Steffen Jost

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Nachdenken über das Update der Erinnerungskultur, Gedenkstätten, Antiziganismus, Musik und Digitalkrams | Programmdirektor Alfred Landecker Foundation
Heute um 12:30 Uhr beginnt auch das Programm am Stand der Alfred Landecker Foundation. Los geht es mit @janrathje von @cemas_io, der über Reichsbürger, Antisemitismus und Holocaustleugnung sprechen wird. Danach ich selbst über #DigitalMemory und zum Schluss noch eine Spielung mit der KIgA! #rp24

Ihr fragt euch sicher auch, ob das #BMJ das vor über einem Jahr angekündigte #DigitaleGewaltGesetz vergessen hat?

Ich hab nachgefragt, ob da noch was kommt.

Mit @Freiheitsrechte @hateaid #BFF @GrueneBundestag @ankedb #SPD #CDUCSU

Bundesjustizministerium: Ein Jahr kein Digitale-Gewalt-Gesetz
https://netzpolitik.org/2024/bundesjustizministerium-ein-jahr-kein-digitale-gewalt-gesetz/

Bundesjustizministerium: Ein Jahr kein Digitale-Gewalt-Gesetz

Das Justizministerium will in seinem Eckpunkten zu einem Digitale-Gewalt-Gesetz auch Unternehmen schützen. Gerichtsentscheidungen machen deutlich, dass dieser Plan nicht mit dem Europarecht vereinbar ist. Ob und wann es zu einem Gesetz kommt, das Betroffene von digitaler Gewalt schützt, ist offen.

netzpolitik.org
@eugen_pfister @Felix_Felixson Danke für die Einordnung. Die Beobachtung, dass digitale Formate (also nicht nur Spiele) hinter aktuelle pädagogische/museale Standards zurückfallen, habe ich auch schon gemacht. Gerade was Interaktion/Partizipation angeht.
Ich höre mir gerade die sehr klugen Gedanken vom @Felix_Felixson zum geplanten Holocaust Museum in Fornite an. #GameStudies https://www.deutschlandfunkkultur.de/fortnite-bekommt-ein-holocaust-museum-dlf-kultur-129c52ea-100.html
Fortnite bekommt ein Holocaust Museum

Deutschlandfunk Kultur
Der Ort fürs #RememBARCAMP 2023 steht noch nicht fest, aber in der Abschlussrunde war diesmal allen klar, dass es weitergehen wird. Den Austausch der Digitalbubble auch abseits der gut 26 Stunden im Sommer voranzutreiben, steht aber auch noch aus: Bildet Netzwerke!
Klasse waren die beiden Sessions zu Zielgruppen und Wirkungsforschung, die sich im Rückblick perfekt ergänzt haben. Darüber, was das auch für uns bei der Alfred Landecker Foundation heißt und was wir als Förderer tun können, die Bedarfe zu bedienen, werde ich die kommenden Wochen viel nachdenken.
Ein Projekt, was ich bisher sträflich vernachlässigt hatte und vorgestellt wurde, ist die Website www.dingenaufderspur.de von den Gedenkstätten Sachsenhausen und Buchenwald. Richtig gut, von der Entwicklungsphase inkl. Design Thinking & Fokusgruppen bis zur vereinfachten Sprache in der Webapp. #RememBARCAMP
Wenn man selbst während einem BarCAMP nicht zum Posten kommt, muss es intensiv gewesen sein. Das zweite #RememBARCAMP (2023 ausgerichtet von der KZ-Gedenkstätte Dachau) war noch viel großartiger als erhofft.
Highlights waren für mich erstmal ganz grundsätzlich die Anwesenden. Es macht Hoffnung, dass es in Gedenkstätten etc. immer mehr Stellen für Digitalkrams™ gibt und die von jungen, engagierten Kolleg:innen besetzt werden. Da verwischen auch die Abteilungen, was mir gut gefällt.
@moritz_hoffmann Ja, 100%. Das passt ja auch gut zum metapolitischen Ansatz.
Bei der Rechten ginge es laut Volker Weiß geschichtspolitisch zudem immer um eine doppelte Abwehr. Man wehrt nicht nur die Niederlage von 1945 ab, sondern auch 1918/Versailles. Alles sei ein großer Plot gegen Deutschland, der mit 1918 beginnt.
Im Bereich des Negationismus finde man dort auch weniger die explizite Leugnung, sondern eher eine Relativierung. Das drücke sich dadurch aus, dass immer der Hinweis eingeschoben werde, dass die Anderen/die Alliierten ja auch Verbrechen begangen hätten (-> da sei die Neue Rechte gar nicht so neu, ist ein wiederkehrendes Motiv seit vielen Jahrzehnten).