offenbart ein Blick auf die vormoderne Geschichte wertvolle Anregungen für unsere Zukunft – jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Baustoffrecycling, Crowdfunding, nachhaltige Fischerei, Secondhand-Märkte – das alles gab es schon einmal. Wie konnte dieses Wissen verloren gehen bzw wie wäre es neu fruchtbar zu machen?

Düster, rückständig, frauenfeindlich – das Mittelalter hat einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht. Vielmehr würden seine Wirtschafts- und Lebensformen den Weg in eine bessere, nachhaltigere, emanzipiertere Zukunft weisen, argumentiert Historikerin Annette Kehnel. Mittelaltermärkte boomen, Fantasy-Sagas werden zu Bestsellern und Streaming-Hits. Abgesehen davon wird jedoch mit Abscheu und Angst auf das sogenannte Mittelalter geblickt. Die Zeit zwischen 500 und 1500 n. Chr. gilt als verlorene Epoche der Stagnation, des Aberglaubens und der Unterdrückung. Schuld daran sei eine Mischung aus Unwissen und Überheblichkeit, argumentiert Historikerin und Sachbuchautorin Annette Kehnel. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die vormoderne Geschichte wertvolle Anregungen für unsere Zukunft – jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Baustoffrecycling, Crowdfunding, nachhaltige Fischerei, Secondhand-Märkte – das alles gab es schon einmal. Wie konnte dieses Wissen verloren gehen? Und wie wäre es neu fruchtbar zu machen? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger entwirft Annette Kehnel Wege in ein anderes Wirtschaften.
Berechnung des ifo Instituts zeigen: Das 500-Mrd.-Sondervermögen wird von Schwarzrot 2025 nur zu 5% wie geplant für notwenige zusätzliche Investitionen genutzt. Die Merz-Regierung verspielt die einmalige Chance, unser Land zukunftsfähig & sicher zu machen. Es ist völlig unverständlich, wie verantwortungslos die Koalition mit dem Geld der Bürger*innen umgeht.
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@BlumeEvolution @kobold @Dienstag Der Pessimist in mir denkt sich resigniert, dass wir den Karren voll an die Wand fahren werden; dann muss alles ganz schnell besser werden, wird aber mühsam und teuer.
Der Optimist in mir sagt: "Dran bleiben, nicht aufgeben. Wir haben schon ein bisschen geschafft, und noch ist Vieles möglich".
Mal sehen, wer von beiden sich durchsetzen kann.
Pater Alt kommt aus dem Knast als Pfarrer nach St. Blasien: "Ich bin stolz, ein Straftäter zu sein"
Weil er für Klimaschutz demonstriert, soll Pater Jörg Alt eine Strafe zahlen – aus Protest geht er ins Gefängnis. Jetzt ist er Dompfarrer in St. Blasien und sagt: "Ich wollte verhaftet werden."
Bitte seid euch bewusst, dass ihr mit eurer Freundlichkeit im Alltag gerade einen echten Unterschied machen könnt.
Die Botschaft, die gerade jeder kranke, behinderte und arme Mensch täglich in den Nachrichten liest, hört und sieht, lautet:
Weil du nicht genügend arbeiten kannst, bist du nicht würdig
- teilzuhaben
- zu essen
- zu leben
Und es macht was mit einem. Es nimmt die Würde, zerstört Hoffnung und es lässt verzweifeln. (1/x)
RE: https://digitalcourage.social/@philfo/116228406114660470
Glaube, ich möchte mich gerade nicht darüber austauschen. Vielleicht wer anders?
Das ist nicht böse gemeint und kein Aufruf, hier überheblich zu werden. Aber vielleicht hat ja wer Interesse?