Die aktuelle Situation bietet Anlass die falschen Privilegien und autogerechte Gestaltung zu hinterfragen. Von einer #verkehrswende profitieren alle in irgendeiner form. #autofirst #carbrain
#visionzero

https://www.fr.de/wirtschaft/legale-korruption-im-verkehrssektor-experte-raet-zur-deutschen-verkehrsrevolution-zr-94255144.html

@Azetbur

"Wer kein #Auto hat oder fährt, der ist ökonomisch gesehen dumm."

Das ist, mit Verlaub, Quatsch.

Die massiven #Subventionen des #MIV führen schließlich nicht dazu, daß dieser preiswert würde, sondern dazu, daß sich die #Automobilindustrie die Taschen voll macht.

Laut #ADAC kosten #PKW incl. Wertverlust einige hundert Euro im Monat.

Ich habe mit dem #Fahrrad solche Kosten im ganzen Jahr, obwohl ich wenig selbst mache und jeden kleinen Defekt in der #Werkstatt beheben lasse. Dazu kommen noch ≈ 50 €/a für #ÖPNV-Fahrscheine. Ziehe ich die gesparten Kosten der #Muckibude ab, bin ich bei einer schwarzen Null.

Teuer kann's mit der #Bahn werden, aber nur, wenn man die Arbeit des Fahrens (20..35 €/h) nicht mitkalkuliert, weil man selbst fährt — Selbstausbeutung!

#Verkehrswende

@lerk @Azetbur Ein Deutschlandticket für eine 4-köpfige Familie kostet 250 €, dazu kommen ggfs. noch Kosten für Fernstrecken. Wenn man ein älteres Auto hat bei dem sich der jährliche Wertverlust in Grenzen hält, liegt man bei den Kosten nicht mehr so weit drüber, ist damit aber insgesamt deutlich flexibler.
@neuimneuland
Die volkswirtschaftlichen Kosten sind aber nicht dabei! Und die sind nicht unerheblich: #Flächenverbrauch, #Umweltverschmutzung durch #Feinstaub, #Lärm, #Abgase, #Klimaschäden, usw. Aber das interessiert ja nicht, denn das wird ja durch die Allgemeinheit bezahlt. Wenn dies nicht so wäre, müsste das Auto mind. 50% teurer sein, von der Anschaffung über Wartung, Betriebsstoffe, Ersatzteile, Reparaturen bis zur Verschrottung.
@lerk @Azetbur
@Leviathan @lerk @Azetbur Ja, Autofahren wird künstlich bequem und billig gemacht, in manchen Regionen sogar alternativlos. Und daraus schließen dann Pseudo-Experten (z.B. Bundesverkehrsminister), dass Autofahren "am beliebtesten" sei. Und noch schlimmer: sie werden erhört statt laut ausgelacht zu werden.

@Leviathan @neuimneuland @Azetbur

Die These von #AndreasKnie war ja die: Durch Umverteilung der individuell erzeugten Kosten auf die Allgemeinheit mache das #Auto für die Individuen ökonomisch rational sinnvoll. Das genau bestreite ich aber!

Es ist ökonomisch auch individuell trotz dieser Umverteilung krass teuer. Nur haben viele keine andere Wahl, weil #ÖPNV bzw. #Bahn so schlecht sind. Wer aber (wie ich) auf ÖPNV und Bahn kaum angewiesen ist oder das Glück hat irgendwo zu leben zu können, wo es gute Verbindungen gibt (m.E. auch ich), spart #autofrei sehr viel Geld!