Es ist bezeichnend für die deutsche Medienlandschaft (Ausnahmen bestätigen die Regel), dass das Thema Fahrradhelm am #weltfahrradtag hervorgehoben wird.

Demzufolge sind fast alle Niederländer bekloppt.
Hab mal ein Interview mit einem NL-Verkehrsplaner gesehen. Er sagte "Fahrradsicherheit heißt in D Helm aufsetzen, bei uns der Bau und die Verbesserung der Radwege".

@misanthropholes Mal so die Folgerung von mir als "dummer" Mensch: Verbesserung der Radwege: gut, Helmaufsetzen: gut. Verbesserung der Radwege und Helmaufsetzen: Sehr gut. Wofür entscheide ich mich wohl... Es ist mein Hirn, ob ich das noch brauche oder nicht, darf ich selber entscheiden.
@lastrami @misanthropholes das ist der Punkt! Selbst entscheiden! Nicht von Gesetze vorgeschrieben wie jetzt häufiger diskutiert wird.
@burkay @lastrami @misanthropholes leider sind viele zu einer erwachsenen Entscheidung nicht in der Lage. Wenn der Kopf erstmal Matsch ist, darf die Reparatur aber gerne von der Allgemeinheit getragen werden 😉
@K_Man @lastrami @misanthropholes das gilt für alle Dumheiten im Leben, wie ohne schauen die Straße queren, auf der letzte Sprosse der Leiter steigen, usw. Schreiben wir dafür dann alle einen Helm, Schutzkleidung und Fallsicherung vor? Wo ist das ende der Sicherheitswahn? Klar sollte man wenn man Downhil, Rennrad oder Pedelec mit über 30kmh ohne treten einen Helm tragen, aber allgemein Helmpflicht, wenn ich zB. einfach in der Stadt zur Arbeit fahre am Stadtrad?
@burkay @lastrami @misanthropholes ich verstehe, ehrlich gesagt, nicht, warum man nicht einfach immer einen Helm trägt. Ist ja nicht so dass einen das irgendwie schwer beeinträchtigen würde oder ein guter Helm was super teures ist.
Auf dem Motorrad hab ich auch keine Wahl, auch wenn ich nur zur Eisdiele fahre.
Anschnallen ebenfalls nicht verhandelbar.
Gab damals wahrscheinlich genau die gleichen Diskussionen als das verpflichtend eingeführt wurde...
@K_Man doch, es beeinträchtigt mich massiv. Und ich fahre auch nicht mehr als 30kmh aber im schnitt eher 20kmh oder weniger und nicht 50kmh und mehr. Das ist also schon mal einen Riesen unterschied. E-Bikes (und dann meist auch nur Pensionist*innen) verunfallen meist selbstverschuldet, alle andere meist durch Kfz laut Unfallstatistik. Erste Ansatz wäre also mal Tempo runter auf Landstraßen und Innerorts. 2. Weniger Gefahrenzonen, wie Dooring Risiko wegen schmale Fahrradstreife an geparkte Autos entlang mit Benutzungspflicht und dann wäre es auch noch cool, wenn Kfz endlich mal kapieren, dass eine Radfahrübergang wie einen Zebrastreife zu sehen ist und man nicht einfach ohne schauen rein fährt. Dann wäre da noch das zu knapp überholen von Kfz, welches kaum geahndet wird, abbiegen ohne schauen, und vieles mehr und danach können wir dann über Helmpflicht reden. Und ich meine hiermit immer das Radfahren im Alltag, also nicht Rennrad fahren oder Downhill oder ähnliches. Also normal frei auf dem Rad steigen können im Verkehr gesehen werden als vollwertige Verkehrsteilnehmer. Ich werde mich nicht extra schützen wegen andere völlig ignoranten gefährlichen Verkehrsteilnehmer.
Und, bitte trage einen Helm wenn man will, verbietet niemanden.
@burkay Tatsächlich? Das beeinträchtigt dich massiv? Dann kann ich dich leider nicht ernst nehmen. Sorry.
@K_Man schön, danke, aber ich meine das ernst. Und wenn man täglich in einen Stadt alles am Rad macht inkl Gepäck usw. dann wirst du vielleicht auch verstehen warum. Ich kann gut für mich selber entscheiden ob ich einen Helm brauche am Rad und das soll einfach so bleiben, da muss mich niemanden was vorschreiben. Das ist der Punkt und unterscheidet sich definitiv vom Moped und Motorad.
@burkay @K_Man
Denke schon, dass ein Helm vernünftig ist. Allerdings ist das normale Radfahren ohne Helm meiner Meinung nach nicht unvernünftig. Ich habe die Schnauze von diesem albernen Gesabbel wie "Folgekosten für die Allgemeinheit" usw. voll: Solche Aussagen sind purer Bullshit. Auch der Vergleich mit Motorradhelmen oder dem Anschnallen lässt den Bullshit-Detektor anspringen. Immerhin dürfen Autofahrer und Fußgänger trotz hoher Zahl von Kopfverletzungen weiter ohne Helm existieren.
@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes
Weil ich vielleicht auch bei einem Besuch in einer anderen Stadt spontan ein Leihrad ausleihen möchte, und nicht ständig mit einem eigenen Helm herumlaufen möchte.
@horn Ganz ehrlich: Mir ist es so Egal ob du Helm trägst oder nicht. Ich brauche mein Hirn noch und mag mein Leben. Beides ist es mir Wert zu schützen. Ich trage Helm und für diesen Schutz kann ich jederzeit und sofort für diesen Schutz selber sorgen. Für den Ausbau der Radwege leider nicht.
@lastrami
So nämlich! Genau das ist auch meine Einstellung zu diesem Thema. Eigenverantwortung ist der mMn. einzig richtige Weg.

