Sola #Allgäu ist nicht nur ein großartiges #Ferienlager, sondern auch Nutzer und Unterstützer von Coocook.org.
https://sola-allgäu.de/

Hier kann man ihre #Rezeptesammlung nutzen:
https://coocook.org/project/205/solaallgaeu-Rezeptesammlung/recipes

Besonders danken wir Sola Allgäu für die #Spende, die mithilft Coocook zu finanzieren! ❤️

Zuletzt gab es Pizza gesponsert für alle. Obwohl jeder hier freiwillig mitarbeitet und niemand dafür bezahlt wird, ist das eine wohltuende Anerkennung 🥰

#sommerlager #sola
#rezepte
#spenden #spender

Die #Sommer-Saison mit den großen Events geht zu Ende: Von Juni bis August wurden 27'761 Portionen mit Coocook.org kalkuliert, Zutaten eingekauft und zubereitet.

🏅 Top-Projekte:

1. SOLA #Leipzig mit 18'063 Portionen
2. SoLa #Allgäu mit 5'064 Portionen
3. Filmdreh "Blut und Wasser" in #Darmstadt mit 3'417 Portionen

Viele Portionen bedeuten viele Leute oder Pläne mit vielen Gerichten. Das umfasst alles von Trinkwasser💦 über gekochte Nudeln🍝 bis zu komplexen Leckereien🌮

#sola #sommerlager

Mal keine Fett - #Pizza oder #Wurst zu futtern, tut den kleinen Rackern mal ganz gut. Bei 3 Tagen #Sommerlager so einen Aufstand zu machen ist schlichtweg #lächerlich. Die Eltern sollten dankbar sein, dass auf die #Gesundheit ihrer #Kinder geachtet wird,

Eltern ärgern sich wegen Vegi-Essen im Kinderlager Jublasurium Wettingen

https://www.watson.ch/schweiz/food/978024615-eltern-aergern-sich-wegen-vegi-essen-im-kinderlager-jublasurium-wettingen

Eltern ärgern sich wegen Vegi-Essen im Kinderlager Jublasurium Wettingen

Rund 10'000 Kinder und Jugendliche konnten im Pfingstlager nur vegetarisch und vegan speisen. Einigen Eltern schmeckt das gar nicht.

watson

Wir haben eine große Spende von 300€ vom Sola Allgäu erhalten 🎉 Vielen Dank für die Unterstützung! 🥰
https://sola-allgäu.de/

So soll das Geld dem Coocook-Projekt zugute kommen:

- ⅓ für ein Team-Event in #Leipzig für alle, die etwas zum Projekt beigetragen haben 👏

- ⅓ für neue Merchandise-Artikel 📦 – ich habe längst konkrete Pläne, die auf eine Finanzierung warteten 🤗

- ⅓ für laufende Domain- und Hosting-Kosten 🖥️

#spende #spenden #allgäu #schwaben #sola #sommerlager #FOSS #FLOSS

Herzlich Willkommen bei uns auf dem SoLa Allgäu

Schön dass du den Weg auf das SoLa Allgäu gefunden hast! Wir sind ein christliches-erlebnispädagogisches Zeltlager für Kids und Teens.

SoLa Allgäu

ARTE Reportage - Sondersendung aus Jerusalem


Ein Jahr nach dem Hamas-Überfall am 7. Oktober weitet sich der Krieg auf die ganze Region aus und der Iran greift Israel mit Raketen an. Eine Sendung mit Reportagen und Interviews beider Seiten, mit Israelis und Palästinensern.

(1) Israel: Gedenken an den 7. Oktober
Nach den Massakern vom 7. Oktober bemühen sich viele Israelis, die Schrecken dieses Tages zu dokumentieren. Wie können möglichst alle Fakten erfasst und Zeugenaussagen gesammelt werden? Was geschieht mit den verlassenen Orten nach dem Überfall? Welche Lehren sind aus all dem zu ziehen? Wie beim Holocaust stellt sich die Frage nach der Erinnerung an das, was damals geschah. Überall im Land engagieren sich Menschen für diese Erinnerungsarbeit. Die Reportage berichtet, wie sich das kollektive Bewusstsein der israelischen Bürgerinnen und Bürger seit dem 7. Oktober verändert hat und fragt, woher die relative Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit in Israel kommt, gegenüber den Folgen des Krieges für die Zivilbevölkerung in Gaza.

