🌍 Einblicke in hochwertige #Klimaschutzprojekte in #Brasilien

📍 Dimitrios Karatassios, Referent Forschung & Beratung der Stiftung, besucht aktuell in Brasilien hochwertige Klimaschutzprojekte und spricht vor Ort mit Menschen ĂŒber die #CoBenefits.

â„č Wir freuen uns, Ihnen in den kommenden Wochen weitere Einblicke aus Brasilien zu geben und Menschen vor Ort zu Wort kommen zu lassen.

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Lokalaugenschein in RumÀnien

Im April besuchten vier Teammitglieder ORA-Hilfsprojekte in RumĂ€nien, um die Zusammenarbeit mit den Partner*innen vor Ort zu stĂ€rken, Projektfortschritte zu begutachten und sich von der nachhaltigen Verwendung  der Sach- und Geldspenden zu ĂŒberzeugen.

Was augenscheinlich war: jeder Transport und jede Zuwendung wird sehnsĂŒchtig erwartet! Es gibt immer noch große Not in RumĂ€nien, und fĂŒr viele Menschen ist die UnterstĂŒtzung durch ORA die einzige Hoffnung.

Eine ganze Woche mit rund 2.500 Fahrtkilometern waren ORA-GrĂŒnder Hanspeter Hofinger, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Katharina Mantler, Logistik- und Osteuropa-Verantwortlicher Philipp Eschbach und die Öffentlichkeitsarbeitskollegin Sandra Zebisch unterwegs. Und erhielten als ĂŒbereinstimmende RĂŒckmeldung: alle sieben besuchten Projektpartner*innen leiden unter dem derzeitigen LKW-Fahrer-Mangel und den erschwerten Einfuhrbedingungen an der rumĂ€nischen Grenze. Da ist KreativitĂ€t und Durchhaltevermögen gefragt, um trotz aller Hindernisse die dringend benötigten Hilfsangebote wie SuppenkĂŒchen, Nachmittagsbetreuungen und Second-Hand-Basare aufrecht zu erhalten.

Lest hier mehr ĂŒber die Erlebnisse und Begegnungen der Reisegruppe! Katharina und Sandra erzĂ€hlen:

Wir brachen vor Sonnenaufgang auf, um den Tag voll auszunutzen. GestĂ€rkt von einem Rastplatz-FrĂŒhstĂŒck passierten wir nach einigen Stunden Fahrt die kilometerlangen LKW-Staus an der ungarisch-rumĂ€nischen Grenze, von denen uns die Fahrer*innen oft berichten. Unser PKW wurde rasch abgefertigt, aber wir können uns lebhaft vorstellen, wie nervenzehrend die stunden- oder sogar tagelange Warterei fĂŒr die LKW-Lenker*innen sein muss!

Unsere erste Station in RumĂ€nien war das „Haus der Hoffnung“ in Sambateni. Hier kĂŒmmern sich Dorin und Marion Moldovan darum, dass Kinder aus Notlagen heraus in Pflegefamilien und im Bedarfsfall auch an Adoptiveltern vermittelt werden. Die Sozialarbeiterin Oana bereitet die Erziehungsberechtigten gemeinsam mit einer Psychologin auf ihre Rolle vor, begleitet sie im Alltag und bildet das Bindeglied zum Jugendamt.
ORA unterstĂŒtzt die Moldovans mit Sach- und Lebensmittelspenden. Stolz zeigte uns Dorin seine neu erbaute Lagerhalle, die als witterungsfester Umschlagplatz fĂŒr die HilfsgĂŒter fungieren wird. Auch der große Flohmarkt, den die Moldovans zwei- bis dreimal pro Jahr veranstalten, wird -endlich ĂŒberdacht!- hier stattfinden. Die Erlöse fließen in ihre Sozialprojekte. Neben ihrer Arbeit zum Wohle vernachlĂ€ssigter oder verlassener Kinder verteilt das Ehepaar regelmĂ€ĂŸig Lebensmittel und HilfsgĂŒter an bedĂŒrftige Familien in der Region.

