via @campact
Die #AfD bereitet sich in Sachsen-Anhalt auf ihre erste #Landesregierung vor – mit einem #Regierungsprogramm, das #Angst macht. Campact-Vorstand Dr. Felix Kolb schreibt Dir heute, was wir dagegen tun können.
die #Schulpflicht #abschaffen, #ausländische #Ärzt*innen ausweisen, den öffentlich-rechtlichen #Rundfunk #demontieren: Am #Wochenende hat die AfD in Sachsen-Anhalt ihr #Wahlprogramm beschlossen – und es trieft vor #Hass auf unsere Demokratie.[1] Ich mache mir von Tag zu Tag mehr #Sorgen. In Sachsen-Anhalt liegt die AfD bei knapp 40 Prozent.[2] Damit hat sie reelle Chancen, ab #September alleine zu regieren und die erste rechtsextreme #Regierung in der Geschichte der #Bundesrepublik zu stellen.[3]

Doch eines gibt mir Hoffnung: Vor fast zehn Jahren begann #Campact, der AfD entgegenzutreten. Seitdem waren wir immer erfolgreich und konnten verhindern, dass die# Partei #Landratsämter erobert oder ihre #Parteistiftung #Geld vom #Staat erhält.[4] Wir haben #Strategien getestet, verworfen und erfolgreiche Ansätze weiter geschärft.
https://aktion.campact.de/campact/unterstuetzen/spenden
#nobloodyafd #fckafd #nazisraus #fcknazis

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Wer sich noch irgendwelche Illusionen über den Umbau des #Bildungssystems gemacht hat – und immer noch meint, dass es so schlimm wohl nicht kommen wird – der sollte einen Blick in das #Regierungsprogramm der #AfD werfen. Das hat die #Partei am Wochenende in #Sachsen-Anhalt auf dem #Parteitag verabschiedet. Eines ist sicher: Wenn die Partei, die derzeit dort in den Umfragen bei knapp 40 Prozent liegt, im September Teil der
#Landesregierung wird, wird sie als erstes gezielt auf das #Kultusministerium zugreifen.
Über Wissenschaftsfeindlichkeit und die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Mit Prof. Dr. Armin Willingmann im Gespräch + Video · Leipziger Zeitung

Wir haben Prof. Willingmann nicht das erste Mal getroffen. Diesmal war es am Rande der Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu

Leipziger Zeitung

vergessen wir mal für einen Moment den vorerwähnten #CitizensUnited-Fall bei der Beantwortung diese Frage.

Die Anwort ist, die #INSM ist der kleine Bruder im Geiste der #Geldaristokraten-Lobbygruppen, der #HeritageFoundation.
Diese entwickelte Federführung das nun in der Umsetzung befindliche, tatsächliche #Regierungsprogramm der #Trump-Administration, bekannt unter dem Titel #Projekt2025. Und mit der aktiv gelebten Vernetzung deserer, die ich gerne als @HistoPol

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"Nimmt man den Entwurf der #AfD in #Sachsen-Anhalt für ein mögliches #Regierungsprogramm nach der Landtagswahl ernst, wäre es hier mit der freiheitlichen #Demokratie und dem #Pluralismus, der #Religionsfreiheit, wie wir sie kennen, und der #Toleranz vorbei, müssten wir uns wieder auf autoritäre Verhältnisse einstellen..."
Wenn Regierung vergisst … den #Anstand ins #Regierungsprogramm aufzunehmen, weht keine Flagge mehr für #Menschenwürde 🏳️‍🌈, sondern nur noch kalterMachtkalkül. Dass #BundestagspräsidentinKlöckner die Regenbogenfahne vom Bundestag verbannt und #KanzlerMerz dazu schweigt … ist ein #würdelosesSignal.🖖
WirtschaftsWoche

Jetzt offenen Brief unterschreiben!

Als Wahlsieger soll Friedrich #Merz (#CDU) die Verantwortung für unseren Schutz vor der #Klimakrise ernst nehmen. Er soll entscheidende Forderungen für unsere Zukunft in einem neuen #Regierungsprogramm verankern. 
#greenpeace

https://act.greenpeace.de/offener-brief-merz

Offener Brief an Merz: Werden Sie Klimakanzler!

Die Klimakrise wartet nicht - unsere Forderungen an Friedrich Merz für eine grüne und gerechte Zukunft!

