@VQuaschning
Ich würde ja, auch weil es gerade Montag Morgen ist, sagen "Ich guck mir das im vorbeifahren an".
Aber die Scheiben im Zug sind noch beschlagen.
Die DB Führung leider nicht🤷🏼♂️
"Oh schuldigung, ist ja erst Samstag, bin in der Zeit gereist"😁
@steffensmile @marion_grau @VQuaschning Hier gehen erste Speditionen pleite, weil Trend verpasst.
Edit: typo
@VQuaschning auch bei sofortigem Stopp von Produktion, Import und insbes. Neuzulassung von Verbrennern dauert es trotzdem noch etwa 20(!) Jahre (Bestand vs. jährliche Neuzulassungen), bis diese tatsächlich ersetzt sind und nur noch ein paar Oldtimer übrig bleiben.
Umso schlimmer die deutsche Entwicklung!
@horn
So läuft es bei uns auch. Für ein E-Auto müsste ich auf jeden Fall einen fünfstelligen Betrag hinlegen.
Da versuchen wir eher, das Auto mehr und mehr stehen zu lassen. Aktuell wird es nur am Wochenende hin und wieder bewegt.
Wenn die über 10 Jahre alte Mühle mal den Geist aufgibt werden die Karten neu gemischt. Aber aktuell würde ich eher mal Car Sharing versuchen, als ein E-Auto zu kaufen 🤔
@stepano @VQuaschning
@stepano
Haben die Kinder oder Enkel?
Wobei man ja nicht außer acht lassen kann das ein E-Auto in Norwegen gegen einen Verbrenner deutlich günstiger in der Anschaffung ist. Und somit sich dort kaum die Frage stellt ob Verbrenner oder E. Die Norweger setzen schon viel länger auf E Mobilität und es wurde auch nicht so massiv in den Markt gedrückt wie bei uns.
@widukind1980 Was meinst du mit "nicht so massiv in den Markt gedrückt wie bei uns"?
In Norwegen (und Dänemark) gibt es eine Luxussteuer auf PKWs, die Jahrzehnte nicht auf Elektroautos erhoben wurde, weswegen die deutlich günstiger als vergleichbare Verbrenner waren. Daher die Beliebtheit von Elektroautos und Nutzfahrzeugen (teilverglaste Transporter, Pick-ups, etc.) dort.
Ich meine damit das die Hersteller auf den Zug nur durch Zwang aufgesprungen sind. Das merkt man vor allem den ersten Modellen von VW stark an. Renault die ja schon vor dem E-Auto boom auf dieses Konzept gestzt haben konnten hier in Deutschland auch keine großen Erfolge damit feiern.
Was ich damit meine ist das man es sich nicht hat entwickeln lassen. Ds geht meist schief.
@widukind1980 Das verstehe ich jetzt noch weniger, da Norwegen (/Dänemark) keinerlei Autoindustrie hat, aber sich dort Modelle wie der i3, e-Golf oder e-tron (GE) sehr gut verkauft haben.
Letztendlich ist es nunmal so, dass man als Unternehmen mit solchen Produkten erst einmal probiert, ob es dafür überhaupt einen Markt gibt, bevor man ein hohes finanzielles Risiko eingeht und mehr Mühe investiert (MEB, PPE, ...). Gerade die MEB-Plattform war dann sehr innovativ (R744, Bremsen, Effizienz, ...).
Genau das meine ich ja. Das Unternehmen soll das Risiko eingehen nicht der Steuerzahler soll das Werk finanzieren. Siehe VW in Mosel.
@widukind1980 Die Welt funktioniert nicht so einfach.
Häufig siedeln Unternehmen ihre Werke in dem Land an, in dem es die meisten Subventionen gibt. Das heißt wir stehen stets in internationaler Konkurrenz zu anderen Standorten.
Das heißt die Entscheidung für oder gegen Subventionen ist dann auch: Wollen wir die Arbeitsplätze und die Kompetenz in Deutschland schaffen/halten oder nicht?
Es soll immer alles privatisiert werden weil der Staat ein schlechter Geschäftsmann ist. Aber wenn das Risiko nicht absehbar ist wird sofort nach Subventionen geschrien. Ein echter Unternehmer geht das Risiko ein oder eben nicht aber ohne Hilfe vom Staat. Wenn Subventionen sollte vorher genau festgelegt sein wie und vor allem wann diese wieder zurück gezahlt wird. Genauso müsste es auch bei Kurzarbeit sein.
@widukind1980 Wie gesagt: Das mag alles stimmen und in einer idealen Welt so richtig sein.
Das Problem ist, dass man als Land immer in Konkurrenz zu anderen Ländern steht.
