In #Dänemark und #Norwegen werden fast nur noch #Elektroautos neu zugelassen 🔋🚗. Das sorgt für eine baldige Unabhängigkeit von #Benzin und #Diesel ⛽🚫. Bei uns ist nicht mal jeder vierte Neuwagen ein reines Elektroauto. Wir setzen weiter auf Verbrenner und diskutieren dann hoch und runter, wie wir den #Spritpreis subventionieren sollten. Ist das wirklich der richtige Weg?
@VQuaschning in der Schweiz ist jeder vierte (neukauf-) LKW elektrisch angetrieben.
@VQuaschning Nein, der Weg ist klar. Aber auf manchem Weg kennen auch wir ein Tempolimit.
@VQuaschning Ob früher auch so ein Aufriss war, wenn Pferdefutter teurer geworden ist? Das es Beschwerden über das neumodische Automobil gab, ist ja bekannt. Schön war die Regelung, dass dem Fahrzeug zur Warnung eine Person, eine Warnflagge schwenkend, vorrangehen musste. Hat immerhin 31 Jahre gehalten. Da ist die Einführung von e-Autos gradezu schnell. https://de.wikipedia.org/wiki/Red_Flag_Act
Red Flag Act – Wikipedia

@VQuaschning
Ich würde ja, auch weil es gerade Montag Morgen ist, sagen "Ich guck mir das im vorbeifahren an".

Aber die Scheiben im Zug sind noch beschlagen.
Die DB Führung leider nicht🤷🏼‍♂️

"Oh schuldigung, ist ja erst Samstag, bin in der Zeit gereist"😁

@VQuaschning leider sind das in der Hauptsache Personenwagen in Norwegen. Die Lastwagen sind noch nicht so weit, auch bei Lieferwagen hapert es noch. Deshalb gestern in Oslo ein Lastwagen Diesel brüll protest. Nachdem die Regierung ihnen schon ein Haufen Geld hin geworfen hat, während alle andern in die röhre schauen. Auch in Norwegen findet immer noch Petromaskulinität mehr Gehör als Elektromobilität. https://www.nrk.no/stor-oslo/to-busser-har-kollidert-_-en-del-materielle-skader-1.17842315
To busser har kollidert – en del materielle skader

Dieselaksjonister og en busskollisjon fører til saktegående trafikk flere steder i hovedstaden fredag ettermiddag.

NRK
@marion_grau @VQuaschning im Speditionsgewerbe zählt jeder Cent da ist keinerlei Platz für Emotionen. Darum wird die Elektromobilität in dieser Sparte schneller voran schreiten als im privaten PKW Bereich.

@steffensmile @marion_grau @VQuaschning Hier gehen erste Speditionen pleite, weil Trend verpasst.

Edit: typo

@steffensmile @VQuaschning Das wäre super. Sollte in Norwegen eigentlich einfach sein, denn Oslo hat ja schon alle Baumaschinen auf elektrisch. Ich hoffe wir sehen es bald. Fast alle ÖNPV Busse in Oslo sind elektrisch, schon seit Jahren, das funkt ja auch.
@marion_grau @VQuaschning wenn man weiß, wie viel Geld es kostet mit einem Verbrenner nach Oslo zu fahren freut sich über solche Bilder...

@VQuaschning auch bei sofortigem Stopp von Produktion, Import und insbes. Neuzulassung von Verbrennern dauert es trotzdem noch etwa 20(!) Jahre (Bestand vs. jährliche Neuzulassungen), bis diese tatsächlich ersetzt sind und nur noch ein paar Oldtimer übrig bleiben.

Umso schlimmer die deutsche Entwicklung!

