CATO im Grassi mit Sjaella und Julia Jentsch: Konzertlesung für die Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek · Leipziger Zeitung

Am Samstag, dem 28. Februar, gibt es etwas Besonderes im Grassi: Die CATO-Konzertlesung ist eine wunderbar besetzte, berührend-aufrüttelnde Konzertlesung

Leipziger Zeitung

Am 25. Januar 2026 jährt sich der Geburtstag von Hans Coppi zum 110. Mal. Geboren wurde er am 25. Januar 1916 in der Hochstraße im damaligen Stadtteil Gesundbrunnen, der wenige Jahre später Teil des Bezirks Wedding wurde. Seine Mutter Frieda Coppi (geb. Schön, 1884–1961) war Schneiderin, sein Vater Robert Coppi (1882–1960) Maler, spezialisiert auf Lackschliff und Vergoldung. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Hans Coppi im Kiez: Er besuchte die Volksschule in der Böttgerstraße, das Lessing-Gymnasium in der Pankstraße und von 1929 bis 1932 die reformpädagogisch geprägte Schule auf der Insel Scharfenberg in Tegel.

[…]

https://weddingweiser.de/vor-110-jahren-geboren-hans-coppi/

2/ Die Antifaschist*innen von der #RoteKapelle haben damals Flugblätter verteilt oder geklebt. Heute gibt es noch coolere Möglichkeiten. Man spielt einfach Audio-Dateien auf irgendwelchen Überwachungskameras in Russland ab. Erwischt werden kann man im Prinzip auch, aber man kann das eben auch aus dem Ausland machen.

Wenn man sich hinterher outet, dürfte man aber auf ein paar Listen landen …

https://netzpolitik.org/2026/hacken-kunst-kunst-allein-reicht-nicht-aus/

Hacken & Kunst: „Kunst allein reicht nicht aus“

Helena Nikonole hat Kameras in Russland gehackt und Anti-Kriegsbotschaften verbreitet. Nun entwickelt die Künstlerin ein winziges Gerät, um ohne Internet Nachrichten zu verschicken. Mit kreativen und praktischen Lösungen will sich Nikonole einer zusammenbrechenden Welt entgegenstellen.

netzpolitik.org

6/ Die #RoteKapelle bestand aus mehreren Gruppen von Widerstandskämpfern in verschiedenen Regionen, auch im Raum Berlin. Es waren 400! Im Westen wurden die einfach als kommunistische Spione abgetan, weil das auch die Einordnung der Gestapo war. Nicht zutreffend, wie man in dem Radio-Beitrag hören kann. Weder kommunistisch noch einheitlich gelenkt.

„Sie druckten Flugblätter, halfen Juden und Oppositionellen und dokumentierten die Verbrechen des NS-Regimes.“

„Tatsächlich zeigen die Ermittlungsakten, wie irritiert die Gestapo selbst über ihre unter dem Namen „Rote Kapelle“ geführten Ermittlungsergebnisse war, die eine vielfältige Zusammensetzung dieser Widerstandsgruppen zeigten. Bei den Frauen und Männern um Harnack und Schulze-Boysen handelte es sich oftmals um Vertreter aus gesellschaftlichen Kreisen, von deren Loyalität gegenüber dem NS-Regime sie ausgegangen waren. Sie hatten es hier mit Ministerialbeamten, Wehrmachtsbediensteten und weiteren Funktionsträgern des NS-Staates zu tun, weiterhin vielen Künstlern und deutlich über 40 Frauen. Das entsprach so gar nicht dem gängigen Feindbild, von dem sie ausgingen und das sie statt einer informell zusammengeschlossenen heterogenen Gruppe eine straff organisierte und hierarchisch gegliederte kommunistische Gruppe erwarten ließ.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Kapelle

Schulze-Boysen war Oberleutnant der Luftwaffe.

Ich habe als Kind in der Schulze-Boysen-Straße gewohnt. Es gab die Briefmarke 1964. Das war eine Zuschlagsmarke. Die Zuschläge waren Spenden. Die KZ-Gedenkstätten wurden aus solchen Spenden aufgebaut (ob aus diesen von dieser Marke, weiß ich nicht).

https://de.wikipedia.org/wiki/Harro_Schulze-Boysen

„Auf Antrag seines jüngeren Bruders Hartmut Schulze-Boysen bestätigte die Staatsanwaltschaft Berlin die Aufhebung des Urteils des Reichskriegsgerichts gegen Schulze-Boysen am 24. Februar 2006, 63 Jahre nach der Hinrichtung.[21] Dem vorausgegangen war ein jahrzehntelanges Bemühen, sich gegen die vor allem in den 1950er und 1960er Jahren nicht nachlassenden Angriffe auf das Ansehen von Harro Schulze-Boysen in seiner Rolle als überzeugter Kriegs- und NS-Gegner zur Wehr zu setzen. Dem NS-Duktus folgend, ließen sogar einzelne Historiker sowie juristische und politische Institutionen den vom sogenannten „Volksgerichtshof“ verkündeten Landesverrat in ihrer Argumentation wieder aufleben.“

