Hierzulande ist die Stimmung bzgl. der #Verkehrswende dank #VolkerWissing|s fossiler KFZ-Prostitution und #ChristianLindner|s Zukunftsverweigerung ja deutlich gedämpft. Dass es regional aber trotzdem auch deutlich anders aussehen kann, will ich hier mal zeigen.

In #BadenWürttemberg macht das @VerkehrsministeriumBW unter #WinneHermann seit vielen Jahren einen ziemlich soliden Job, was sowohl auf Landes- als auch auf Kommunalebene sichtbar wird.

Es werden zahlreiche stillgelegte Bahnstrecken reaktiviert, wie z.B. die #HermannHesseBahn zwischen #Calw und #WeilDerStadt, welche im kommenden Jahr in Betrieb gehen soll und dann von #BatterieZüge|n befahren eine Anbindung, dieses bisher vom Schienennetz in Richtung Stuttgart recht abgeschnittenen Ecks des Nordschwarzwalds, wiederherstellt:

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/oepnv/livestream-reaktivierung-bahnstrecken

Stillgelegte Gleise zu neuem Leben erwecken

Barrierefrei gestalteter Internetauftritt des Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg.de

Die #Regionalstadtbahn Neckar-Alb soll die gesamte Region rund um #Tübingen / #Reutlingen zwischen #Albstadt / #Balingen im Süden, bis hin zu #Herrenberg im Norden bzw. #BadUrach im Osten mit einem Stadtbahnnetz nach #Karlsruhe|r Vorbild erschließen.

Vor kurzem wurde bei #StadlerRail eine Bestellung über 87 Fahrzeuge aufgegeben, welche ab 2027 dann im Netz der #RSB unterwegs sein sollen.

Der Ausbau des Netzes ist im Gange. Einzelne Strecken (z.B. #Tübingen / #Herrenberg oder #Reutlingen / #BadUrach) sind in den vergangenen Jahren bereits ausgebaut und elektrifiziert worden.

Von Reutlingen in Richtung #Mössingen wird durch den Neubau, teils auf dem Verlauf einer in den 70er Jahren stillgelegten Bahnstrecke, eine bedeutende Lücke, die sogenannte "Gomaringer Spange" geschlossen, welche die Mobilitätsdynamik in der Gegend entlang der Trasse deutlich verändern dürfte.

In #Tübingen, wo es zukünftig (neben dem Hbf) zwölf weitere Haltepunkte für die RSB geben wird, gehen die Bauarbeiten für diese, so wie hier am ehemaligen Güterbahnhof, kräftig voran.

Teil dieses Haltepunktes "Güterbahnhof" ist aber auch noch eine andere Erfolgsstory - #Tübingen investiert seit geraumer Zeit respektable Summen in die #Radinfrastruktur - rund 79€ pro Kopf/Jahr, was im europäischen Vergleich absolute Spitze ist - mehr als doppelt so viel wie in #Kopenhagen.

Dieser Beitrag von #planB des @ZDF geht hierauf ausführlich ein:
https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-richtig-radeln-100.html

So werden Hauptrouten, das sogenannte #BlaueBand eingerichtet, welche an Radverbindungen und zukünftige #Radschnellweg|e im Umland anschließen. Innerhalb der Stadt wurden und werden Radbrücken z.B. über die Steinlach, den Neckar oder Straßen- und Schienenverkehrswege errichtet um die Hindernisse für den #Radverkehr zu reduzieren.

Richtig radeln

Breite Straßen nur für Autos, Radwege, die im Nichts enden. Lange Zeit war Deutschland alles andere als ein Fahrradparadies. Doch immer mehr Städte und Gemeinden setzen aufs Rad.

plan b