(2) Westjordanland: Operation „Sommerlager“
Im Westjordanland liegen 19 Lager, in denen palästinensische Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben. Sie gelten als die Drehscheiben des bewaffneten palästinensischen Widerstands und damit als die letzten Quadratkilometer im besetzten Westjordanland, die Israel nicht kontrolliert. Die israelische Armee führte seit Ende August jeweils mehrere Tage lang Razzien in den Flüchtlingslagern durch. Dabei wendeten die Soldaten Techniken und Strategien an, die sie bereits im Krieg gegen die Hamas in Gaza praktizierten: Lager und Krankenhäuser werden umzingelt, sie rufen die Bewohner zur Evakuierung auf, Wasser und Strom werden gesperrt, es folgen Razzien und auch Angriffe aus der Luft. Sophie Nivelle-Cardinale filmte die Razzia im Lager Noor Shams in Tulkarem an der Seite von Helfern und palästinensischen Zivilisten.

Video: Web | MP4 | Weitere

#Video #Arte #Israel #Jerusalem #Westjordanland #Gedenken #Massaker #2023-10-07 #Sommerlager #Massenvergewaltigungen #Überfall #Krieg #Gaza #Libanon #Iran #2024-10-05

ARTE Reportage - Sondersendung aus Jerusalem - Komplette Sendung | ARTE

Ein Jahr nach dem Hamas-Überfall am 7. Oktober weitet sich der Krieg auf die ganze Region aus und der Iran greift Israel mit Raketen an. Eine Sendung mit Reportagen und Interviews beider Seiten, mit Israelis und Palästinensern.  

ARTE

Aus einer E-Mail von einem #Ferienlager, wo mit vielen #Ehrenamt|lichen selbst gekocht wird:

„Früher war das alles in #Excel-Tabellen und wir wollen die Chance nutzen, um zu modernisieren😉 Jetzt habe ich mich mal angemeldet und ein bisschen rumgespielt: Sieht ja top aus, was ihr da programmiert habt. Wenn man die Mechaniken dahinter geblickt hat, ist das ja super einfach zu bedienen. Das sieht aus, als wäre das was für uns!“

Tolles Feedback! 🥰

#Sommerlager #SOLA #Küche #kochen

Unvergessliche Zeit voller Gemeinschaft und Abenteuer

Von ORA-Projektpartner Arpi Szasz erreichen uns die ersten begeisterten Berichte und Fotos aus den von ORA finanzierten Sommerlagern für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Rumänien. Arpi schreibt:

Zuerst möchte ich von einem Gespräch mit dem Vater einer Teilnehmerin berichten. Wir erzählten ihm von ORA, eurer regelmäßigen Hilfe und dass ihr die Sommercamps schon seit 14 (!!) Jahren unterstützt. Er war sehr erstaunt und meinte: „Hut ab vor der Vereinsleitung und dem Team in Österreich!“
Ja wirklich, auch wir sagen „Hut ab” vor euch und eurem Einsatz für uns!

Bis jetzt haben wir 2 Sommercamps durchgeführt und beide waren ein voller Erfolg! Rund 160 Kinder und Teenies erlebten eine unvergessliche Zeit voller Abenteuer und Gemeinschaft. In den Camps konnten sie sich an zahlreichen Aktivitäten erfreuen, die Spaß und Lernen miteinander kombinierten.

Zu den Highlights im ersten Camp zählte eine aufblasbare Rutsche, die für jede Menge Jubel und Lachen sorgte. Eine große Attraktion war auch das Fußballturnier, bei dem Teamgeist und Fairplay im Vordergrund standen. Bei einem kleinen Theaterstück konnten die Kinder ihre schauspielerischen Talente unter Beweis stellen, außerdem gab es ein spannendes Quiz, Morgen-Gymnastik, Tanz und biblische Lehren. Die Aktivitäten halfen den Kindern, sich sowohl körperlich als auch geistig einzubringen und wertvolle Lektionen fürs Leben zu lernen. Die Abende wurden durch Live-Musik und Lobpreis stimmungsvoll gestaltet, was eine wunderbare Atmosphäre der Zusammengehörigkeit schuf. Mit leckerem, gesundem Essen füllten die Kinder und Jugendlichen ihre Energiereserven immer wieder auf.