Als nĂ€chstes besuchten wir ORA-Projektpartnerin Angelika Wenger, die in Valcelele Bune und Calan tĂ€tig ist. Ein HerzstĂŒck ihrer Arbeit ist die Verköstigung notleidender Menschen: zwei Köchinnen geben in der „Cantina“ in Calan tĂ€glich 80 Essen aus, zudem verteilen Angelika und ihr Team jeden Donnerstag 120 Portionen „Essen auf RĂ€dern“ an BedĂŒrftige in den umliegenden Gemeinden. Bei unserer Ankunft in der „Cantina“ duftete es köstlich, und wir durften sogar einen Blick in die riesigen Töpfe mit KartoffelpĂŒree und GemĂŒseeintopf werfen!
Angelikas zweites Herzensanliegen ist die Arbeit mit jungen Menschen. Wir besichtigten die RĂ€umlichkeiten ihrer „Kids Clubs“, in denen etwa 60 Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien ganzjĂ€hrig eine sichere Anlaufstelle fĂŒr Austausch und Miteinander finden. Die Sozialarbeiterin Ana gestaltet die Gruppentreffen und ist Ansprechpartnerin fĂŒr alle Sorgen und Probleme. Sofern es finanziell möglich ist, organisiert sie im Sommer ein Ferienlager fĂŒr ausgewĂ€hlte Kids Club-Teilnehmer*innen – laut Ana das absolute Jahreshighlight! FĂŒr 2024 hat ORA die UnterstĂŒtzung fĂŒr das Sommerlager bereits zugesagt. „Wir ermutigen die Jugendlichen, auch selber einen kleinen Beitrag zu den Kosten zusammen zu sparen“, erzĂ€hlt uns Ana. „Denn uns ist wichtig, ihnen Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung zu vermitteln.“
In insgesamt drei Second Hand GeschĂ€ften erwirtschaftet Angelika notwendige Finanzmittel fĂŒr ihre sozialen Dienste und bietet Benachteiligten die Möglichkeit, Ă€ußerst gĂŒnstig einzukaufen. Wir bewunderten Angelikas gut sortiertes Lager und den Second Hand Shop in Calan – klein, aber fein! Jedes KleidungsstĂŒck, das ankommt, wird von zwei Frauen sorgfĂ€ltig sortiert und aufbereitet, bevor es in den Verkauf geht. Marinella, eine der beiden Mitarbeiterinnen, erlĂ€uterte uns bescheiden, aber auch mit Stolz ihre tĂ€gliche Arbeit.

Unser nĂ€chster Stopp war Sighisoara (dt.: SchĂ€ĂŸburg), wo wir unsere Projektpartner Paula und Florin Boruga aufsuchten. Das rumĂ€nische Ehepaar unterstĂŒtzt benachteiligte Roma-Gemeinschaften und ukrainische FlĂŒchtlinge. Wir trafen Paula in der kleinen Gemeinde Danes in einer ihrer drei „Cantinas“ mit angeschlossener „After-School“. Hierher kommen Roma-Kinder nach der Schule, essen zu Mittag und erledigen mit UnterstĂŒtzung ehrenamtlicher Helferinnen ihre HausĂŒbungen. „Voraussetzung fĂŒr die Verpflegung und Betreuung bei uns ist der regelmĂ€ĂŸige Schulbesuch der Kinder. Das ĂŒberzeugt auch die Eltern, die -leider selber oft ungebildet- ansonsten keine großen Wert auf Schulbildung legen wĂŒrden. Um den Lernfortschritt zu fördern, sind wir in enger Abstimmung mit den Lehrer*innen“, erzĂ€hlte uns Paula. Dann zeigte sie uns den Backofen, in dem sie im Winter gemeinsam mit den Ă€rmsten Roma-Frauen Brot fĂŒr die Familien backt. Auch eine WaschkĂŒche mit zwei Waschmaschinen und einem Trockner gibt es. „Oftmals besitzen die Menschen nur wenig mehr als das, was sie am Körper tragen. Das erschwert die Körperhygiene massiv“, erlĂ€uterte Paula. „FĂŒr unsere Arbeit in den Roma-Siedlungen brauchen wir viel Geduld, aber es geht in kleinen Schritten voran. Die Menschen sind ohne Hoffnung, viele haben resigniert. Doch immer wieder gibt es ermutigende Erlebnisse, die uns Kraft geben. So arbeiten wir seit lĂ€ngerem mit einer Frau, die anfangs ĂŒber alles und jeden geschimpft hat. Durch viele GesprĂ€che hat sie Vertrauen gefasst und kam sogar zum Singen in unseren Chor. Inzwischen ist sie wie ausgewechselt und hat ihre Lebensfreude wiedergefunden! Oder der Mann, der frĂŒher seine Frau und Kinder schikaniert hat. Er setzt seine Energie nun produktiv beim Brotbacken ein. Wir sind dankbar, dass wir solche Entwicklungen anstoßen und miterleben dĂŒrfen!“

