Deutsche bananendatensammelscheißbahn
Dass die deutsche bananenbahn fahrkarten nur gegen angabe einer telefonnummer oder einer mäjhladresse verkauft hat, war schlicht illegal.
Der zuständige 6. Zivilsenat des OLG hat der Klage stattgegeben. Die zwingende Forderung nach der Angabe einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer beim Verkauf der streitigen Online-Tickets „Sparpreis“ und „Super-Sparpreis“ sei rechtwidrig, begründete er die Entscheidung. Es liege eine Datenverarbeitung entgegen den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung vor (i.F. DSGVO).
Die Datenverarbeitung sei nicht durch eine Einwilligung der Verbraucher gerechtfertigt gewesen. Es fehle an einer freiwillig abgegebenen Einwilligung. Die Verbraucher hätten hier keine „echte oder freie Wahl“ gehabt. Vielmehr habe die Beklagte die Vertragserfüllung von der Einwilligung abhängig gemacht. Gegen die Freiwilligkeit spreche auch die gerichtsbekannte marktbeherrschende Stellung der Beklagten auf dem Markt des Eisenbahnfernverkehrs.
Die Datenverarbeitung sei auch nicht im Übrigen gerechtfertigt gewesen. Sie sei für die Vertragserfüllung selbst nicht erforderlich. „Kundinnen und Kunden möchten zu einem günstigen Preis mit der Bahn an einem bestimmten Tag von A nach B fahren“. Dafür werde der Fahrpreis gezahlt. Der Hauptgegenstand liege dagegen nicht im Generieren eines validen und zugleich digitalen Sparpreis-Tickets. Das Ticket diene dem Nachweis des Vertragsschlusses über die Beförderung und Bezahlung. Die digitale Form des Tickets erleichtere allein der Beklagten die Abwicklung der Hauptleistung und diene „vornehmlich unternehmensinternen Zwecken – etwa der Kundenbindung, Werbung oder der Kontrolle des Nutzerverhaltens“, untermauerte der Senat weiter.
[…] Die Entscheidung ist nicht anfechtbar
Das ist aber schade für die mehrfach geäußerten pläne der angeblich privatwirtschaftlichen akzjengesellschaft in hundert prozent besitz der bananigen BRD, in zukunft nur noch überwachungsfahrkarten verkaufen zu wollen.
Aber wenns um gängelung zur geldabschaffung und zum zwang ständiger händibenutzung im gesamten alltag (und damit zum zwang zur mithilfe bei der erstellung von anlasslos erhobenen bewegungsprofilen) geht, dann bohren unsere datensammelesoterischen überwachungsp’litikys aus allen beschissenen scheißparteien richtig dicke bretter und lassen keinen versuch aus. Schade, dass sie diese haltung nicht zeigen, wenns um die verbesserung der lebensumstände von BRD-bewohnern geht.
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