Was lässt sich aus der Studie „Verurteilt für terroristische Mitgliedschaft im Ausland“ für inhaftierte Antifaschist:innen ableiten?

In einer Studie der @fesonline wird von Sofia Koller die strafrechtliche Aufarbeitung, der Strafvollzug sowie die Rückkehr in die Gesellschaft von sogenannten „islamistischen“ Verurteilten analysiert.

Ausgangspunkt ist die Phase nach 2014, als sich zahlreiche Personen aus Deutschland dem sogenannten „Islamischen Staat“ anschlossen und später, teils freiwillig, teils durch staatliche Rückholaktionen, nach Deutschland zurückkehrten.

Was lässt sich aus dieser Arbeit womöglich über die aktuelle Umgangsweise der Repressionsbehörden mit inhaftierten Antifaschist:innen ableiten, wo gibt es Überschneidungen?

Zu der Rezension der Arbeit geht es hier:
https://breakdownthewalls.site36.net/2026/02/14/was-laesst-sich-aus-der-studie-verurteilt-fuer-terroristische-mitgliedschaft-im-ausland-fuer-inhaftierte-antifaschistinnen-ableiten/

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Auf der Suche

… nach einem progressiven Kulturbegriff – Doch lieber woke: Auf der Konferenz „Under Pressure“ der Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung überlegte man, wie ein rechter Kulturkampf zu kontern sei.

Es ist noch nicht lange her, dass in Deutschland der linke Kulturkampf abgeblasen wurde. „Wir machen Schluss mit dem woken Kram“ drohte die CDU-Bildungspolitikerin Karin Prien dieses Frühjahr im besten Trump-Ton auf der Plattform X der auf Identitätspolitik fixierten Linken. Der Kulturjournalist Jens Balzer hatte diese schon ein Jahr zuvor mit seinem Buch „After Woke“ verabschiedet, denn linker Identitätspolitik liege ihm zufolge ein Antisemitismus inne.

Der Glaube mit einer Rückkehr zu den Bread-and-Butter-Themen diejenigen zurückgewinnen zu können, die mit dem Konzept kultureller Befindlichkeiten fremdeln, könnte sich freilich als gefährlicher Irrtum erweisen. Denn die Kultur, das machte zu Wochenbeginn in Berlin ein Kongress der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung deutlich, ist kein Nebenkriegsschauplatz der Gegenrevolution von rechts, die derzeit die Welt erschüttert, sondern ihr Schlüsselelement.

Im Kern der unter dem Titel „Under Pressure!“ diskutierten Fallbeispiele der von den europäischen Rechtspopulisten bedrohten Kultur rangieren nämlich die nationale Identität oder das nationale Erbe – weit vor der Eindämmung der Inflation.

Heimatmuseum und Heldengral

Wenn Freie Wähler in Ostdeutschland lokale Museen in Heimatmuseen umbenennen wollen, wenn das Museum des Zweiten Weltkriegs in Gdańsk zum polnischen Heldengral umfunktioniert werden soll oder Donald Trump per Exekutivorder den „classical“ Architekturstil für US-Bundesbauten obligatorisch macht, versprühen die europäische und die imperiale Provinz dasselbe Gift, dessen Verwendung sie der Linken vorwerfen: das des „exklusiven Identitarismus“. So formulierte es die Sozialanthropologin Sharon Macdonald von der Berliner Humboldt-Universität.

egen derlei Politiken kann sich der Kulturbetrieb mit moralischer Standfestigkeit wehren, mit Solidar-Netzwerken und ausgeklügelten Dialogstrategien vor Ort. Beizukommen ist der rechten Offensive aber nur mit einem progressiven Begriff von Kultur. Und da ist, das sah der SPD-Kulturpolitiker Helge Lindh realistisch, der „demokratische Bogen“ schlecht gerüstet.

Es dürfte auch nicht reichen, sich darauf zu verlassen, dass es in Deutschland nach einer Machtübernahme der AfD so kommt wie in Viktor Orbáns Labor der „illiberalen Demokratie“. Nach Ansicht des Autoritarismus-Forschers Bálint Mikola von der Central European University, die inzwischen von Protofaschist Orbán aus Budapest vertrieben wurde, ist Orbáns Projekt einer konservativen Nationalkultur gescheitert. Trotz massiven Mitteleinsatzes habe sie nie die Qualität der von ihr angefeindeten „Eliten“-Kultur erreicht.

