Durchaus erstaunlich, wie sich Christian Lindner im Handelsblatt-Interview über Kamala Harris im Vergleich zu Donald Trump äußert.
Durchaus erstaunlich, wie sich Christian Lindner im Handelsblatt-Interview über Kamala Harris im Vergleich zu Donald Trump äußert.
@mkreutzfeldt "eine instabile Fiskalpolitik" - da gehört schon ordentlich was dazu, sich als #ChristianLindner so eine Aussage zuzutrauen...
So ein Ego muss man erstmal haben!
@agrinova @oneiros @eliasp @mkreutzfeldt
Vielleicht bin ich zu alt und erinnere mich noch an Zeiten als auf Twitter noch ein eher progressives Klima herrschte. Ich habe zwar mitbekommen, dass woke im Mainstream (Aufnahme in den Duden) angekommen ist, aber dass der Begriff inzwischen vorwiegend von rechts verwendet wird, den Eindruck habe ich nicht. Die geifern doch eher über ‘Gender-Gaga’ als über Wokeness zu diskutieren,
@agrinova @oneiros @eliasp @mkreutzfeldt Weil wir’s neulich als Thema hatten, hier mal wieder eine authentisch linke Verwendung des Worts woke:
@[email protected] Kumm in die Palz fer Weck, Woi, Werscht un Woke
"Instabile Fiskalpolitik" - nennt man das so, wenn der Staat in Zukunftstechnologien so erfolgreich, kompetent und zuverlässig investiert mit dem Inflation Reduction Act, dass die freie Wirtschaft dies zum Anlass nimmt, ebenfalls mit gleicher Investitionshöhe in diese Bereiche zu investieren?
Ich sehe "instabile Fiskalpolitik" vor allem dort, wo zu zögerlich, nicht genug und sehr unzuverlässig investiert wird, weil eine imaginierte kohlschwarze Null als das Wichtigste gilt.
"#Klimaschutzmaßnahmen voranzutreiben, kostet Geld, das heißt, die Lage des öffentlichen Haushalts bleibt angespannt. Wir können eigentlich nur hoffen, dass die USA einen #Wachstumsboom bekommen, um diese Maßnahmen finanzieren zu können. (..) Es steht also zu befürchten, dass die #Verschuldung weiter ansteigen wird, weil auch gar kein Wille zur #Konsolidierung, (..) da ist. Hier unterscheiden sich aber #Demokraten und #Republikaner nicht."
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Kamala Harris will Präsidentin der USA werden. In Rekordzeit muss die Stellvertreterin von Joe Biden nun beweisen und zeigen, wofür sie steht. Wie viel Harris steckt in Bidenomics? Ist sie eine "lahme Ente" oder wird sie Akzente setzen? ntv.de fragt den Ökonomen Bastian Hepperle.
Bitte nicht so verstehen, dass ich hier Fascho-Christian oder die heilige Schuldenbremse verteidige.
Nur #Bidenomics ist, das wollte ich damit nur anmerken, eben eine #Wette die bisher läuft aber noch nicht aufgegangen ist.
Ich bin zwar relativ zuversichtlicht, dass es genau so kommen wird. Bloß es ist eben bisher nur Theorie, kein Fakt.
Und da sieht man den Fehler im Verständnis erneut: Man darf nicht auf Wachstum warten, um dann zu investieren, sondern umgekehrt: Das Wirtschaftswachstum wird durch die Investitionen angeregt. Auch durch die Investitionen in Klimaschutz und Energiewende. Das ist nun wirklich ganz simpelste Volkswirtschaftslehre.
Und die "Wette" mit Bidenomics ist schon jetzt längst aufgegangen den Wirtschaftsdaten nach.
Der Artikel ist nicht so gut, aber das soll ja auch nur die Thematik anreißen. Hatte auf die Schnelle nix anderes. Thema is bissi komplex.
Natürlich ist investieren besser als alles verfallen lassen & den Anschluss verlieren. So weit so klar.
Andererseits ist es halt auch ziemlich einfach viel Geld auszugeben & dann Effekte (Beschäftigung, etc.) zu messen.
Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob die Dynamik von selbst weiter laufen würde. Ich sehs einfach noch nicht.
Möcht nur mal China als mahnendes Gegenbeispiel anführen:
Die haben EXTREM viel investiert, hatten n schönes Strohfeuer und haben jetzt massenhaft Infrastruktur die sie weder brauchen, noch erhalten können.
Bidens #IRA ist in der Tat extrem clever & handwerklich gut gemacht. Hab eigentlich keine Zweifel, dass das aufgeht.
Andererseits warte ich bei dem Land was uns so schöne Hits wie die Subprime-Krise gebracht hat inzwischen immer erst mal ab wie es konkret ausgeht.
Z.B. die Steuerschecks haben die Leute in Gamestop gesteckt, statt ihre Dächer zu reparieren oder Rücklagen zu bilden.
It's a fucking mess. (Nicht mal immer nur Schuld der Politik.)
🤡 Meine Arbeitslebenserfahrung ist, dass nicht wenige UnternehmerInnen bisweilen andere Foki haben, als Vernunft und Wirtschaftlichkeit:
• Dummheit
• Dickkopf und Trotz
• Machtstreben
insbesondere, wenn man die Kosten einfach an den Kunden weitergeben kann, spielt Vernunft keine Rolle.
Lieber mit dem 'stabilen' Diktator als mit den unangenehm diskutierenden demokratischen Kräften. So scheint es.
Sind ja ähnliche Windbeutel. Viel Fassade, nicht viel dahinter.
Hagen Rether über Christian Lindner
https://youtu.be/iRkvDKUzwdg?si=kdutQDSD6AxTcUW9
Ob der Herr L. im Geheimen noch ein zweites Parteibuch hat?
@mkreutzfeldt Linder so richtig im Neofascholiberalo-Modus. Demnächst Königsmacher in ihrer #SchwarzBraunGelbeKoaliton
#linder
#neoliberalismus
#faschismus
https://www.vorwaerts.ch/theorie-debatte/die-liberale-dimension-des-faschismus/
@mkreutzfeldt Trump hat im Gegensatz zu Obama mit dem Protektiionismus angefangen und hatte aus Lindners Sicht ebenso eine 'instabile Fiskalpolitik'. Eigentlich wie jeder US-Präsident, wenn wir die die 1-2 Jahre unter Clinton mal ausklammern. Die sind nunmal nicht so dämlich wie Christian.
Somit bleibt aus Christians Sicht nur die 'woke Politik' die es im 'linken Flügel' gibt. Komplett im Kulturkampf verloren, der Junge. Der deutsche Finanzminister. Was für eine Lachnummer.
@mkreutzfeldt
Find ich witzig
Lindner: "instabile Fiskalpolitik"
Jörg Krämer, Chefvolkswirt bei der Commerzbank: "Erosion der Standortqualität" in Deutschland
@mkreutzfeldt Lindner ist komplett durch und gefangen in seiner FDP-Märchenwelt.
Die Realität ist, dass viele Amerikaner wegen der immer weiter klaffenden Lücke zwischen arm und reich unzufrieden sind bzw. Existenzangst haben und nur wenige vom wirtschaftlichen Erfolg profitieren. Dazu kommen vergiftete Debatten um Scheinprobleme von Populisten.
Genau so ist es auch bei FDP-Politik.
@mkreutzfeldt Harris... Links.. Was?
Ugh, fick Lindner.
@mkreutzfeldt Erstaunlich?
Für mich eher folgerichtig für jemanden, der auch bei den eigenen Entscheidungen gegen die Logik und Verstand, gegen die Empfehlungen der breiten Masse der Experten und gegen die Bedürfnisse der Menschen/Menschheit handelt.
@mkreutzfeldt Zu erwarten gewesen:
Bei der #FDPkannweg handelt es sich faktisch um #Marktfaschisten: Wer sich nichts leisten kann, soll verhungern und erfrieren, wer arbeiten kann, soll sich totarbeiten, Alte, Kranke, Behinderte und Nicht-Millionäre gehören zum 'unwertem' Leben.