Das gesamte Camp war ein großes Abenteuer, das den Kindern nicht nur viel Freude bereitete, sondern auch wichtige Werte wie Freundschaft, Respekt und Teamarbeit vermittelte. Wir sind dankbar für die großartige Zeit und freuen uns jetzt schon wieder auf das nächste Jahr!

Auch das zweite Camp, ein Bergcamp, war ein aufregendes Erlebnis für die Teilnehmer*innen. Eingebettet in die malerische Berglandschaft bot das Camp die ideale Kulisse für 5 Tage voller Abenteuer, Spaß und Gemeinschaft. Im nahegelegenen Fluss konnten die Teenies schwimmen und sich abkühlen. Wanderungen in der beeindruckenden Bergwelt und verschiedene sportliche Spiele förderten nicht nur den Teamgeist, sondern auch die körperliche Fitness. Ein absolutes Highlight war die Sommerrodelbahn, die für viel Adrenalin und unvergessliche Momente sorgte. Neben den sportlichen Aktivitäten wurden verschiedene Workshops angeboten, in denen die Jugendlichen neue Fähigkeiten erlernen und ihre Interessen vertiefen konnten.

Die Zeit im Bergcamp war geprägt von wertvollen Erlebnissen, neuen Freundschaften und einer Vielzahl von Aktivitäten für jeden Geschmack. Die Jugendlichen konnten nicht nur ihre Grenzen austesten, sondern auch neue Seiten an sich entdecken und sich in der Gemeinschaft stärken. Es war eine unvergessliche Zeit, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Danke für eure Unterstützung!

Ohne deine Spende sind solche nachhaltig einprägsamen Erlebnisse für die Kinder und Jugendlichen nicht möglich! Es stehen noch einige Sommercamps an – kannst du helfen, diese zu verwirklichen?

Jetzt für Sommercamps in Rumänien spenden!

#Rumänien #Sommerlager

https://ora-international.at/b/4Sz

Unsere Arbeit in Rumänien

Unsere Arbeit in Rumänien Rumänien ist seit 2007 Teil der EU, doch das Land hat noch zahlreiche Probleme zu lösen. Nicht nur die Lage der Volksgruppe der Roma ist besorgniserregend – auch vie…

ORA International Österreich

Die #Sommerferien sind für Coocook Höhepunkt des Jahres: Bei unserem #Zeltlager wurden diesmal über 17.000 Portionen von rund 200 verschiedenen Gerichten und Essenskomponenten wie Soßen gekocht und ausgeteilt. Dafür hat die Küche 18 Einkäufe geplant und Einkaufslisten mit allen Zutaten zusammengestellt. 📈

Vor der Hauptsaison für unsere Nutzer haben wir lieber keine großen Updates released 😅 Jetzt geht es mit der Entwicklung wieder voran! 🚀

#Ferienlager #Sommerlager #SOLA #Feldküche

Schon ganz schön:) #scouting #sommerlager

Lokalaugenschein in Rumänien

Im April besuchten vier Teammitglieder ORA-Hilfsprojekte in Rumänien, um die Zusammenarbeit mit den Partner*innen vor Ort zu stärken, Projektfortschritte zu begutachten und sich von der nachhaltigen Verwendung  der Sach- und Geldspenden zu überzeugen.

Was augenscheinlich war: jeder Transport und jede Zuwendung wird sehnsüchtig erwartet! Es gibt immer noch große Not in Rumänien, und für viele Menschen ist die Unterstützung durch ORA die einzige Hoffnung.

Eine ganze Woche mit rund 2.500 Fahrtkilometern waren ORA-Gründer Hanspeter Hofinger, Geschäftsführerin Katharina Mantler, Logistik- und Osteuropa-Verantwortlicher Philipp Eschbach und die Öffentlichkeitsarbeitskollegin Sandra Zebisch unterwegs. Und erhielten als übereinstimmende Rückmeldung: alle sieben besuchten Projektpartner*innen leiden unter dem derzeitigen LKW-Fahrer-Mangel und den erschwerten Einfuhrbedingungen an der rumänischen Grenze. Da ist Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt, um trotz aller Hindernisse die dringend benötigten Hilfsangebote wie Suppenküchen, Nachmittagsbetreuungen und Second-Hand-Basare aufrecht zu erhalten.

