STOFFE MITTELALTERLICHER VOGELWELTEN SONDERAUSSTELLUNG IM DOMSCHATZ IN KOOPERATION MIT DEM VOGELKUNDEMUSEUM HEINEANUM HALBERSTADT
#Dom #Halberstadt #Nordharz #Tiere #Vögel #Domschatz #Mittelalter #Textil #Stoff #Museum #Heineanum
STOFFE MITTELALTERLICHER VOGELWELTEN SONDERAUSSTELLUNG IM DOMSCHATZ IN KOOPERATION MIT DEM VOGELKUNDEMUSEUM HEINEANUM HALBERSTADT
#Dom #Halberstadt #Nordharz #Tiere #Vögel #Domschatz #Mittelalter #Textil #Stoff #Museum #Heineanum
Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer – Tierarzt, Tierethiker und eine der prägenden Stimmen im deutschsprachigen Diskurs über Jagd, Ethik und Wissenschaft sagt im Wolfspodcast viele kluge Dinge.
Z.B. dass Wölfe UNS ALLEN gehören, darüber soll nicht die kleine Gruppe der (lobbyierenden) Jäger entscheiden dürfen.
Und die Natur regelt sich selbst, kein Mensch braucht weitgehend die Jagd (außer zB bei nicht autochtonem Rotwild).
In Genf zB ist die Jagd verboten und das funktioniert. Auch im Naturschutzgebiet Gran Paradieso wird nicht gejagt und das funktioniert seit über 100 Jahren. (ich hab das nicht überprüft, zitiere nur)
#Wolf #Natur #Umwelt #Podcast #Tiere #Hörenswert
Der Wolfspodcast: 96: Der Wolf – und das Ende der Hobbyjagd?
Webseite der Episode: https://der-wolfspodcast.podigee.io/96-neue-episode
In dieser Folge vom Wolfspodcast trifft Sabine auf Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer – Tierarzt, Tierethiker und eine der prägenden Stimmen im deutschsprachigen Diskurs über Jagd, Ethik und Wissenschaft. Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine grundlegende Verschiebung: Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz steht ein weiterhin streng geschütztes Tier plötzlich im Kontext jagdrechtlicher Zuständigkeiten. Begriffe wie „Bestandsmanagement“ oder „Hobbyjagd“ prägen seither verstärkt die politische und gesellschaftliche Debatte. Rudolf Winkelmayer stellt die Hobbyjagd als solche grundsätzlich infrage: Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und eines wachsenden Stellenwerts des Tierschutzes hält er es für durchaus möglich, dass die Hobbyjagd in den kommenden 10 bis 20 Jahren – ähnlich wie im Kanton Genf – weitgehend abgeschafft wird. Zugleich ordnet er die häufig behauptete Rolle der Jagd kritisch ein: Die Jagd reguliert Wildbestände nicht im ökologischen Sinne, und für viele Arten besteht aus wissenschaftlicher Sicht keine Notwendigkeit jagdlicher Regulierung. Stattdessen plädiert der ehemalige Jäger für eine, wie er sie nennt, „Ultima-Ratio-Jagd“ sowie für ein umfassendes Biodiversitätsmanagement. Im Zentrum steht dabei immer wieder der Wolf als hochsozialer Beutegreifer. Welche Folgen hat seine Bejagung für Rudelstrukturen, Ökosysteme und Konfliktdynamiken? Und was lässt sich wissenschaftlich belastbar sagen – jenseits von Annahmen, Narrativen und Mythen? Die Folge beleuchtet diese Fragen faktenbasiert und vielschichtig. Sie verbindet ökologische Erkenntnisse und ethische Überlegungen – und öffnet den Raum für eine grundlegende gesellschaftliche Perspektive: Die Natur und die in ihr lebenden Tiere gehören uns allen. Daraus ergibt sich ein legitimes Mitspracherecht der Gesellschaft im Umgang mit Wildtieren – gerade bei so kontroversen Themen wie der Jagd.
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