Tallasin – das Making-Of (Teil 1)

Der kürzlich hier erschienene Setting-Band zu Sebas Rollenspiel „Gassenhunde“ war mein erstes größeres Layout-Projekt. Sprich, das erste Ding, das ich nicht auch in ein oder zwei PowerPoint-Folien hätte layouten können. In diesem zweiteiligen Making-Of möchte ich darstellen, wie ich vorgegangen bin, welche Ressourcen ich genutzt habe und warum das Heft so aussieht wie es aussieht.

Wer das Heft (mit Karte als Poster!) zum Preis von 10€ selbst in den Händen halten möchte, kann noch bis zum 14.06.26 eine Vorbestellung aufgeben. Ab insgesamt 50 vorbestellten Exemplaren wird es für Alle günstiger!

Das Ausgangsmaterial

Der Text entstand losgelöst vom Design in Textdokumenten, eins pro Kapitel. Die Gliederung für alle Stadtviertel ist ähnlich, und durch häufigen Austausch von Arbeitsständen ist auch der Stil weitgehend einheitlich.

Da Gassenhunde von Haus aus Schießpulver-Waffen an Bord hat, war schon zu Beginn klar, dass es kein typisches Fantasy-Mittelalter werden wird. Mit der beginnenden Industrialisierung im Stadtteil Rauch und der Eisenbahn habe ich mich gedanklich grob ab der Epoche der frühen Neuzeit orientiert. Je nachdem, wen man fragt, liegt die Epoche grob zwischen dem Beginn des 16. und dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Um mir den Aufbau der Stadt mit ihren verschiedenen Vierteln rund um den Kern besser vorstellen zu können, hab ich ziemlich schnell eine Karte skizziert. Eine kurze Recherche, wie Städte über die Zeit gewachsen sind, hat mir dabei eine Richtung gegeben. Aus dieser ersten Skizze hat die grandiose Frau Knurrkater dann schließlich die große Stadtkarte gezeichnet.

Wie funktioniert eigentlich Layout?

Für kleinere Projekte hatte ich bisher Scribus genutzt. Bisher war mir aber noch nicht klar, was so ein spezielles Tool nun gegenüber PowerPoint oder Impress hervorhebt. Also bin ich auf die Suche gegangen um mehr über die Disziplin „Layout“ herauszufinden. Explorers Design hat dazu einen exzellenten Einstiegsartikel. Außerdem habe ich mir eine Menge Beispiel-Seiten von anderen Settingbüchern angeschaut und fand den Seitenaufbau von Ptolus, das sich wiederum an echten Reiseführern orientiert hat, sehr inspirierend. Die Verweise und Ergänzungen in der Marginalienspalte wollte ich direkt übernehmen und so stand schnell die Entscheidung für zwei ungleich breite Spalten pro Seite. Die breitere für den Textkörper, die schmale für Verweise und kleine Extras.

Als grobes Konzept für das Layout und die allgemeine Aufmachung habe ich mir Bücher des 17. und 18. Jahrhunderts zur Vorlage genommen. Diese setzen ihren Text in der Regel ein- oder zweispaltig, die Seitenzahlen sind mittig auf dem Blatt gesetzt und vor allem das Innencover hat einen sehr charakteristische Aufmachung.

Die Außencover waren hingegen meist schlicht in Leder oder Stoff gebunden, bei späteren Exemplaren finden sich eingeprägte ornamentale Muster. Das war für mich eher eine harte Nuss, werden moderne Publikationen doch maßgeblich nach dem Cover beurteilt. Ich habe das Cover daher erstmal so weit geschoben, wie möglich.

Seba hatte mir seine angefangene Affinity-Projektdatei überlassen, also war das meine Gelegenheit, das Tool mal auszuprobieren. Als ersten Schritt richtete ich mir drei Master-Doppelseiten ein: Eine für den Anfang eines Kapitels, eine für Fließtext und eine unbefüllte, nur mit den eingerichteten Hilfslinien für Spalten und Ränder. Die Hintergrundtextur habe ich bei Texturelabs gefunden und leicht nachbereitet.

