Kurdistan - #Mastodon / #Fediverse Starter Pack

https://fedidevs.com/s/OTAz/

"> Hier findest du #Accounts, die über #Kurdistan und die #Freiheitsbewegung Kurdistans berichten. Von #Aktivismus, über #Journalismus und #Nothilfe bis zu den offiziellen Vertretungen der Demokratischen Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens (#DAANES) und den anderen Teilen Kurdistans. // Here you will find accounts reporting on Kurdistan and the Kurdistan freedom movement. From activism, journalism, and emergency aid to the official representatives of the Democratic Self-Administration of North and East Syria (DAANES) and other parts of Kurdistan.

#FrauLebenFreiheit

Kurdistan - Mastodon Starter Pack

Hier findest du Accounts, die über Kurdistan und die Freiheitsbewegung Kurdistans berichten. Von Aktivismus, über Journalismus und Nothilfe bis zu den offiziellen Vertretungen der Demokratischen Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens (DAANES) und den anderen Teilen Kurdistans. // Here you will find accounts reporting on Kurdistan and the Kurdistan freedom movement. From activism, journalism, and emergency aid to the official representatives of the Democratic Self-Administration of North and East Syria (DAANES) and other parts of Kurdistan.

https://www.mena-watch.com/anerkennung-kurdische-autonomie-gescheitert/

»Die kurdische Autonomie ist nicht an sich gescheitert – gescheitert ist ihre Anerkennung«

Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit der Politikwissenschaftlerin Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes, die Verschiebung von Machtverhältnissen in Syrien und die Folgen einer geopolitischen Gleichgültigkeit.

" Jasmin Arémi (JA): Frau Jasim, Sie kommen aus einer kurdischen Familie mit einer sehr politischen Geschichte. Können Sie zu Beginn Ihren fachlichen und persönlichen Bezug zu #Syrien und insbesondere zu den kurdischen Regionen skizzieren?

Dastan Jasim (DJ): Ich komme aus einer kurdischen Familie, meine Eltern sind als politische Flüchtlinge nach #Deutschland gekommen. Mein Vater war im Widerstand gegen Saddam Hussein aktiv, meine Mutter stammt aus #Halabdscha, jener Stadt, in der 1988 der große Giftgasanschlag verübt wurde. Politische Gewalt und Konflikte waren daher von Beginn an Teil meiner Lebensrealität.

Ich selbst bin in Deutschland geboren, habe aber früh viel Zeit in #Kurdistan verbracht und dort die politischen Debatten um die kurdische Frage intensiv miterlebt. Dieses transnationale Aufwachsen hat mein Interesse zunächst akademisch, später auch beruflich geprägt. Als ich 2013 mein Studium begann, verschärfte sich die Lage erneut dramatisch. Mit dem Auftreten des sogenannten Islamischen Staates (#IS) im Jahr 2014 wurde ein Raum, in dem sich #Kurdinnen und #Kurden zuvor grenzüberschreitend bewegt hatten, zu einem transnationalen Kriegsgebiet.

Parallel erlebte ich in Deutschland innermigrantischen #Rassismus sowie die Kriminalisierung der kurdischen #Freiheitsbewegung. Es wurde deutlich, dass die Konflikte, vor denen meine Eltern geflohen waren, auch hier fortwirken. In meinem Studium habe ich mich deshalb auf sicherheitspolitische Fragen und politische Soziologie in den vier Teilen Kurdistans konzentriert. Ich habe längere Zeit vor Ort geforscht, unter anderem an der American University in Sulaimaniyya. Daraus entstand schließlich meine Doktorarbeit, eine vergleichende Analyse der kurdischen politischen Kultur in allen vier Teilen Kurdistans.

Neues Machtgefüge

JA: Nach dem Sturz des #Assad-Regimes im Dezember 2024 hat sich das Machtgefüge in #Syrien neu geordnet. Wie hat sich seitdem die Stellung PKK-naher Gruppen innerhalb der kurdischen Bewegung und gegenüber Damaskus verändert?

DJ: Personelle und ideologische Überschneidungen gab es immer. Die PKK war von Beginn an transnational organisiert und die Schriften #AbdullahÖcalans bilden bis heute eine zentrale ideologische Grundlage vieler Institutionen in Nordostsyrien. Entsprechend gibt es auch Kommunikation zwischen dem #PKK-Zentrum in #Kandil und den Akteuren vor Ort.