Lest hier mehr über die Erlebnisse und Begegnungen der Reisegruppe! Katharina und Sandra erzählen:

Wir brachen vor Sonnenaufgang auf, um den Tag voll auszunutzen. Gestärkt von einem Rastplatz-Frühstück passierten wir nach einigen Stunden Fahrt die kilometerlangen LKW-Staus an der ungarisch-rumänischen Grenze, von denen uns die Fahrer*innen oft berichten. Unser PKW wurde rasch abgefertigt, aber wir können uns lebhaft vorstellen, wie nervenzehrend die stunden- oder sogar tagelange Warterei für die LKW-Lenker*innen sein muss!

Unsere erste Station in Rumänien war das „Haus der Hoffnung“ in Sambateni. Hier kümmern sich Dorin und Marion Moldovan darum, dass Kinder aus Notlagen heraus in Pflegefamilien und im Bedarfsfall auch an Adoptiveltern vermittelt werden. Die Sozialarbeiterin Oana bereitet die Erziehungsberechtigten gemeinsam mit einer Psychologin auf ihre Rolle vor, begleitet sie im Alltag und bildet das Bindeglied zum Jugendamt.
ORA unterstützt die Moldovans mit Sach- und Lebensmittelspenden. Stolz zeigte uns Dorin seine neu erbaute Lagerhalle, die als witterungsfester Umschlagplatz für die Hilfsgüter fungieren wird. Auch der große Flohmarkt, den die Moldovans zwei- bis dreimal pro Jahr veranstalten, wird -endlich überdacht!- hier stattfinden. Die Erlöse fließen in ihre Sozialprojekte. Neben ihrer Arbeit zum Wohle vernachlässigter oder verlassener Kinder verteilt das Ehepaar regelmäßig Lebensmittel und Hilfsgüter an bedürftige Familien in der Region.

Als nächstes besuchten wir ORA-Projektpartnerin Angelika Wenger, die in Valcelele Bune und Calan tätig ist. Ein Herzstück ihrer Arbeit ist die Verköstigung notleidender Menschen: zwei Köchinnen geben in der „Cantina“ in Calan täglich 80 Essen aus, zudem verteilen Angelika und ihr Team jeden Donnerstag 120 Portionen „Essen auf Rädern“ an Bedürftige in den umliegenden Gemeinden. Bei unserer Ankunft in der „Cantina“ duftete es köstlich, und wir durften sogar einen Blick in die riesigen Töpfe mit Kartoffelpüree und Gemüseeintopf werfen!
Angelikas zweites Herzensanliegen ist die Arbeit mit jungen Menschen. Wir besichtigten die Räumlichkeiten ihrer „Kids Clubs“, in denen etwa 60 Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien ganzjährig eine sichere Anlaufstelle für Austausch und Miteinander finden. Die Sozialarbeiterin Ana gestaltet die Gruppentreffen und ist Ansprechpartnerin für alle Sorgen und Probleme. Sofern es finanziell möglich ist, organisiert sie im Sommer ein Ferienlager für ausgewählte Kids Club-Teilnehmer*innen – laut Ana das absolute Jahreshighlight! Für 2024 hat ORA die Unterstützung für das Sommerlager bereits zugesagt. „Wir ermutigen die Jugendlichen, auch selber einen kleinen Beitrag zu den Kosten zusammen zu sparen“, erzählt uns Ana. „Denn uns ist wichtig, ihnen Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung zu vermitteln.“
In insgesamt drei Second Hand Geschäften erwirtschaftet Angelika notwendige Finanzmittel für ihre sozialen Dienste und bietet Benachteiligten die Möglichkeit, äußerst günstig einzukaufen. Wir bewunderten Angelikas gut sortiertes Lager und den Second Hand Shop in Calan – klein, aber fein! Jedes Kleidungsstück, das ankommt, wird von zwei Frauen sorgfältig sortiert und aufbereitet, bevor es in den Verkauf geht. Marinella, eine der beiden Mitarbeiterinnen, erläuterte uns bescheiden, aber auch mit Stolz ihre tägliche Arbeit.

