Es ist halt das was man immer lapidar als "Kulturkampf" bezeichnet. Fahrradwege und Fahrräder als Symbol für Konservative, Rechte und bei sonstigen Ignoranten für verhasste Politik; darüber hinaus ein Hinweisreiz auf Klimawandel/Klimaschutz und darauf dass eine andere Mobilität möglich ist. Da ist dann nur noch ein Dagegen möglich, das Denken wird ausgeschaltet. Im Kern die Verweigerung von Demokratie.
Und warum?
Weil sie selber NICHTS GESCHISSEN BEKOMMEN!
Die erfolgreiche Arbeit von Anderen beschämt und erniedrigt sie. Weil sie nichts können, darf auch niemand Anderes was können.
Wer z.B. in der CSU irgendein Talent hat, wird bis zur Aufgabe fertig gemacht. Niemand darf der Bevölkerung zeigen, dass es auch möglich ist, nicht ignorant und dadurch vollkommen dumm zu sein.
Das Kartell der ahnungslosen Versager und Loser.
Du hast es ja bereits geschrieben, aber ich finde, es ist noch einmal eine extra Erwähnung wert:
DIE SPD GEHT JEDEN SCHRITT FREIWILLIG MIT!
(sry fürs brüllen.)
@woeye @astefanowitsch in der neuen Bürgerlichkeit ist ein Auto etwas, was Dienstleister für ihre Arbeit brauchen.
Wer jetzt noch ein Auto als Statussymbol sieht, ist im Begriff, abgehängt zu werden, natürlich liegen die Nerven blank.
Das ist eben ideologisch getrieben.
Da wollen (ein paar) Altvordere unbedingt einen längst als untauglich erwiesenen alten Kurs ("die Schornsteine müssen rauchen") wieder re-installieren. Sie haben überhaupt nicht verstanden, warum das nicht geht - und sie wollen das offenbar auch nicht verstehen.
Dass sich so viele verdummen lassen, dem Beifall zu klatschen, das allerdings ist schon verwunderlich.
Ich glaube die Vollpfosten von der Union haben es nicht so mit Vertragsrecht... Oder Recht im Allgemeinem... Oder Fakten... Oder der Wahrheit...
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/scheuer-maut-125.html
...und wann werden die Hirnlosen gestoppt ??
Die CDU hat erfolgreichen Wahlkampf für Autofahrende betrieben und möchte ebendiesen nun beweisen, dass sie das richtige gewählt haben.
Es geht nicht um Radwege oder auch die Friedrichstraße. Es geht alleine darum der eigenen Wählerschaft zu beweisen das man jetzt Schluss macht mit der autofeindlichen Verkehrspolitik.
Und was wäre da besser geeignet als publikumswirksam das Straßenmobilar in der Friedrich abzureißen und Radwege platt zu machen?
Die empörten Schmerzensschreie der #verkehrswende und #radbubble nimmt man nicht nur billigend in Kauf... man begrüßt so sogar, beweisen sie doch der eigenen Klientel wie rücksichtslos man deren Wünsche im wahrsten Sinne des Wortes überfährt. 😉
Läuft für die CDU.... wenn es paar Leute sauer sind, die sie sowieso nie wählen würden... so what.
PS: Viele Radfahrende sind reine Freizeit🚲 . Eine Nutzung als ernsthaftes Alltagsverkehrsmittel findet nicht statt. Dementsprechend sind denen Radwege irgendwo in der Innenstadt ziemlich egal.
Der Punkt auf den ich hinweisen wollte ist der, dass Leute die das Fahrrad überwiegend zu Freizeitfahren nutzen sich nur wenig für Lobbyarbeit fürs Fahrrad als Hauptverkehrsmittel interessieren und damit als Unterstützungsgruppe - leider - weitgehend wegfallen.
Wer nur 2 mal im Monat zum Biergarten radelt, interessiert sich wenig für einen Radfahrstreifen auf der Hauptverkehrsstraße, denn da fährt sie/er ja sowieso nicht.
Nur weil 90 % der Leute ein Fahrad besitzen, heist das nicht das 90 % der Leute bessere Radinfrastruktur befürworten. Und auch Fahrradbesitzer reagieren oft ablehnend darauf, Autospuren in Radwege umzuwandeln.
Ginge es nur nach Besitz... wir hätten eine traumhafte Radinfrastruktur. Leider ist dem nicht so.
@astefanowitsch Was Absicht ist - denn damit signalisiert sie den Bezirken mit CDU-Verkehr, daß diese machen können, was sie wollen, sie wird es decken. Das Chaos ist absichtlich herbeigeführt, um rechtliche Graubereiche ausnutzen zu können, die Opposition zu lähmen und Fakten zu schaffen. Frau Dr. Schreiner ist Juristin und ich traue ihr durchaus zu, zu wissen, was sie da tut.
Sie hat auch die entsprechenden Verzögerungsausreden längst vorbereitet.
Was sie nicht versteht sind die allgemeinen und gesellschaftlichen Konsequenzen ihres Tuns, an diesem Punkt bin ich wiederum bei dir. Sie hat auch nicht die geringste Ahnung davon, daß Berlin nicht Rheinsberg ist und hier auch nachts radgefahren wird, etwa von Schichtarbeiter*innen.
Sie begreift auch nicht, daß sie damit einen Bürger*innenkrieg im Verkehr entfesselt, der in den letzten Jahren zwar mühsam und langwierig, aber immerhin leidlich befriedet werden konnte.
Im Lichte des von dir konstatierten Trumpismus (Danke für's Aufmerksam machen, ahnte sowas, konnte es noch nicht in Worte fassen) ist es folgerichtig, daß sie einfach größtmögliches Chaos stiftet. Und das absichtlich, geplant und abgestimmt. Sie ist immerhin Berliner CDU-Vitze, Wegner ist also mit im Boot.
Der vermeintlich planlose Stop soll absichtlich so aussehen, um möglichst viel Zeit zu gewinnen, damit Fördergelder verfallen.
@astefanowitsch zumal neue Radwege praktisch nur noch auf Fußwegen (oder neu zu erschließenden Verkehrsflächen) möglich sind.
30% der Wege finden zu Fuß statt (mehr als mit dem Auto) - es ist völlig ungerecht.