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht ganz klar, ob die parallel in Entwicklung befindlichen Abenteuer in Tallasin auch Teil des Setting-Bands werden sollten. Aus dieser Zeit stammt noch die Entscheidung für laufende Überschriften auf jeder Seite. Dadurch sollten Lesende jederzeit sehen können, in welchem Teil und Kapitel sie sich befinden.

Schriftarten

Dann fiel ich erstmal in den Kaninchenbau der Typografie. Ich las ein bisschen über Familien und die Kunst des Kombinierens von Schriftarten und natürlich über wie die Typografie im 17. und 18. Jahrhundert aussah.

Der deutsch-niederländische Typograf Joan Michaël Fleischmann war eigentlich meine erste Wahl, weil er als Person sowohl vom Namen, geografisch als auch optisch perfekt zu Tallasin passen würde und mir die restaurierte Schriftart der Dutch Type Library, DTL Fleischmann, sehr zusagte. Leider ist die jedoch nicht ganz günstig und daher fand ich schließlich zu IM Fell, eine etwas ältere Schrift aus England, die vom Typografen Igino Marini freundlicherweise quelloffen zur Verfügung gestellt wurde.

In der Zwischenzeit hatte Frau Knurrkater eifrig an der Karte gearbeitet und sich dort für Blackwood Castle entschieden, also übernahm ich die für meine Überschriften.

Dann fehlte mit noch eine Schriftart für die Marginalien in den schmalen Spalten. Hier wollte ich bewusst mit dem historischen Fluff brechen, um auch optisch deutlich zu machen, dass sich hier Inhalte für die Meta-Ebene finden. Es sollte also also eine seifenlose Schrift werden. Dann wurde ich von der Vielfalt der Auswahl erschlagen. Ich trug meine Ratlosigkeit und ein paar Referenzbilder zum Barcosa-Server und siehe da, Philipp hatte die zündende Idee mit Alegreya Sans. Die Schriftart des Kollektivs HT Fonts orientiert sich an humanistischen Schriftarten, also denen der Renaissance. Genau die passende Ära für das Projekt! Die italic Variante gefiel mir am besten, die Auswahl war getroffen.

Mit dem vollständigen Ensemble der Typografie konnte ich die Führungslinien in Affinity einsetzen. Außerdem habe ich mir Textstil-Vorlagen für alle wichtigen Textelemente angelegt: Die verschiedenen Überschriften, Textkörper, Inhalte der Randspalte und der Tabellen.

Mit diesem Schritt war alles bereit, um den Text einzufügen. Bisher hatte ich nur mit Platzhaltertexten gearbeitet, um ein Gefühl für die fertigen Seiten und ihre Proportionen zu erhalten. Im zweiten Teil des Making-Ofs wird es also darum gehen, die Inhalte aus den Arbeitsdokumenten ins Layout zu übertragen.

-kiki

#DIY #Gassenhunde #Layout #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Tallasin #Werkstatt
Ein Arbeitsplatz, der Landwirtschaft am Laufen hält

Wenn morgens die ersten Schlepper auf unseren Hof rollen, beginnt im Ersatzteilverkauf bereits der Alltag bei Stegemann Landtechnik. Kein Tag ist wie der andere – aber eines bleibt immer gleich: Unsere Kunden müssen sich auf schnelle Hilfe verlassen können.

Ein Landwirt betritt unseren Verkaufsbereich für Ersatzteile. Er kennt uns, wir kennen ihn – man begrüßt sich persönlich und auf Augenhöhe. Schnell wird klar: Sein Valtra-Schlepper hat ein technisches Problem und die Maschine wird dringend gebraucht.

Unser Mitarbeiter hört aufmerksam zu, stellt die richtigen Fragen und beginnt sofort mit der Suche nach der passenden Lösung. Mit wenigen Klicks recherchiert er im Ersatzteilprogramm die benötigten Komponenten für den Schlepper. Erfahrung, technisches Verständnis und Kundenkontakt greifen dabei perfekt ineinander.

Das passende Ersatzteil ist gefunden. Der Preis wird besprochen, der Kunde entscheidet sich direkt für den Kauf. Nun geht es ins Ersatzteillager: Zwischen Regalen voller Originalteile für Valtra und viele weitere Marken wird das benötigte Teil herausgesucht.