Ich empfehle auf dem #Fahrrad grundsätzlich #Helm und #Handschuhe zu tragen. Auf dem #Motorrad würde ich auch immer komplette #Schutzkleidung (mit Stiefeln, Hose, Jacke) empfehlen.

Ich sehe immer wieder #Motorradfahrende die nur einen Helm tragen und sonst leichtsinnig sind.

Auch beim #Autofahren kommt es sehr häufig zu schweren #Kopfverletzungen, trotzdem gibt es dort keine #Helmpflicht.

Und #Fußgänger sollten sich am besten auch mit kompletter Schutzkleidung gegen #Unfälle mit #Radfahrenden, sowie #Auto- und #LKW-Lenkenden schützen.

Bevor wir komplette #Schutzkleidungspflicht für alle fordern, sollten wir wenigstens die #StVO einhalten bzw. durchsetzen. Unfälle verhindern, statt nur die Folgen zu mindern sollte oberste Priorität haben❗️

#VisionZero

@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes

@thomas_cm

Was ich nicht verstehe:

Immer wieder wird diese unsägliche Helmdebatte geführt. Ich sehe aber nicht, dass wir ernsthaft mal über die Ursachenbekämpfung sprechen! 🤬

@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes

@Uwe_M
Weil es unbequem ist. Es beträfe ja nicht nur die Abkehr von "auto first", sondern auch das eigene Verhalten im Straßenverkehr. Dazu zählt für mich u.a. auch, alle Sinne zu nutzen und somit ohne Knopf im Ohr zu fahren. (Analog dazu Seitenfenster beim Auto auf, wenn das Radio dudelt).

@thomas_cm @K_Man @burkay @lastrami

Vorausschauende Fahrweise ist auch so ein Ding. Und das nicht schneller Fahren als der eigene Schutzengel fliegen kann.

Habe mal einen Post gelesen, wo jemand absolut pro Helm damit argumentierte, dass er zwei mal innerhalb weniger Wochen an einer Bordsteinkante scheiterte.
Lieber Helm auf statt sich mit der eigenen Fahrweise zu beschäftigen?

@Uwe_M @thomas_cm @K_Man @burkay @lastrami

@misanthropholes

😂 Ich glaube wir haben denselben Tröt gelesen. 😁

@thomas_cm @K_Man @burkay @lastrami

@thomas_cm @K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes

Ich sehe es schon kommen...
Wo bitte gehts zum Patentamt?