@VQuaschning je "unbequemer" die Preise werden, umso eher sucht man sich Alternativen. Ich denke so findet allmährlich bei uns auch ein Umdenken statt.
@mosiwo @VQuaschning
Oder je "bequemer" der Strompreis wird.
@VQuaschning jaaaaa aber Dänemark und Norwegen sind doch eine Insel, das ist nicht mit Deutschland vergleichbar!!!!11111elf
@DerSchulze @VQuaschning Und außerdem geht das alles in Deutschland nicht, weil ... weil ... also Verbrennungsmotoren sind ja deutsches Kulturerbe und in 20 Jahren kommen ja die Wundertreibstoffe und überhaupt lassen wir uns von Physik, technischer Entwicklung und immer günstigeren Erneuerbaren Energien doch nicht DeN vErBrEnNeR vErBiEtEn!!!! Hurz!!
@VQuaschning Mir ist nicht klar was los ist. Mein Cousain als diplomierter Elektroingenieur hat sich gerade einen neuen Verbrenner gekauft. Das passt auch. Früher hat er in einem AKW gearbeitet. Ein befreundeter ehemaliger Mitarbeiter aus dem Verkehrsministerium (studierter Städteplaner) will beim Verbrenner bleiben. Es hat nicht unbedingt etwas mit mangelnder Bildung zu tun. Der Verbrenner ist bei uns ein schwer emotionales Ding. Es hilft nicht über Thermodynamik zu referieren.
@stepano @VQuaschning Portemonnaie ist auch schwer emotional:
Ein E-Auto kann ich mir nicht leisten und der Verbrenner steht oftmals tagelang ungenutzt herum. Das Fahrrad ist 'eh Verkehrsmittel Nr. 1 innerorts und somit hält sich die "Mehrbelastung" in überschaubaren Grenzen. Im Moment sieht's so aus, dass auch das nächste Auto ggf. ein Verbrenner wird.
@horn @stepano @VQuaschning mein Mann fährt einen gebrauchten E Golf. Auch das funktioniert. Er hat ihn schon 6 Jahre….. Wartung quasi null….billig in der Nutzung.
@BineSa @stepano @VQuaschning Solche Erfahrungswerte sind auch wichtig, und müssen verbreitet werden.

@horn
So läuft es bei uns auch. Für ein E-Auto müsste ich auf jeden Fall einen fünfstelligen Betrag hinlegen.

Da versuchen wir eher, das Auto mehr und mehr stehen zu lassen. Aktuell wird es nur am Wochenende hin und wieder bewegt.

Wenn die über 10 Jahre alte Mühle mal den Geist aufgibt werden die Karten neu gemischt. Aber aktuell würde ich eher mal Car Sharing versuchen, als ein E-Auto zu kaufen 🤔
@stepano @VQuaschning

@horn @VQuaschning Wenn man ein Auto benötigt, für Kurzstrecke also z.B. zum einkaufen oder gelegentliche Ausflüge in die nähere Umgebung gibt es nichts günstigeres als gebrauchte BEVs. Weit unter 20.000 Euro, teilweise unter 10.000 Euro. Z.B. Fahrzeuge wie BMW i3, Hyundai Ionique, Hyundai E-Kona (kleinere Version) oder Renault ZOE mit gekaufter Batterie. Das bei vernachlässigbaren Wartungskosten, THG Prämien, erlassene KFZ Steuer, Unempfindlichkeit bei längerem stehen u. Geringer Verbrauch.
@stepano schwer emotional? Macht Brumm-Brumm? „Muss Krach machen“ „Benzin im Blut“ „der Sooooound“ - ja ne danke 🤮
@disco3000 Du hast noch "macht stinke stinke" vergessen.

@stepano
Haben die Kinder oder Enkel?

@VQuaschning

@musevg @VQuaschning Mein einer Cousin ja. Einen Sohn und einen kleinen Enkel. Über seinen Enkel hat er sich ganz besonders gefreut. Er ist spät gekommen und hat gar nicht mehr damit gerechnet Großvater zu werden. Der Freund aus dem Ministerium hat keine Nachfahren. Ihm scheint alles ziemlich Wumpe, solange es ihm gut geht und er sich alles leisten kann.

@VQuaschning

Wobei man ja nicht außer acht lassen kann das ein E-Auto in Norwegen gegen einen Verbrenner deutlich günstiger in der Anschaffung ist. Und somit sich dort kaum die Frage stellt ob Verbrenner oder E. Die Norweger setzen schon viel länger auf E Mobilität und es wurde auch nicht so massiv in den Markt gedrückt wie bei uns.

@widukind1980 @VQuaschning Wurde das E-Auto hier nicht massiv aus den Markt gedrückt?

@widukind1980 Was meinst du mit "nicht so massiv in den Markt gedrückt wie bei uns"?

In Norwegen (und Dänemark) gibt es eine Luxussteuer auf PKWs, die Jahrzehnte nicht auf Elektroautos erhoben wurde, weswegen die deutlich günstiger als vergleichbare Verbrenner waren. Daher die Beliebtheit von Elektroautos und Nutzfahrzeugen (teilverglaste Transporter, Pick-ups, etc.) dort.