3/ Cato Bontjes van Beek in einem der Briefe, die sie im Gefängnis schrieb: „Ich will kein politischer Mensch sein nur Mensch.“

Das sind so schöne Briefe. Ich frag mich immer wieder, was von uns so übrig bleiben wird. Eine Festplatte, die nach einen Jahr weggeworfen wird. Oder früher? Disketten, die niemand mehr lesen kann? Gigabytes von Emails, die niemand nach Goldstücken durchforsten will?

Die „#RoteKapelle“ ist übrigens aufgeflogen, weil die Russen Namen durch die Gegend gefunkt haben und die Gestapo den Schlüssel von einem Funker erfoltert haben.

1/ Das hier ist sehr lang, aber sehr gut:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-cato-bontjes-van-beek-widerstandskaempferin-dlf-kultur-5c855e6b-100.html

Es handelt von Cato Bontjes van Beek, einer besonderen Frau, die nicht sehr alt geworden ist, denn ihr Leben wurde von einem Scharfrichter der Nazis beendet.

Sie war sehr eigenständig, ist in einer Künstlerfamilie nahe Bremen aufgewachsen, war in verschiedenen anderen Ländern, ist Flugzeug geflogen.

Sie war dann in der Roten Kapelle.

Die #RoteKapelle kannte ich natürlich, aber ich wusste nicht, warum sie so hieß. Kommunist*innen halt und irgendwas mit Musik. Ein Tarnname.

Es war aber eine Bezeichnung, die von den Nazis kam und die darunter versammelten Widerstandsgruppen waren nur lose assoziiert. Ganz verschiedene Menschen. Kommunist*innen, Jüd*innen, Bürger*innen. 400!

Rot entsprach der Fantasie der Nazis und Kapelle hieß das, weil Funker*innen im Geheimdienst-Jargon als Musiker bezeichnet wurden und mehrere davon waren eine Kapelle.

Die Rote Kapelle hat übrigens nicht viel gefunkt.

Cato Bontjes van Beek - Leben will ich, leben, leben

Am 5. August 1943 wurde Cato Bontjes van Beek wegen der Verteilung von Flugblättern hingerichtet. Ihre Briefe sind eindrucksvolle Zeugnisse einer NS-Gefangenen.

Deutschlandfunk Kultur
From Hilde, With Love + Kate Bush Short Film | Showtimes and Tickets

Accompanied by the short film Little Shrew (Snowflake) written and directed by Kate Bush. From Hilde, With LoveBerlin, 1942. A shy Hilde falls in love with Hans and gradually finds her place in the resistance group that would come to be known as the “Red Orchestra”. Together,

Picturehouses
Heute zum ersten Mal was über die "Rote Kapelle" gehört. Eine Widerstandsbewegung gegen die Nazis 1.0

#Nazis #RoteKapelle #Widerstand
Netzgemeinde/Hubzilla

"Ich bin aus Anstand Antifaschistin geworfen" - #MarleneDietrich

Heute vor 75 Jahren wurden Mitglieder der Widerstandsgruppe #RoteKapelle ermordet.

Sie leisteten #Widerstand gegen den #Faschismus.

Ich bin der Meinung, dass heute für #Antifaschismus zu kämpfen eine Möglichkeit ist, ihren Leben zu gedenken & eine Vorraussetzung für eine freie #Gesellschaft.

Antifaschismus ist eine Notwendigkeit.

#Deutschlandfunk Beitrag zur RK https://www.deutschlandfunk.de/vor-75-jahren-hinrichtung-von-fuehrenden-mitgliedern-der-100.html
#Radio

Vor 75 Jahren - Hinrichtung von führenden Mitgliedern der "Roten Kapelle"

Die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack war ein politisch unabhängiges Netzwerk höchst unterschiedlicher Hitler-Gegner. Den Namen hatte die Gruppe von der Gestapo bekommen, die sowjetische Spione vermutete. Am 22. Dezember 1942 wurden elf Widerstandskämpfer hingerichtet.

Deutschlandfunk

22.12.1942 Hinrichtung von elf Angehörigen der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" in Berlin-Plötzensee.

#OTD #OnThisDay #RoteKapelle #Widerstand #Kalenderblatt #Geschichte #Berlin #Plötzensee #WWII