💹 Der deutsche #Landnutzungssektor war 2025 eine erhebliche Quelle fĂŒr #Treibhausgase - trotz geringerer Emissionen. Der Sektor wird die gesteckten Ziele auch weiterhin verfehlen. Das zeigt die Projektion 2026.
👉 Die meisten Emissionen stammen aus organischen #Böden – vor allem aus trockengelegten #Mooren.
👉 Die #Landwirtschaft dagegen wird die Einsparziele um voraussichtlich 14,5 Mio t CO₂-Äquivalente ĂŒbererfĂŒllen.
Mehr Infos: https://www.thuenen.de/LULUCF2026

#Landnutzung #Forst #LULUCF #Klimawandel

Der gefĂ€hrliche Traum von der CO₂-Entnahme

Staatlich geförderte Forschungsprogramme zur CO₂-Entnahme lenken von den Auslösern der Klimakatastrophe ab. Viele der in den Projekten "CDR terra" und "CDR mare" untersuchten Methoden sind unzureichend, teilweise sogar schĂ€dlich und verschĂ€rfen die Klimakrise.

Klimareporter°

Als Mitglied des neuen niedersĂ€chsischen Klimarats wird Bernhard Osterburg, Leiter der ThĂŒnen-Stabsstelle Klima, Boden, BiodiversitĂ€t, die Landesregierung kĂŒnftig bei der Planung und Umsetzung von #Klimaschutzmaßnahmen beraten.
Er steuert seine Expertise in den Bereichen #Landwirtschaft, #Landnutzung und #Treibhausgasberichterstattung bei.

Mehr Infos: https://www.thuenen.de/de/newsroom/detail/ein-neuer-rat-fuers-klima

#Klimawandel #Klimaresilienz #Niedersachsen

đŸŒ§ïžđŸŒŸ Wie #FlĂ€chen in #Deutschland genutzt werden, hĂ€ngt vor allem von der VerfĂŒgbarkeit von #Wasser ab. Bodenkörnung, GelĂ€nde und Temperatur spielen dabei – auch historisch – kaum eine Rolle.
Das zeigt eine aktuelle Studie des ThĂŒnen-Instituts fĂŒr #Agrarklimaschutz.

Zur Studie: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jpln.70055

#Landwirtschaft #Landnutzung #Grundwasser #Hydrologie
@david_emde

Eine weitgehende WiedervernĂ€ssung landwirtschaftlich genutzter Moore fordert die Denkfabrik Agora Agrar in einer jetzt veröffentlichten Studie.#ErnĂ€hrung #Fleisch #Nutztiere #Dekarbonisierung #CO₂-NeutralitĂ€t #Landwirtschaft #Agrarwende #Landnutzung #Moore
Die trĂŒgerische Klimabilanz der Landwirte
Die trĂŒgerische Klimabilanz der Landwirte

Eine weitgehende WiedervernĂ€ssung landwirtschaftlich genutzter Moore fordert die Denkfabrik Agora Agrar in einer jetzt veröffentlichten Studie. Zugleich hĂ€lt sie es fĂŒr möglich, dass Deutschland kĂŒnftig zum Selbstversorger mit Biomasse wird und deren Importe stark reduziert.

Klimareporter°

#Vegan?

Ach es gibt wichtigere Themen...
Sagte der Alois, bevor er den Kopf in die Wurstsuppe steckte.

#ZusammenhÀnge

"Die mit der #ErnĂ€hrung verbundenen #Menschenrechte werden fĂŒr fast die HĂ€lfte der Weltbevölkerung nicht eingehalten, wĂ€hrend die ErnĂ€hrung der reichsten 30 % fĂŒr ĂŒber 70 % der #Umweltbelastungen des #ErnĂ€hrungssystems verantwortlich ist."

Die Lebensmittelversorgung fĂŒhrt zur Überschreitung von fĂŒnf planetaren Grenzen:
Änderung der #Landnutzung
Verschlechterung der #BiodiversitÀt
Verminderung der #SĂŒĂŸwasservorrĂ€te
biogeochemische Prozesse
Verursachung von 30 % der #Treibhausgas #Emissionen
Menschenrechte, die auf den ErnÀhrungssystemen basieren (Recht auf #Nahrung, Recht auf eine intakte #Umwelt, Recht auf anstÀndige #Arbeit) werden nicht eingehalten. Dabei sind die Auswirkungen ungleich verteilt: Die wohlhabendsten 30 % der Weltbevölkerung verursachen 70 % der UmweltschÀden, die durch die ErnÀhrungssysteme ausgelöst werden.
#Klimakatastrophe #Ressourcen #regenwald #tierfutter

Afrikas #RegenwÀlder haben sich seit 2010 von einer #CO2-Senke zu einer Quelle von Emissionen entwickelt.

Laut einer neuen Studie ist die #Entwaldung in Regionen wie der Demokratischen Republik #Kongo, #Madagaskar und #Westafrika dafĂŒr verantwortlich.