Unser nächster Stopp war Sighisoara (dt.: Schäßburg), wo wir unsere Projektpartner Paula und Florin Boruga aufsuchten. Das rumänische Ehepaar unterstützt benachteiligte Roma-Gemeinschaften und ukrainische Flüchtlinge. Wir trafen Paula in der kleinen Gemeinde Danes in einer ihrer drei „Cantinas“ mit angeschlossener „After-School“. Hierher kommen Roma-Kinder nach der Schule, essen zu Mittag und erledigen mit Unterstützung ehrenamtlicher Helferinnen ihre Hausübungen. „Voraussetzung für die Verpflegung und Betreuung bei uns ist der regelmäßige Schulbesuch der Kinder. Das überzeugt auch die Eltern, die -leider selber oft ungebildet- ansonsten keine großen Wert auf Schulbildung legen würden. Um den Lernfortschritt zu fördern, sind wir in enger Abstimmung mit den Lehrer*innen“, erzählte uns Paula. Dann zeigte sie uns den Backofen, in dem sie im Winter gemeinsam mit den ärmsten Roma-Frauen Brot für die Familien backt. Auch eine Waschküche mit zwei Waschmaschinen und einem Trockner gibt es. „Oftmals besitzen die Menschen nur wenig mehr als das, was sie am Körper tragen. Das erschwert die Körperhygiene massiv“, erläuterte Paula. „Für unsere Arbeit in den Roma-Siedlungen brauchen wir viel Geduld, aber es geht in kleinen Schritten voran. Die Menschen sind ohne Hoffnung, viele haben resigniert. Doch immer wieder gibt es ermutigende Erlebnisse, die uns Kraft geben. So arbeiten wir seit längerem mit einer Frau, die anfangs über alles und jeden geschimpft hat. Durch viele Gespräche hat sie Vertrauen gefasst und kam sogar zum Singen in unseren Chor. Inzwischen ist sie wie ausgewechselt und hat ihre Lebensfreude wiedergefunden! Oder der Mann, der früher seine Frau und Kinder schikaniert hat. Er setzt seine Energie nun produktiv beim Brotbacken ein. Wir sind dankbar, dass wir solche Entwicklungen anstoßen und miterleben dürfen!“

Nachdem dem gemeinsamen Mittagessen mit den After-School-Kids in der „Cantina“ besichtigten wir die Einrichtungen der Borugas für ukrainische Flüchtlingsfamilien. Im Kindergarten in Danes gab es gerade einen Masernausbruch, daher trafen wir dort keine Kinder an und konnten selber schaukeln 😉 Dafür wurden wir von etwa 50 ukrainischen Kindern im Tageszentrum „Joy Center“ in Sighisoara umso euphorischer empfangen! Die Kleinen umringten uns und hatten sogar Geschenke für uns gebastelt. Altersgemäß etwas zurückhaltender begrüßten uns die 25 Teenager, die auf dem Dachboden zusammensaßen. Wie wir später erfuhren, sind viele dieser Kinder und Jugendlichen Kriegswaisen. „Das Joy Center ist eine Anlaufstelle für die ukrainische Community, wo sie sich austauschen, vernetzen und gegenseitig unterstützen können“, erklärten uns Paula und Florin bei der Nachbesprechung. „Es kommen insgesamt etwa 250 Menschen hierher. Für die meisten sind die fehlenden rumänischen Sprachkenntnisse das größte Problem. Wir helfen ihnen bei Amtswegen, Arztbesuchen oder ähnlichem. Bedürftige versorgen wir mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Wann immer es möglich ist, schicken wir Sachspenden wie Lebensmittel, Kleidung, Matratzen oder auch Spielzeug, die wir zum Beispiel von ORA bekommen, weiter in die ukrainischen Kriegsgebiete, wo sie dringend gebraucht werden„. Borugas, das spürten wir deutlich, haben in ihren Hilfstätigkeiten ihre Berufung gefunden.
Zum Tagesabschluss genossen wir bei einem Spaziergang durch das abendlich erleuchtete Sighisoara noch eine traditionelle rumänische Suppe im Brotlaib serviert – köstlich!