Nachdem dem gemeinsamen Mittagessen mit den After-School-Kids in der „Cantina“ besichtigten wir die Einrichtungen der Borugas fĂŒr ukrainische FlĂŒchtlingsfamilien. Im Kindergarten in Danes gab es gerade einen Masernausbruch, daher trafen wir dort keine Kinder an und konnten selber schaukeln 😉 DafĂŒr wurden wir von etwa 50 ukrainischen Kindern im Tageszentrum „Joy Center“ in Sighisoara umso euphorischer empfangen! Die Kleinen umringten uns und hatten sogar Geschenke fĂŒr uns gebastelt. AltersgemĂ€ĂŸ etwas zurĂŒckhaltender begrĂŒĂŸten uns die 25 Teenager, die auf dem Dachboden zusammensaßen. Wie wir spĂ€ter erfuhren, sind viele dieser Kinder und Jugendlichen Kriegswaisen. „Das Joy Center ist eine Anlaufstelle fĂŒr die ukrainische Community, wo sie sich austauschen, vernetzen und gegenseitig unterstĂŒtzen können“, erklĂ€rten uns Paula und Florin bei der Nachbesprechung. „Es kommen insgesamt etwa 250 Menschen hierher. FĂŒr die meisten sind die fehlenden rumĂ€nischen Sprachkenntnisse das grĂ¶ĂŸte Problem. Wir helfen ihnen bei Amtswegen, Arztbesuchen oder Ă€hnlichem. BedĂŒrftige versorgen wir mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und anderen Dingen des tĂ€glichen Bedarfs. Wann immer es möglich ist, schicken wir Sachspenden wie Lebensmittel, Kleidung, Matratzen oder auch Spielzeug, die wir zum Beispiel von ORA bekommen, weiter in die ukrainischen Kriegsgebiete, wo sie dringend gebraucht werden„. Borugas, das spĂŒrten wir deutlich, haben in ihren HilfstĂ€tigkeiten ihre Berufung gefunden.
Zum Tagesabschluss genossen wir bei einem Spaziergang durch das abendlich erleuchtete Sighisoara noch eine traditionelle rumĂ€nische Suppe im Brotlaib serviert – köstlich!

In Cristuru Secuiesc trafen wir Benjamin und Christin Schaser, bereits seit 2010 Projektpartner von ORA. Das deutsche Ehepaar arbeitet mit der benachteiligten Roma-Bevölkerung. „Kinder- und Jugendarbeit in aller Vielfalt, eingebettet in die hiesigen Strukturen, ist mir ein Herzensanliegen“, erlĂ€uterte uns Beni. Als zentraler Anlaufpunkt fungiert  das Vereinshaus, in dem auch ein Second Hand Basar untergebracht ist. Wir waren beeindruckt von den ansprechend gestalteten RĂ€umlichkeiten und dem gut sortierten Warenangebot! Die Sachspenden werden zu gĂŒnstigen Preisen angeboten, um die sozialen Dienste des Vereins unter der Leitung von Schasers zu ermöglichen. „Wir sind sehr dankbar fĂŒr die wertigen Dinge, die ORA uns schickt“, ließ uns Beni wissen. „Ein großer Teil geht in den Verkauf, vieles erhalten die Familien und Kinder in unseren Programmen, manches leiten wir in die Ukraine weiter. Lebensmittel verkochen wir in unseren sozialen Einrichtungen oder geben sie an BedĂŒrftige weiter.“