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@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes das Problem ist halt der Helm schützt dich nur vor einem sehr kleinen Teil der Verletzungen die dir beim Fahrrad fahren passieren können. Besonders wenn dich ein Auto durch dumme Verkehrsplanung anfährt/überfährt hilft der Helm meist schlichtweg nicht. Wenn jedoch die Diskussion ständig nur auf den nicht getragen Helm gelenkt wird kann man sich als Staat still und heimlich aus der Verantwortung ziehen, endlich auch Mal sinnvolle Infrastruktur für alles was kein Auto ist zu bauen...

@K_Man

Im Prinzip sind deine Ableitungen richtig und sinnvoll:
Risiko kann durch Helm maßgeblich verringert werden -> Helm tragen
Kosten für Verhalten werden von der Allgemeinheit getragen -> Verhalten ändern

Was aber nicht passt, ist das nur punktuelle Anwenden. Konsequent angewendet brauchen wir noch mehr die Helmpflicht im PKW. 70 % der Verkehrstoten im PKW hatten schwerste Kopfverletzungen. Da es (deine Aussage) ein Fahrradhelm keine Beeinträchtigung wäre, sei es im Auto wohl ein Klacks.

Kosten verallgemeinern ist quasi DAS Thema für den MIV. Umweltschäden, Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Unfallschäden, Platzverbrauch, Feinstaubkrebs, etc. All das schädigt die Allgemeinheit MASSIV.

Falls du nun deine Ableitungskette auch hier anwenden würdest, wärest du glaubwürdig. Aber nein, du forderst eine Einschränkung bei der Lösung vieler Probleme statt der Ursache. Deine Lösung würde nur ein Bruchteil sparen.

Daher können deine Argumente viele nicht ernst nehmen.

@burkay @lastrami @misanthropholes

@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes Meist obliegt die Entscheidung, ob ein Helm nötig ist, gar nicht den Radfahrenden. Ebenso wenig, wie die Entscheidung, ob eine Stichschutzweste nötig ist, dem Opfer einer Messerattacke obliegt.
@Njoerdr @burkay @lastrami @misanthropholes nee sorry diese beiden Dinge kannst du komplett nicht vergleichen. Auf dem Rad kannst du dich auch komplett alleine auf die Nase legen, da braucht gar niemand irgendetwas für dich zu entscheiden.
@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes Ja, aber die Wahrscheinlichkeit, sich allein helmwürdig lang zu machen ist viel niedriger, als z.B. zu Hause zu verunglücken. Trotzdem tragen die wenigsten von uns zu Hause einen Helm oder isolierende Handschuhe.
462 Verkehrstote Radfahrende stehen 16617 Toten bei häuslichen Unfällen gegenüber. Helmpflicht impliziert, Radfahrende seien leichtsinnig & verantwortungslos & Radfahren sei gefährlich.
Quellen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/sterbefaelle-unfaelle.html &
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_N025_461.html
Anzahl der Gestorbenen nach Unfallkategorien

Die Tabelle enthält die Anzahl der Gestorbenen nach Unfallkategorien in Deutschland insgesamt im Jahr 2024

Statistisches Bundesamt
@Njoerdr @K_Man @lastrami @misanthropholes Und: Ein sehr großer Teil der radfahrenden Verkehrstoten ist fremdverschuldet durch Kfz! Und das ist für mich der Hauptpunkt. Aber ich muss am mich Fahrrad am liebsten gar nicht im verkehr bewegen, und wenn schon mit Warnfeste und Helm (wahrscheinlich wie Helmi mit Blinklicht).
@K_Man @burkay @lastrami @misanthropholes
Mit exakt der Begründung sofortiges Rauch- und Alkoholverbot sowie ein Verbot ungesunder Lebensmittel. Das die Helmpflicht auf Fussgänger und Autofahrende ausgeweitet wird, sollte selbstverständlich sein.
@misanthropholes
Nunja, je nachdem, mit wieviel Sachen du über die Wege bretterst, macht ein Fahrradhelm auch immer noch Sinn - nicht nur für die Jüngsten, sondern auch für Pedelc- und EBike-Fahrer...
* mit Bling-Bling am Hinterkopf wird man auch in den Abendstunden besser als Leuchtboje erkannt, weil ÖPNV-Ausbau ja ebenso gefördert werden sollte...
@misanthropholes Niederländer haben uns Deutsche auf dem fietspad schon immer erkannt. Früher waren's die vier Katzenaugen in den Speichen.