In Cristuru Secuiesc trafen wir Benjamin und Christin Schaser, bereits seit 2010 Projektpartner von ORA. Das deutsche Ehepaar arbeitet mit der benachteiligten Roma-Bevölkerung. „Kinder- und Jugendarbeit in aller Vielfalt, eingebettet in die hiesigen Strukturen, ist mir ein Herzensanliegen“, erläuterte uns Beni. Als zentraler Anlaufpunkt fungiert  das Vereinshaus, in dem auch ein Second Hand Basar untergebracht ist. Wir waren beeindruckt von den ansprechend gestalteten Räumlichkeiten und dem gut sortierten Warenangebot! Die Sachspenden werden zu günstigen Preisen angeboten, um die sozialen Dienste des Vereins unter der Leitung von Schasers zu ermöglichen. „Wir sind sehr dankbar für die wertigen Dinge, die ORA uns schickt“, ließ uns Beni wissen. „Ein großer Teil geht in den Verkauf, vieles erhalten die Familien und Kinder in unseren Programmen, manches leiten wir in die Ukraine weiter. Lebensmittel verkochen wir in unseren sozialen Einrichtungen oder geben sie an Bedürftige weiter.“

Als Herzstück ihrer Arbeit betreiben Schasers die zwei „Kinderarchen“ für Romakinder in Csekefalva und Fiatfalva. Beni erläuterte uns das gut durchdachte Konzept: alle starten mit gemeinsamem Spiel, einer Bibeleinheit und Snacks, anschließend werden betreute Hausübungen gemacht und gelernt. Zum Abschluss gibt es eine warme Mahlzeit – für viele der Kinder die einzige Mahlzeit am Tag. Auch die Schasers machen deutlich, dass in ihrer Arbeit keine schnellen Erfolge zu erwarten sind. „Die Veränderung greift langsam, aber stetig. Kinder, die früher in unserer Betreuung waren, führen heute als junge Erwachsene ein sichtbar anderes Leben. Durch bessere Bildung haben sie mehr Chancen am Arbeitsmarkt. Mit ihrem Einkommen verändern sie ihre Wohnsituation. Sie erziehen ihre Kinder achtsamer und schicken sie regelmäßig zur Schule. Auch wenn junge Frauen erst Kinder bekommen, wenn sie selber keine Kinder oder Teenager mehr sind, ist das ein Erfolg. Wir setzen auf Selbstermächtigung ab dem frühen Kindesalter, indem die Kinder zum Beispiel üben, eigene Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist eine kontinuierliche Begleitung, am besten täglich, um tragfähige Fortschritte erzielen zu können.“
Bei unserem Besuch in den beiden Kinderarchen wurden wir von den Kindern und Betreuer*innen herzlich aufgenommen. In Csekefalva erlebten wir eine Musikstunde mit und sangen gemeinsam rumänische Kinderlieder. In Fiatfalva erzählten uns die Kinder im Sesselkreis, was ihnen hier am meisten Spaß macht: „Dass ich etwas lernen darf“, „Dass wir etwas zu essen bekommen“ oder „Dass ich meine Freunde treffe“ waren häufige Antworten. Wir spürten, wie wohl und sicher sich die Kinder durch den liebevollen Umgang fühlen, den sie hier erleben. Ganz offen zeigten sie auch ihr Erstaunen über Hanspeters hohes Alter 😉
Anschließend forderten uns einige Mädchen mit sanftem Nachdruck auf, sie bei ihrer Hausübung zu unterstützen. Trotz Sprachbarriere lösten wir gemeinsam Rechenaufgaben und die Mädchen waren mächtig stolz auf jedes richtige Ergebnis!

Alle Projektpartner*innen auf unsere Route verliehen ihrer Freude über unseren Besuch Ausdruck. Sie empfanden es als große Wertschätzung, dass wir die anstrengende Reise auf uns genommen hatten, um sie zu sehen. Daher war es ihnen ein Anliegen, uns zu beherbergen! Zweimal übernachteten wir im „Haus des Lichts“ in Weissenkirch bei Sighisoara. Hier realisiert der Verein „Das Leben macht Sinn“ Angebote für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. ORA-Partner Pfarrer Martin Türk-König, der das Projekt mit aufgebaut hat, war leider nicht vor Ort, aber seine Mitstreiter*innen Felix und Fanny Meinel zeigten uns das Haus und die angeschlossene therapeutische Farm einige Kilometer außerhalb der Stadt. Hier trafen wir eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener mit Beeinträchtigung, die sich hingebungsvoll mit den zur Farm gehörenden Pferden und Eseln beschäftigten. „Der Staat unterstützt unsere Einrichtung ausschließlich durch die Gehälter der ausgebildeten Therapeuten. Alle sonstigen Kosten müssen wir durch Spenden abdecken“, klärte uns Felix auf. Er ist ein Tüftler, der die Farm mit Geschick, einfachen Mitteln und viel Herzblut nach und nach weiter ausbaut. Verschmitzt lächelnd zeigte er uns, wie er eine Lieferung alter Zimmertüren als Decke in der kleinen Farmkapelle verbaut hat. Sein Engagement und der Spirit , aus allem das Beste zu machen, beeindruckte und inspirierte uns!