Zugleich hat sich mit der Gründung der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) im Jahr 2015 Entscheidendes verändert. Die #SDF mussten zunehmend eigenständig agieren, militärisch, politisch und organisatorisch. Militärisch bedeutete das einen grundlegenden Lernprozess. Während die PKK-Guerilla auf den Krieg in den Bergen und mobile Operationen spezialisiert ist, kämpften Volksverteidigungseinheiten (#YPG) und SDF in flachen Gebieten und Städten, häufig ohne schwere Waffen. Erst die Luftunterstützung durch die Vereinigten Staaten veränderte die Kräfteverhältnisse.

Hinzu kam die gezielte Öffnung der SDF für arabische, assyrische und #aramäischeGruppen. Ziel war der Aufbau einer multiethnischen Streitkraft. Dafür wurden zahlreiche Ausnahmen gemacht, etwa bei Wehrpflicht oder der #Selbstverwaltung in mehrheitlich arabischen Regionen wie #Manbidsch oder #Raqqa. Es war klar, dass ein klassisches PKK-Kaderprinzip dort nicht tragfähig gewesen wäre.

Die zugrunde liegende Idee einer »demokratischen Nation« sah vor, dass unterschiedliche Gruppen ihre #Autonomie behalten, sich aber politisch koordinieren. Dieses Projekt ist letztlich an einem Faktor gescheitert, dem tief verankerten antikurdischen #Rassismus in Teilen der arabischen Bevölkerung. Seine Wurzeln reichen bis in die syrische Baath-Zeit zurück, als Kurden systematisch vertrieben und Araber angesiedelt wurden. Über Jahrzehnte hinweg wurde die Existenz der #Kurdinnen und #Kurden propagandistisch infrage gestellt.

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»Die Anerkennung der kurdischen Autonomie ist gescheitert«

Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes und die Verschiebung von Machtverhältnissen.

Mena-Watch

Auflösung der PKK: Der lange Abschied vom Avantgardismus

Dieser Schritt spiegelt eine umfassendere strategische Vision wider, die Geschlechtergleichstellung, #Pluralismus und lokale #Demokratie umfasst.

Die offizielle Ankündigung der Auflösung der PKK hat bei den #Kurden in der Türkei und ihren internationalen Unterstützern gemischte Reaktionen ausgelöst. Allerdings hat sich dieser Schritt über Jahre hinweg abgezeichnet und kommt für langjährige Beobachter der kurdischen Bewegung und Leser der Theorie des demokratischen #Konföderalismus von Abdullah Öcalan nicht überraschend. Die Wende hatte sich bereits vor Monaten angekündigt und bedeutet eine strategische Neuausrichtung, die einer umfassenderen Vision von Autonomie jenseits von #Staat, #Partei und bewaffnetem #Kampf entspricht.

Die PKK wurde 1978 gegründet und begann 1984 einen bewaffneten Kampf für die #Autonomie der Kurden. Die Türkei reagierte mit harter militärischer Unterdrückung, und beide Seiten verstrickten sich in einen blutigen Konflikt, der Jahrzehnte andauerte. Im Laufe dieses Krieges wurden zwischen 40.000 und 50.000 Menschen getötet, darunter #Zivilisten, PKK-Kämpfer, türkische #Soldaten, #Polizisten und #Dorfwächter. Die 1990er Jahre waren besonders brutal und geprägt von weit verbreiteten Dorfbränden, #Zwangsumsiedlungen von bis zu 3 Millionen Menschen und systematischen #Menschenrechtsverletzungen. Trotz mehrerer Versuche, einen #Waffenstillstand zu erreichen und #Friedensgespräche aufzunehmen, eskalierte die Gewalt immer wieder – #insbesondere nach dem Scheitern der #Verhandlungen im Jahr 2015, als erneute städtische Kämpfe in Städten wie Cizre und Sur zahlreiche Opfer forderten.

Seit der Festnahme von #Öcalan im Jahr 1999 hat sich die kurdische #Freiheitsbewegung allmählich von traditionellen Modellen des bewaffneten #Avantgardismus, des nationalistischen Statismus und der stalinistischen Rigidität abgewandt. Während die PKK ihre Streitkräfte – insbesondere in den Bergen des irakischen Kurdistans – aufrechterhielt, rückte in ihrer ideologischen Ausrichtung der soziale Wandel zunehmend vor die militärische Konfrontation.