Zurück an der Theke erstellt unser Mitarbeiter den Lieferschein, erklärt dem Kunden die Ersatzteile und beantwortet letzte Fragen. Nach der Unterschrift kann der Landwirt schnell wieder zurück auf seinen Betrieb – denn besonders in der Landwirtschaft zählt oft jede Stunde.

Während draußen schon der nächste Kunde auf den Hof fährt, geht die Arbeit im Hintergrund weiter. Lieferscheine werden abgelegt, Ersatzteile für Werkstattaufträge bestellt und neue Lieferungen organisiert.

Genau diese Mischung macht die Arbeit bei uns aus:
Technik verstehen. Kunden helfen. Lösungen finden. Kein anonymer Bürojob – sondern ein Arbeitsplatz mit direktem Kontakt zu Menschen, moderner Landtechnik und echter Verantwortung.

Wer gerne organisiert arbeitet, Technik spannend findet und den Umgang mit Menschen mag, findet bei Stegemann Landtechnik einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit Zukunft.

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Nohen (ots) - Am Dienstagnachmittag, den 26.05.2026 gegen 15:00 Uhr, wurde in Nohen ein Brand einer Werkstatt gemeldet. Bereits bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine erhebliche Rauchentwicklung festgestellt. Durch die umliegenden Feuerwehren ...

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117698/6282348

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POL-PDTR: Brand in Nohen

Nohen (ots) - Am Dienstagnachmittag, den 26.05.2026 gegen 15:00 Uhr, wurde in Nohen ein Brand einer Werkstatt gemeldet. Bereits bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine...

Presseportal.de
Der Mitmachtag zum #Ehrentag war vor allem ein #Frühjahrsputz. Wir haben unseren Hof aufgeräumt, wie zum Beispiel die #Werkstatt, und vieles für weitere Baumaßnahmen vorbereitet.

Höhere Kosten: ADAC-Mitgliedschaft wird teurer

Gestiegene Kosten erzeugten einen Millionenverlust für den Mobilitätsclub. Das führt zu höheren Mitgliedsbeiträgen und dem Versprechen umfassenderer Leistungen.

https://www.heise.de/news/Hoehere-Kosten-ADAC-Mitgliedschaft-wird-teurer-11305938.html?wt_mc=sm.red.ho.mastodon.mastodon.md_beitraege.md_beitraege&utm_source=mastodon

#Mobilität #Verbraucherschutz #Verkehr #Werkstatt #Wirtschaft #news

Höhere Kosten: ADAC-Mitgliedschaft wird teurer

Gestiegene Kosten erzeugten einen Millionenverlust für den Mobilitätsclub. Das führt zu höheren Mitgliedsbeiträgen und dem Versprechen umfassenderer Leistungen.

heise online

Edit: erledigt. Fehler beim Zusammenbauen gemacht.

Die Brüheinheit möchte gerne nach oben rausfahren. Kennt sich hier jemand mit Jura-Maschinen aus und kann uns einen Tipp geben? #Kaffeemaschine #Reparatur #jura #Werkstatt #reparieren

[update] Vielen Dank für die tollen & konstruktiven Ideen! Ich habe das exakt gleiche Teil aus einem aussortierten Schloss bekommen können. Jetzt habe ich ein wunderbares gestanztes Teil einbauen können & die Klinke wird noch jahrelang tun was sie soll. Ein sehr zufriedenstellendes Gefühl 😊😊

[original] Das Schloss meiner Zimmertür ist kaputt gegangen, die Klinke ging nicht mehr von selbst hoch. Also prompt das Schloss ausgebaut und angeschaut.

Das Problem ist offensichtlich: der Metallring, der Feder und Drehmechanismus verbindet ist gerissen. Leicht zu reparieren, mit einem passenden Ersatzteil.

Heute habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatzteil gemacht – leider scheint das keiner zu haben. Der Eisenwarenladen hat mich kaum ausreden lassen, bevor sie mich weggeschickt haben. Der Schuh- und Schlüsseldienst erzählte mir mwin Schloss sei vernietet (ist es nicht, siehe Foto), er könne mir aber wenn ich es wirklich will etwas biegen (seine Drähte sahen alle zu dünn aus). Erst solle ich aber noch zum Schlüsseldienst. Der Schlüsseldienst erzählte mir, solche Teile würden nicht mehr hergestellt, für 20 € könnten sie mir aber ein baugleiches Schloss verkaufen.