Den vorletzten Haltepunkt unserer Reise bildete die Armensiedlung „Kaltes Tal“ am Stadtrand von Targu Mures. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Essensausgabe der Suppenküche, die ORA-Projektpartner Joszi Mucui hier aufgebaut hat. Kinder, Jugendliche und Erwachsene warteten geduldig, während ihre selbst mitgebrachten Speisebehälter von den Helfern gefüllt wurden. Danach setzten sich die meisten direkt auf den Grünstreifen vor dem Haus, um zu essen. „Wir würden uns natürlich einen richtigen Speisesaal wünschen, aber das wäre zu teuer und extrem aufwändig hinsichtlich der staatlichen Hygieneauflagen“, erklärte uns Zsolt, Joszis engster Mitarbeiter, auf Englisch. Joszi spricht kein Deutsch, daher begleitete uns Zsolt als Dolmetscher. Nach dem Essen begann für etwa 30 Kinder die Nachmittagsbetreuung in der „garage school“. Die Kinder sangen uns zu Ehren ein Kirchenlied – pures Gänsehautfeeling!
Auf dem anschließenden Rundgang durch die Roma-Siedlung boten sich uns Bilder von Trostlosigkeit und erschreckender Armut. Wir sprachen mit einer krebskranken Frau und einer Familie, deren Zuhause, eine wackelige Bretterhütte, kurz vor dem Zusammenbruch stand. Die meisten Erwachsenen nahmen unsere Anwesenheit eher teilnahmslos zur Kenntnis. Hingegen begleiteten uns die ganze Zeit Kinder, die sich über die Abwechslung und unsere freundliche Zuwendung freuten.

Nach unserem Aufbruch war es lange still im Auto. Wir fühlten Dankbarkeit, dass wir dank unserer Spender*innen hier Nothilfe leisten können. Doch die Betroffenheit über das desolate Lebensumfeld dieser Menschen wirkte noch lange nach.

Auf unserer Rückreise legten wir noch einen Stopp bei ORA-Projektpartner Aurel Ardeu ein, der in Santana eine Suppenküche (Cantina) betreibt und sich für Bedürftige einsetzt. Wie viele unserer rumänischen Projektpartner stellt auch er einen Teil der notwendigen Finanzen für seine soziale Arbeit über Second Hand Geschäfte auf. Wir besichtigten die Cantina, Aurels gut sortiertes Lager und beide Second Hand Geschäfte. Hier werden unter anderem Sachspenden von ORA zu so günstigen Preisen angeboten, dass sie auch für finanziell schlecht gestellte Menschen erschwinglich sind.
Nach einer kurzen Nachtruhe bei Aurel brachen wir vor Tagesanbruch wieder auf und machten uns auf den Heimweg Richtung Österreich.

Und was ist das Gesamtfazit der Reisegruppe? „Wir konnten miterleben, dass unsere Hilfe ankommt und wirkt. Das verdanken wir unseren verlässlichen Partner*innen vor Ort, die sich mit Augenmaß, Sachverstand und Herzblut für Benachteiligte und Notleidende einsetzen“, sind sich alle einig. „Die Kinder, die uns trotz schwierigster Lebensumstände, Armut, Flucht- oder Gewalterfahrung offen und vertrauensvoll begegneten, haben unsere Herzen besonders berührt. Ihr Anblick ist Ansporn und Ermutigung zugleich, uns auch weiterhin dafür einzusetzen, ihr Leben zum Besseren zu verändern!“

Ich möchte notleidende Menschen in Rumänien unterstützen und spenden!

#Bildung #Projektreise #Rumänien #Sachspenden #Schule #Sommerlager #Ukraine

https://ora-international.at/b/4Fn

Unsere Arbeit in Rumänien

Unsere Arbeit in Rumänien Rumänien ist seit 2007 Teil der EU, doch das Land hat noch zahlreiche Probleme zu lösen. Nicht nur die Lage der Volksgruppe der Roma ist besorgniserregend – auch vie…

ORA International Österreich