@clemensg @littlealex @qbi

Nice, mit eingebautem DDOS: "Anyone can allocate as many addresses as they need, when they need them."

Ich möchte das nicht automatisch schlecht reden, aber das ist eine weitere Iteration of OTT und verlässt sich darauf, das die Infrastruktur funktioniert.

@lobingera @clemensg @qbi Ich habe mich noch nicht im Detail mit #reticulum befasst um das qualifiziert beantworten zu können, aber ich vermute, dass das alleine durch physische Ressourcen begrenzt wird, wie viele Adressen jemand nutzen kann. Zum Beispiel bei Packet Radio über AFSK/AX.25 und CB-Funk kann sich auch jeder alles nehmen, aber alleine Layer 1 verhindert, dass es tatsächlich ausnutzbar wäre. Selbst wenn man gezielt in Layer 1 und 2 randaliert, kann es noch durch die höheren Layer mitigiert werden.

Ich würde #reticulumnetwork definitiv nicht mit diesem Argument abschreiben.

@littlealex

cc @memo
Thema Reticulum, interessante Diskussion für dich?

@fasnix

Danke dir für die Info, aber zurzeit eher nicht.

Nach vielen und jahrelangen Erfahrungen mit #Meshtastic, #MeshCore und #Reticulum, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese drei im Ernstfall hier in #Schwerin nicht wirklich weiterhelfen können.

Deshalb der Wechsel zur #Notfallbox. Hier meine Zusammenfassung:

https://mstdn.mv2k.com/@memo/115881845694377837

@littlealex

Memo (@[email protected])

Attached: 1 image @[email protected] Die Notfallbox bietet über einen WLAN-Hotspot in Krisensituationen nicht nur wichtige Info-Dateien (PDF, APK-Dateien, OSM-Karten, medizinisches Wiki, Reparaturanleitungen) an, sondern auch die Kommunikation über ein Forum, und auch der Austausch von kurzen Nachrichten (medizinische Hilfe gibt es bei … / Lebensmittel werden heute um xxx bei xxx verteilt) ist möglich. Ein Auskunftssystem über die aktuelle Lage auf der Startseite hilft auch vielen Betroffenen weiter. Die Notfallbox hilft also nicht nur den in Reichweite befindlichen Nachbarn (bis zu 500 Meter sind bei guter Antenne und einem guten Aufstellort denkbar), sondern hat auch die in einer Notlage wichtige Aussage: "Du bist nicht allein!" Absoluter Pluspunkt für die Nutzer/Nachbarn in Reichweite: Es ist KEINE zusätzliche Hardware oder App erforderlich. Ein Smartphone, ein Tablet oder ein Notebook mit Webbrowser genügt vollkommen. Weitere ausführliche Infos findest du hier: https://notfallbox.info/ #Katastrophenfall #Vorsorge #Notfallbox #Notfall #Stromausfall #Krisenfall

MV2K Mastodon

@memo @fasnix

Das ist auf alle Fälle ein spannendes Projekt und ich werd mich mal in der Tiefe damit befassen.

Wir haben hier ein wenig Erfahrung bei Hochwassern mit Freifunk sammeln können und Uplink via Starlink. Was es braucht ist vor allem lokale Daten bzw. Kommunikation, ich denke das ist der Ansatz deiner Notfallbox, aber es gibt auch das Bedürfnis sich in der Region auszutauschen und seien es nur ein paar grundlegende Infos (Ist bei euch alles in Ordnung?). WIFI/Freifunk ist dafür untauglich, Richtfunk hier in den Bergen nur sehr bedingt. Siedlungen sind halt im Tal und du wisst nicht überall eine Verbindung zum nächsten hohen Berg bauen können. Auch Meshtastic etc. ist nur in einem Tal sinnvoll zu gebrauchen, im Nachbartal kommt davon nix wirklich an. Was es braucht ist ein regionales Netz, was insgesamt schmalbandig sein kann, da der Großteil der Kommunikation lokal läuft. Ich habe mit CB und Packet Radio experimentiert, das kann diese Funktion gut erfüllen, aber wie ich es weiter oben schon geschrieben habe, das ist alles Zeug, was man proaktiv einrichten muss, wenn die Katastrophe da ist, ist es zu spät.