Als HerzstĂŒck ihrer Arbeit betreiben Schasers die zwei „Kinderarchen“ fĂŒr Romakinder in Csekefalva und Fiatfalva. Beni erlĂ€uterte uns das gut durchdachte Konzept: alle starten mit gemeinsamem Spiel, einer Bibeleinheit und Snacks, anschließend werden betreute HausĂŒbungen gemacht und gelernt. Zum Abschluss gibt es eine warme Mahlzeit – fĂŒr viele der Kinder die einzige Mahlzeit am Tag. Auch die Schasers machen deutlich, dass in ihrer Arbeit keine schnellen Erfolge zu erwarten sind. „Die VerĂ€nderung greift langsam, aber stetig. Kinder, die frĂŒher in unserer Betreuung waren, fĂŒhren heute als junge Erwachsene ein sichtbar anderes Leben. Durch bessere Bildung haben sie mehr Chancen am Arbeitsmarkt. Mit ihrem Einkommen verĂ€ndern sie ihre Wohnsituation. Sie erziehen ihre Kinder achtsamer und schicken sie regelmĂ€ĂŸig zur Schule. Auch wenn junge Frauen erst Kinder bekommen, wenn sie selber keine Kinder oder Teenager mehr sind, ist das ein Erfolg. Wir setzen auf SelbstermĂ€chtigung ab dem frĂŒhen Kindesalter, indem die Kinder zum Beispiel ĂŒben, eigene Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist eine kontinuierliche Begleitung, am besten tĂ€glich, um tragfĂ€hige Fortschritte erzielen zu können.“
Bei unserem Besuch in den beiden Kinderarchen wurden wir von den Kindern und Betreuer*innen herzlich aufgenommen. In Csekefalva erlebten wir eine Musikstunde mit und sangen gemeinsam rumĂ€nische Kinderlieder. In Fiatfalva erzĂ€hlten uns die Kinder im Sesselkreis, was ihnen hier am meisten Spaß macht: „Dass ich etwas lernen darf“, „Dass wir etwas zu essen bekommen“ oder „Dass ich meine Freunde treffe“ waren hĂ€ufige Antworten. Wir spĂŒrten, wie wohl und sicher sich die Kinder durch den liebevollen Umgang fĂŒhlen, den sie hier erleben. Ganz offen zeigten sie auch ihr Erstaunen ĂŒber Hanspeters hohes Alter 😉
Anschließend forderten uns einige MĂ€dchen mit sanftem Nachdruck auf, sie bei ihrer HausĂŒbung zu unterstĂŒtzen. Trotz Sprachbarriere lösten wir gemeinsam Rechenaufgaben und die MĂ€dchen waren mĂ€chtig stolz auf jedes richtige Ergebnis!

Alle Projektpartner*innen auf unsere Route verliehen ihrer Freude ĂŒber unseren Besuch Ausdruck. Sie empfanden es als große WertschĂ€tzung, dass wir die anstrengende Reise auf uns genommen hatten, um sie zu sehen. Daher war es ihnen ein Anliegen, uns zu beherbergen! Zweimal ĂŒbernachteten wir im „Haus des Lichts“ in Weissenkirch bei Sighisoara. Hier realisiert der Verein „Das Leben macht Sinn“ Angebote fĂŒr beeintrĂ€chtigte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. ORA-Partner Pfarrer Martin TĂŒrk-König, der das Projekt mit aufgebaut hat, war leider nicht vor Ort, aber seine Mitstreiter*innen Felix und Fanny Meinel zeigten uns das Haus und die angeschlossene therapeutische Farm einige Kilometer außerhalb der Stadt. Hier trafen wir eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener mit BeeintrĂ€chtigung, die sich hingebungsvoll mit den zur Farm gehörenden Pferden und Eseln beschĂ€ftigten. „Der Staat unterstĂŒtzt unsere Einrichtung ausschließlich durch die GehĂ€lter der ausgebildeten Therapeuten. Alle sonstigen Kosten mĂŒssen wir durch Spenden abdecken“, klĂ€rte uns Felix auf. Er ist ein TĂŒftler, der die Farm mit Geschick, einfachen Mitteln und viel Herzblut nach und nach weiter ausbaut. Verschmitzt lĂ€chelnd zeigte er uns, wie er eine Lieferung alter ZimmertĂŒren als Decke in der kleinen Farmkapelle verbaut hat. Sein Engagement und der Spirit , aus allem das Beste zu machen, beeindruckte und inspirierte uns!

