Auch mehr als 2 Jahre später steht das noch genau so als "Faktencheck" auf der Website.
UNFASSBAR!
Quelle:
https://www.mimikama.org/pfandflaschen-taktik-missbrauch-bezahlkarte/
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Wild Roving oder: Das Lied der offenen Straße
„Jetzt sehe ich das Geheimnis, wie man die besten Menschen hervorbringt: Es besteht darin, an der frischen Luft aufzuwachsen und mit der Erde zu essen und zu schlafen.“ Walt Whitman, Song of the Open Road 6Letzte Nacht bin ich über meine Schlafenszeit hinaus aufgeblieben (ja, ich habe eine Schlafenszeit. Ich bin in meinen 40ern. Ich wünschte, ich würde mich mehr daran halten.) und habe A Knight of the Seven Kingdoms geschaut. Ich habe es noch nicht zu Ende gesehen und habe nicht vor, euch die Spannung zu nehmen, aber der Protagonist dieser Serie ist ein Heckenritter. Ein Obdachloser mit einem Schwert und einem Pferd und kaum einem Kupferpfennig in der Tasche.
Ich habe das Gefühl, das Ganze sei als Geschenk für mich geschrieben worden. All die Schwerter und Rüstungen und die Produktionsqualität von Game of Thrones, nur mit etwas weniger Adel und (bisher) ganz ohne Vergewaltigungen. Vielleicht schau ich mir die Serie zu Ende an und ändere meine Meinung, aber bisher gefällt sie mir so gut, dass ich, wie gesagt, länger aufgeblieben bin, als ich eigentlich sollte.
Es gibt eine Szene ganz am Anfang, in der sich unser Held Dunk mit seinem Meister Ser Arlan von Pennytree, dem Heckenritter, der ihn zum Knappen nahm, unter einem Baum zusammenkauert. Sie teilen sich ein einfaches Mahl, während der Regen heftig niederprasselt, und Bäume sind schlechte Unterstände, weil sie undicht sind.
Das kenne ich. Ich bin nicht mehr dort, aber ein Teil von mir wird es immer vermissen.
Als ich mit etwa dreißig Jahren schon ein alter Hase war, fuhr ich zu einer Konferenz für Organisatoren von Earth First! in den Bergen, und wir sprachen darüber, was alles dazugehört, wenn man versucht, den einzigen Planeten zu retten, von dem wir wissen, dass er Leben ermöglicht. Eine Delegation indigener Organisator*innen kam aus Solidarität zu uns (oder um uns zu helfen, Solidarität mit ihnen zu zeigen), und eine Frau hielt eines Abends beim Abendessen einen Vortrag darüber, wie wir als Kolonisator*innen eine bessere Verbindung zu diesem Land herstellen könnten, auf dem wir lebten und das wir pflegten.
Ich wünschte, ich würde mich an ihren Namen erinnern, aber damals war mir nicht bewusst, dass ich einen dieser Momente erlebte, die einem für immer im Gedächtnis bleiben.
Sie sprach darüber, wie schwierig es für Nicht-Indigene sei, wirklich verwurzelt und mit dem Land verbunden zu sein, für das sie kämpften – aber dass es für die Arbeit unerlässlich sei. Es fiel mir schwer, das zu hören. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon seit über einem Jahrzehnt ständig auf Reisen und ging davon aus, dass ich das mein ganzes Leben lang tun würde. Die Trägheit hatte mich fest im Griff, und ich wusste nicht, ob ich mich befreien könnte, selbst wenn ich es wollte.
Nach dem Vortrag ging ich schüchtern zur Referentin, um mich vorzustellen, und wir unterhielten uns eine Weile. Ich erzählte ihr, dass ich ein Wanderer sei. Dass ich nirgendwo ein Zuhause gefunden hätte, zumindest nicht für längere Zeit, und es mir daher schwerfiel, mir eine Verbindung zu einem bestimmten Stück Land vorzustellen.
