Dieser Film wurde gestern auf einer Fortbildung zum Thema #Kindeswohl empfohlen. Ich werde ihn mir beizeiten anschauen. Laut des exzellenten Fortbildners, ist er sehr sehenswert und in der Schulversion (FSK 12) durchaus auch fĂŒr SchĂŒler*innen in der entsprechenden Altergruppe geeignet.

https://www.youtube.com/watch?v=lxGymO7oDwY&pp=ygUZZ2VmZGFuZ2VuIGltIG5ldHogdHJhaWxlcg%3D%3D

GEFANGEN IM NETZ Trailer German Deutsch (2021)

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"Jugendamt wollte ihre Kinder" AfD-Politikerin FLIEHT Nach Russland Und Möchte Wieder ZurĂŒck!

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Unter Generalverdacht: Wenn Vaterschaft zum PrĂŒfstein wird

​Die Bundesregierung plant ein Gesetz, das vorsieht, Vaterschaften kĂŒnftig systematisch auf möglichen Missbrauch zu prĂŒfen, insbesondere wenn ein sogenanntes migrationsbezogenes GefĂ€lle zwischen den Eltern besteht. Das bedeutet: Ein Elternteil hat die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht, der andere kommt aus einem Drittstaat und besitzt nur ein befristetes Aufenthaltsrecht, eine Duldung oder Aufenthaltsgestattung. Nach der Logik des Entwurfs könnte die Anerkennung einer Vaterschaft in solchen FĂ€llen potenziell zur Erlangung von Aufenthaltsrechten oder Sozialleistungen genutzt werden, weshalb sie kĂŒnftig von den Behörden geprĂŒft werden soll.

Auf den ersten Blick klingt das vielleicht nachvollziehbar. Doch schon in der öffentlichen Anhörung des Innenausschusses am 23. MĂ€rz 2026 wurde deutlich, dass das Gesetz in seiner jetzigen Form weit ĂŒber das Ziel hinausschießt. Dr. Lucy Chebout, Richterin am Verfassungsgerichtshof Berlin, kritisierte, dass das Gesetz ein „Sonderfamilienrecht“ schaffe, das Kinder und Eltern faktisch benachteilige. Statt gezielt gegen einzelne MissbrauchsfĂ€lle vorzugehen, wĂŒrden alle Familien, die ein migrationsbezogenes GefĂ€lle aufweisen, unter Generalverdacht gestellt.

​Die Zahlen unterstreichen die massive UnverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit dieses Vorhabens: Zwischen 2018 und 2021 wurden insgesamt nur etwa 1.800 VerdachtsfĂ€lle registriert – und das ĂŒber einen Zeitraum von vier Jahren. DemgegenĂŒber stehen jĂ€hrlich mehr als 65.000 Vaterschaftsanerkennungen. Das bedeutet, dass auf jeden einzelnen Verdachtsfall rechnerisch weit ĂŒber hundert Familien kommen, die völlig rechtmĂ€ĂŸig handeln und nun dennoch systematisch ĂŒberprĂŒft werden mĂŒssten. Das Gesetz betrifft somit in der ĂŒberwĂ€ltigenden Mehrheit unproblematische Familien, die lediglich die rechtliche Anerkennung ihrer Kinder sicherstellen wollen.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Belastung der Behörden, da die Verantwortung fĂŒr die PrĂŒfung stark auf die ohnehin ĂŒberlasteten AuslĂ€nderbehörden verlagert wird und damit die bisherige PrĂŒfungskompetenz von Notaren und Standesbeamten direkt bei der Beurkundung entwertet wird. FĂŒr diese zusĂ€tzlichen tausenden PrĂŒffĂ€lle jĂ€hrlich fehlen vielerorts personelle KapazitĂ€ten, technische Infrastruktur und klare Vorgaben. Verzögerungen bei regulĂ€ren Anerkennungen wĂ€ren die Folge, und Kinder blieben ĂŒber Monate hinweg in einer rechtlich ungesicherten Situation. Dies hat konkrete Folgen: Es fehlen in dieser Zeit UnterhaltsansprĂŒche, Sorgerechte, ErbansprĂŒche und oft sogar der Zugang zur beitragsfreien Familienkrankenversicherung ĂŒber den Vater.