@fosstastic @horn

Ich meine damit das die Hersteller auf den Zug nur durch Zwang aufgesprungen sind. Das merkt man vor allem den ersten Modellen von VW stark an. Renault die ja schon vor dem E-Auto boom auf dieses Konzept gestzt haben konnten hier in Deutschland auch keine großen Erfolge damit feiern.
Was ich damit meine ist das man es sich nicht hat entwickeln lassen. Ds geht meist schief.

@widukind1980 Das verstehe ich jetzt noch weniger, da Norwegen (/Dänemark) keinerlei Autoindustrie hat, aber sich dort Modelle wie der i3, e-Golf oder e-tron (GE) sehr gut verkauft haben.

Letztendlich ist es nunmal so, dass man als Unternehmen mit solchen Produkten erst einmal probiert, ob es dafür überhaupt einen Markt gibt, bevor man ein hohes finanzielles Risiko eingeht und mehr Mühe investiert (MEB, PPE, ...). Gerade die MEB-Plattform war dann sehr innovativ (R744, Bremsen, Effizienz, ...).

@fosstastic

Genau das meine ich ja. Das Unternehmen soll das Risiko eingehen nicht der Steuerzahler soll das Werk finanzieren. Siehe VW in Mosel.

@widukind1980 Die Welt funktioniert nicht so einfach.

Häufig siedeln Unternehmen ihre Werke in dem Land an, in dem es die meisten Subventionen gibt. Das heißt wir stehen stets in internationaler Konkurrenz zu anderen Standorten.

Das heißt die Entscheidung für oder gegen Subventionen ist dann auch: Wollen wir die Arbeitsplätze und die Kompetenz in Deutschland schaffen/halten oder nicht?

@fosstastic

Es soll immer alles privatisiert werden weil der Staat ein schlechter Geschäftsmann ist. Aber wenn das Risiko nicht absehbar ist wird sofort nach Subventionen geschrien. Ein echter Unternehmer geht das Risiko ein oder eben nicht aber ohne Hilfe vom Staat. Wenn Subventionen sollte vorher genau festgelegt sein wie und vor allem wann diese wieder zurück gezahlt wird. Genauso müsste es auch bei Kurzarbeit sein.

@widukind1980 Wie gesagt: Das mag alles stimmen und in einer idealen Welt so richtig sein.

Das Problem ist, dass man als Land immer in Konkurrenz zu anderen Ländern steht.
Ohne Subventionen sagt die Industrie "dann bauen wir unsere Fabrik eben im Nachbarland, dort bekommen wir hohe Förderungen".

Insofern entscheidet man sich eben oft für Subventionen, um Arbeitsplätze im eigenen Land zu erhalten oder zu schaffen. Würde man es nicht machen, bekämen die Arbeitsplätze eben andere Länder.

@widukind1980 @VQuaschning

Das trifft ja auch auf Dänemark zu, aber in D würdest Du ja nie solche Zulassungssteuern durchbekommen, die den Preis eines Verbrenners quasi verdoppeln.

@VQuaschning wie sind denn die Strompreise in Norwegen? evtl gibts da einen Zusammenhang. wie ich so las, wird man hier an den Ladezapfen ja fröhlich ausgenommen, günstigere Strompreise (und fzgpreise natürlich) würden bestimmt mehr Leute zum Umstieg bewegen. na gut, das passiert ja gerade auf natürlichem weg ☝️🙄. Dafür muss natürlich auch viel mehr erneuerbare Energie her, aber wir haben ja Reiche.
@VQuaschning Haben die hohen Prozentsätze an E-Autos in diesen Ländern zu einem nennenswerten Rückgang an Verbrennern geführt, oder gibt es da jetzt viel mehr Autos auf den Straßen und Gehwegen?
@olafruhl @VQuaschning im Bestand haben die E Pkws in 24 die Benziner überholt, in 25 dann auch die Diesel….bis alle Diesel und Benziner aus dem Bestand sind, dauert es halt. Aber es funktioniert.

@olafruhl @VQuaschning

#servicetoot

Ich war etwas faul. Daten von 2024 und auch kein Zeitverlauf zum Gesamtbestand.