@die67

Ich war letzte Woche (ohne Rad) auf Texel. Es ist wahrlich nicht schwer, deutsche Touristen zu erkennen.
Es ist eine ganz andere Fahrradkultur.

@misanthropholes @die67 Helm & neuwertige Ortliebs ...

@misanthropholes
Die Medienlandschaft wird (bis auf wenige Ausnahmen) von Werbung finanziert.
Autohersteller machen sehr viel Werbung. Fahrradhersteller sehr viel weniger.

Also wird jeder Anlass genutzt, um Fahrradfahrern das Leben schwer zu machen, damit das Auto im Vergleich attraktiver wird.

@Kampfdiestel

Absolut. Wir werden in unserem Denken schon so lange beeinflusst. Nicht zuletzt Werbung ist mächtiger als Viele glauben.

@misanthropholes
Die Helmpflicht wird übrigens vor allem von denen gefordert, die selbst nicht Rad fahren.
@Kampfdiestel @misanthropholes Noch schlimmer, die "Ich-fahr-doch-auch-Rad!"-Fraktion.
@misanthropholes "In Deutschland liegt die durchschnittliche Helmtragequote bei etwa 44,4 Prozent. " - 78% schützen allerdings ihr Smartphone / Handy mit einer Hülle.
Dies drückt schon aus, wie viel einigen der Inhalt im eigenen Kopf ist, oder?
@hanslevens @misanthropholes Der Helm ist hauptsächlich sinnvoll weil andere Menschen meinen Kopf egal sind.
@hanslevens
@misanthropholes
Nicht wirklich. Es ist (hoffentlich) eine Risiko/Aufwand)/Nutzenabschätzung.
Die Unversehrtheit meines Kopfes st mir immer wichtig. Wie des restlichen Körpers. Trage ich deshalb ständig Schutzausrüstung? Das Risiko auf der Strasse ist wg gesellschaftlicher Prioritäten hoch. Nicht naturgegeben. Das Abwälzen des unnötigen Risikos aufs Individuum ist unsozial.
Jedy darf tragen, was ersiees will. Aber müssen - wenn im Grunde nicht nötig? Rennrad etc. ist was anderes!

@misanthropholes

Diese Diskussion erinnert mich immer an einen Witz von Herbert Hiesel aus "Der Fußballstar" (oder so ähnlich.

Fußballer wird in Krankenhaus wach und hört einen Arzt zum anderen sagen: "Gehirnerschütterung hat er keine. Wo nichts ist kann man nichts erschüttern."

Wo nichts ist, brauchts auch keinen Helm.

@byggvir @misanthropholes ... und wo Argumente fehlen kommen Abwertungen.
@misanthropholes gibt es eigentlich eine Studie, um wie viel schwerer die Schädel-Hirn-Trauma bei Fahrradunfällen in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland sind?
Hierzulande sind die zumindest die tödlichen Unfälle ja trotz steigender Helmquote nicht wesentlich zurückgegangen.
Selbst beim Skihelm gab es keine deutliche Verbesserung bei der Unfallschwere. #fahrrad #helmpflicht #verkehrswende
@HolgerMBGL
Ich bin 2020 auf einem Waldweg gestürzt und hatte eine Gehirnerschütterung. Ich gehe davon aus, dass der Helm mich geschützt hat. Seit dem fahre nur noch mit Helm.
@misanthropholes
@lardier @misanthropholes ich habe im Wald schon mal eien Ast gestreift, welchen ich ohne verfehlt hätte. Was sagt das nun aus?
@lardier @HolgerMBGL @misanthropholes
Ganz ehrlich:
Auf einem Waldweg würde selbst ich einen Helm tragen. Auf der "normalen" Straße allerdings nicht.
@HolgerMBGL @misanthropholes Ich habe nur einen Vergleich der im Verkehr getöteten Radfahrenden pro gefahrenen Kilometern im Jahr 2015 gefunden:
NL 1 getöteter Radfahrender auf 76.700.000 Fahrrad-km
DE 1 getöteter Radfahrender auf 64.752.000 Fahrrad-km
Es gab also in NL weniger getötete Radfahrende pro , als in D. Infrastruktur bringt also mehr Sicherheit als ein Helm.
@HolgerMBGL @misanthropholes Heute kam eine sehr interessante Sendung zum Radverkehr in NL. Auch der Helm ist Thema.
https://www.deutschlandfunk.de/voller-schneller-gefaehrlicher-radfahren-in-den-nierderlanden-100.html
Tödlicher Straßenverkehr: Wie die Niederlande den Radverkehr sicherer machen wollen