Ohne Subventionen sagt die Industrie "dann bauen wir unsere Fabrik eben im Nachbarland, dort bekommen wir hohe Förderungen".
Insofern entscheidet man sich eben oft für Subventionen, um Arbeitsplätze im eigenen Land zu erhalten oder zu schaffen. Würde man es nicht machen, bekämen die Arbeitsplätze eben andere Länder.
Das trifft ja auch auf Dänemark zu, aber in D würdest Du ja nie solche Zulassungssteuern durchbekommen, die den Preis eines Verbrenners quasi verdoppeln.
Ich war etwas faul. Daten von 2024 und auch kein Zeitverlauf zum Gesamtbestand.
Die PKW-Dichte in Dänemark ist von 2021 auf 2024 nur noch sehr moderat angestiegen (nachdem sie vorher, 2000-2021 stärker angestiegen war): von 475Pkw/1000Ew. auf 478Pkw/1000Ew.
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/Auto.html
Ceterum censeo afdem esse damnandum
@VQuaschning
Dir ganze Theorie hilft halt nicht wenn in der Praxis die Autos immer noch teurer sind und weit und breit keine Lademöglichkeiten vorhanden sind. Und ja, das mag bei euch anders sein, ich kenne nur die Realität hier in der Gegend. Hier fahren nur Hausbesitzer oder Firmenwagenbesitzer elektrisch. Und die Kollegen/Bekannten, die elektrisch fahren, berichten wie teuer und unpraktisch das Laden außer Haus ist. Dazu kommt, dass unsere Regierung und deren Politik nicht gerade als Förderer der Elektromobilität rüber kommen.
Ich würde mir jetzt keinen neuen Verbrenner mehr kaufen, aber zumindest werde ich mir die nächste Zeit wohl auch noch kein BEV zulegen. Die Hoffnung dass sich bei der Infrastruktur etwas tut ist noch da.
Ja, im Vergleich dazu was die Stromerzeugung kostet, ist der Strom an Ladesäulen (v.a. wenn man nicht die Ladekarte des Anbieters hat) unverschämt teuer.
Im Vergleich zu Verbrennersprit ist es aber immer noch deutlich günstiger.
Kurze Überschlagsrechnung:
Verbrenner mit 7l/100km (was wenig ist) bei 2,20€/l (z.Zt. auch wenig) = 15,40€/100km
E-Auto mit 15 kwh/100km (durchschnittlich-hoch) bei 60ct/kwh (durchschnittlich) = 9€/100km
Ceterum censeo afdem esse damnandum
@ErikML @VQuaschning Hier hab ich noch mal ein schönes Feedback Video: https://www.youtube.com/watch?v=asPGtWnZrSQ
Und der Videoersteller fährt ein "Luxus-Auto" mit einem vergleichsweise sehr großem Akku und wohnt in Berlin. Schon schade, wenn ich so was sehe. Wir leben in Deutschland und es ist so einfach so schlecht mit der Infrastruktur.

@ip6net @ErikML @VQuaschning Ich fahre jetzt immer noch ein Auto, was ich vor über 10 Jahren für 5000€ gebraucht bekommen habe. Solche Preise werde ich jetzt nicht mehr finden. Schon gar nicht bei Elektroautos. Günstige und kleine Elektroautos kommen ja gerade erst mehr und mehr auf den Markt. Die liegen dann um die 20k, wohl eher 25k wenn man noch das ein oder andere rein konfiguriert was schon hilfreich ist.
Ich verstehe nicht, dass sich die deutschen Autokonzerne nicht einfach zusammen tun was die Infrastruktur angeht und da etwas aufbauen, was für alle gut funktioniert und nicht übertrieben teuer ist. Denen würden doch die Autos aus den Händen gerissen werden. Die warten vermutlich solange damit bis BYD hier in Deutschland eine Infrastruktur aufgebaut hat.
@ip6net
Ja gut um fair zu bleiben auch ein Verbrenner hat da Verschleiß. Der Verbrauch steigt schon mit der Zeit etwas an und damit sinkt die Reichweite etwas. Aber ja man muss beim Tanken absolut nichts beachten, außer das richtige zu tanken. Nicht nen Akku temperieren, nicht am besten nur von 20 auf 80 laden usw.
Aber da tut sich zum Glück auch noch einiges. Ich bin immer noch der Meinung, dass die mangelhafte Infrastruktur einfach die größte Bremse ist. Zum Beispiel sind bei mir in der Nähe zwei riesen Discounterparkplätze. Die sind so im schnitt zu 50% belegt. Warum sind da keine Ladesäulen? Am besten überdacht mit Solardach? Ich verstehe es einfach nicht. Mitten im Wohngebiet. So viel Potenzial mit diesen Flächen....