@olafruhl @VQuaschning

Die PKW-Dichte in Dänemark ist von 2021 auf 2024 nur noch sehr moderat angestiegen (nachdem sie vorher, 2000-2021 stärker angestiegen war): von 475Pkw/1000Ew. auf 478Pkw/1000Ew.

https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/Auto.html

Ceterum censeo afdem esse damnandum

Europäischer Straßenverkehr: Dominanz des Autos ungebrochen - Statistisches Bundesamt - Statistisches Bundesamt

Aktuelle Statistiken zum Autoverkehr in der EU.

@VQuaschning
Dass Dänemark und Norwegen uns bei der Verkehrswende so weit voraus sind, liegt an klaren politischen Steuerungsinstrumenten und den deutlichen Preisunterschieden bei der Energie:
@uli @VQuaschning Es ist aber nur eine Antriebswende ☝️
@VQuaschning
🇳🇴 Norwegen (~96 % E-Autos 2025): Hier wurde E-Mobilität jahrelang massiv gefördert. Aktuell (2026) entfällt die Mehrwertsteuer noch auf die ersten 300.000 NOK (ca. 25.500 €) des Kaufpreises. Zudem sind Maut- und Fährgebühren für E-Autos oft deutlich reduziert. Gepaart mit günstigerem Strom und hohen Steuern auf Verbrenner, rechnet sich der Umstieg hier besonders schnell. ⚡💸
@VQuaschning
🇩🇰 Dänemark (deutlich vor DE): Hier werden Verbrenner stark besteuert. Die reguläre Zulassungssteuer für Neuwagen kann in Teilen bis zu 150 % des Fahrzeugwerts betragen! E-Autos bekommen darauf Vergünstigungen, was einen enormen Preisvorteil bringt. Bei hohen Spritpreisen von oft über 2,10 € pro Liter ist der klassische Verbrenner für viele einfach unattraktiv geworden. ⛽🚫
@VQuaschning
🇩🇪 Deutschland (~19 % E-Autos 2025): Uns fehlt diese klare Lenkungswirkung. Wir haben mit rund hohe Strompreise. Gleichzeitig lag Diesel zuletzt bei ca. 2,30 €. Trotzdem debattieren wir hier oft eher über Tankrabatte für fossile Kraftstoffe, statt E-Mobilität so konsequent und strukturell zu bevorteilen wie Skandinavien. 🤦‍♂️
@VQuaschning
🌍 Fazit: Der Erfolg in Skandinavien liegt nicht nur am Preis, sondern auch an Flottenpolitik und Infrastruktur. Aber der Kern bleibt: Wenn man Verbrenner ehrlich besteuert und die emissionsfreie Mobilität konsequent finanziell belohnt, gelingt der Umstieg. Norwegen fährt die extremen Anreize nun langsam zurück – schlichtweg, weil das Ziel fast erreicht ist! 🔋🚗
@VQuaschning Meiner zählt für das 2. Quartal 😜. Wir haben dann 2 EVs. Der Diesel läuft noch 2 Monate parallel als lokales Transportfahrzeug und danach ist Feierabend mit Sprit. Noch 1-2x volltanken.
@VQuaschning Kleinwagen als Elektro-Auto. Schafft die SUV von der Straße. Nur echte Nutzfahrzeuge sind groß. Dann haben auch alle mehr Platz. Da muss auch umgedacht werden.

@VQuaschning
Dir ganze Theorie hilft halt nicht wenn in der Praxis die Autos immer noch teurer sind und weit und breit keine Lademöglichkeiten vorhanden sind. Und ja, das mag bei euch anders sein, ich kenne nur die Realität hier in der Gegend. Hier fahren nur Hausbesitzer oder Firmenwagenbesitzer elektrisch. Und die Kollegen/Bekannten, die elektrisch fahren, berichten wie teuer und unpraktisch das Laden außer Haus ist. Dazu kommt, dass unsere Regierung und deren Politik nicht gerade als Förderer der Elektromobilität rüber kommen.

Ich würde mir jetzt keinen neuen Verbrenner mehr kaufen, aber zumindest werde ich mir die nächste Zeit wohl auch noch kein BEV zulegen. Die Hoffnung dass sich bei der Infrastruktur etwas tut ist noch da.