Doch wenn „Symbole und kollektive Rituale zur Bildung neuer Gemeinschaften“, auf die Mikola seine Hoffnung setzt, wenn Kamala Harris’ und Zohran Mamdanis „politics of joy“ oder die derzeit beschworenen „alternativen Narrative“ einen Weg aus der Autoritarismus-Falle weisen könnten, bedürfte es dafür nicht auch einer linken Identitätspolitik und damit der eines voreilig für obsolet erklärten Kampfes?

Dieser Beitrag ist eine Übernahme von taz.de, mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag.

Auf der Suche – Beueler-Extradienst

„Silicon Valley’s Authoritarian Tech Right is not theorizing this world. They are already building it. The pipelines are operational. The feedback loops are functioning. The sovereignty transfers are completing.“

Eindrucksvolle Visualisierung der #FriedrichEbertStiftung wie wenige #Tech Milliardäre die #Welt auf #Rechts drehen. Und ihre Verbindungen zu #Döpfner, der #BildZeitung, der #AfD, Sebastian #Kurz, und .. der #CSU.

#Nazis waren gestern.
Heute ist #TechMoney.

https://www.authoritarian-stack.info/

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) wurde am 2. März 2025 100 Jahre alt

https://www.fes.de/100-jahre

#fes #friedrichebertstiftung #jubilaum

Unser 100. Jubiläum

Alles Wissenswerte über unsere Jubiläumsaktivitäten

Präsentation der Bildungsstudie: Ganztag & Bildungsgerechtigkeit

Ganztagsschulen sollen Bildung gerechter machen. Doch was sagt die Praxis? Die neue Studie "Ganztag & Bildungsgerechtigkeit" gibt spannende Einblicke aus Sicht von Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften & weiteren Beteiligten.

Nach der Vorstellung der Ergebnisse geht’s in die Diskussion mit Andreas Stoch (Kultusminister a.D.), Roswita Malewski (Rektorin) und der Elternvertretung. Gemeinsam fragen wir: Wo läuft’s in Baden-Württemberg schon gut – und wo muss dringend nachgebessert werden? Durch die Diskussion führt Dr. Dagmar Wolf, Bereichsleiterin Bildung Robert-Bosch-Stiftung.

📅 Wann? 19. März 2025, 19:00 Uhr
📍 Wo? Pädagogische Hochschule Weingarten, Festsaal

Programm:
19:00 Begrüßung – Sebastian Wiesneth, Referent Landesbüro Baden-Württemberg
19:10 Studienvorstellung – Dr. Thomas Wiedenhorn & Dr. Juliana Gras
19:45 Podiumsdiskussion & Publikumsgespräch

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter dem Link https://www.fes.de/veranstaltungen/veranstaltungsdetail/281253 wird gebeten.

#Ganztagsschule #Bildungsgerechtigkeit #Chancengleichheit #Bildung #BadenWürttemberg #PHWeingarten #friedrichebertstiftung #bildungsstudie

Veranstaltungsdetail

#CatchOfTheDay
#OpenAccess on
#MENAdoc:

"Elections in Israel: is change possible?" by Eytan Schwartz

[Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Dep. for Middle East and North Africa, 2015]

http://dx.doi.org/10.25673/108294

#Mideastconflict #parliamentaryelection #Israel #friedrichebertstiftung

Share_it: Elections in Israel : is change possible? / Eytan Schwartz

#halle #literatur #Theater #FriedrichEbertStiftung

Ich bin noch völlig in anderen Zeiten oder auch nicht.

Heute Abend war der grosse weise Literat, Christoph Hein, in Halle und berichtete aus seinem Leben. Es war wie ein Querschnitt durch sein Leben. Vieles was er vorher sah, tritt ein und hat Parallelen bis zum letzten Sonntag.

Es war ein wunderbarer Abend mit einer sehr angenehmen Moderation.

Danke!

PS: Ich warte gespannt auf das nächste neue Buch Anfang 2025.