#Baukultur im #Regierungsprogramm 2025–2029: *#Klimaschutz und #Kreislaufwirtschaft/Vergleich mit den baukulturpolitischen Herausforderungen, Teil 4* (von 4)
Die (fehlenden) Maßnahmen für Wohnbausanierung und Bodenschutz wurden bereits angesprochen. Geplant ist die Einhaltung des von der EU vorgegebenen Rahmens (natürlich, der ist ja vorgegeben); weiters eine „schrittweise Ökologisierung klimaschädlicher Subventionen“ und die Schaffung der regulatorischen Rahmenbedingungen für den Ausstieg aus fossilem Gas in der Raumwärme und für Treibhausgasreduktion im Gebäudebereich. Eine „Begrünungsoffensive des öffentlichen Raums“ steht unter ferner liefen, aber das wäre natürlich eine tolle Sache, wenn es dafür genügend Mittel gibt. Geplant ist eine Klimawandelanpassungsstrategie, das Programm der Klimawandel-Anpassungsmodellregionen soll ausgebaut werden. Ein Umsetzungsplan für die Kreislaufwirtschaftsstrategie soll ausgearbeitet werden, Sekundärrohstoffe sollen nicht mehr gegenüber Primärrohstoffen benachteiligt werden. Weiters sind Initiativen geplant, um die heimische Bauwirtschaft zum Vorreiter bei Circular Buildings zu machen – das ist sie derzeit eher nicht; und für öffentliche Bauten soll es einen Fokus auf Holzbau geben. UVP-Verfahren sollen beschleunigt werden. Die S1-Spange soll schnellstmöglich realisiert werden; das weitere Asfinag-Bauprogramm soll hinsichtlich Effektivität geprüft werden. Interessant: Der freie Seezugang soll ausgebaut werden, wie auch immer man das erreichen will.

Vergleich mit den baukulturpolitischen Herausforderungen
Vor der Wahl beschrieben Plattform Baukulturpolitik, Allianz für Substanz, Architekturzentrum Wien und WWF gemeinsam die aktuell größten baukulturpolitischen Herausforderungen. Wenn man das Regierungsprogramm damit vergleicht, ist die Ausbeute eher gering: beim Bodenverbrauch gibt es keine verbindlichen Ziele; bzgl. Bestandserhaltung gibt es viele kleine und ein paar größere Maßnahmen, aber nicht die erforderliche Sanierungsoffensive; beim Wohnbau gibt es einige gute Ansätze, hier müsste mehr für qualitätssichernde Prozesse getan werden; die Baukulturförderung und die Bindung öffentlicher Mittel an baukulturelle Qualitätskriterien fehlen nach wie vor; die Maßnahmen zum öffentlichen Raum sind gering, immerhin spielt Klimawandelanpassung eine Rolle; zur qualitätsorientierten Vergabe ist nichts geplant; zu Bildung und Vermittlung gibt es allgemeine Aussagen zu Kultur in der Bildung; und zum Steuersystem und Finanzausgleich ist einiges Gutes angesprochen, aber noch nicht fixiert. (Ende.)

#Baukultur im #Regierungsprogramm 2025–2029: *Bestandserhalt und Ortskernbelebung/Boden, Teil 3* (von 4)
Ortskerne sollen gestärkt, die Rahmenbedingungen für Bestandserhaltung verbessert werden. Bezüglich Sanierungsförderung sollen bestehende Förderungen „evaluiert und weiterentwickelt“ und eine Sanierungsoffensive „geprüft“ werden. Das wird zu wenig sein, die Sanierungsoffensive ist dringend notwendig, prüfen wird nicht reichen. Im Energiekapitel steht, dass die energetische Sanierung im Gebäudesektor deutlich erhöht werden muss – die Mittel dafür müsste man dann aber auch bereitstellen. Sonderabschreibungen für Bauinvestitionen, v.a. bei Sanierungen, sollen geprüft werden, das wäre überaus sinnvoll. Leerstands- und Verfügbarkeitsdatenbanken sollen geprüft werden, eine Standortoffensive für Gasthäuser und Nahversorger in Städten und Gemeinden ist geplant, zusammen mit einigen weiteren Maßnahmen zur Ortskernstärkung.

#Boden
Die #Bodenpolitik steht in den Kapiteln Wohnen und Klima-/Umweltschutz, die Raumordnung ist scheinbar weiter im Landwirtschaftsministerium und nicht im Bundeskanzleramt angesiedelt, wo sie früher war und wieder hingehört. Staatliche Unternehmen sollen Liegenschaften nicht mehr ausschließlich profitorientiert verkaufen, sondern für geförderten Wohnbau und soziale Infrastruktur nutzen oder zur Verfügung stellen, wobei Flächenrecycling und Sanierung zu bevorzugen sind. Baurecht soll gegenüber Verkauf bevorzugt werden, das Ganze soll durch gesetzliche Eigentümervorgaben abgesichert werden. Mit den Ländern sollen Gespräche über Umgang mit Boden geführt werden (irgendwann sollte man sich da auf Regeln einigen und nicht immer nur sprechen). Die Regierung bekennt sich weiters zu „regional differenzierten Zielen“ zur Reduktion des Flächenverbrauchs. Das Ziel von max. 2,5 Hektar pro Tag steht nach wie vor drin, die Verbindlichkeit wird offensichtlich nicht angestrebt. Dass man aus dem bundesweiten Flächenmonitoring „gegebenenfalls“ Handlungen ableiten will, ist vermutlich ein Scherz. Allerdings ist die Prüfung der Aufnahme von Bodenverbrauch als Indikator für die Wirkungsziele von Budget- und Förderungsmaßnahmen gut und sinnvoll. Und, man traut sich kaum zu hoffen: Im Finanzausgleichssystem sollen Maßnahmen zur Reduktion des Bodenverbrauchs festgelegt werden. Modelle für Grundstücksbevorratung und Baulandmobilisierung der Gemeinden sollen entwickelt werden, das wäre großartig, wenn es das Budget dafür gibt. (Fortsetzung zu Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft, Vergleich mit den baukulturpolitischen Herausforderungen folgt morgen.)