Die Partei der #Meritokratie, ich liebe alles daran #fdp
Ja, Vorläufer der #Meritokratie als Gegenentwurf zur #Aristokratie gab es immer wieder, etwa in den Zulassungsverfahren für die altchinesische Beamtenschaft.
Doch jeder Individualismus verschleiert, dass Menschen niemals nur Gene erben, sondern auch Wohlstand, Status, Bildungschancen, Beziehungen. Hier ergibt sich auch die Nähe von Rechtslibertären zu #Rassismus & #Sozialdarwinismus.
Ich hoffe sehr, dass dies noch rechtzeitig diskutiert wird! Vgl. #AfD : https://taz.de/Vorwuerfe-von-Vetternwirtschaft-in-AfD/!6152612/
@BlumeEvolution Anmerkung: #Meritokratie ist ein Begriff, der erstmals 1958 von Michael Young in seiner Satire Rise of the Meritocracy (deutscher Titel: Es lebe die Ungleichheit: Auf dem Wege zur Meritokratie) verwendet wurde.
Die Satire hat eine Gesellschaft kritisiert, in der es nicht nur Ungleichheit gibt, sondern in der jeder seinen Platz auch verdient hat. Der Arme ist arm, weil er nicht genug leistet. Der Reiche ist reich, weil er viel leistet. Dann sind Arme nicht nur arm, sondern auch noch selbst Schuld. Würden sie doch einfach mehr leisten.
Aus der Satire hat der Neoliberalismus einen ernsthaften Gesellschaftsentwurf gemacht. Michael Sandel greift das in "Vom Ende des Gemeinwohls. Wie die Leistungsgesellschaft unsere Demokratien zerreiß" auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Meritokratie
1 Folge schnell sinkender Geburtenraten ist der Übergang von der Leistungsgesellschaft (#Meritokratie) zur Erbengesellschaft (#Inheritokratie) - nicht mehr Arbeit, Verwandtschaft entscheidet.
& die #Rechtsmimesis hat noch eine 2., beunruhigende Folge: Es bietet sich für die Reichen an, unzufriedene, junge Menschen ins #Militär & in Milizen zu stecken & gerne auch in Kriege zu schicken.
Auch das sehen wir in #Russland , #China , #Japan , #USA usw. schon. Das 21. Jahrhundert wird wild. (2/2)