@diabhoil @VQuaschning

Ja, im Vergleich dazu was die Stromerzeugung kostet, ist der Strom an Ladesäulen (v.a. wenn man nicht die Ladekarte des Anbieters hat) unverschämt teuer.
Im Vergleich zu Verbrennersprit ist es aber immer noch deutlich günstiger.
Kurze Überschlagsrechnung:
Verbrenner mit 7l/100km (was wenig ist) bei 2,20€/l (z.Zt. auch wenig) = 15,40€/100km
E-Auto mit 15 kwh/100km (durchschnittlich-hoch) bei 60ct/kwh (durchschnittlich) = 9€/100km

Ceterum censeo afdem esse damnandum

@ErikML @VQuaschning Hier hab ich noch mal ein schönes Feedback Video: https://www.youtube.com/watch?v=asPGtWnZrSQ

Und der Videoersteller fährt ein "Luxus-Auto" mit einem vergleichsweise sehr großem Akku und wohnt in Berlin. Schon schade, wenn ich so was sehe. Wir leben in Deutschland und es ist so einfach so schlecht mit der Infrastruktur.

Leben mit Elektroauto...ein Albtraum?

YouTube
@ErikML Man darf aber auch nicht vergessen, das ein E-Auto in der Anschaffung teurer ist. Wenn ich ein E-Auto in der Größe meines jetzigen Verbrenners Leasen würde, wären das fast das doppelte an Kosten. @diabhoil @VQuaschning

@ip6net @ErikML @VQuaschning Ich fahre jetzt immer noch ein Auto, was ich vor über 10 Jahren für 5000€ gebraucht bekommen habe. Solche Preise werde ich jetzt nicht mehr finden. Schon gar nicht bei Elektroautos. Günstige und kleine Elektroautos kommen ja gerade erst mehr und mehr auf den Markt. Die liegen dann um die 20k, wohl eher 25k wenn man noch das ein oder andere rein konfiguriert was schon hilfreich ist.

Ich verstehe nicht, dass sich die deutschen Autokonzerne nicht einfach zusammen tun was die Infrastruktur angeht und da etwas aufbauen, was für alle gut funktioniert und nicht übertrieben teuer ist. Denen würden doch die Autos aus den Händen gerissen werden. Die warten vermutlich solange damit bis BYD hier in Deutschland eine Infrastruktur aufgebaut hat.

@diabhoil Das ist ein gutes Beispiel. Ein 10 Jahre alter Verbrenner kommt mit einer Tankfüllung mindestens genauso weit, wie als er frisch aus dem Werk kam. Klar er hat Gebrauchsspuren usw. aber an seiner Leistung hat sich wenig verändert. Bei nem Elektro Gebrauchten kann es sein das ich mit nem vollen Akku nicht mehr so weit komme, als wenn es frisch aus dem Werk kommt. Sieht ja jeder an seinem Handy. Nach mehr als zwei Jahren laden ich schon zweimal am Tag auf. @ErikML @VQuaschning

@ip6net
Ja gut um fair zu bleiben auch ein Verbrenner hat da Verschleiß. Der Verbrauch steigt schon mit der Zeit etwas an und damit sinkt die Reichweite etwas. Aber ja man muss beim Tanken absolut nichts beachten, außer das richtige zu tanken. Nicht nen Akku temperieren, nicht am besten nur von 20 auf 80 laden usw.
Aber da tut sich zum Glück auch noch einiges. Ich bin immer noch der Meinung, dass die mangelhafte Infrastruktur einfach die größte Bremse ist. Zum Beispiel sind bei mir in der Nähe zwei riesen Discounterparkplätze. Die sind so im schnitt zu 50% belegt. Warum sind da keine Ladesäulen? Am besten überdacht mit Solardach? Ich verstehe es einfach nicht. Mitten im Wohngebiet. So viel Potenzial mit diesen Flächen....

@ErikML @VQuaschning

@diabhoil Wir haben Lidl, Aldi, Rewe und EDEKA im Ort. Sowie noch Spezial und Schnäppchen Märkte wie HolAb, Jysk, Woolworth, Action, TEDI, Kik, Rossmann und Jawoll. Zwei kleinere private Baumärkte sind auch noch vorhanden. Auf keinem deren Parkplätze kann man laden. Bei McDonalds entstehen gerade zwei Ladesäulen von EWE Go. Sind aber noch abgedeckt und nicht in Betrieb. @ErikML @VQuaschning
@VQuaschning die Elektrofahrzeuge haben kein "männliches" Motorengeräusch! Damit fehlt ein für die deutsche Seele wichtiges Produktmerkmal