Sie lachte und verstand meine Nervosität. „Oh, das ist in Ordnung“, sagte sie zu mir. „Manche Menschen sind einfach so.“ Sie erzählte mir Geschichten von einem Mann, einem ihrer Liebhaber, der nie ein Zuhause gefunden hatte und mit seiner Gitarre umherwanderte.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Essays "Wild Roving or: the song of the open road" vom 29. April 2026 von Margaret Killjoy / @margaret
Es war brechend voll und musste aufgestuhlt werden!
Ein sehr intensiver Nachmittag.
Die schönste Nachricht: Die neue Studentschaft führt das Projekt fort. 🥰
Erschreckend wars für einige.
Mich hat niemand erkannt 😎
Und es sprang nen ☕ zum Frühstück am Montag um 10 raus 🤗
Danke ans Stadtmuseum.
Unbedingt die Ausstellung besuchen:
https://stadtmuseumhalle.de/tagsueber-bin-ich-woanders
#hallesaale #Wohnungslosigkeit #wohnungslos #Obdachlosigkeit #obdachlos
Programminfo:
NDR heute, 21:15 h:
Beleidigt, geschlagen, gejagt: Wer bedroht Wohnungslose?
„Immer mehr Wohnungslose werden Opfer von Gewalt. Warum gerade sie? Und wer sind die Täter?“
(Alt: Logo von Panorama)
Mediathek:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter
Wer mal das echte Leben sehen will (und vielleicht auch Lust hat - nicht nur - den Filmemacher zu treffen):
30. April - 16:00 Uhr
https://stadtmuseumhalle.de/leben-und-sterben-auf-der-strasse-obdachlosigkeit-halle

In der 35minütigen Dokumentation begleitete der Filmemacher über ein Jahr wohnungslose Menschen in Halle. Er dokumentierte deren harten Alltag auf der Suche nach Unterkunft, Verpflegung und Anerkennung. Er führte intensive Gespräche mit den Betroffenen und wirft so einen schonungslosen Blick auf das Leben der Menschen am Rande der Gesellschaft. Doch er schaut auch, was getan wird, um zu helfen. Neben Hilfsangeboten der Stadt stellt er freiwillige Initiativen wie das Busprojekt „Vierjahreszeiten“ vor.
„Die Ausrufung eines sozialen Notstands wäre ein wichtiges Instrument zur Priorisierung der wirklichen Bedarfe – vor allem in der Prävention zwingend notwendig, um einer weiteren sozioökonomischen Ausgrenzung, Alltagskriminalität und politischer Radikalisierung der Bevölkerung entgegenzuwirken.“
https://www.ksta.de/koeln/koelner-streetworker-fordert-notstands-erklaerung-1268608
"Vermeidbare Sterblichkeit “ – Verschärfung im Krieg gegen Armutsbetroffene, Privat-Zahlungen durch die Hintertür.
Legislativ-Merz ist seit Geburt privat krankenversichert. Seine Exekutivbeamten: privat versichert, zahlen nicht in die GKV ein. Erhalten 70% Rente.
Was erhältst Du, neben dem Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, einer 2-Klassen-Versorgung, Symbol-Politik, Ermessens-Fehlgebrauch, Kürzungen durch Merz’ Amigos, -Behörden?
Tödlichen Haß.
Das #Erdbeben von #SanFrancisco
Am 18. April 1906 verwüstete ein Erdbeben San Francisco, das zu diesem Zeitpunkt die bedeutendste #Metropole des #US_amerikanischen Westens war. Mehr als 300.000 Menschen wurden #obdachlos. Bis heute beeinflusst das Beben die Menschen in #Kalifornien.
https://www.deutschlandfunk.de/18-04-1906-die-us-stadt-san-francisco-wird-bei-einem-erdbeben-verwuestet-100.html

Mit vielen aktuellen Stadt-Themen kommt der neue Bürger*innen-Brief der beiden linken Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann und Stephan Jersch frisch und kostenlos auf den Server oder per Mail in eure Fächer. Der ist hier gleich zum download und unten auch die Hinweise, wie ihr den Brief abonnieren könnt.