Among UK politics commentators, Rafael Behr is one of the few worth listening to. I have never quite warmed to him, and more often than not I disagree with him, but his perceptive analyses always help me think.

Here Behr looks at Andy Burnham and what his emergence tells us about the Labour Party's position in the changing UK political landscape.

https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jun/03/andy-burnham-labour-brexit-reform-voters-britain-eu

#RafaelBehr #AndyBurnham #UKpol #Labour

Andy Burnham offers Labour a refreshing new voice to reach lost voters – but with what message?

It will take more than blokeish affability to reach across the Brexit faultline that scars British politics, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian

"Mandelson's ease in the milieu of sleazy plutocracy, his fluency in elite codes of geopolitical clientelism – these were his courtier’s calling cards. The traits that should have disqualified him from the job were mistaken by Starmer for credentials."

The always-insightful Rafael Behr on Keir Starmer's use of Peter Mandelson.

https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/apr/22/donald-trump-appeasement-peter-mandelson-keir-starmer-ethical-void

#KeirStarmer #PeterMandelson #OllyRobbins #Labour #UKpol #RafaelBehr

The rush to appease Trump led Keir Starmer into this ethical void

Mandelson’s flaws were mistaken for credentials to represent Britain in the court of a rogue president, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian
Keir Starmer is the bandage that Labour can’t rip off for fear of opening old wounds

The party’s MPs know their leader is failing but they are paralysed by fear of a contest with no obvious successor, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian
Labour and the Tories are banking on a return to the ‘old normal’. That’s not what voters want

An economic recovery could still change the parties’ fortunes. But the days when only two parties were licensed to supply Britain with prime ministers are gone, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian
Trump swallowing Putin’s lies is a bigger threat to Ukraine than bombs

The Russian leader will say he wants peace as long as it serves his interests – and play on the president’s desperation to ‘make a deal’ quickly, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian

"The unchallenged leader who besieged himself."

An insightful piece by Rafael Behr on Keir Starmer, and why his policies are so unconvincing.

https://www.theguardian.com/commentisfree/2025/may/14/keir-starmer-immigration-trap-of-his-own-making

#UKpol #KeirStarmer #Labour #RafaelBehr

Keir Starmer is caught in yet another trap of his own making

The prime minister’s immigration approach follows a now-familiar pattern: letting fear of a difficult argument get in the way of policy that might work, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian
Afflicted with liberal angst in the age of Trump? Take a leaf from Bridget Jones’s diary

The new movie wasn’t conceived as an allegory of the current international crisis, but for a generation of fans it works on that level, says Guardian columnist Rafael Behr

The Guardian

VERBRECHEN
26. September 2024
DIE ZEIT N" 41

>Gewalt gegen die Polizei wird  hysterisch skandalisiert<

Rafael Behr hat als Dozent an der Akademic der Polizei Hamburg Tausende Polizisten und Polizistinnen ausgebildct.  49 Jahre nach seinem eigenen Diensteintritt verabschiedet er sich in den Ruhestand und spart nicht mit Kritik an seiner Behörde

Es ist Freitagnachmittag, die Polizeiakademie in Hamburg-Altona wirkt wie ausgestorben. Da offnet Rafael Behr, Professor für Polizeiwissenschafien, die  Burotür, Hinter ihm ein Hund namens Xena und ein junger Mann namens Matthis. Dieser ist sein  Sobn und zugleich sein "Praktikant, ein glühender Polizeianwärter, wie der Vater sagt

DIE ZEIT: Herr Behr, Ihr Sohn tritt wohl bald in die Polizei ein; Sie verlassen sie nach fast 5 Jahrzehnten. Wie fihlt sich das an?

Rafael Behr: Sehr gesätigt von Erfahrungen. Und unheimlich erschöpft. Ich habe viele Themen sehr lange durchgedacht. Jetzt bin ich froh, das abgeber  zu können.

ZEIT: 1975 haben Sie in Wiesbaden Ihre Ausbildung bei der Polizei begonnen, Was haben Sie für eine Institution vorgefunden?

Behr: Ich hatte es mit weißen Männern zu tun, die rigide sozialisiert waren. Ich habe die Polizei als deutlich autoritäres Regime in Erinnerung, Allerdings waren schon Auswirkungen der Studentenbewegung zu spüren. Die Polizei in Hessen hatte zum Beispiel keine Dienstgradabzcichen. Wir hatten Uniformen, die sahen aus wie ein Ausgehanzug. Die Polizei im zivilen Look. Man wollte keine militaristischen Dinge mehr. Aber das war natürlich nur aufgesetzt.

ZEIT: Nach innen sah es anders aus?