​DarĂŒber hinaus greift das Gesetz tief in rechtsstaatliche Prinzipien ein. Es setzt auf prĂ€ventive Maßnahmen, die unabhĂ€ngig von belegbaren Verdachtsmomenten greifen. Das ist problematisch, weil es die Unschuldsvermutung faktisch aufhebt. Familien werden nicht nach tatsĂ€chlichen Anhaltspunkten geprĂŒft, sondern allein aufgrund eines migrationsbezogenen GefĂ€lles. Internationale Vergleiche zeigen, dass dies unnötig restriktiv ist: LĂ€nder wie Frankreich, Kanada oder Australien greifen nur dann ein, wenn konkrete Verdachtsmomente vorliegen, und stellen stets das Kindeswohl in den Mittelpunkt. Die Anhörung machte auch deutlich, dass das Gesetz nicht nur juristisch, sondern auch gesellschaftlich problematisch ist. Familien, die aus legitimen GrĂŒnden eine Vaterschaft anerkennen, werden stigmatisiert.

Besonders betroffen sind binational oder auslĂ€ndisch geprĂ€gte Familien, die bereits mit bĂŒrokratischen HĂŒrden und Unsicherheiten leben. Statt gezielte PrĂ€vention zu betreiben, schafft das Gesetz eine pauschale Überwachung, die das Vertrauen in staatliche Institutionen untergrĂ€bt und Familien unnötig belastet. Kurz gesagt: Der Entwurf adressiert ein reales Problem, doch seine Umsetzung ist ĂŒberdimensioniert und unprĂ€zise. Statt Missbrauch effektiv zu verhindern, erzeugt er Generalverdacht, bĂŒrokratische Belastung und Unsicherheit fĂŒr Kinder und Familien. Ein sachgerechter Ansatz mĂŒsste klare Verdachtsmomente definieren, die Rolle der Urkundspersonen stĂ€rken und das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellen – statt alle Familien pauschal zu erfassen.

#Vaterschaft #Familienrecht #Kindeswohl #Faktencheck #BĂŒrgerrechte

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw09-de-vaterschaft-1140364?utm_source=chatgpt.com

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1146016?utm_source=chatgpt.com

https://verwaltung.bund.de/leistungsverzeichnis/en/leistung/99133001026000/herausgeber/BY-202/region/090000000000?utm_source=chatgpt.com

https://www.djb.de/presse/pressemitteilungen/detail/st24-19?utm_source=chatgpt.com

https://im.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/gesetzentwurf-zur-besseren-verhinderung-missbraeuchlicher-vaterschaftsanerkennungen?utm_source=chatgpt.com

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kinderpsychiater-winterhoff-urteil-100.html #Winterhoff stellte wiederholt die Diagnose eines "frĂŒhkindlichen Narzissmus", die Fachleute als wissenschaftlich nicht anerkannt bewerten. .... verordnete der Kinderpsychiater ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume das sedierende Neuroleptikum Pipamperon.
Noch am Tag der UrteilsverkĂŒndung fragten Betroffene, warum ĂŒber Jahre hinweg niemand eingeschritten sei. Laras Mutter sagt: "Vielleicht spielt der Kinderschutz bei uns im Land einfach keine große Rolle." #Kindeswohl #Kinderschutz
BewĂ€hrungsstrafe fĂŒr Kinderpsychiater Winterhoff

Der bekannte Kinderpsychiater Winterhoff war wegen gefÀhrlicher Körperverletzung angeklagt. Nun hat das Bonner Landgericht ein Urteil gesprochen. Worum es in dem Fall geht.