Ursachen sind u.a. #Landnutzung, #Infrastrukturprojekte und der #Klimawandel.

https://www.theguardian.com/environment/2025/nov/28/africa-forests-transformed-carbon-sink-carbon-source-study

#waldverlust #biodiversity #climatechange #environment

Africa’s forests transformed from carbon sink to carbon source, study finds

Alarming shift since 2010 means planet’s three main rainforest regions now contribute to climate breakdown

The Guardian

Auftakt fĂŒr KoReGio100 - meine #BMFTR-Nachwuchsgruppe ist im November gestartet!

Wie kann eine ganze Region nachhaltig gestaltet werden, wenn sich durch die #Energiewende vieles verĂ€ndert – etwa durch neue #Windkraftanlagen oder #Wasserstoff-Technologien? Mit dieser Frage beschĂ€ftigt sich die neue Nachwuchsgruppe „KoReGio100“, die jetzt im sogenannten „Clean Energy Valley“ in Schleswig-Holstein ihre Arbeit aufgenommen hat. Geleitet wird sie gemeinsam von Dr. Katrin Martens (Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin) und mir. Am Leibniz-Zentrum fĂŒr Agrarlandschaftsforschung (ZALF) untersuchen wir dabei insbesondere, wie soziale Konflikte bearbeitet werden können, die rund um das Clean Energy Valley entstehen.

Die Nachwuchsgruppe wird vom Bundesministerium fĂŒr Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) fĂŒr fĂŒnf Jahre gefördert. Mehr Infos unter: https://lnkd.in/d4_wNPBV

@ZALF_leibniz

#Konflikt #Landnutzung #Konfliktbearbeitung #Umweltplanung #academicchatter

Ein massiver RĂŒckgang wilder #BestĂ€uberinsekten könnte Europa laut einer Simulation bis 2030 wirtschaftlich rund 24 Milliarden Euro kosten.

Besonders betroffen wÀren Regionen mit hoher #landwirtschaftlicher AbhÀngigkeit von #WildbestÀubung.

Die Folgen reichen von #Ertragseinbußen ĂŒber #Preissteigerungen bis zu sinkender #ErnĂ€hrungssicherheit. Ein Ausbau biodiversitĂ€tsfreundlicher #Landnutzung könnte diese Auswirkungen abmildern.

https://www.oekolandbau.de/aktuelles/newsletter-abonnieren/rss-feed/detailansicht/europa-ohne-wildbestaeuber-simulation-zeigt-die-teuren-folgen-des-insektensterbens/

#biodiversity #environment

Europa ohne WildbestÀuber: Simulation zeigt die teuren Folgen des Insektensterbens

Ein hypothetisches Verschwinden der WildbestĂ€uber im Jahr 2030 wĂŒrde nicht nur ErnteausfĂ€lle und steigende Lebensmittelpreise nach sich ziehen, sondern auch die ErnĂ€hrungssicherheit und den wirtschaftlichen Wohlstand weltweit gefĂ€hrden. Zu diesem Schluss kommt eine Simulation der UniversitĂ€t Hohenheim: Allein in Europa wĂŒrde im Jahr 2030 der gesamtwirtschaftliche Schaden rund 24 Milliarden Euro betragen. Der weltweite Handel könnte die AusfĂ€lle nur teilweise ausgleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die europĂ€ische Landwirtschaft stark von WildbestĂ€ubern abhĂ€ngt und dass deren Schutz nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch von zentraler Bedeutung ist.

»Um jedes Zehntelgrad zu kÀmpfen, ist alternativlos«

Wir haben das 1,5-Grad-Limit zum ersten Mal dauerhaft fĂŒr zwölf Monate ĂŒberschritten. Zwar wird sich der CO2-Ausstoß in diesem Jahr weltweit im Vergleich zum letzten Jahr nicht erhöhen, massiv abgenommen hat aber die Leistung von #Ozeane'n, #WĂ€lder'n, #Moore'n und anderen Formen der #Landnutzung als #CO2-Senke. Das untermauert den so wichtigen Zusammenhang zum natĂŒrlichem #Klimaschutz, der sich auch bei der diesjĂ€hrigen #COP mit dem Schwerpunkt #Waldschutz zeigt. Vor der Zeit der #Klimakonferenzen war die Welt noch auf einem Pfad mit vier Grad ErwĂ€rmung. Ohne die Anstrengungen der #Klimadiplomatie sĂ€he alles noch viel dĂŒsterer aus.

https://nd.digital/editions/nd.DerTag/2025-11-10/articles/20402714?code=eyJhbGciOiJkaXIiLCJlbmMiOiJBMjU2Q0JDLUhTNTEyIn0..1jVnd23Dz3uS7KSZ4hC0EQ.Q1w2jIojiifqCgtDn3mbPvV-dygXV1EX3eUsxPXgvEw.9lbIJGQnWH2W897zJ5v4KPiu6swErorw_ZT8MnIs0rM