Behr: Nach außen hin und in der offiziellen Polizeikultur wurde das so proklamiert, Aber die Personen die uns was zu sagen hatten, haben immer noch gedacht, der Mensch muss vor allem lernen zu gehorchen. Ein Hundertschaftsführer hat beim Sport immer gesagt: "Der Mensch muss gequält werden, damit er Lust zum Sterben hat." Diese moralische Verhärtung haben wir deutlich gespürt, allerdings  nicht so schlimm wie in anderen Bundesländern. Die mussten da noch Schützengräben ausheben, falls gleich die Volksarmee aus dem Osten einmarschiert. Aber in den Dreck werfen, kriechen und  volle Deckung grölen - das gab es bei uns auch. Das hat auch Spaß gemacht. Seltsam, oder? Nicht alle nehmen die Unterwerfung als negativ wahr  sondern ordnen sich da gerne ein

ZEIT: Sie auch? 

Behr: Vorübergehend, Bis es mir gegen den Strich ging, Männern zu gehorchen, einfach weil sie einen höheren Dienstgrad hatten

ZEIT: Gab es auch Frauen?

Behr: Wir hatten in unserer ganzen Kaserne vielleicht zehn Frauen. Davon wahrscheinlich 5 in der Kantine und 5 Reinigungskrafte. Das war eine reine Männergesellschaft.

ZEIT: Sie sagten, ab den 80ern habe es positive Veränderungen gegeben. Was ist passiert?

Behr: Es kam neues Führungspersonal. Das waren keine Haudegen mehr, sondern eher so neue Managertypen,

ZEIT: Das heißt?

Behr: Sie hatten andere Skills: Empathie, Mitarbeiterfuhrung, Mitbestimmung, Es wurde mehr Verantwortung in die Fäche gegeben, nicht mehr  hierarchisch vom Ministerium in die letzte Polizeidienststelle befohlen. In dcr Außenwirkung wurde sehr stark darauf geachtet, dass die Polizei nicht mehr als repressives Organ auftaucht. Frauen kamen nach und nach in den Polizeidienst. Trotzdem gab es in den 80ern viele sehr gewalttätige Auseinandersetzungen: Startbahn West, die Friedensbewegung. die 1.-Mai-Demos in Berlin.

ZEIT: Brutaler als heute?

Behr: Subjektiv ja. Wir waren schlechter ausgerüstet - nicht so martialisch wie die Beamten heute-, weniger mobil, viel weniger Manpower.

ZEIT: Fühlten Sie sich im Dienst gefährdet?

Bchr: Ja. Bei den Einsätzen an der Starbahn West zum Beispicl, Da gab es jedes Wochenende ritualisierte Gewaltexzesse zwischen Polizei und Demonstranten,  Mir ist zum Glück nie was Passiert., Ich habe umgekchrt auch nie jemanden irreversibel beschädigt, Glaube ich zumindest, Das ist ein wichtiger Punkt: Dic Wahrscheinlichkeit, dass man im Dienst seriös verletzt wird, ist statistisch ebenso gering wie die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst jemanden im Dienst verletzt.Es sind wenige, dic tatsichlich  schwere Gewalt ausüben oder davon betroffen sind.

ZEIT: Sic haben den Polizeidienst irgendwann verlassen. Warum?

Behr: In meiner Jugend hatte ich keinen Bock aufs lernen. Irgendwann kam aber doch die Lust, Ich machte das Fachabi und studicrte an der Fachhochschule der Polizei fur den gehobenen Dienst. Danach an der Uni in Frankfurt. Stück fur Stück habe ich mich von meiner beruflichen Familie entfernt, Veilich auch immer mchr Fehlstellen gesehen  habe.

ZEIT: Seit 2008 unterrichten Sie an der Polizciakademie Hamburg, In diesem Jahr verlassen Sie die  Polizei endgültig, In welchem Zustand lassen Sie die Institution zurück?

Behr: Ich fürchte, ich verlasse eine Institution die wieder so autoritär wird, wie ich sie in den Siebzigern kennenlernte.

ZEIT: Woran machen Sie diese.... 1/3

#Zeit #polizeiGewalt #Behr #RafaelBehr

„Das ist schon sehr #verharmlosend

Der #Kriminologe #RafaelBehr kri­ti­siert die neue #Polizeistudie – es gebe keinen Grund zur Ent­war­nung

Interview Konrad #Litschko
https://www.taz.de/!6037902

Polizeiforscher über Polizeistudie: „Das ist schon sehr verharmlosend“

Eine Polizeistudie sieht die Polizei als demokratisch gefestigt. Der Kriminologe Rafael Behr liest das anders – und findet die Ergebnisse alarmierend.