Stimmen aus der Stille von Yahya Ekhou: Frauen in Mauretanien, Selbstbestimmung und die Kraft biografischer Literatur - Buchvorstellung

Eine literarisch-politische Rezension zu Stimmen aus der Stille von Yahya Ekhou: wie der Autor mauretanischen Frauen eine Stimme verleiht, Opfernarrative vermeidet und zugleich viel über Gesellschaft, Macht und Selbstbestimmung erzählt. Eine dichte Auseinandersetzung mit Text, Kontext und Relevanz.

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Chimamanda Ngozi Adichie erhält Felix-Jud-Preis – Literatur als Form des Widerstands - Literaturpreis

Mit Chimamanda Ngozi Adichie ehrt das Harbour Front Literaturfestival eine Autorin, deren Werk so klar spricht, dass es keiner Parolen bedarf. Die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Felix-Jud-Preises an die nigerianische Schriftstellerin markiert nicht nur den Auftakt des Festivals, sondern auch ein programmatisches Statement: Für eine Literatur, die nicht nur erzählt, sondern widerspricht.

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Ngũgĩ wa Thiong’o (1938–2025)
 - Abschied

Ngũgĩ wa Thiong’o, dessen Leben wie ein literarischer Gegenentwurf zur kolonialen Moderne wirkte, starb am 28. Mai 2025 im Alter von 87 Jahren im amerikanischen Exil. Ein afrikanischer Schriftsteller? Das wäre zu kurz gegriffen. Er war ein Spracharchitekt, ein politischer Denker, ein Gefangener ohne Urteil und ein Lehrer, der die kulturelle Demontage des Empire mit Tinte und Zunge betrieb.

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Ein Kanon in Bewegung – Wie der SPIEGEL die Weltliteratur neu vermisst - Aktuelles

Letzten Herbst hat der SPIEGEL leise, aber bestimmt den deutschsprachigen Literaturkanon entstaubt: Eine Liste der 100 wichtigsten Prosawerke von 1924 bis 2024, klug zusammengestellt, weniger normativ als einst Reich-Ranicki, eher ein Gesprächsangebot als ein Urteil von oben. Und nun, nur ein paar Monate später, folgt der zweite Streich – diesmal global gedacht. Zum ersten Mal wagt sich die Redaktion an einen weltumspannenden Kanon der Erzählkunst, der sich nicht mit den immer gleichen ...

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„Kolonialrassistische Zuschreibungen, Stereotype und Perspektiven haben jahrhundertelang die Welt regiert und stecken tief in den Köpfen. Deshalb wirken kolonial geprägte Erzählung(haltung)en auf die Nachfahren der Kolonialist:innen wie Prousts Madeleines. Sie wecken Erinnerungen an Bekanntes und sorgen so beständig dafür, dass die Welt nach kolonialen Gesetzen gelesen und sortiert wird. @tazgetroete

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Übersetzungen postkolonialer Romane: Die andere Seite vom Stacheldraht

Postkoloniale Literatur kann die Sicht auf die Welt nachhaltig verändern. Ein Überblick über aktuelle Romane – von Dangarembga bis Varatharajah.