❄️ Pünktlich zur kalten Jahreszeit wechselt das #Hermelin seine Garderobe. Das sommerliche kastanien- bis zimtbraune Fell weicht einer schneeweißen Eleganz. Das sogenannte “Große #Wiesel” passt sich so hervorragend an die winterliche Umgebung an.
Was zur besseren Tarnung und zum Überleben dient, wird durch den #Klimawandel zur Gefahr. Der Zeitpunkt des Fellwechsels hängt nämlich nicht von der Schneemenge, sondern von der Länge des Tageslichtes ab. Das Fehlen von #Schnee sorgt dafür, dass sich die Tiere aufgrund ihres weißen Kleides kaum noch auf dem braunen Boden verstecken können. So werden sie häufiger zum Opfer von Fressfeinden.
🌳🦅Hermeline sind in offenen Landschaften mit kleinen Waldbeständen, Wiesen, Hecken und Gewässern zu Hause. Auch im Bergland ist das Tier bis in Höhen über 3.000 Meter zu beobachten. Menschliche Siedlungen scheut es nicht. Gelände ohne Deckung meiden Hermeline jedoch, vermutlich weil ihnen dort Gefahr durch #Greifvögel droht.
Das Hermelin gehört zur Familie der #Marder und weist den für sie typischen Körperbau auf -langgestreckt mit kurzen Beinen. Je nach Geschlecht wird das Hermelin 30 bis 40 cm lang. Männchen können bis zu 360 Gramm schwer werden, Weibchen sind hingegen etwas leichter. Das Hermelin ist nach dem #Mauswiesel der zweitkleinste #Beutegreifer Europas!
Sie sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Unterschlupf finden sie meist in Bodennähe, zum Beispiel in Felsspalten, verlassenen Bauen anderer Tiere und in hohlen Baumstämmen. Als Fleischfresser erbeutet es kleine Säugetiere wie Wühlmäuse, aber auch Vögel, deren Eier, Fische, Eidechsen und Insekten.
👁️ 👃Mit Hilfe seiner ausgeprägten Sinnesorgane spürt es seine Beute auf. Dabei stellt es sich gelegentlich auf seine Hinterbeine. Hat das Hermelin sein Beutetier erkannt, schleicht es darauf zu, springt das Tier an und tötet es durch seine spitzen Zähne mit einem Biss in den Nacken. Dabei kann das Hermelin Tiere bis zur Größe eines Wildkaninchens erbeuten. 🐇
👉 Habt ihr schon mal eins gesehen? 🤍
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