf den #wegli gebracht, einer ist jahrelanger Stammgast. #Autodominanz #Stehzeug #ÖffentlicheInteresse #VisionZero
@hamburgize
Der Artikel ist ein Paradebeispiel für Car-Brain-Rot.
"Sie selbst besitzt ein E-Auto, das sie während der Arbeit im Büro lädt. Ihr Stellplatz im Haus einer Genossenschaft im Baakenhafen-Quartier ist mit 150 Euro vergleichsweise günstig. Und für sie steht fest: „Man kann Menschen nicht zwingen, kein Auto zu haben.“"
Ja, ne, iss klar. Genausowenig wie man dich zwingt, dort zu wohnen.