#Publikationsmanagement in der #OnePersonLibrary

5 Jahre #OpenAccessPolicy am #IGB

#LIS-Community, auch wenn wir im DACH-Raum über d. Zukunft v. #OpenAccess hin zu #DiamondOA und #FAIROA diskutieren, sei nicht vergessen, d. Mandatierungen f. Bibliotheken für die Zugänglichmachung v. Forschungsergebnissen noch immer nicht selbstverständlich sind.

Ausdifferenzierungen zu Aspekten von #OpenScience, #OpenData, #OER & #KI kommen, wir beobachten die Entw., auch innerhalb der #LeibnizGemeinschaft.

#Publikationsmanagement in der #OnePersonLibrary

Gesamttreffen der #Fokusgruppe #Informationsbudget 25.10.2024

Vorstellung des Projektes #oadatenpraxis sowie verschiedener Ausprägungen von #FairOA-Budgetierung und Workshopauswertungen der Untergruppen.

Es ist wichtig und gut, dass wir uns weiterhin über die versch. Bedingungen von univ. & außerunivers. Forschungsförderung unterhalten, nicht mehr nur auf Trans.verträge-Admin. fokussieren. #DFG ist dabei.

Infos hier:
https://board.net/p/Fokusgruppe_Informationsbudget

board.net

"Open-Access-Publizieren ist mehr als PAR-Verträge und APCs". @mvoigt berichtet über die Überlegungen und erste Schritte auf dem Weg zur Förderung von #OpenAccess nach den Kriterien der #FairOpenAccessAlliance #FairOA #DiamondOA der Universitätsbibliothek der @tuberlin. Elena di Rosa & Michaela Voigt teilen in dem Vortrag auch einige spannende Einblicke in Ansätze, weitere Aktivitäten von Forschenden neben dem Publizieren sichtbar zu machen. #oat24 Die Folien gibts hier: https://doi.org/10.5281/zenodo.13711901
Definieren, identifizieren, fördern. Fair-OA-Aktivitäten monitoren

Wie verlieren wir das strategische Ziel einer fairen, wissenschaftsgetragenen Open-Access-Transformation in Zeiten der Verstetigung von Publish-and-Read-Verträgen, bei denen die Transformationsabsicht häufig blass bleibt, nicht aus dem Blick? Mit der Etablierung eines festen Fair-OA-Fonds schlagen wir an der TU Berlin einen neuen Weg ein. Inhaltlich orientieren wir uns an der Definition der Fair Open Access Alliance (wissenschaftsgeleitet, Rechtevorbehalt der Autor*inInnen, Open-Access-Publikation ohne Gebühren für Autor*inInnen, Kostentransparenz) und stellen Initiativen und Projekte in den Fokus, die nicht profitorientiert handeln. Bei Fair Open Access finanzieren wir häufig nicht die Publikationstätigkeit – wir wollen strukturell fördern, d.h. Infrastrukturen und Initiativen aus der Wissenschaft unterstützen. Ziel eines vorbereitenden Fair-OA-Monitorings kann dabei nicht sein, nur die Publikationstätigkeiten von Forschenden einer Einrichtung zu erfassen, die in Zeitschriften ohne Publikationsgebühren publizieren. Vielmehr müssen wir die verschiedenen Rollen im Publikationsgeschäft berücksichtigen und das Open-Access-Monitoring erweitern. Wissenschaftler*innen sind Autor*innen, sie haben jedoch auch andere Rollen inne (Herausgeber*in, Reviewer*in, Editorial Board u.Ä.), die bei einer publikationsfokussierten Finanzierung durchs Raster fallen. Am Anfang einer gezielten Förderung von Fair OA steht daher eine breitere Bestandsaufnahme für die TU Berlin, gefolgt von der (Weiter-)Entwicklung von Förderkriterien. Wir stellen die Ergebnisse der Analyse von Publikationsinitiativen vor, bei denen TU-Angehörige eine gestaltende Rolle einnehmen. Wir reflektieren die Auswirkungen auf das Förderhandeln im Rahmen des Fonds und liefern Impulse für die Etablierung von Förderkriterien für die Finanzierung von fairem Open Access.

Zenodo
@avatter @geist @Lambo Mittlerweile sehen sich aber die grossen kommerziellen Verlage als "die Players" bei #OpenScience mit einer ganzen Palette von Produkten: https://www.elsevier.com/de-de/about/open-science . Daher muss man noch weiter spezifizieren, z.B. #FairOA Principles https://www.kuleuven.be/open-science/what-is-open-science/scholarly-publishing-and-open-access/schol-pub/fair-oa .
Open Science | Elsevier

Elsevier schließt Partnerschaften mit Forschungsgemeinschaft, um Open Science zu fördern – inklusiver, kollaborativer, transparenter

www.elsevier.com

@philrufin @openaccess

Also hier mal was zu Preisen. Vor ein paar Jahren hat die #DGfS mit #DeGruyter die Veröffentlichung ihrer Zeitschrift verhandelt. Zu dieser Zeit hat UbiquityPress für den Satz 400€ genommen. Das lief unter #FairOA. Jemand (TM) hat mit De Gryuter den Preis pro Paper ausgehandelt, wenn die Zeitschrift OA erscheint. Das waren 1200€. Dieser Jemand hatte vorher bei #Springer nachgefragt, ob das denn in Ordnung wäre. Die meinten: Jo, is schon ok. Intern kalkulierte De Gruyter damals mit 800€. Wohlgemerkt mit Profit schon drin. Die haben also locker mal 400€ für nichts oben drauf bekommen.

So und jetzt #Elsevier! Die Leute, die das ausgehandelt haben, müsste man für Verschwendung von Steuermitteln verklagen. Sorry für die deutlichen Worte.

Redet mal mit Klaus Mikus. Der hat bei #Wiley gearbeitet und kennt die Kostenstrukturen von wissenschaftlichen Zeitschriften. Die Kosten sind 0. Alle relevanten Arbeiten machen wir selbst, die Wissenschaftler*innen.

Warum noch irgendeine Wissenschaftler*in mit Anstand für Elsevier arbeitet, ist mir unklar. Die Linguistik hat das Problem jedenfalls elegant gelöst. Bzw. @johanrooryck und sein Team hat es für die Linguistik gelöst.

Und mit De Gruyter sind wir auch noch nicht fertig.

Die Rechnung ist ganz einfach: Verlage sollten Service-Provider sein. Der Service, den sie bieten, ist lausig. Es entstehen Kosten. So oder so. Aber bei den Verlagen geben wir noch 40% für die Profite, X% für Anwälte und Rechteverwaltung und astronomische Summen für die Gehälter der Vorstände.

Also können wir es auch gleich selber machen und sparen viel Geld.

KU Leuven Fund for Fair Open Access

That time of the year again. Sent out 4 congratulatory emails informing authors they received funding for the publication of their books in OA from the #kuleuven #fairoa fund. As always, we pick up 33%, 66% or 100% of the bill (depending on affiliation and access to other means). By my last count, this makes a whopping 90 successful applications since 2018.