Dieser Wandel fand seinen strukturellen Ausdruck in der Gründung der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) Anfang der 2000er Jahre: einem Dachverband von Organisationen mit dezentralem und horizontalem Charakter. Die #KCK umfasst ein breites Spektrum von Gemeinschaften, politischen #Parteien, #Bürgerinitiativen, Komitees und #Basisorganisationen in der Türkei, #Syrien, #Irak und #Iran. Sie ist ein bewusster Schritt weg vom starren, zentralisierten Modell der #Avantgardepartei hin zu einer vernetzten Struktur, die auf direkter Beteiligung und lokaler #Autonomie basiert.

In der Türkei ist die KCK politisch aktiv und koordiniert kulturelle, soziale und kommunale Initiativen. Sie hat erfolgreich Kommunalwahlen gewonnen und Kandidaten in Bürgermeisterämter gebracht. Der türkische Staat hat darauf mit anhaltender #Repression reagiert, darunter #Massenverhaftungen von mutmaßlichen „KCK-Mitgliedern“ in den letzten zehn Jahren.

In dieser neuen #Weltanschauung schrumpft der Raum für eine hierarchische Parteistruktur wie die PKK stetig. Öcalans Aufruf vom Februar 2025, die PKK offiziell aufzulösen, wurde von Vertretern der #Kongra-Gel, dem gesetzgebenden Organ der KCK, unterstützt, die behaupteten, dieser Schritt markiere den Beginn einer breiteren #Demokratiebewegung, die #Frauen, #Arbeiter und #Umweltaktivisten einbeziehe und damit besser mit dem Rahmenkonzept der Demokratischen Modernität im Einklang stehe.

Der demokratische Konföderalismus wurde zuerst innerhalb der PKK formuliert und dann – am deutlichsten sichtbar – in Rojava umgesetzt. Wo die PKK einst zur ethnischen Polarisierung innerhalb der Türkei und sogar unter den Kurden beitrug, betont das Rojava-Modell nun den Übergang zu Pluralität, #Feminismus und Dezentralisierung. Seit über einem Jahrzehnt widersteht die Region türkischen Invasionen, #ISIS-Offensiven, der Feindseligkeit des Regimes und der internationalen Vernachlässigung und treibt gleichzeitig die soziale und politische #Revolution voran. Wie die #Zapatisten, deren Einfluss in der gesamten Bewegung deutlich zu spüren ist, haben kurdische Kader die Idee des bewaffneten Kampfes neu definiert und entmystifiziert. Im Zentrum dieses Paradigmas steht die „#Jineologie“ – die „Wissenschaft der Frauen“ –, die die Befreiung der Frauen als Grundlage jedes sinnvollen revolutionären Prozesses betrachtet.

(...)

Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages: PKK dissolution: The long goodbye to vanguardism by Blade Runner, via freedomnews.org.uk vom 19. Mai 2025

#Kurdistan #Türkei #Turkey #Rojava #PKK

The PKK disbanding could end one of the world's longest insurgencies | The Observer

The Kurdish PKK militant group ended its conflict with Turkey last week, so will it bring peace to the region?

The Observer

@kubikpixel

Liebe #Opposition, liebe #Freiheitsbewegung in der #Türkei bei #Mastodon sperrt niemand Eure Accounts, bei #Signal hat niemand die Möglichkeit Eure Nachrichten zu kontrollieren!

Seit sieben Monaten demonstrieren im Iran viele Menschen für ihre Freiheit. Die Rolle des Sports in diesem Kampf ist ein sensibles Thema.
Proteste im Iran: "Sportler sollten auf der richtigen Seite stehen" | DW | 26.04.2023
#ProtesteimIran #Freiheitsbewegung #DeutschesFußballmuseum #AmnestyInternational #DFB #Iran #Sport
Proteste im Iran: "Sportler sollten auf der richtigen Seite stehen" | DW | 26.04.2023

Seit sieben Monaten demonstrieren im Iran viele Menschen für ihre Freiheit. Die Rolle des Sports in diesem Kampf ist ein sensibles Thema.