tagesschau.de
Prozess um EntschĂ€digung fĂŒr Heimfirma: Haasenburg soll Millionen bekommen | taz.de
https://taz.de/Prozess-um-Entschaedigung-fuer-Heimfirma/!6158475/ #HaasenburgHeime #kindeswohl
Prozess um EntschĂ€digung fĂŒr Heimfirma: Haasenburg soll Millionen bekommen

2013 wurden Haasenburg-Heime wegen drangsalierender Erziehungspraktiken geschlossen. Nun sagt ein Gericht, die Schließung sei fahrlĂ€ssig gewesen.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
VerbĂ€nde stellen sich gegen Gesetzentwurf zur „Verhinderung missbrĂ€uchlicher Vaterschaftsanerkennung“ – Hessischer FlĂŒchtlingsrat

Dringende Leseempfehlung!

„Wo sind wir hier angekommen? Die JugendĂ€mter haben also ggfs. das Familiengericht zur Abwehr einer KindeswohlgefĂ€hrdung anzurufen (können, sollen, mĂŒssen?) und aus der Sanktionierung eines Mitglieds der Bedarfsgemeinschaft wird dann ein KindeswohlgefĂ€hrdungsfall.“

https://o-ton-arbeitsmarkt.de/2026/02/22/sanktionen-und-jugendamt/

#sanktionen #kinder #jugendamt #kindeswohl #grundsicherung

Die Sanktionierung wegen MeldeversĂ€umnissen in der neuen Grundsicherung – und eine Indienstnahme der JugendĂ€mter? – O-Ton Arbeitsmarkt

@fraunora.bsky.social
In dieser Debatte geht es genau so wenig um #Kindeswohl wie bei bisher jeder Diskussion um die #Chatkontrolle oder die #Vorratsdatenspeicherung oder die "rĂŒckhaltlose AufklĂ€rung" von MißbrauchsfĂ€llen bei den Katholiken.
Aus meiner Sicht geht es nur um dies:
https://muenchen.social/@isf/116096236899919869

Borderline bei MÀnnern, bzw. mÀnnlich gelesenen Personen

Immer noch ist die Vorstellung verbreitet, Borderline betreffe ausschließlich (junge) Frauen und mit 25 sei dann, ich spitze etwas zu, eh alles ausgeheilt und gut.

Das geht an der Wirklichkeit vorbei: Borderline kann Menschen ĂŒber Jahrzehnte begleiten, aber vor allem, Boderline kann auch MĂ€nner, bzw. mĂ€nnlich gelesene Personen ĂŒber Jahrzehnte prĂ€gen.

Mein 'kleiner', mittlerweile aber auch schon Ende 40, Bruder macht da AufklĂ€rungsarbeit, ich finde ihn unfassbar mutig. Zugleich ist da Scham, ihm in Kindheitstagen nicht geholfen, nicht auf ihn aufgepasst zu haben, ihm kein guter 'großer Bruder' gewesen zu sein.

Die SĂŒddeutsche Zeitung hat meinen Bruder gestern auf Seite 3 portraitiert.

CN: Gewalt, Kindesmissbrauch, psychische Gewalt

https://archive.is/eNWUE

#borderline #mittwoch #Deutschland #schweiz #osterreich #psyche #gewalt #psychischegesundheit #PsychischeErkrankungen #psychische_Krankheiten #psychischeGewalt #kind #kindesmissbrauch #kindesmisshandlung #borderlinepersonalitydisorder #Borderlinestörung #Borderliner #GewaltgegenKinder #manner #mann #kindeswohl #sz #suddeutschezeitung

- Kindeswille trifft #Kindeswohl – im Kontext der Verfahrensbeistandschaft: 03.11.2026, 9 - 11 Uhr, online via Zoom
- Arbeitskreis #Beistandschaften M–V: 11.03.2026 und 04.11.2026
- EIN Schutzauftrag – VIELE Wege: Familien kultursensibel und migrationsbewusst begleiten: 09.11.-10.11.2026, online via Zoom
- Arbeitskreis #Unterhaltsvorschuss M–V: 06.03.2026 und 18.11.2026
- #Kinderrechte im pÀdagogischen Alltag etablieren: 23.11.2026
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