Die CDU hat erfolgreichen Wahlkampf für Autofahrende betrieben und möchte ebendiesen nun beweisen, dass sie das richtige gewählt haben.
Es geht nicht um Radwege oder auch die Friedrichstraße. Es geht alleine darum der eigenen Wählerschaft zu beweisen das man jetzt Schluss macht mit der autofeindlichen Verkehrspolitik.
Und was wäre da besser geeignet als publikumswirksam das Straßenmobilar in der Friedrich abzureißen und Radwege platt zu machen?
Die empörten Schmerzensschreie der #verkehrswende und #radbubble nimmt man nicht nur billigend in Kauf... man begrüßt so sogar, beweisen sie doch der eigenen Klientel wie rücksichtslos man deren Wünsche im wahrsten Sinne des Wortes überfährt. 😉
Läuft für die CDU.... wenn es paar Leute sauer sind, die sie sowieso nie wählen würden... so what.
PS: Viele Radfahrende sind reine Freizeit🚲 . Eine Nutzung als ernsthaftes Alltagsverkehrsmittel findet nicht statt. Dementsprechend sind denen Radwege irgendwo in der Innenstadt ziemlich egal.
Der Punkt auf den ich hinweisen wollte ist der, dass Leute die das Fahrrad überwiegend zu Freizeitfahren nutzen sich nur wenig für Lobbyarbeit fürs Fahrrad als Hauptverkehrsmittel interessieren und damit als Unterstützungsgruppe - leider - weitgehend wegfallen.
Wer nur 2 mal im Monat zum Biergarten radelt, interessiert sich wenig für einen Radfahrstreifen auf der Hauptverkehrsstraße, denn da fährt sie/er ja sowieso nicht.
Nur weil 90 % der Leute ein Fahrad besitzen, heist das nicht das 90 % der Leute bessere Radinfrastruktur befürworten. Und auch Fahrradbesitzer reagieren oft ablehnend darauf, Autospuren in Radwege umzuwandeln.
Ginge es nur nach Besitz... wir hätten eine traumhafte Radinfrastruktur. Leider ist dem nicht so.