@littlealex

Es kommt sicherlich auch auf die lokalen Voraussetzungen an. Was in der einen Region funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch anderswo sinnvoll sein.

> "...das ist alles Zeug, was man proaktiv einrichten muss ..."

Hier in Schwerin ist es leider so, dass es außer mir nur noch einen weiteren Interessierten innerhalb der von meinem Repeater / Transportnode erzielten max. Reichweite von rund 10 Kilometern gab.

Bei der Notfallbox ist von Seiten der Nutzer / Betroffenen keinerlei zusätzliche Hardware oder App erforderlich, und so fällt es mir recht leicht mich dafür zu entscheiden.

Lieber einen größeren Kreis von, auch weiter entfernteren, Nachbarn unterstützen, als nur noch einen einzigen weiteren Nutzer erreichen. ¯\_(ツ)_/¯

@fasnix

@memo
Interessantes Projekt. Ich werde mir den Hashtag merken und folgen. 2018 hab ich mal so etwas wie eine Miniaturausführung einer #Notfallbox auf Basis eines HTTP-Servers mit ESP8266 gebaut. Siehe Bild mit den beiden Seiten der Platine. Der Server ist im Moment als Station im häuslichen Netz konfiguriert, läßt sich aber auch als AP betreiben. Es gab damals auch die Idee eines elektronischen Flugblattes mit den ESP8266 Modulen.
@fasnix @littlealex
@memo
Hab auch schon die Notfallbox getestet, und finde sie ziemlich gut. Ich denke aber, das man das nicht vergleichen kann, die Systeme haben ja komplett unterschiedliche Reichweiten. Bei der Notfallbox komme ich halt nur in WLAN-Reichweite ran, während man bei Meshtastic und co über mehrere Kilometer Entfernung schreiben kann, wo man dann aber auch nicht so viele Funktionen hat.
@fasnix @littlealex

@Sherlock_Homeless

Da sehe ich genauso und nein – direkt vergleichen lassen sie sich sicherlich nicht.

Das war auch gar nicht meine Ausgangssituation. Ganz am Anfang stand bei mir die Frage:

"Welche Hilfe und Unterstützung im Not- und Krisenfall kann ich meinen Nachbarn und Mitmenschen anbieten?"

Aufgrund der Situation in Schwerin, es gibt/gab nur noch einen (1!) weiteren Nutzer, kommen #Meshtastic, #MeshCore und #Reticulum als ansonsten sinnvolle Tools hier nicht infrage.

Die #Notfallbox kann technisch sicherlich nicht die Reichweite erzielen, wie es #LoRa #Mesh Netze könnten, aber die Entscheidung, ob ich nur einen einzigen weiteren Nutzer hier erreiche oder einen wesentlich größeren Nutzerkreis hier in der Nachbarschaft, fiel mir dann doch recht leicht.

@fasnix @littlealex

@memo
Achso, so war das gemeint. Ich fänds cool, wenn man in die Notfallbox noch Meshtastic integriert, damit man sich mit anderen (Notfallboxen) austauschen kann.
@fasnix @littlealex
@memo @fasnix @littlealex #Notfallbox klingt super. Aber leider stehen auf http://notfallbox.info hauptsächlich Hardware-Bastelanleitungen.
Viel wichtiger: welche Infos will man haben, wenn die Infrastrukur ausfällt? Vermutung: Hauptsächlich Nachrichten von offizieller Stelle. Wikipedia? Karten? Vermutlich nicht so wichtig.
Kommunikation (ein Forum) auch super, aber in WLAN-Reichweite kann man auch persönlich reden oder Zettel aufhängen.
Was übersehe ich? Bitte erläutere!
start [Die NOTFALLBOX - Notfall-Wissen offline!]

@lew

> "... welche Infos will man haben, wenn die Infrastrukur ausfällt? "

Da gibt es sicherlich keine allgemeingültige Antwort, sondern kann und muss ganz den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden

Bei der Installation gibt es allerdings schon eine Vorauswahl, die einfach per Klick installiert werden kann. Später können andere ganz einfach hinzugefügt werden.