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Seit sieben Monaten demonstrieren im Iran viele Menschen für ihre Freiheit. Die Rolle des Sports in diesem Kampf ist ein sensibles Thema.
Proteste in Iran: "Sportler sollten auf der richtigen Seite stehen" | DW | 26.04.2023
#ProtesteimIran #Freiheitsbewegung #DeutschesFußballmuseum #AmnestyInternational #DFB #Iran #Sport
Proteste in Iran: "Sportler sollten auf der richtigen Seite stehen" | DW | 26.04.2023

Seit sieben Monaten demonstrieren im Iran viele Menschen für ihre Freiheit. Die Rolle des Sports in diesem Kampf ist ein sensibles Thema.

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10. Todestag von Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Şaylemez

Am 9. Januar 2013 wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine #Cansız, Fidan #Doğan und Leyla #Şaylemez in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros in der Nähe des #Paris|er Nordbahnhofes heimtückisch ermordet.

Es war ein geplanter Mord. Sakine Cansız und Fidan Doğan wurden mit Kopfschüssen, Leyla Şaylemez mit Schüssen in Kopf und Bauch gezielt ermordet.

#Sakine Cansız war Gründungs- und Führungsmitglied der Arbeiterpartei #Kurdistan|s - #PKK und schloss sich als eine der ersten Frauen dem bewaffneten Widerstand für die Befreiung Kurdistans an. Sie war eine der wichtigsten Symbol- und Identifikationsfiguren für die kurdische #Freiheitsbewegung und gilt als Vorbild internationaler #Frauenkämpfe.

(...)

weiterlesen:

https://www.trueten.de/archives/11764-10.-Todestag-von-Sakine-Cansiz,-Fidan-Dogan-und-Leyla-aylemez.html #Staatsterrorismus

10. Todestag von Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Şaylemez | trueten.de

Am 12. Februar 2019 ist der in Neuss ansässige Verlag Mezopotamya vom deutschen Bundesinnenministerium verboten worden. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein ganzer Verlag wurde kurzerhand zu einer Teilorganisation der in Deutschland verbotenen PKK erklärt. Drei Herausgeber aus drei Ländern, die sich entschieden gegen die Einschränkung der Meinungsvielfalt stellen, treten nun mit einer Edition der Zensur entgegen und machen einen Teil des deutschsprachigen Programms aus dem Verlag Mezopotamya dem Buchhandel und den interessierten Leser*innen wieder zugänglich. Die Titel erscheinen in einer Gemeinschaftsedition der Verlage edition 8 in Zürich, Mandelbaum in Wien und Unrast in Münster. Der hier vorliegende erste Teil ihrer Autobiografie, verfasst in den 1990er Jahren, ist ein bedeutendes Zeitdokument, denn hier werden die ersten Schritte der Bewegung aus der Sicht einer großartigen Frau geschildert.Mein ganzes Leben war ein Kampf – Bd. 1Im zweiten Teil ihrer Autobiografie beschreibt Sakine Cansiz die elf Jahre, die sie von 1979 bi

Wochenzeitung Demokratischer Widerstand | Von Thomas Berthold, Hermann Ploppa, Anselm Lenz und der DW-Redaktion https://tube2.apolut.net/videos/watch/16eb995a-11b2-40ac-839c-20fe05d3ee8c
Wochenzeitung Demokratischer Widerstand | Von Thomas Berthold, Hermann Ploppa, Anselm Lenz und der DW-Redaktion

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Im August 1980 wurde in Polen Solidarność gegründet. Frauen stellten die Mehrheit in der unabhängigen Arbeiterbewegung. Ihre Rolle wird jedoch ausgeblendet. Zu Unrecht.
Solidarność war weiblich. Die vergessenen Heldinnen der polnischen Bürgerbewegung | DW | 14.08.2020
#Polen #Solidarność #Heldinnen #Freiheitsbewegung #BarbaraLabuda #LechWałęsa
Solidarność war weiblich. Die vergessenen Heldinnen der polnischen Bürgerbewegung | DW | 14.08.2020

Im August 1980 wurde in Polen Solidarność gegründet. Frauen stellten die Mehrheit in der unabhängigen Arbeiterbewegung. Ihre Rolle wird jedoch ausgeblendet. Zu Unrecht.