Den vorletzten Haltepunkt unserer Reise bildete die Armensiedlung „Kaltes Tal“ am Stadtrand von Targu Mures. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Essensausgabe der SuppenkĂŒche, die ORA-Projektpartner Joszi Mucui hier aufgebaut hat. Kinder, Jugendliche und Erwachsene warteten geduldig, wĂ€hrend ihre selbst mitgebrachten SpeisebehĂ€lter von den Helfern gefĂŒllt wurden. Danach setzten sich die meisten direkt auf den GrĂŒnstreifen vor dem Haus, um zu essen. „Wir wĂŒrden uns natĂŒrlich einen richtigen Speisesaal wĂŒnschen, aber das wĂ€re zu teuer und extrem aufwĂ€ndig hinsichtlich der staatlichen Hygieneauflagen“, erklĂ€rte uns Zsolt, Joszis engster Mitarbeiter, auf Englisch. Joszi spricht kein Deutsch, daher begleitete uns Zsolt als Dolmetscher. Nach dem Essen begann fĂŒr etwa 30 Kinder die Nachmittagsbetreuung in der „garage school“. Die Kinder sangen uns zu Ehren ein Kirchenlied – pures GĂ€nsehautfeeling!
Auf dem anschließenden Rundgang durch die Roma-Siedlung boten sich uns Bilder von Trostlosigkeit und erschreckender Armut. Wir sprachen mit einer krebskranken Frau und einer Familie, deren Zuhause, eine wackelige BretterhĂŒtte, kurz vor dem Zusammenbruch stand. Die meisten Erwachsenen nahmen unsere Anwesenheit eher teilnahmslos zur Kenntnis. Hingegen begleiteten uns die ganze Zeit Kinder, die sich ĂŒber die Abwechslung und unsere freundliche Zuwendung freuten.

Nach unserem Aufbruch war es lange still im Auto. Wir fĂŒhlten Dankbarkeit, dass wir dank unserer Spender*innen hier Nothilfe leisten können. Doch die Betroffenheit ĂŒber das desolate Lebensumfeld dieser Menschen wirkte noch lange nach.

Auf unserer RĂŒckreise legten wir noch einen Stopp bei ORA-Projektpartner Aurel Ardeu ein, der in Santana eine SuppenkĂŒche (Cantina) betreibt und sich fĂŒr BedĂŒrftige einsetzt. Wie viele unserer rumĂ€nischen Projektpartner stellt auch er einen Teil der notwendigen Finanzen fĂŒr seine soziale Arbeit ĂŒber Second Hand GeschĂ€fte auf. Wir besichtigten die Cantina, Aurels gut sortiertes Lager und beide Second Hand GeschĂ€fte. Hier werden unter anderem Sachspenden von ORA zu so gĂŒnstigen Preisen angeboten, dass sie auch fĂŒr finanziell schlecht gestellte Menschen erschwinglich sind.
Nach einer kurzen Nachtruhe bei Aurel brachen wir vor Tagesanbruch wieder auf und machten uns auf den Heimweg Richtung Österreich.

Und was ist das Gesamtfazit der Reisegruppe? „Wir konnten miterleben, dass unsere Hilfe ankommt und wirkt. Das verdanken wir unseren verlĂ€sslichen Partner*innen vor Ort, die sich mit Augenmaß, Sachverstand und Herzblut fĂŒr Benachteiligte und Notleidende einsetzen“, sind sich alle einig. „Die Kinder, die uns trotz schwierigster LebensumstĂ€nde, Armut, Flucht- oder Gewalterfahrung offen und vertrauensvoll begegneten, haben unsere Herzen besonders berĂŒhrt. Ihr Anblick ist Ansporn und Ermutigung zugleich, uns auch weiterhin dafĂŒr einzusetzen, ihr Leben zum Besseren zu verĂ€ndern!“

Ich möchte notleidende Menschen in RumĂ€nien unterstĂŒtzen und spenden!

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https://ora-international.at/b/4Fn

Unsere Arbeit in RumÀnien

Unsere Arbeit in RumĂ€nien RumĂ€nien ist seit 2007 Teil der EU, doch das Land hat noch zahlreiche Probleme zu lösen. Nicht nur die Lage der Volksgruppe der Roma ist besorgniserregend – auch vie


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