> " ... in WLAN-Reichweite kann man auch persönlich reden ..."

Sicherlich ist der persönliche Kontakt, wesentlich besser als Informationen über ein im System bereits vorhandenes Forum oder Kurznachrichten, allerdings auch zeitlich oder aus gesundheitlichen Gründen nicht immer möglich, und bei einer Reichweite von bis zu 500 Metern in einem dicht besiedelten Gebiet nicht so einfach, wie es zunächst vielleicht klingt. Das gilt auch für Zettel, deren Anzahl, wenn ich mir hier meinen konkreten Fall anschaue, weit über 100 hinausgeht.

Es gibt sicherlich für alles Alternativen, die je nach Voraussetzungen sinnvoll oder vielleicht sogar sinnvoller wären. Ob eine Notfallbox in einer konkreten Situation den Nutzen hat, die der Entwickler bei dem Projekt im Sinn hat, kann wohl nur jemand direkt vor Ort beurteilen.

@fasnix @littlealex

@memo @fasnix @littlealex Danke für die App-Liste!

Vorschlag für die #Notfallbox : sie sollte ein #Freifunk Node sein und ihren Dienst dort im Mesh anbieten! Andere Freifunk-Nodes können dann mit ihr ein WLAN-Mesh bilden. Man kann darüber vielleicht sogar ins Internet, wenn irgendein Node noch Zugang hat. Foren, Wikis, Community ohne Internet: alles bei Freifunk schon fertig! Plus Vermaschung.

@memo @fasnix @littlealex #Freifunk hat schon vor vielen Jahren genau das tun wollen: Bürgernetz als Mesh, wie #reticulum heute, nur mit WLAN als Transport-Layer (Reticulum hat noch zusätzliche, wie LoRa oder Ham Radio). Viele heutige Mesher haben das nicht auf dem Schirm.

Aus der Vision wurde so nix; es entstand kein Wald aus Freifunk-Nodes als Mesh auf den Dächern.

Freifunk-Community exisitert noch. Vernetzen, lernen, zusammen arbeiten, statt eigenes Süppchen kochen! #crossmesh

@lew

> " ... hat schon vor vielen Jahren genau das tun wollen ..."

Wobei ich wieder bei meiner konkreten Situation hier in Schwerin bin:

Ich unterstütze lieber einen kleinen realen (Nachbar-) Nutzerkreis in meinem Umfeld, als auf die Verwirklichung einer, wenn auch fantastischen, Vision zu warten, die dann doch nicht erfolgt. ¯\_(ツ)_/¯

@fasnix @littlealex

@memo @fasnix @littlealex Konkrete Aktion, das wollte ich anstoßen! Freifunk-Software-Stack nutzen, um per Wlan-Mesh-Technik die Reichweite der Notfallbox zu erhöhen, sofort und praktisch.

@lew

Eine kleine Anmerkung noch zu #Meshtastic, #MeshCore, #Reticulum und #Freifunk etc.:

Bei einer realen Krisensituation, in der auch der Strom ausgefallen ist, ist die geschätzte Anzahl von 10 % weiterhin (über Solarenergie o. Ä.) funktionierenden Knoten sicherlich schon sehr hochgegriffen.

@fasnix @littlealex

@memo @lew @fasnix @littlealex

In Hamburg sind fast alle Meshcore Repeater solarbetrieben, sonst würden sie ja bei nem Stromausfall nicht funktionieren. Hauptsächlich die Leute von #HanseMesh bauen das Netz aus, sodass es resilient funktioniert und die überregionalen Linkstrecken gut abgedeckt sind, explizit auch mit nem Notfunk-Gedanken dahinter.

Zum Berliner Stromausfall habe ich mehrere Beiträge gelesen von Leuten, die ihre Infos als erstes über Meshcore erhalten haben.

@memo @lew @fasnix @littlealex
Oh, das kommt aber auch stark auf die lokale Situation an. Bei uns sind eigentlich alle Relevanten Repeater Solarbetrieben, oder hängen an offiziellen DARC Notfunkstellen und bekommen von dort ihren Strom. Und dank dieser Integration gibt es auch sehr gute Antennenstandorte...

