(May 2026)
(Foto: © Rüdiger Benninghaus)
#Marder, #Raubtiere, #Mauswiesel, #least_weasel, #Carnivora, #animals, #Präparat
Kein Aprilscherz:Neue grausame Hessische Jagdverordnung tritt in Kraft
#Waldschnepfe, #Höckerschwan, #Baummarder, #Iltis, #Hermelin, #Mauswiesel, #Rabenkrähe, #Nilgans u weitere Arten dürfen ganzjährig/mit verlängerten Jagdzeiten bejagt werden.Die Ausweitung auf Arten wie Waldschnepfe/Höckerschwan ist fragwürdig. Viele werden während der Brut-/Aufzuchtzeit getötet.Die Jagd auf solche Arten dient der Befriedigung jagdlicher Tötungsinteressen
#Hessen #Wolf #wildschwein
Neues Jagdgesetz zum 1.4. in #Hessen:
#Füchse/ #Waschbären dürfen ganzjährig bejagt werden.Elterntierschutz bleibt bestehen.
Die Jagdzeit auf den #Dachs wird erweitert.
Für die Jagd auf Rote Listen Arten wie #Baummarder/ #Iltis orientiert sich Hessen an den bundesrechtlichen Regelungen. Hinzu kommen #Mauswiesel/ #Hermelin.
#Nutria darf ganzjährig getötet werden,neu dabei sind #Waldschnepfe u #Höckerschwan.
Offener Brief von Lovis Kauertz,Wildtierschutz Deutschland

Sehr geehrter Herr Schon,vielen Dank für Ihr Antwortschreiben vom 1. Juli hinsichtlich unserer Kritik an der Novellierung der Hessischen Jagdverordnung mit Schreiben vom 23. Juni. Gestatten Sie mir, dieses Schreiben als offenen Brief zu formulieren.Wir halten es gerade deshalb nicht für sachgerecht „insbesondere Fachverbände aus dem Bereich der Jagd“ anzuhören, weil die in erster Linie als Lobbyisten für ihr Nutzungsrecht – nichts anderes ist das Jagdrecht – auftreten. Mir ist aus meiner langjäh
❄️ Pünktlich zur kalten Jahreszeit wechselt das #Hermelin seine Garderobe. Das sommerliche kastanien- bis zimtbraune Fell weicht einer schneeweißen Eleganz. Das sogenannte “Große #Wiesel” passt sich so hervorragend an die winterliche Umgebung an.
Was zur besseren Tarnung und zum Überleben dient, wird durch den #Klimawandel zur Gefahr. Der Zeitpunkt des Fellwechsels hängt nämlich nicht von der Schneemenge, sondern von der Länge des Tageslichtes ab. Das Fehlen von #Schnee sorgt dafür, dass sich die Tiere aufgrund ihres weißen Kleides kaum noch auf dem braunen Boden verstecken können. So werden sie häufiger zum Opfer von Fressfeinden.
🌳🦅Hermeline sind in offenen Landschaften mit kleinen Waldbeständen, Wiesen, Hecken und Gewässern zu Hause. Auch im Bergland ist das Tier bis in Höhen über 3.000 Meter zu beobachten. Menschliche Siedlungen scheut es nicht. Gelände ohne Deckung meiden Hermeline jedoch, vermutlich weil ihnen dort Gefahr durch #Greifvögel droht.
Das Hermelin gehört zur Familie der #Marder und weist den für sie typischen Körperbau auf -langgestreckt mit kurzen Beinen. Je nach Geschlecht wird das Hermelin 30 bis 40 cm lang. Männchen können bis zu 360 Gramm schwer werden, Weibchen sind hingegen etwas leichter. Das Hermelin ist nach dem #Mauswiesel der zweitkleinste #Beutegreifer Europas!
Sie sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Unterschlupf finden sie meist in Bodennähe, zum Beispiel in Felsspalten, verlassenen Bauen anderer Tiere und in hohlen Baumstämmen. Als Fleischfresser erbeutet es kleine Säugetiere wie Wühlmäuse, aber auch Vögel, deren Eier, Fische, Eidechsen und Insekten.
👁️ 👃Mit Hilfe seiner ausgeprägten Sinnesorgane spürt es seine Beute auf. Dabei stellt es sich gelegentlich auf seine Hinterbeine. Hat das Hermelin sein Beutetier erkannt, schleicht es darauf zu, springt das Tier an und tötet es durch seine spitzen Zähne mit einem Biss in den Nacken. Dabei kann das Hermelin Tiere bis zur Größe eines Wildkaninchens erbeuten. 🐇
👉 Habt ihr schon mal eins gesehen? 🤍
#Hessen will die Jagd auf #Mauswiesel, #Iltis, #Hermelin und #Baummarder erlauben.Die stehen aber auf der hessischen Roten Liste bedrohter Arten.Die ins Feld geführten Gründe für eine Bejagung,Hilfe für Bodenbrüter/Singvögel,sind nicht haltbar.Für die Vögel braucht es einen besseren Schutz ihrer Lebensgrundlagen/Verzicht auf #Insektizide.Auch die geplante Jagdzeitverlängerung auf Grau-,Kanada-und Nilgänse ist abzulehnen.Im Juli muss noch mit Jungvögeln gerechnet werden
Das Land Hessen will wieder die Jagd auf Mauswiesel, Iltis, Hermelin und Baummarder erlauben. Die Mardertiere stehen aber auf der hessischen Roten Liste bedrohter Arten. Nicht zuletzt deshalb sollten sie auch künftig geschützt und nicht getötet werden.
Die Ausweitung der Jagdzeiten ist auch ethisch nicht vertretbar, weil dadurch insbesondere während der Aufzuchtzeiten erhebliches Leid erzeugt wird. Für die Bejagung der Rote Liste Arten #Baummarder und #Iltis, aber auch für #Mauswiesel und #Hermelin gibt es keinen vernünftigen Grund im Sinne des #Tierschutz gesetzes. Die erneute Einführung von Jagdzeiten für diese Tierarten kollidiert mit allen oben genannten Regelungen.

Sehr geehrter Herr Schon,vielen Dank für Ihr Antwortschreiben vom 1. Juli hinsichtlich unserer Kritik an der Novellierung der Hessischen Jagdverordnung mit Schreiben vom 23. Juni. Gestatten Sie mir, dieses Schreiben als offenen Brief zu formulieren.Wir halten es gerade deshalb nicht für sachgerecht „insbesondere Fachverbände aus dem Bereich der Jagd“ anzuhören, weil die in erster Linie als Lobbyisten für ihr Nutzungsrecht – nichts anderes ist das Jagdrecht – auftreten. Mir ist aus meiner langjäh
In #Hessen plant die Landesregierung eine Änderung der hessischen #Jagdverordnung.Dabei sollen die Jagdzeiten auf verschiedene Arten deutlich ausgeweitet werden wie #Fuchs und #Dachs.
#Schonzeiten während der Aufzucht aufgehoben werden
Stark geschützte Arten wie #Baummarder, #Iltis, #Hermelin und #Mauswiesel zur Jagd freigegeben werden
Der Hessische Jagdverband als alleiniger Verband bei Vergabe von Fördermitteln, Monitoring-Aufträgen und Anhörungen bevorzugt werden
Hessen will die Jagdverordnung ändern – der BUND Hessen lehnt die darin geplante Bevorzugung des Landesjagdverbands Hessen strikt ab.