In den Niederlanden sterben mittlerweile mehr Radfahrer im Straßenverkehr als Autofahrer. Ein Grund sind E-Bikes und Pedelecs.

Deutschlandfunk
@misanthropholes hat mich auch aufgeregt, die Themen an Weltfahreadtag.
Sowohl mein Kind als auch ich trugen Helm, als wir umgefahren wurden

@misanthropholes

Ich trage einen Helm, weil ich mir selbst zutraue mal wegzurutschen. Ist mir bei Glatteis schon passiert, war froh, dass ich einen Helm aufhatte.
Wie der mir helfen könnte, wenn mich ein Laster "übersieht"? Da bin ich eher skeptisch.

@Anikke @misanthropholes
Ich trage einen Helm, damit beim Einkaufen die Leute sehen, dass ich mit dem Fahrrad gekommen bin und nicht mit dem Auto, weil Ladenbesitzer ja oft glauben, dass alle Kunden nur mit dem Auto kommen. 
@StephanMatthiesen @Anikke @misanthropholes
Und ich werd auch nicht immer gefragt, ob mein Parkschein entwertet werden soll.

@morsuapri @StephanMatthiesen @Anikke

Ab und an wird man in Ketten nach der eigenen PLZ gefragt. Das könnten die gerne auch mal in Sachen Verkehrsmittel machen.

@StephanMatthiesen
Da reicht mir der baumelnde Helm am Einkaufswagen. Wenn ich nicht radfahre, immer sofort runter mit dem Helm, da es mMn so kontextlos leicht doof aussieht.

@Anikke @misanthropholes

@Anikke @misanthropholes Mich hat mein Fahrradhelm geschützt, wenn ich im Stehen an ein tiefhängendes Verkehrsschild gestoßen bin. Oder beim Schieben an niedrige Türbalken (bin 2 m lang). Oder wenn Äste niedrig hingen.

Vielleicht wird mich der Helm schützen, wenn ich auf einer Motorhaube lande. Da wäre der größere Schutz, dass ich nicht angefahren werde. Aber Gefährdung ist ja kein Thema von motorisierter Presse 🤡.

@misanthropholes
Je älter man wird, desto ermüdender ist es, wenn immer dieselben alten populistischen Sauen durchs mediale Dorf getrieben werden, um nicht über relevante Themen reden zu müssen. Jetzt war es halt mal wieder die Helmpflicht🤷‍♀️
@misanthropholes Je näher man an die eigentliche Ursache von Unfällen geht, desto mehr Unfälle kann man verhindern. Das ist im Arbeitsschutz gang und gäbe!
Der Helm schützt NUR die Hirnschale, verhindert aber keine Unfälle, bei denen ich mir Knochenbrüche und sonstiges zuziehen kann.
Man kann gerne das Tragen von Helmen bewerben, er macht schon Sinn, verhindert aber keinen Unfall.
@misanthropholes Wenn es in Deutschland ebenso gut ausgebaute und sichere Fahrradwege wie in NL gibt, brauche ich keinen Helm mehr. Aber solange die Verkehrsverantwortlichen gedanklich in den 70er, 80er stecken und nur Auto, Auto, Auto denken, solange ist ein Helm sicherer, denke ich.