@memo @lew @fasnix @littlealex
Ich fände es im Sinn des #zivilschutz sehr hilfreich, wenn auf jeder #feuerwache so ein #meshcore Repeater stehen würde. Wenn man etwas für das #gemeinwohl tun möchte, könnte man dort jeweils noch ein #lorawan Gateway installieren, dass ins kollaborative #ttn Netz ausleiten würde.

#autarkie
#blackout
#digitaleteilhabe
#freifunk

@lew

Ich habe mich jetzt schon viele Jahre nicht mehr mit Freifunk beschäftigt, aber wenn sich nichts Grundlegendes geändert hat, so spricht doch nichts dagegen, wenn ein im Freifunk Beteiligter die Notfallbox auf seinem Knoten integriert.

Dazu solltest du dann aber die Beteiligten eines (lokalen) Netzes direkt ansprechen.

@fasnix @littlealex

@lew @memo @fasnix @littlealex Leider können viele Freifunk Router das aktuell nicht, wenn der DHCP Bezug vom Supernode kommt.
@m @lew @memo @fasnix Das war ein Grund für uns auf ein kommerzielles Wifi-Setup zu setzen. So sehr wir alle FOSS lieben, wenn der gleiche Accesspoint unter OpenWRT 50 Clients gerade so schafft oder 250 mit der kommerziellen...
@littlealex @lew @memo @fasnix Die Antwort passt aber nicht zur vorherigen Aussage. Bei OpenWRT kommt es darauf an, was alles auf der Kiste den Arbeitsspeicher belegt. Das hat Auswirkung auf die Anzahl der Clients. FOSS oder kommerziell hat damit nichts zu tun.

@m @lew @memo @fasnix Ok, ich präzesiere die Antwort:

Keiner der von uns getesteten Accesspoints hat unter OpenWRT auch nur annähernd die Leistung gebracht wie mit der originalen Firmware mit zugehörigem Controller.
Es mag sein, dass es die gibt, aber weder Ubiquiti, Aruba, Cisco oder Juniper waren damit für unsere Anwendung (hunderte bis tausende User, die hochdynamisch zwischen den APs wechseln) nicht benutzbar. Freifunk, sowohl mit BATMAN als auch OLSR, ist noch schneller kollabiert als natives OpenWRT.
Jetzt haben wir überwiegend die Ubiquiti LR als APs mit der Dreammachine Pro im Rack als Controller. Für spezielle Probleme haben wir auch andere APs, wie zum Beispiel mit Sektorantenne. Ubiquiti sind 50% der Kosten bei 90% der Leistung von den Großen.

@memo

Deine Screenshot sind sehr hilfreich, danke.
macht es vlt. auch Sinn ein cloud zu installieren um z.B. PDF Dokumente auszutauschen? Ich könnte noch ca. 20 PDFs beisteuern.

@lew @fasnix @littlealex

@Norbert_42

Namasté und guten Morgen, lieber Norbert 🙏 🍵 👋

Da es unterschiedliche Voraussetzungen für den Einsatz der Notfallbox und der dort angebotenen Dateien gibt (was in den Bergen wichtig ist, kann an der See völlig fehl am Platz sein und umgekehrt), muss wohl jeder Betreiber einer Notfallbox eigene Entscheidungen treffen und Recherchen vornehmen.

Aber danke dir für die Idee.  😀

@lew @fasnix @littlealex

@memo @lew @fasnix @littlealex
Hallo Memo,
sehe ich anders; einen regionalen Bezug sehe ich bei meinen Dokumenten zumindest nicht; außer Sprache DE/EN. Daher halte ich einen Austausch/Pool sehr wohl für sinnvoll; aber muss auch nicht, individuelles recherchieren geht auch. VG
@memo @fasnix @littlealex Das war einmal die Idee von Infolokal, eine hyperlokale digitale Litfaßsäule. Für den Notfall, aber auch für lokal beschränktes Marketing, dass Restaurant ist im Moment leer, es kann ein 30 Minuten Rabatt Aktion gemacht werden nur für Leute, die in der Nähe des Laden sind.