Irgendwie entwickle ich ein Verständnis für Verschwörungsmythen...

"Europol [...] Den Berichten zufolge betrieb die Behörde jahrelang eine Art „Schatten-IT-Umgebung“, die weitgehend außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen stand."

https://www.heise.de/news/Pressure-Cooker-Europols-geheime-Datenverarbeitung-ohne-Aufsicht-11283466.html

#polizei #datenbank #datenschutz #europol

„Pressure Cooker“: Europols geheime Datenverarbeitung ohne Aufsicht

Interne, per Infofreiheit erlangte Warnungen belegen, dass das EU-Polizeiamt lange operative Netzwerke ohne IT-Kontrolle und richtige Protokollierung betrieb.

heise online

Mittelfranken (ots) - Am länderübergreifenden Sicherheitstag am Mittwoch (06.05.2026) bietet das Polizeipräsidium Mittelfranken an fünf Standorten in der Region eine Fahrradregistrierung an. Bürgerinnen und Bürger können ihr Fahrrad codieren ...

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/6269034

#Datenbank #Sicherheitskräfte

POL-MFR: (426) Sicherheitstag 2026 - Polizei Mittelfranken bietet Fahrradregistrierung an fünf Standorten an

Mittelfranken (ots) - Am länderübergreifenden Sicherheitstag am Mittwoch (06.05.2026) bietet das Polizeipräsidium Mittelfranken an fünf Standorten in der Region eine...

Presseportal.de
#MySQL 8.0 (LTS) endet heute (30.04.2026) - Höchste Zeit für ein #Upgrade! 36,8% aller mit MySQL betriebenen #WordPress Seiten sind davon betroffen! #Datenbank Upgrade Anleitung: https://wpcare24.de/blog/wordpress-datenbank-aktualisieren/

«KI-Agent killt Live-Software, löscht Datenbank + Backups in nur 9 Sek:
Ein autonomer KI-Assistent hat selbstständig die komplette Produktionsdatenbank eines Softwareunternehmens samt Backups gelöscht. Der Vorfall zeigt große Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von KI-Werkzeugen, aber auch Fehler von Cloud-Anbietern auf»

A) Backups speichert man sicher unzugänglich
B) KI lässt man keinen allgemeinen Datenzugriff zu

🙄 https://winfuture.de/news,158354.html

#backup #datenschutz #ki #itsicherheit #db #datenbank

KI-Agent killt Live-Software, löscht Datenbank + Backups in nur 9 Sek.

Ein autonomer KI-Assistent hat selbstständig die komplette Produktionsdatenbank eines Softwareunternehmens samt Backups gelöscht. Der Vorfall zeigt große Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von KI-Werkzeugen, aber auch Fehler von Cloud-Anbietern auf.

WinFuture.de
Schon blöd, wenn die #Datenbank auf dem #Server nicht läuft. Ist aber schnell repariert. #PostgreSQL
Datenhändler - Wie andere aus unserem Online-Verhalten Kapital schlagen

Was wir online über uns preisgeben, wird für Datenhändler zum lukrativen Geschäft. Außerdem: Überwachung durch KI in Deutschland, unethische Wetten in den USA.

Deutschlandfunk Kultur

Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Die Fachdatenbanken CAOD

China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

  • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
  • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
  • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (https://dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

[1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

[2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

[3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

[4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

[5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

[6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

[7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

#Chinesisch #Datenbank #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Originalsprache #Ostasien #Regionalreferat #Wissenschaftssprache

Tolles Projekt, eine Datenbank für Selfpublisher, zum Stöbern und zur konkreten Suche, weil Sichtbarkeit noch immer die Achillesferse der freien Autor:innen ist: https://indiependables.com (und wenn ihr schon dort seid, dann lasst bitte der Gründerin eine Spende da)

#selfpublishing #selfpublisher #schreiben #buchtipp #plattform #datenbank #bibliothek #suchen #finden #buch #autor #bookstodon

Heute gibt es weitere Infos zu diesem Projekt, einer #Selfpublishing #Datenbank - ein ausführliches FAQ:

https://imginn.com/p/DXESf-4DPwb/

Wenn die Datenbank online ist, und Autor*innen ihre Werke eintragen können, schreibe ich das auch hier im Thread.

3/x

(to be continued)

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#schreiben #Datenbank