Bleibt nur Mastodon: habt ihr eine Idee, wie ich an ein passendes Ersatzteil kommen kann?

Gern boosten!
#selfRepair #repairCafe #schlosser #metall #werkstatt #schluessel #lockpicking #freiburg #reparatur #ReparierEcke #reparieren #reparierenstattwegwerfen

Ein Blick zurück: Stegemann Landtechnik Mitte der 70er Jahre

Mitten in der Bauernschaft Gerleve bei Billerbeck entstand was bis heute den Kern unseres Unternehmens ausmacht: die enge Verbindung von Handel, Handwerk und individueller Lösungskompetenz für die Landwirtschaft.

Das Foto zeigt unser damaliges Betriebsgelände in einer Zeit, in der die Landwirtschaft im Münsterland noch stark vom persönlichen Einsatz und vom handwerklichen Können geprägt war. Als klassischer Landmaschinenhändler verkauften und reparierten wir Landtechnik namhafter Hersteller – doch schon damals ging unser Anspruch weit darüber hinaus.

Neben dem Handel mit Maschinen entwickelten und fertigten wir bereits individuelle Lösungen für Landwirte aus der Region. Viele Anforderungen auf den Höfen ließen sich nicht „von der Stange“ lösen. Maschinen mussten angepasst, erweitert oder komplett neu gebaut werden. Genau hier lag schon früh unsere Stärke: praktische Ideen in robuste Technik umzusetzen.

Bereits in dieser Zeit entstand außerdem eine kleine Serienfertigung für Kunden im Münsterland. Auf dem Bild gut zu erkennen sind die von uns gefertigten Stalleinrichtungen. Vor den Gebäuden stehen verzinkte Bauteile und Futtertröge – Produkte, die damals auf vielen Höfen der Region eingesetzt wurden.

Zur gleichen Zeit waren wir Deutz-Vertragshändler. Drei Deutz-Traktoren stehen vor dem Wohnhaus und spiegeln die enge Verbindung zur Landwirtschaft wider. Vor dem Büro parkt der Mercedes-Benz W114 des Firmengründers – ein Fahrzeug, das wie kaum ein anderes für den Unternehmergeist und die Aufbruchsstimmung dieser Zeit steht.

Im Vordergrund des Bildes sind Bodenbearbeitungsgeräte und Grünlandtechnik zu sehen. Marken wie Kemper, Lemken, Rabe, Amazone und Niemeyer gehörten damals zu unserem Sortiment und begleiten die Landwirtschaft teilweise bis heute.

Die 1970er Jahre waren eine Zeit, in der Landwirte noch vieles selbst bauten und reparierten. Auf jedem Hof wurde geschweißt, umgebaut und verbessert. Passend dazu boten wir sogar kleine Betonmischer an – praktische Helfer für die tägliche Arbeit auf dem Hof.

Dieses Bild zeigt nicht nur ein Betriebsgelände aus vergangenen Zeiten. Es zeigt die Wurzeln unseres Unternehmens: Nähe zur Landwirtschaft, technisches Verständnis und den Anspruch, für jede Herausforderung eine passende Lösung zu finden.

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Südlohn (ots) - Tatort: Südlohn-Oeding, Hinterm Busch; Tatzeit: zwischen 18.05.2026, 20.00 Uhr und 19.05.2026, 14.00 Uhr; Zwischen Montag und Dienstag entwendeten bislang unbekannte Täter Werkzeuge aus einer privaten Werkstatt in Südlohn-Oeding. ...

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/24843/6278516

#Kriminalität #Werkstatt

POL-BOR: Südlohn-Oeding - Arbeitsmaterial aus Werkstatt gestohlen

Südlohn (ots) - Tatort: Südlohn-Oeding, Hinterm Busch; Tatzeit: zwischen 18.05.2026, 20.00 Uhr und 19.05.2026, 14.00 Uhr; Zwischen Montag und Dienstag entwendeten bislang...

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